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WeTab: Verkaufsstart am 21. September. Ab Mitte November auch bei Conrad zu kaufen.

Es gibt Neuigkeiten in Sachen WeTab. Nachdem der Hersteller auf der IFA-Pressekonferenz von Intel in Berlin Anfang September Spekulationen bestätigt hat, dass das WeTab das erste auf MeeGo basierende Tablet sein wird, sind auf dem Intel Developer Forum (IDF) in San Francisco nun weitere Informationen bekannt geworden. Demnach erfolgt der offizielle Verkaufsstart in Deutschland bereits in der kommenden Woche. Am 21. September um genau zu sein. Über diesen Termin dürften sich nicht nur die zahlreichen Vorbesteller bei Amazon und Media Markt freuen, sondern auch die Zweifler, die nicht mehr daran geglaubt haben, dass das WeTab nach zahlreichen Pannen und Terminverschiebungen überhaupt noch auf den Markt kommt.

In ein paar Tagen ist es nun soweit. Das WeTab ist fertig und wird ab dem 21. September hierzulande ausgeliefert. Ob damit die mehr oder weniger hohen Erwartungen der Nutzer erfüllt werden, wird sich zeigen. Und ob das WeTab von enttäuschten Nutzern nach ein paar Tagen “Probezeit” wieder an den Hersteller zurückgeschickt wird, wie Richard Gutjahr prophezeit, ebenfalls. Vorerst wird es beide Modelle des Berliner Multimedia-Tablets nur bei Amazon und Media Markt zu kaufen geben. Ab Mitte November werden das Versandhaus Otto sowie der Elektronik- und Technikhändler Conrad folgen.

WeTab wird auf der IFA doch nicht gezeigt. Erneute Verzögerung beim Verkaufsstart?

Es gibt überraschende Nachrichten aus Berlin: Das WeTab, das hierzulande Mitte September auf den Markt kommen soll, wird auf der IFA in Berlin entgegen einer früheren Ankündigung des Unternehmens nun doch nicht auf den Ständen einiger Content-Partner zu sehen sein. Dies bestätigte WeTab-Pressesprecher Christian Soult auf Anfrage von iPadinside.de. Man wolle sich kurz vor dem Verkaufsstart lieber darauf konzentrieren. Böse Zungen werden jetzt sicher behaupten, sie hätte es so kommen sehen, das Gerät sei noch gar nicht fertig und kommt sowieso nicht auf den Markt. Wie der Sprecher allerdings versichert hat, sei das Gerät fertig und könne sehr wohl gezeigt werden. Hinzu kommt, dass das WeTab auch beim Intel Presse-Briefing am Vorabend zum IFA-Start eine Rolle (Stichwort: MeeGo und WeTab OS) spielen wird.

Apropos Verkaufsstart: Gerüchten zufolge soll sich der Termin von Mitte auf Ende September verschieben. Während beim Online-Händler Amazon der Versandtermin unverändert “ab dem 19. September” datiert ist, gibt Media Markt seit kurzem die Kalenderwoche 39 (27.9. bis 3.10.) als Auslieferungstermin an. Eine entsprechende Anfrage ist bereits gestellt.

WeTab: Verkaufsstart Mitte September und Verkauf bei Media Markt

Das WeTab meldet sich zurück auf der Tablet-Bühne. Dieses Mal aber nicht mit Pauken und Trompeten, wie bei der verpatzten Produktvorstellung Mitte April, sondern ganz leise und gemächlich. “Der Soft-Launch im Juli hat wie geplant stattgefunden”, bestätigt Pressesprecher Christian Soult auf Anfrage von iPadinside.de. So hätten bereits eine ganze Reihe von Entwickler und Content-Partner entsprechende Testgeräte erhalten, allerdings nicht das fertige WeTab, sondern ein voll funktionsfähiges Vorseriengerät. Dies sei aber nicht an die große Glocke gehängt worden, da die Partner Stillschweigen darüber bewahren mussten.

Mitte September sei es endlich soweit. “Dann erfolgt der offizielle Verkaufsstart in Deutschland”, so der Pressesprecher. Bis dahin sei auch das fertige WeTab verfügbar. Das Basis-Modell mit 16 GB Speicher und WLAN wird dann für 449 Euro zu haben sein. Das WeTab mit 32 GB Speicher, WLAN, UMTS und GPS kostet 569 Euro und soll Mitte September dann ebenfalls auf den Markt kommen. In den kommenden Tagen will das Unternehmen weitere Vertriebspartner präsentieren. Derzeit ist eine Vorbestellung nur bei Amazon möglich. Dort ist als Liefertermin übrigens der 19. September angegeben.

Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin Anfang September wird der WeTab-Hersteller nicht mit einem eigenen Stand vertreten sein. Dennoch will man zusammen mit einigen Content-Partnern auf deren Messeständen Präsenz zeigen und dort Besucher von dem Tablet begeistern. Welche Unternehmen dies im Detail sein werden, soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

UPDATE: Das WeTab wird es pünktlich zum Verkaufsstart im September auch bei Media Markt geben. Eine entsprechende Sonderseite mit dem treffenden Titel “Media Markt Agenda 2010″ ist bereits online. Eine entsprechende Vertriebsvereinbarung hat Geschäftsführer Helmut Hoffer von Ankershoffen vor ein paar Minuten per Mail bestätigt. Zudem werde das WeTab anfangs nur in Deutschland zu haben sein. Weitere Länder sollen allerdings zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Apple verkauft 3 Millionen iPads in 80 Tagen

Apple hat es wieder einmal geschafft. Wie das Unternehmen heute per Pressemitteilung verkündete, hat Apple gestern, 80 Tage nach US-Verkaufsstart Anfang April, das drei millionste iPad verkauft. Zum Vergleich: Das erste iPhone ging im gleichen Zeitraum lediglich eine Million mal über den Ladentisch. Für die damaligen Verhältnisse war auch diese Zahl bereits ein großer Erfolg. Kein Wunder, dass Apple-Chef Steve Jobs mit den aktuellen mehr als zufrieden ist. “Die Menschen lieben das iPad, weil es Teil ihres täglichen Lebens wird”, so Jobs. Er und seine Mitarbeiter arbeiteten hart daran, dieses “magische Gerät” künftig noch mehr Leuten auf der ganzen Welt zur Verfügung zu stellen. So rechne mit einem erneuten Verkaufsschub im Juli, wenn das iPad in weiteren neuen Ländern, darunter Österreich und Luxemburg, offiziell erhältlich sein wird.

Nach der Zeremonie das Video: Unboxing des iPad 64GB 3G in Berlin

Jürgen hat gestern großartige Fotos von seiner Auspackzeremonie gezeigt, während wir in Berlin unser erstes iPad erst heute erhalten haben, ein 64GB 3G. Das mit dem iPhone gedrehte Video wollen wir euch hier nachliefern. Erste bange Frage: Ist das Paket wirklich von Apple? Der braune Versandkarton sah so gar nicht nach “Designed in California” aus.

Dieses und weitere Videos könnte ihr in unserem iPadinside-Kanal auf YouTube finden. Enjoy.

Gewinnspiel: Hochwertige iPad-Taschen unter unseren Fans und Followern zu verlosen

Seit heute ist das Apple iPad auch hierzulande offiziell verfügbar. Zur Feier des Tages und zum offiziellen Start von iPadinside.de – dem neuen B2B-Blog für alle, die das Apple Tablet auch beruflich nutzen möchten – verlosen wir im Rahmen eines Gewinnspiels sechs hochwertige iPad-Taschen im Gesamtwert von über 200 Euro. Die Designer-Stücke wurden einzeln in liebevoller Handarbeit aus verschiedenen Materialien wie Leder, Wollfilz oder Fahrradschlauchgummi gefertigt. Verlost werden Taschen der Hersteller froeschlein-Online, graufilz, mabba, kodama, hennensindtoll und Handtaschenfan. Die zur Verfügung gestellten iPad-Taschen sind übrigens auf dem Foto unten abgebildet und heben sich deutlich von dem bei Gravis, Amazon & Co. angebotenem Zubehör ab, wie ich finde. An dieser Stelle auch einmal ein dickes Dankeschön an die Hersteller sowie an unseren Kooperationspartner DaWanda.

Und so könnt ihr beim Gewinnspiel mitmachen:

Es gibt zwei Möglichkeiten. Werdet Fan unserer neuen iPadinside-Seite auf Facebook und schreibt uns in den Kommentaren zu diesem Gewinnspiel, welche der zur Verfügung stehenden iPad-Taschen euch am besten gefällt. Vielleicht habt ihr ja Glück und gewinnt genau dieses Designerstück. Übrigens haben wir auch nichts dagegen, wenn ihr unser Gewinnspiel euren Freunden weiterempfehlt. Denn wenn die Resonanz stimmt, haben uns die Hersteller eine weitere Verlosungsaktion in Aussicht gestellt …

Wenn ihr kein Anhänger von Facebook (ja, solche Leute gibt es) seid, kein Problem. Dann folgt uns auf Twitter unter twitter.com/ipadinside und schickt einen Tweet mit einem Verweis auf unser Gewinnspiel und sagt uns, welches iPad ihr gekauft habt oder noch kaufen werdet.

