Verleger sauer auf Apple. Freier Zugang zum iPad gefordert

Die europäischen Verlage proben den Aufstand. Wie der Mediendienst turi2 berichtet, hat der Verkauf von App-Inhalten zu einem Schulterschuss von Verlegern in ganz Europa geführt. So forderte der europäische Zeitungsverlegerverband ENPA Apple nun dazu auf, Verlagen einen freien Zugang zum iPad zu gewähren, ohne dafür ein bestimmtes Geschäftsmodell vorzuschreiben. Die Verlage sollten nicht nur einen direkten Kontakt zum Kunden haben, sondern auch frei über Preis und Abrechnung bestimmen können, so der Verband. „Apples neue Haltung drohe eine Reihe von Hürden zu schaffen, die den Marktzugang von neuen Spielern verhindern kann“, befürchtet die flämische Medien-Vizeministerin Ingrid Lieten gegenüber den EU-Wettbewerbshütern. Demnach müsse ein neuer Ordnungsrahmen her, wenn die Selbstregulierung des Marktes nicht funktioniere.

Um das weitere Vorgehen gegen Apple abzustimmen, wollen sich die Zeitungsverleger im März in Berlin treffen.

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