Schlagwort-Archiv: Vertrieb

Samsung Galaxy Tab 10.1

Tablet-Streit: Samsung erwägt (Gegen-)Klage gegen Apple

Der koreanische Tablet-Hersteller Samsung überlegt gegen das durchgesetzte Verkaufsverbot des Samsung Galaxy Tab 10.1 vorzugehen und will offenbar seinen größten Konkurrenten Apple ebenfalls wegen Patentrechtsverletzungen verklagen. Die Klage soll sich auf den Vertrieb in Australien beziehen. Samsungs Anwalt kündigte bei einer Anhörung vor einem australischen Bundesgericht bereits an, die Klage einzureichen, sobald das Verfahren Ende September startet.

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WeTab ab November auch bei Otto zum Sonderpreis

Heute Abend beim IFA-Pressebriefing von Intel wollen die WeTab-Macher wieder ein paar Details zu ihrem Tablet verraten. Besonderes Augenmerk dürfte hier auf dem mobilen Betriebssystem des WeTab liegen. Gerüchten zufolge baut das hauseigene WeTab OS auf MeeGo von Nokia und Intel auf. Mehr Details dazu gibt es voraussichtlich erst am späteren Abend.

Auch in puncto Vertrieb gib es Neuigkeiten. Wie auf der Facebook-Fanseite von WeTab zu lesen ist, gibt es die beiden Modelle ab November auch beim Versandhaus Otto zu kaufen. Vorbestellungen werden jedoch ab sofort entgegengenommen. Kunden, die das Einsteiger-WeTab vor November bestellen, erhalten auf den Verkaufspreis von 459,90 Euro einen Preisnachlass von zehn Euro. Warum Otto-Kunden das Gerät erst im November erhalten und nicht bereits Mitte/Ende September zum Verkaufsstart, ist nicht bekannt. Es ist nicht auszuschließen, dass es dies Teil der Vertriebsvereinbarung zwischen WeTab und dem Handelskonzern ist. Eine entsprechende Presseanfrage läuft bereits.

WeTab: Medion übernimmt Vertrieb und Support. Media Markt bestätigt Kooperation

Seit Mitte letzter Woche macht das Berliner WeTab wieder von sich reden. Erst die Bestätigung, dass beide Modelle ab Mitte September bundesweit in den Handel kommen, dann die Vertriebsvereinbarung mit dem Elektronik-Discounter Media Markt, wo sowohl das einfach WeTab mit 16 GB Speicher und WLAN als auch das WeTab mit 32 GB, WLAN, UMTS und GPS seit Donnerstag auf einer Sonderseite nun ebenfalls vorbestellt werden kann. Gerüchten zufolge arbeitet der Hersteller dafür mit Medion zusammen. Bereits Mitte April gab es erste Spekulationen in Sachen Vertrieb und Support. Offiziell äußern wollten sich die beteiligten Unternehmen damals nicht. Allerdings erhalten Kunden, die auf der Media Markt-Seite ein WeTab vorbestellen, nach Abschluss des Bestellvorgangs eine Bestätigung per E-Mail, aus der hervorgeht, dass das WeTab beim Elektronik-Discounter unter dem Medion-Label („Medion TT 116 A 01 WETAB“) angeboten wird. Demnach müsste auch der Support durch Medion erfolgen.

Dies hat eine Pressesprecherin von Media Markt nun auf Anfrage offiziell bestätigt. Medion übernehme (für ihr Unternehmen) beim WeTab alle logistischen Vertriebsleistungen. Dazu gehöre auch der Support. Ob es das Tablet später dann auch wie vermutet in den Aldi-Filialen geben wird, ist nicht bekannt. Sowohl Medion als auch WeTab waren für eine Stellungnahme bisher nicht zu erreichen.

UPDATE 1: Auch WeTab-Sprecher Christian Soult bestätigte die Kooperation mit Medion. Das Unternehmen übernehme sowohl die Logistik als auch den Support für das WeTab. Dazu gehörten auch die Bereitstellungen einer Kunden-Hotline (Call-Center) sowie die Reparaturabwicklung. Weitere Distributionskanäle, wie der Verkauf des Tablets über den Medion Online-Shop oder über Aldi, seien derzeit nicht im Gespräch.