Das Gewinnspiel endet am Montag, 7. Juni 2010 um 08.00 Uhr.

Die Gewinner werden unter allen Facebook-Fans und Followern per Zufall ermittelt und noch am gleichen Tag auf iPadinside.de bekanntgegeben. Der Rechtsweg ist übrigens ausgeschlossen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Wer Gefallen an den Taschen gefunden hat und nicht mehr bis zum Ende der Verlosung warten will, der kann sich ja mal in den Online-Shops der oben genannten Hersteller anschauen. Eine gute Übersicht bietet der iPad-Taschen-Schwerpunkt von DaWanda, wo vor allem kreative Menschen ihre selbst angefertigten Waren (Stichwort “Unikate”) verkaufen. Wenn ich das richtig verstanden habe, wollen die Plattformbetreiber besonders diejenigen Käufer ansprechen, die die Besonderheit von individuellen Produkten zu schätzen wissen und erfahren möchten, wer wie in unserem Fall die neue iPad-Tasche entworfen hat.

Das iPad ist da – Auspackzeremonie deluxe

Da ist es nun – das Apple iPad. Einen Tag zu früh und überreicht durch einen strahlenden UPS-Mann: “Da ist bestimmt wieder was von Apple drin, oder?”. So wie uns ging es heute vielen Vorbestellern aus Deutschland. Das iPad findet verfrüht den Weg zu den Kunden und wird heute so manche Arbeitsstunde in den Unternehmen umgestalten.

Ich habe das Eintreffen des Gerätes zum Anlass genommen und eine traditionelle Auspackzeremonie für unsere Leser zusammen gestellt. Viel Spaß!

Bei dem hier ausgepackten Modell handelt es sich um ein iPad mit 32 GB Speicher und UMTS. Das iPad wurde am ersten Bestelltag im Apple Store bestellt und traf – wie man es von Apple gewohnt ist – überpünktlich ein. Mitgeliefert wurde reichlich Zubehör, welches wir extra zur Bestellung geordert haben. Die iPad Docking-Station, das original Apple Case, das Camera Connection Kit sowie ein Adapter zum Anschluss eines VGA-Kabels (beispielsweise für den Anschluss an einen Beamer).

Das iPad Case wird in einer kleinen Pappschachtel, die der original Verpackung des iPads ähnelt, geliefert. Der VGA-Adapter ist in der üblichen Adapter-Verpackung von Apple verschweißt.

Das bestellte Zubehör im Überblick. Unten links sind die beiden Kamera-Adapter (USB und Kartenleser).

Öffnet man die Verpackung, findet man das iPad in der auch schon von anderen Produkten bekannten Cellophan-Schutzverpackung.

Das iPad kann umgehend eingeschaltet werden und verfügt über eine Grundladung. Ein Modell war mit etwa 85 Prozent aufgeladen, das andere Modell verfügte über einen Ladezustand von 94 Prozent. Beim ersten Start sieht man den abgebildeten Fortschrittsbalken.

Nach dem kurzen Bootvorgang, fragt das Gerät nach einer Verbindung zu iTunes. Dabei werden Grundeinstellungen, die man gegebenenfalls schon mit seinem iPhone vorgenommen hat übertragen, so dass das iPad mehr oder weniger umgehend einsatzbereit ist.

Beim Dock, welches extra bestellt werden muss, kommen beim ersten Blick Zweifel auf. Es wirkt zu klein als könne es das große Gerät nicht tragen. Beim Test stellt sich jedoch heraus, dass der Schein trügt. Das Dock wirkt als ein kleiner, schicker Standfuß und hält das iPad mühelos.

Schnell fällt auf, dass das Dock nicht nur zum Aufladen des iPads taugt. Auf dem Schreibtisch bringt es das Tablett gut zur Geltung. Dem Einsatz als digitaler Bilderrahmen, brillanter Kalender oder Video-Abspielgerät steht nichts mehr im Wege. Im Übrigen kann man mit dem Dock auch sein iPhone aufladen.

Die Micro-SIM-Karte, die wir gleich noch zuschneiden werden, wird zwar verlangt, aber ist zum weiteren Betrieb nicht unbedingt einzulegen. Nach Auswahl eines bestehenden WLANs geht es umgehend online ins Netz.

