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Motorola Xoom Super Bowl Clip zum Teil aufgetaucht

Nur wenn es um den Super Bowl geht wird Werbung für jeden interessant, so wird es einen Spot zum Motorola Xoom geben welcher dann während der Veranstaltung gezeigt wird, dafür gab es bereits vor  einigen Tagen bereits einen Teaser. Lasst euch bitte kurz durch den Kopf gehen das es für einen Werbespot extra einen Teaser gibt. Jetzt ist aus diesem 60 Sekunden Spot ein Teil im Netz aufgetaucht welcher 16 Sekunden läuft, mit dem Titel „2011 looks a lot like 1984“ geht Motorola wiedermal auf Apple und deren Spot zum Super Bowl 1984 los.

(via SmartDroid)

“Das iPad ist kultig”: Neue iPad-Werbung

Apple hat gestern Abend einen neuen Werbespot für sein Multimedia-Tabet iPad veröffentlicht. Die 30 Sekunden lange Werbebotschaft endet mit dem Statement, dass das iPad „iconic“ ist. Streng übersetzt steht das für sinnbildlich, allerdings würde kultig hier besser passen. Ebenfalls Bestandteil des neuen Werbespots ist die Aussage, dass es mittlerweile mehr als 60.000 Apps für das Apple iPad gibt. Vor ein paar Tagen erreichte Apple mit zehn Milliarden Downloads einen neuen Meilenstein in seiner AppStore-Erfolgsgeschichte und verkündete stolz, dass bereits mehr als 300.000 Apps für iPhone, iPad und iPod touch in dem Online-Shop zur Verfügung stünden. Und 60.000 Apps davon nur für das iPad.

Werbung: Apple bringt iAds nach Europa. Ab Januar auch in Deutschland verfügbar

Apples exklusives Werbenetzwerk iAd kommt jetzt endlich auch nach Europa. Einem Bericht der Financial Times zufolge soll in der Woche der offizielle Startschuss für die europäische Markteinführung fallen. Mit Renault, Nestlé und L’Oréal hat Apple bereits drei namhafte Unternehmen gefunden, die Anfang Dezember mit entsprechenden Werbekampagnen auf dem iPhone, iPod touch und dem iPad an den Start gehen. Allerdings steht die Mehrzahl an Werbeagenturen und deren Kunden dem Netzwerk noch eher zögerlich gegenüber, zumal iAd-Werbung als nicht gerade billig (Minimum von einer Millionen US-Dollar) gilt.

„Apple versucht derzeit immer noch herauszufinden, wie sie Werbung auf den iOS-Geräten verkaufen können“, wird ein Agenturchef in dem FT-Artikel zitiert. Zudem werde man nicht über Nacht zu einem etablierten Vermarkter. Dies treffe auch auf Apple zu, zumal die Infrasturktur dafür erst aufgebaut werden müsse. Ebenfalls interessant: Apples Werbe-Bestrebungen seien nicht wirklich ernst zu nehmen und hätten eher einem experimentellen Status – wie auch der Rest der Branche, wenn es um mobile Werbung gehe.

(via macerkopf.de)

UPDATE: Die offizielle Bestätigung von Apple ist da (siehe Pressemitteilung). Demnach startet das Werbenetzwerk im Dezember in Großbritannien und Frankreich. Ab Januar soll es auch hierzulande mit der mobilen Werbung auf iOS-Geräte losgehen. Zu den ersten Kunden gehören L’Oréal, Renault, Louis Vuitton, Nespresso, Perrier, Unilever, Citi, Evian, LG Display, AB InBev, Turkish Airlines und Absolute Radio.