UPDATE 2: Der Vollständigkeit halber noch das Statement von Medion selbst: „Medion übernimmt die Bereitstellung der Hardware, die Abwicklung des Services und des After Sales Services. Es handelt sich hierbei um kein Medion Produkt.“

WeTab: Verkaufsstart Mitte September und Verkauf bei Media Markt

Das WeTab meldet sich zurück auf der Tablet-Bühne. Dieses Mal aber nicht mit Pauken und Trompeten, wie bei der verpatzten Produktvorstellung Mitte April, sondern ganz leise und gemächlich. „Der Soft-Launch im Juli hat wie geplant stattgefunden“, bestätigt Pressesprecher Christian Soult auf Anfrage von iPadinside.de. So hätten bereits eine ganze Reihe von Entwickler und Content-Partner entsprechende Testgeräte erhalten, allerdings nicht das fertige WeTab, sondern ein voll funktionsfähiges Vorseriengerät. Dies sei aber nicht an die große Glocke gehängt worden, da die Partner Stillschweigen darüber bewahren mussten.

Mitte September sei es endlich soweit. „Dann erfolgt der offizielle Verkaufsstart in Deutschland“, so der Pressesprecher. Bis dahin sei auch das fertige WeTab verfügbar. Das Basis-Modell mit 16 GB Speicher und WLAN wird dann für 449 Euro zu haben sein. Das WeTab mit 32 GB Speicher, WLAN, UMTS und GPS kostet 569 Euro und soll Mitte September dann ebenfalls auf den Markt kommen. In den kommenden Tagen will das Unternehmen weitere Vertriebspartner präsentieren. Derzeit ist eine Vorbestellung nur bei Amazon möglich. Dort ist als Liefertermin übrigens der 19. September angegeben.

Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin Anfang September wird der WeTab-Hersteller nicht mit einem eigenen Stand vertreten sein. Dennoch will man zusammen mit einigen Content-Partnern auf deren Messeständen Präsenz zeigen und dort Besucher von dem Tablet begeistern. Welche Unternehmen dies im Detail sein werden, soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

UPDATE: Das WeTab wird es pünktlich zum Verkaufsstart im September auch bei Media Markt geben. Eine entsprechende Sonderseite mit dem treffenden Titel „Media Markt Agenda 2010“ ist bereits online. Eine entsprechende Vertriebsvereinbarung hat Geschäftsführer Helmut Hoffer von Ankershoffen vor ein paar Minuten per Mail bestätigt. Zudem werde das WeTab anfangs nur in Deutschland zu haben sein. Weitere Länder sollen allerdings zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Apple verkauft 3 Millionen iPads in 80 Tagen

Apple hat es wieder einmal geschafft. Wie das Unternehmen heute per Pressemitteilung verkündete, hat Apple gestern, 80 Tage nach US-Verkaufsstart Anfang April, das drei millionste iPad verkauft. Zum Vergleich: Das erste iPhone ging im gleichen Zeitraum lediglich eine Million mal über den Ladentisch. Für die damaligen Verhältnisse war auch diese Zahl bereits ein großer Erfolg. Kein Wunder, dass Apple-Chef Steve Jobs mit den aktuellen mehr als zufrieden ist. „Die Menschen lieben das iPad, weil es Teil ihres täglichen Lebens wird“, so Jobs. Er und seine Mitarbeiter arbeiteten hart daran, dieses „magische Gerät“ künftig noch mehr Leuten auf der ganzen Welt zur Verfügung zu stellen. So rechne mit einem erneuten Verkaufsschub im Juli, wenn das iPad in weiteren neuen Ländern, darunter Österreich und Luxemburg, offiziell erhältlich sein wird.

iPad-Verfügbarkeit entspannt sich langsam

Wie Leo vom fscklog berichtet, scheint sich die Lieferzeit für iPads momentan auf sieben bis zehn Tage zu reduzieren. Allerdings muss man auf bestimmte Zubehörteile (wie beispielsweise das Dock) noch sehr lange warten. Entsprechend hoch werden diese auf Auktionsplattformen wie eBay gehandelt.

Wie man zudem in verschiedenen Mac-Foren lesen kann, rechnen einige Handelspartner von Apple in den nächsten Tagen mit größeren Lieferungen. Die Verknappung, ob künstlich oder aufgrund der vielen Bestellungen, hält also weiterhin an und das Objekt der Begierde ist nicht immer einfach zu bekommen.

iPad kaufen: In diesen Geschäften ist es möglich

Am kommenden Freitag ist es soweit. Das Apple iPad kommt in Deutschland in den Handel. Der offizielle Vorverkauf läuft bislang ausschließlich über den Online-Shop von Apple. Möchte ich derzeit ein Multimedia-Tablet bestellen, erfolgt die Auslieferung nicht vor dem 7. Juni, da das erste Geräte-Kontingent bereits nach ein paar Tagen ausverkauft war. Aber was kann ich tun, wenn ich das iPad am kommenden Freitag bereits in den Händen halten möchte und nicht rechtzeitig bei Apple vorbestellt habe? Klar, bei eBay und zahlreichen Online-Händlern gibt es sicherlich entsprechende US-Importe, doch zu welchem Preis?