Hat man noch nie mit einem iPad gesurft, dann wird spätestens hier Freude aufkommen. Das brillante Display und das schnelle Surf-Feeling Safaris legen die neue Messlatte für mobiles Internetsurfen hoch. Im Vergleich zum herkömmliches Surfen auf einem MacBook gefällt die hoch-kante Surfmöglichkeit.

In der eigentlichen Verpackung des iPads ist nicht viel los. Die obligatorischen Apple-Aufkleber, die schon vom iPhone bekannte “Büroklammer” und einige Produktinformationen sowie eine Karte zum Schnelleinstieg ist alles was man braucht. Hinzu kommen noch der USB-Stromadapter und das Ladekabel – fertig…

… fertig, für einen ausgiebigen Test-Abend, viele neue Apps aus dem Store und wie es scheint eine Menge Spaß.

Base: Micro-SIMs für iPad 3G ab sofort erhältlich – Adapter inklusive

Zwei Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart des iPads in Deutschland sind auch die ersten Micro-SIM-Karten für die 3G-Modelle erhältlich. Laut E-Plus können die Karten ab heute online bestellt werden. Zudem sind die Micro-SIM-Karte für das iPad 3G ab morgen auch “in allen Base- und E-Plus-Shops” zu haben. Die Bestellseite ist allerdings (Stand 12 Uhr) noch nicht erreichbar. Seit dem frühen Nachmittag ist die Bestellseite online.

Für Erstaunen hat bei manchen unserer Lesern gesorgt, dass wir vor zwei Wochen als einziges iPad-Blog über die Besonderheit der BASE-Micro-SIM berichtet haben. Die kleinen Karten können dank eines mitgelieferten Adapters auch als gewöhnliche SIM-Karten im vorhandenen Smartphone oder Handy genutzt werden. Das hat E-Plus nun noch einmal offiziell bestätigt.

iPad kaufen: In diesen Geschäften ist es möglich

Am kommenden Freitag ist es soweit. Das Apple iPad kommt in Deutschland in den Handel. Der offizielle Vorverkauf läuft bislang ausschließlich über den Online-Shop von Apple. Möchte ich derzeit ein Multimedia-Tablet bestellen, erfolgt die Auslieferung nicht vor dem 7. Juni, da das erste Geräte-Kontingent bereits nach ein paar Tagen ausverkauft war. Aber was kann ich tun, wenn ich das iPad am kommenden Freitag bereits in den Händen halten möchte und nicht rechtzeitig bei Apple vorbestellt habe? Klar, bei eBay und zahlreichen Online-Händlern gibt es sicherlich entsprechende US-Importe, doch zu welchem Preis?

Die erste Anlaufstelle dürften daher die drei deutschen Apple Stores in Frankfurt, Hamburg und München sein. Alternativ stehen bundesweit 84 Apple Premium Reseller wie beispielsweise die Filialen von compuStore, mStore oder reStore zur Verfügung, die das iPad ebenfalls verkaufen werden – und wie telefonische Anfragen in einigen Shops ergaben, nehmen sie bereits fleißig Vorstellungen entgegen. “Sie können das iPad dann ab 28. Mai bei uns abholen”, teilt mir eine freundliche Mitarbeiterin am Telefon mit. Auch das komplette Zubehör wie das iPad-Dock oder die Schutzhülle sei dann erhältlich. Allerdings nur so lange der Vorrat reicht. Eine konkrete Stückzahl konnte mir die Mitarbeiterin zwar nicht nennen, da die Anzahl der verfügbaren Geräte vom Umsatz des Stores abhängig sei.

Auch in den 27 Gravis-Filialen wird das iPad ab dem 28. Mai angeboten. Eine offizielle Bestätigung war zwar nicht zu bekommen (mit Verweis auf entsprechende Auflagen von Seiten Apples), doch auch hier erwiesen sich die Mitarbeiter in den angefragten Stores und an der Hotline umso auskunftsfreudiger. Vorbestellungen werden hier ebenfalls entgegengenommen, so die übereinstimmende Antwort. Zur verfügbaren Geräteanzahl könne man nichts sagen, es seien jedoch ausreichend iPads bestellt worden. Interessierten Kunden werde allerdings empfohlen, sich vorab ein Gerät zu reservieren – da die zur Verfügung stehenden Tablets erst auf die Vorbestellungen verteilt und die übrigen Geräte in den freien Verkauf gelangen werden.