Werbung mal anders: Axa erweckt Print-Anzeige zum Leben

Einen ungewöhnlichen Weg geht der Versicherungskonzern Axa in Belgien in Sachen Werbung. In diversen Tageszeitung und Zeitschriften hat das Unternehmen eine klassische Print-Anzeige für seine erste iPhone-App geschaltet, die ab sofort im AppStore zum Download bereit steht. Der Clou: Der iPhone-Besitzer legt sein Smartphone auf ein vorgegebenes Feld in der Zeitung und ruft eine entsprechende Internetseite auf. Daraufhin startet auf dem iPhone automatisch eine kurzes Werbe-Video mit einer anschließenden Präsentation der Axa-App. Mehr Infos zur Kampagne gibt es übrigens unter www.axa.be/iphone/, leider sind die Infos nur in niederländischer und französischer Sprache erhältlich.

Ob der Versicherungskonzern die Kampagne (in Verbindung mit der App) auch in anderen Ländern plant, ist nicht bekannt. Hinter der Werbung steckt übrigens die PR-Agentur Duval Guillaume aus Antwerpen.

“Zuerst geht es um die Idee und dann um die Technik“ – pilot 1/0 zeigt drei innovative Werbeformate in der Spiegel App

Damian Rodgett, Geschäftsführer Kreation bei pilot 1/0, im Interview

Seit dem 11. September zeigt pilot drei interaktive Anzeigen in der Spiegel iPad-App. In Ihrer Pressemitteilung sticht ein Zitat hervor, in dem Sie sagen, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, Nutzer für iPad Werbung begeistern zu können als mit Onlinewerbung. Wie kommen Sie zu dieser Aussage?

Damian Rodgett: Auf dem iPad haben wir eine höhere ästhetische und optische Qualität als in der Onlinewerbung. Hinzu kommen die Funktionalität und die vielfältigen Animationsmöglichkeiten. In der Anzeige passiert etwas und sie wirkt überzeugend. Auf dem iPad kann man meiner Meinung nach definitiv schönere Werbung gestalten, als Werbung, die man aus dem Internet kennt.

Bei den Anzeigenkunden handelt es sich um New Yorker, Direct Line und Bacardi. Mussten Sie Überzeugungsarbeit leisten, um die Kunden von einer Branding-Kampagne in der Spiegel App zu begeistern?

Die Kunden waren sofort von unseren Ideen begeistert, und die Kampagnen in der Spiegel App sind in jedem Fall die beste Werbung für unsere Kunden. Mit Standardformaten aus der Onlinewerbung haben diese Kampagnen nichts mehr zu tun. Es handelt sich bei allen drei Beispielen um Branding-Kampagnen, die sich die iPad-User gerne anschauen. Alle drei Anzeigen verfolgen nicht das Ziel einen hohen CPC oder CPO zu erreichen, sie sind auch nicht irritierend oder nervig. Alle drei Anzeigen bieten Mehrwert und Unterhaltung.

Die Werbung wurde direkt in die Spiegel App integriert, denn eine Anlieferung über einen AdServer ist noch nicht möglich. Kann die Kampagne dann eigentlich noch getrackt werden?

Nein, ein Tracking ist derzeit nicht möglich, da alle Anzeigen in der App fest integriert sind. Tracking ist aber derzeit auch nicht das Thema bei unseren Kunden. Viel wichtiger ist es, als First Mover bei den 12.000 Spiegel App Kunden wahrgenommen zu werden. Und das ist uns gelungen. Tracking ist aber in jedem Fall ein Thema, doch solange ein 3rd Party Server nicht eingebunden ist, können wir auch nicht tracken. Das ist technisch derzeit noch nicht möglich.

Sie haben direkt mit den Publishern über die Kampagne verhandelt und die Werbung wurde nicht über iAd eingebucht. Was halten Sie von Apples Werbeplattform?

iAd ist derzeit nur in den USA verfügbar, das bedeutet für uns, dass wir uns mit jedem einzelnen Publisher auseinandersetzen müssen. Publisher sind aber sehr offen und wollen auch auf unsere Lösungen zurückgreifen. Die Nachfrage ist also nicht nur von Seiten der Kunden sehr hoch, sondern auch Publisher sind sehr interessiert und fragen bei uns nach. Hinzu kommt, dass Publisher keine Revenue-Shares an Apple abgeben möchte. Die Integration in die App ist daher in jedem Fall derzeit die bessere Lösung und wird sie erstmal auch bleiben.

