Update auf iOS 4.2.1. dringend empfohlen: Apple veröffentlicht lange Liste mit Sicherheitslücken

Wer sein iPad auf iOS 4.2.1 aktualisiert, erhält erst am Ende der langen Feature-Liste einen Hinweis auf darin enthaltenen Sicherheitsupdates. Gestern Abend haben die Inhalte noch gefehlt, inzwischen ist zumindest auf der englischsprachigen Apple-Seite der Support-Artikel mit genaueren Informationen verfügbar – und lässt eigentlich nur den Schluss zu, angesichts der gravierenden Sicherheitslücken das Update auf iOS 4.2.1 so bald als möglich zu installieren.

Die nun geschlossenen Lücken reichten von einfachen Programm- oder Systemabstürzen bis hin zum beliebigen Ausführen von Schadcode. Dazu gehören Fehler in verwendeten Open Source Bibliotheken wie der Font-Engine FreeType, Probleme mit DNS-Prefetching, durch das ein Spammail-Versender eine Lesebestätigung erhielt, obwohl das Anzeigen von Bildern deaktiviert war oder Fehler im Netzwerk-Netzwerkprotokoll PIM, durch die das Gerät ausgeschaltet werden konnte. Das Manipulieren von Antworten der MobileMe-Fotogalerien ermöglichte das Ausspähen des MobileMe Account-Kennworts, beim Öffnen einer bösartig programmierten Excel-Datei ließ sich beliebiger Code ausführen.

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Über Stefen Niemeyer

Stefen Niemeyer berichtet von Berlin aus über das iPad, er nennt seit dem 27.5. ein 3G-Modell sein eigen. Stefen hat die Entstehung von Windows XP bei Microsoft in Unterschleißheim begleitet, war kurze Zeit Pressesprecher von AMD und Redakteur der PC Professionell in München. Neben seiner Arbeit für die PR-Agentur Frische Fische, anfangs aus Dresden, jetzt im Berliner Büro, betreibt er noch die Seite Tabletprofi.com.

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