Die erste Anlaufstelle dürften daher die drei deutschen Apple Stores in Frankfurt, Hamburg und München sein. Alternativ stehen bundesweit 84 Apple Premium Reseller wie beispielsweise die Filialen von compuStore, mStore oder reStore zur Verfügung, die das iPad ebenfalls verkaufen werden – und wie telefonische Anfragen in einigen Shops ergaben, nehmen sie bereits fleißig Vorstellungen entgegen. „Sie können das iPad dann ab 28. Mai bei uns abholen“, teilt mir eine freundliche Mitarbeiterin am Telefon mit. Auch das komplette Zubehör wie das iPad-Dock oder die Schutzhülle sei dann erhältlich. Allerdings nur so lange der Vorrat reicht. Eine konkrete Stückzahl konnte mir die Mitarbeiterin zwar nicht nennen, da die Anzahl der verfügbaren Geräte vom Umsatz des Stores abhängig sei.

Auch in den 27 Gravis-Filialen wird das iPad ab dem 28. Mai angeboten. Eine offizielle Bestätigung war zwar nicht zu bekommen (mit Verweis auf entsprechende Auflagen von Seiten Apples), doch auch hier erwiesen sich die Mitarbeiter in den angefragten Stores und an der Hotline umso auskunftsfreudiger. Vorbestellungen werden hier ebenfalls entgegengenommen, so die übereinstimmende Antwort. Zur verfügbaren Geräteanzahl könne man nichts sagen, es seien jedoch ausreichend iPads bestellt worden. Interessierten Kunden werde allerdings empfohlen, sich vorab ein Gerät zu reservieren – da die zur Verfügung stehenden Tablets erst auf die Vorbestellungen verteilt und die übrigen Geräte in den freien Verkauf gelangen werden.

UPDATE: Laut einer Händlerübersicht von Apple gibt es das iPad auch den Filialen von Mediamarkt, Saturn und Medimax, sowie bei einigen Expert-Händlern.

Eine laufend aktualisierte Übersicht mit aktuellen iPad-Preisen und Bezugsquellen findet sich hier: iPad kaufen

Keine iPad-Vorbestellung bei Amazon

Online-Versandhändler wie Amazon haben in puncto Apple iPad erst einmal das nachsehen. Zwar gibt es zahlreiche Drittanbieter, die über die Plattform bereits aus den USA importierte Geräte verkaufen, doch auf ein offizielle Vorbestellmöglichkeit werden Kunden hier vergeblich warten. Ende Januar war das iPad zwar kurzzeitig im Amazon-Angebot gelistet und konnte auch vorbestellt werden, aktuell nimmt der Online-Händler aber keine Bestellungen entgegen. „Derzeit nicht verfügbar“, heißt es in dem Online-Shop.

Medion plant günstige iPad-Alternative für Aldi und übernimmt zudem Support und Vertrieb vom WeTab

Medion arbeitet einem aktuellen Bericht der FTD Deutschland zufolge an einer günstigen iPad-Alternative und beruft sich dabei auf eine nicht näher genannte Quelle innerhalb des Unternehmens. Demnach soll der Tablet-PC pünktlich zum Weihnachtsgeschäft Anfang Dezember bundesweit in allen Aldi-Filialen angeboten werden. Details zum Aussehen, zur technischen Ausstattung sowie zu einem möglichen Verkaufspreis nennt die anonyme Quelle hingegen nicht. Allerdings ist davon auszugehen, dass der Medion-Tablet von den Kosten her deutlich unter dem Verkaufspreis eines vergleichbaren Apple iPad-Modells liegen wird.

Dass der Elektronikhersteller und Aldi-Exklusivlieferant an einer iPad-Alternative arbeitet, überrascht mich nicht. So war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Medion mit einem eigenen Produkt auf den bommenden Tablet-Markt kommen wird. Auch andere Hersteller haben für dieses Jahr bereits entsprechende Geräte angekündigt. Was mich bei dieser Meldung allerdings überrascht hat, ist die Tatsache, dass Medion eigentlich als Support- und Vertriebspartner für das WePad im Gespräch ist, welches im August in den Handel kommen soll. Eine entsprechende Kooperation zwischen dem WePad-Hersteller Neofonie und Medion wurde Sascha von netbooknews vor kurzem jedenfalls noch bestätigt. Ob sich die geplante Zusammenarbeit durch die „Ankündigung“ eines eigenen Tablet-PCs damit erledigt hat, ist nicht bekannt. Allerdings frage ich mich, welchen Sinn es macht, wenn Medion erst einmal ein konkurrierendes Produkt über die Aldi-Filialen vertreiben will, um ein paar Monate später mit einem eigenen Multimedia-Tablet auf den Markt zu kommen.