Die Werbung in der iPad App ist in HTML5 programmiert. Wie kommen Sie damit zurecht?

HTML5 ist noch ‚buggy‘ und schwierig. HTML5 ist nicht leicht für Entwickler und es wird sich in jedem Fall etwas ändern müssen. Apple muss Flash in der Entwicklungsumgebung akzeptieren, denn Flash ist gelernt. Apple wird sich schwer tun, Entwickler davon zu überzeugen, dass sie auf Flash verzichten müssen.

Auf der dmexco war in diesem Jahr das Thema Kreation ein Schwerpunkt auf der Messe. Nicht nur die Agency Lounge hatte regen Zuspruch, auch das Digital Creativity Camp des ADC war ein voller Erfolg. Ist der Brückenschlag gelungen?

Onlinevermarkter setzen meines Erachtens auf der Messe noch viel zu sehr auf die Präsentation ihrer Standardformate, aber das langweilt unsere Kunden. Kreation braucht keine Standards, sondern Freiraum für Ideen. Der Brückenschlag ist daher noch nicht optimal gelungen, es zeigt aber wie wichtig es ist, dass Kunden, Agenturen, Vermarkter und Publisher an einem Tisch sitzen müssen, um kreative Werbung zu entwickeln.

Die iPad-Werbung der Kunden New Yorker, Direct Line und Bacardi sind auf Youtube unter folgenden Links zu sehen:

New Yorker: Link
„Shake your pad“ – der Aufruf zur Interaktion ist der Ausgangspunkt der Kampagne für New Yorker. Das modische Anzeigenmotiv setzt sich aus mehreren kleinen Feldern wie ein Mosaik zusammen. Sobald der Nutzer das iPad schüttelt, drehen sich die einzelnen Platten und setzen sich zu einem komplett neuen Motiv zusammen. Zusätzliche Informationen wie modische Details oder der Preis können über entsprechende Felder interaktiv angefragt werden.

Direct Line: Link
Für Direct Line verwandelt pilot 1/0 die Straße in ein dreidimensionales Spielfeld: Die User können ihr iPad ausbalancieren und somit verhindern, dass parkende Autos aufeinander rollen. Kommt es dennoch zum Zusammenstoß, wird eine App angeboten, mit der die Nutzer im realen Leben einen Unfall richtig protokollieren können.

Bacardi: Link
Die Bacardi Ad entführt den Leser wortwörtlich in die Welt des Spirituosenherstellers und die Zeit, als der „Cuba Libre“ erfunden wurde.

Werbespot: Apple iPad vs. Amazon Kindle

Ob Steve Jobs darüber lachen kann? Nach Sony (verglich die Playstation Portable mit dem iPhone 4 und dem neuen Pod touch) wagt nun auch Amazon in einem Werbespot den Vergleich mit einem Apple-Produkt. Der 30-Sekunden-Spot zeigt zwei Urlauber in zwei Liegestühlen am Pool. Der Mann hat ein iPad (mit schwarzer Schutzhülle) in der Hand und versucht, im Sonnenlicht relativ erfolglos den Inhhalt seines Touchscreens zu entziffern. Neben ihm liegt eine gut aussehende Frau mit schicker Sonnenbrille, die auf ihrem Kindle in aller Ruhe ein eBook liest. Etwas irritiert spricht der Mann die Frau an und fragt sie, wie man bei der Sonneneinstrahlung auf dem Screen etwas lesen kann. Ihre Antwort: „Es ist ein Kindle für nur 139 Dollar„. Ihre Sonnenbrille habe übrigens mehr gekostet, fügt sie noch lächelnd hinzu.