UPDATE: Laut einer Händlerübersicht von Apple gibt es das iPad auch den Filialen von Mediamarkt, Saturn und Medimax, sowie bei einigen Expert-Händlern.

Eine laufend aktualisierte Übersicht mit aktuellen iPad-Preisen und Bezugsquellen findet sich hier: iPad kaufen

iPad vorbestellen: Nun doch ab 499 Euro möglich

Eine kleine Überraschung erlebten heute morgen diejenigen, die im Apple Online-Store ein iPad vorbestellen wollten. Dort kostet das Einsteiger-Tablet mit 16 Gigabyte Speicher und WLAN nicht wie am Freitag angekündigt 514 Euro, sondern “nur noch” 499 Euro und ist damit genau so teuer wie in Italien und Frankreich. Auch die 32 Gigabyte-Version gibt es günstiger. Sie ist für 599 Euro statt für 614 Euro zu haben. An dem Preis für das iPad mit 64 Gigabyte Speicher (714 Euro) ändert sich jedoch nichts. Wieso also die überraschende Preisänderung? Die am dem 6. Mai für alle Importeure verbindliche Urheberrechtsabgabe für Rechner mit und ohne CD/DVD-Brenner greift erst für Geräte ab einem Speichervolumen von 40 Gigabyte. Die 16- und 32-Gigabyte-iPad-Modelle sind damit von dem Aufschlag in Höhe von 15 Euro ausgenommen.

Das iPad 3G mit 16 Gigabyte Speicher kann im Apple Store für 599 Euro vorbestellt werden. Die UMTS-Version mit 32 Gigabyte Speicher gibt es für 699 Euro, das 64 Gigabyte iPad 3G kostet 814 Euro. Die Auslieferung erfolgt wie angekündigt ab dem 28. Mai.

Urheberrechtsabgabe macht das iPad teurer

Nirgendwo auf der Welt wird das iPad mehr kosten als in Deutschland, schreiben die Kollegen von Chip Online. Schuld daran sei angeblich die neu festgelegte Urheberrechtsabgabe für Rechner mit und ohne CD/DVD-Brenner. Die Verwertungsgesellschaften Wort und Bild sowie die GEMA haben am 6. Mai entsprechende Tarife im Bundesanzeiger veröffentlicht, die damit für alle Anbieter und Importeure verbindlich wurden. Anders ausgedrückt: auf jeden in Deutschland verkauften Rechner kommt noch eine pauschale Abgabe in Höhe von 17,06 Euro mit beziehungsweise 15,19 Euro ohne Brenner dazu.

Und scheinbar zählt das iPad zu dieser Hardware-Kategorie. Da Apple die fällige Urheberrechtsabgabe nicht aus der eigenen Tasche zahlen möchte, hat Firmenchef Steve Jobs die Gerätepreise entsprechend erhöht. Das Einsteiger-iPad mit 16 Gigabyte Speicher und WLAN sollte eigentlich 499 Euro kosten. Rechnet man den Aufschlag “für einen Rechner ohne Brenner” in Höhe von 15,19 Euro hinzu, erhält man einen (abgerundeten) Endpreis von 514 Euro. In Frankreich und Italien beispielsweise gibt es diesen Aufschlag nicht. Am günstigsten zu haben ist das iPad übrigens in der Schweiz. Hier kostet das Einsteigermodell umgerechnet 458 Euro. Steuern inklusive.

Ein Leser von fscklog wollte es ganz genau wissen und hat sich beim Apple-Boss per Mail nach den unterschiedlichen iPad-Preisen in Europa erkundigt. Und prompt bekam er eine Antwort: “Beschwer Dich bei Deiner Regierung. Schuld ist die neue Urheberrechtsabgabe für Computer”.

Update (10.05.2010): Das Apple iPad 16GB inklusive WLAN kostet nun doch 499 Euro (599 Euro mit UMTS). Die 32GB-Version gibt es für 599 Euro (699 Euro mit UMTS). An den Preisen für die 64GB-Modelle ändert sich nichts.

Ab 514 Euro: iPad-Verkauf startet in Deutschland am 28. Mai

Apple hat eben überraschend eine Pressemitteilung zum internationalen Verkaufsstart des Apple iPad veröffentlicht. Demnach ist der Tablet in Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Spanien, Schweiz und Großbritannien ab dem 28. Mai 2010 offiziell erhältlich. Vorbestellungen werden wie geplant am kommenden Montag (10. Mai) im Online-Store von Apple entgegegen genommen. Hierzulande kostet die einfache WLAN-Version mit 16 GB Speicher 514 Euro, die 32 GB-Version kostet 614 Euro und das 64 GB-Tablet 714 Euro. Die UMTS-Modell kosten jeweils 100 Euro mehr.