Um zu meiner anfänglichen Frage zurückzukommen: Steve Jobs wird über diesen Versuch, sein Tablet schlecht aussehen zu lassen, wahrscheinlich nicht nur einmal geschmunzelt haben. Denn einerseits werden in der Regel nur Produkte (die gut sind und sich dementsprechend auch gut verkaufen) von der Konkurrenz durch den PR-Kakao gezogen. Andererseits dürfte die Rechnung von Amazon in dem Werbespot nicht ganz aufgehen, zumal das iPad Nutzern wesentlich mehr zu bieten hat als ein Kindle-Reader.

(via macerkopf)

73 Prozent aller Werbetreibenden wollen auf dem iPad werben

Das Apple iPad wollen 73 Prozent der Werbungtreibenden als Plattform für ihre Marke nutzen. Das hat eine Umfrage der Agentur Initiative aus Hamburg ergeben und über die das Marketing-Portal Horizont berichtet. Demnach sehen die Unternehmen dabei in der Interaktion mit ihren Kunden (79 Prozent) als die wichtigste Funktion. Im Marketingmix integriert, sehen die Werbetreibenden die Chance, ihre Marke als innovativ und modern zu positionieren (60 Prozent ) sowie die Möglichkeit, dass iPad als einen direkten Abverkaufskanal (50 Prozent) zu nutzen. Allerdings sind sich zugleich 42 Prozent der Werbetreibenden derzeit noch unschlüssig, ob das Apple-Tablet als Werbekanal für das eigene Unternehmen wirklich von Bedeutung sein kann.

85 Prozent der Befragten glauben übrigens, dass gedruckte Zeitungen und Zeitschriften und ihre Digital-Pendants in Zukunft gleichermaßen genutzt werden – mit einer Verdrängung rechnen sie nicht. Unter den Befragten nutzt rund die Hälfte ein iPad, die andere Hälfte hatte noch gar keinen Kontakt mit dem Gerät. Lediglich 12 Prozent besitzen selbst eins.

(via turi2)

WeTab setzt auf Werbewidgets statt Zwangswerbung

Es wird keine Zwangswerbung auf dem WeTab geben. Das hat WeTab-Geschäftsführer Tore Meyer den Kollegen von Golem verraten. Demnach werden auf der Benutzeroberfläche je nach Distributor zwar weiterhin Werbewidgets platziert, allerdings können diese vom Anwender wieder entfernt werden. Dies sei mit den Partnern vereinbart worden, so Meyer. Mit diesem Schritt reagiert der Hersteller auch auf die teils heftige Kritik der Nutzer, denen diese Form von Zwangswerbung (Werbung kann nicht gelöscht werden) verständlicherweise überhaupt nicht gefiel.

Ebenfalls bestätigt wurde die Kooperation mit dem Vertriebspartner Medion. iPadinside.de hat bereits in der vergangenen Woche darüber berichtet und von allen Beteiligten entsprechende Statements eingeholt. Demnach ist Medion vor allem für die Auslieferung sowie für den Support und für den Service des WeTab zuständig. Die Entscheidung, bei Handelsketten der Tablet erhältlich sein wird, liege aber bei WeTab, so der Geschäftsführer. Zu den Spekulationen, dass das Gerät irgendwann auch in den Aldi-Filialen gekauft werden kann, äußerte sich Tore Meyer nicht.

Neuer Apple-Werbespot: iPad is delicious

Apple hat einen neuen Werbespot für sein iPad produzieren lassen. Im Mittelpunkt des rund 30 Sekunden langen Trailers stehen beliebte Apps wie Flipboard, iBooks, Twitter und Pages, die Konsumenten wohl auf die Stärken des Multimedia-Tablets hinweisen sollen.

Im Gegensatz zu älteren iPad-Spots kommt der aktuelle Werbefilm meiner Meinung nach allerdings etwas lieblos, fast schon langweilig und einfallslos, daher. Schade eigentlich. Gut fand ich zum Beispiel die Videobotschaft einiger App-Entwickler, die Apple Mitte Juni veröffentlicht hat. Zwar waren wie zu Erwarten alle Protagonisten voll des Lobes bezüglich iPad, AppStore und den Möglichkeiten, die Apple ihnen durch das Wundertablet ermöglicht. Trotz der ganzen Selbstbeiweihräucherung hat sich wenn auch nur kurze Blick hinter die Kulissen der Entwickler gelohnt – und war interessanter als der gesamte neu iPad-Spot.

UPDATE: Eine ausführliche Inhaltsangabe des Werbespots gibt es unter anderem bei meinem Kollegen von tabletstuff.de.

(via)

iAd: 50 % der mobilen US-Werbeetats geht an Apple

Apples neues und vor allem exklusives Werbenetzwerk iAd beschäftigt die Branche. Auch Arne Schulze-Geißler, Chefredakteur beim Online-Marketing-Magazin Adzine, hat das Thema in einem Editorial aufgegriffen. Neben bekannten Parametern wie zum Beispiel, dass werbende Unternehmen lediglich 60 Prozent der generierten Werbeumsätze erhalten und 40 Prozent an Apple gehen, greift der Marketing-Fachmann auch ein paar interessante Fragen auf. Schließlich seien Details zur operativen Vermarktung von iAds, zu Partnerschaften mit Verlagen oder zu speziellen Agenturkonditionen (wenn es so etwas überhaupt gibt) nicht bekannt. Nicht ganz klar sei zudem, wie Werbung bei Apple überhaupt gebucht wird und welche Kriterien es dafür gibt. Auch eine klar definierte Leistungsbeschreibung gebe es bislang nicht.

Eher ein ungewöhnliches Verhalten der Marketingverantwortlichen und Agenturvertreter, wenn man bedenkt, dass andere Werbeträger bis an die Preisschmerzgrenzen gebracht werden. Werbekunden wie AT&T, Campbell Soup Company, Chanel, Citi, GE, JCPenney, Liberty, Nissan, Sears, Unilever und The Walt Disney Studios haben dafür gesorgt, dass Apple schon 60 Millionen US-Dollar vor Start umgesetzt hatte, das sind rund 50 Prozent der mobilen US-Ad Spendings in der zweiten Hälfte von 2010.

Ein beachtliches Ergebnis in Anbetracht dessen, dass Apple mit seinem Werbenetzwerk quasi Neuland betritt. Inwiefern sich dieser Anfangserfolg auch in den kommenden Monaten fortsetzen wird, wird sich zeigen. Der mobile Werbemarkt wird durch den neuen Player jedenfalls gehörig auf den Kopf gestellt.

iAd-Werbung: Nissan Leaf macht den Anfang (Video)

Gestern ist Apples Werbenetzwerk iAd an den Start gegangen. Unter den ersten Kunden ist auch der japanische Autohersteller Nissan, der in den nächsten Wochen auf allen iDevices mit installiertem iOS 4 Werbung für sein neues Elektroauto namens Nissan Leaf machen möchte. Investiert hat der Autobauer übrigens einen zweistelligen Millionenbetrag, um den Ende 2010 auf den Markt kommenden PKW auf dem iPhone zu bewerben.

Wem die Kampagne bekannt vorkommt: Steve Jobs hat die iAd-Anzeige zum Auftakt der letzten Entwicklerkonferenz im Rahmen seiner Keynote (unser Live-Blog zum Nachlesen) der breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Display-Werbung im Aufwind: Prognose nach oben korrigiert

Am 1. Juli hat Apple sein exklusives Werbenetzwerk iAd gestartet und damit eine „neue Ära der Mobilwerbung“ eingeleitet. Um den hohen Qualitätsanforderungen zu entsprechen, übernimmt der Gerätehersteller in den ersten Monaten nicht zur die technische Abwicklung (Erstellung und Programmierung der Werbeanzeigen nach Kundenvorgaben), sondern hält für auch ganz schön den Hand auf. Werbekampagnen in Höhe von rund 60 Millionen US-Dollar will Apple nach eigenen Angaben für die Startphase bereits akquiriert haben.

Gut ins Bild – und zum derzeitigen Trend – passt hier auch eine Meldung des Online-Vermarkterkreises im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Demnach wächst die klassische Display-Werbung schneller als noch Anfang dieses Jahres angenommen. Infolgedessen hat der Verband seine Progonose um drei Prozent auf acht bis neun Prozent noch oben korrigiert. So würden seit Jahresbeginn deutlich mehr Werbetreibenden in Online-Kampagnen investieren. Auch die Preisentwicklung hat sich in den vergangenen Monaten stabilisiert, heißt es. Die Zurückhaltung der werbenden Unternehmen habe spürbar nachgelassen. Zudem spiele klassische Online-Werbung bei eher traditionell beworbenen Produkten, zum Beispiel im Bereich der Fast Moving Consumer Goods, eine immer größere Rolle.

Smart AdServer: Werbekampagnen auf dem iPad steuern

Nicht nur Apple sieht mit seinem Werbenetzwerk iAd rosigen Zeiten entgegen. Auch externe Anbieter wie beispielsweise Smart AdServer (gehört seit September 2007 zur Axel-Springer-Gruppe) haben den Trend erkannt und bieten Vermarktern, Agenturen und Verlagen entsprechende Lösungen an, um digitale Werbekampagnen insbesondere auf mobilen Devices wie dem iPad zu steuern, zu verwalten und zu optimieren. Demnach werden neben Standard Display-Kampagnen innovative RichMedia- und Video-Formate sowohl für Apps als auch für Webseiten auf dem Apple-Tablet unterstützt.

Wie das Unternehmen per Pressemitteilung (pdf-Datei) bekannt gab, bietet die technologische Weiterentwicklung der bisherigen Lösungen zahlreiche neue und leistungsfähige Funktionen für Targeting, Abbildung von Szenarien und Rotationen sowie zur Optimierung von Kampagnen. Darüber hinaus ermöglicht ein Statistik- und Analyse-Modul die Steuerung in Echtzeit. Eine umfangreiche Inventar-Verwaltung mit Forecasting-Funktionen komplettiert das Angebot.

iAd: Unerwünschte Werbung in iOS 4 abschalten

Seit gestern Abend steht das iOS 4 allen Besitzern eines iPhone 3G, iPhone 3GS, iPhone 4 (Verkaufsstart am 24. Juni) und iPod touch (ab der zweiten Generation) zur Verfügung. Neben den lang erwarteten Multitasking-Fähigkeiten führt Apple mit dem neuen iPhone OS auch zielgerichtete Werbung in Form von iAds ein. Demnach bekommen Nutzer, die via iPhone im Internet nach bestimmten Inhalten suchen, ab sofort die zum Suchbegriff passende Werbung angezeigt. Dafür nutzen sowohl Apple als auch die Werbekunden die entsprechenden Browser-Cookies.

Jetzt wird es allerdings interessant, denn Nutzer, die kein Interesse an diesen personalisierten Werbeeinblendungen haben, können diese einfach abschalten. Und so geht es. Einfach via Safari-Browser online gehen (ob über WLAN oder UMTS spielt keine Rolle) und die URL http://oo.apple.com (oo steht übrigens für Opt-out) aufrufen. Danach erhalten Nutzer eine kurze Rückmeldung auf dem Display, dass das Gerät von Apples Werbenetzwerk abgemeldet wurde. Zudem werden danach keine für Werbetreibende relevanten Daten mehr gesammelt und an Apple verschickt. Mehr Informationen gibt es hier.

Apple und seine Partner verwenden Cookies und andere Technologien in mobilen Werbediensten, um zu kontrollieren, wie oft Sie eine bestimmte Werbung sehen, um Werbungen bereitzustellen, die Ihren Interessen entsprechen, und um die Effizienz von Werbekampagnen zu messen. Wenn Sie keine nach Relevanz ausgewählte Werbungen auf Ihrem Mobilgerät erhalten möchten, können Sie sich abmelden, indem Sie auf den folgenden Link auf Ihrem Gerät zugreifen: http://oo.apple.com. Wenn Sie sich abmelden, werden Sie die gleiche Anzahl von mobilen Werbungen erhalten; diese können jedoch weniger relevant sein, da sie nicht auf Ihren Interessen basieren. Sie werden immer noch Werbungen in Bezug auf Inhalte einer Website oder einer Anwendung sehen oder Werbungen, die auf anderen nicht-personenbezogenen Daten basieren. Dieses Abmelden betrifft nur Apple Werbedienste und nicht interessenbasierte Werbung aus anderen Werbenetzwerken.

Apple und unsere Partner verwenden ebenfalls Cookies und andere Technologien, um persönliche Daten zu vermerken, wenn Sie unsere Website, Onlinedienste und Anwendungen benutzen. Unser Ziel in diesen Fällen ist, Ihre Erfahrung mit Apple bequemer und persönlicher zu gestalten. Wenn wir beispielsweise Ihren Vornamen kennen, können wir Sie bei Ihrem nächsten Besuch im Apple Online Store persönlich begrüßen. Informationen wie beispielsweise das Land, in dem Sie leben, und Ihre Muttersprache – und Ihre Schule, falls Sie in einem Lehrberuf tätig sind – helfen uns dabei, Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes und nützlicheres Einkaufserlebnis zu bieten.

Keine Sorgen machen müssen sich Nutzer des iPad und des iPhone 2G, da die Werbeeinblendungen nur auf Apple-Devices mit installiertem iOS 4 erfolgen. Sowohl das iPad als auch das iPhone der ersten Generation laufen derzeit nur mit iPhone 3.2. Ein Update für das iPad auf iOS 4 ist für den Herbst geplant.

Tabvertising: Tablet Task Force soll Standards für Displaywerbung formulieren

Das Interactive Advertising Bureau hat während der IAB Innovation Days in New York die Gründung einer neuen Arbeitsgruppe beschlossen, die sich speziell um die Schaffung einer Infrastruktur für Werbung auf digitalen Lesegeräten kümmern soll. Die Tablet Task Force, so der Titel der Arbeitsgruppe, soll Standards und Fallbeispiele für Displaywerbung auf allen digitalen Lesegeräten formulieren. Ganz oben auf der Geräteliste steht das Apple iPad. Wie Randall Rothenberg, President und CEO des IAB, bestätigt, soll die Gründung der Arbeitsgruppe für Tablet-PCs für einen wichtigen Austausch unter Experten und Branchenführern sorgen. Darüber hinaus gehe es darum, wie ein nachhaltiges Werbe-Wachstum für Tablet-PCs und E-Readers vorangetrieben werden kann.

Das IAB spielt seit 1996 eine entscheidende Rolle, wenn es um das Wachstum von interaktiven Werbemöglichkeiten durch die Entwicklung von Standards und Best Practices für die vorhandenen und neu entstehenden digitalen Medien-Plattformen geht. Über die angedachten Industriestandards für Tablet-PCs will sich laut dem Branchendienst ClickZ derzeit aber noch niemand äußern.

Was ist iPad? Deutscher Werbespot ist da

Vor ein paar Wochen hat Apple in den USA einen neuen Werbespot für das iPad vorgestellt. Jetzt gibt es den 30-Sekunden-Trailer auch in deutscher Sprache. Falls euch die Stimme bekannt vorkommt, liegt ihr richtig. Es ist die deutsche Synchronstimme von Brad Pitt, die dem Zuschauer mit weicher Stimme die Vorzüge des Multimedia-Tablets erklärt. „Was ist iPad? Es ist flach, es ist schön, es kommt überall mit hin und hält den ganzen Tag. […] Es ist eine Revolution und die hat gerade erste begonnen.“