Ab Juli soll das iPad auch in Österreich, Hong Kong, Irland, Luxemburg, Mexiko, in den Niederanden, Neuseeland und Singapur auf den Markt kommen.

Anbei die Original-Pressemitteilung von Apple (Auszug):

CUPERTINO, California—May 7, 2010—Apple® today announced that iPad™ will be available in Australia, Canada, France, Germany, Italy, Japan, Spain, Switzerland and the UK on Friday, May 28. Customers can pre-order all iPad models from Apple’s online store in all nine countries beginning on Monday, May 10. In the US, Apple has already sold over one million iPads and customers have downloaded over 12 million apps from the App Store, as well as over 1.5 million ebooks from the new iBookstore. (…)

Apple plans to release iPad in Austria, Belgium, Hong Kong, Ireland, Luxembourg, Mexico, Netherlands, New Zealand and Singapore in July. Apple will announce availability, local pricing and pre-order plans for these nine additional countries at a later date.

Update: Die deutsche Pressemitteilung gibt es hier.

Update (10.05.2010): Das Apple iPad 16GB inklusive WLAN kostet nun doch 499 Euro (599 Euro mit UMTS). Die 32GB-Version gibt es für 599 Euro (699 Euro mit UMTS). An den Preisen für die 64GB-Modelle ändert sich nichts.

simyo startet ab sofort Verkauf von Micro-SIM-Karten

Ab sofort kann man bei simyo die Micro-SIM-Karten für das iPad 3G bestellen. Anders als wie bei Fonic steht hier keine Kalendertages- oder Monatsflatrate zur Auswahl, sondern eine 30-Tage-Nutzung mit einem Datenvolumen von einem Gigabyte für 9,90 Euro. Die Micro-SIM kostet 14,90 Euro und enthält 5 Euro als Startguhaben.

Die 30-Tage-Flat verlängert sich automatisch, sofern nicht zwei Tage vorher gekündigt wird. Sie endet sofort, sollten die 1 GB Datentransfer erreicht werden. Bei Fonic erhält man 5 GB Datenvolumen für einen Kalendermonat zum Preis von 25 Euro.

Einen Liefertermin nennt simyo nicht. In der Ankündigung der Bestellmöglichkeit Ende März wurde aber suggeriert, dass die Micro-SIMs zum Verkaufsstart der iPads beim Kunden angekommen sein werden.

Apple hat binnen vier Wochen 1 Million iPads verkauft, Nutzer haben 12 Millionen Apps und 1,5 Millionen eBooks heruntergeladen

Apple hat in den ersten 28 Tagen der Verfügbarkeit bis letzten Freitag eine Million iPads verkauft. Es werden aber auch auf Nachfrage unsererseits keine genaue Zahlen genannt, wie sich diese Million auf die einzelnen Modelle verteilt.

Nachfrage größer als Produktion

Immerhin ist Apple offenkundig stolz, dass das iPad für das Erreichen der ersten Million nur vier Wochen benötigt hat, während es beim ersten iPhone zweieinhalb Monate waren. Hoffentlich kein Anzeichen für eine erneute Verschiebung des internationalen Verkaufsstarts ist folgende Nachricht von Steve Jobs: “Die Nachfrage übertrifft weiterhin unsere bereitgestellten Mengen”, man arbeite “mit aller Kraft” daran, es “in die Hände von noch mehr Kunden zu bringen”.

12 Apps und eineinhalb Bücher je iPad

Die Nutzer haben in den ersten 28 Tagen 12 Millionen Apps aus dem AppStore heruntergeladen, in Sachen iPad als Lesegerät sind die Benutzer offenbar noch relativ zurückhaltend: Hier verkündet Apple den Download von 1,5 Millionen eBooks. Über den Anteil kostenpflichtiger Apps oder Bücher hüllt sich Cupertino in Schweigen.

iPad 3G-Verkauf startet weltweit Ende Mai – auch US-Kunden müssen sich noch gedulden

Sowohl die Apple-Pressestelle als auch der Kunden-Support scheinen einen neuen prominenten Mitarbeiter bekommen zu haben. Wie der US-Blog 9to5mac berichtet, hat Steve Jobs in der letzten Nacht gleich zwei E-Mails (eine davon kam aus der Schweiz) an ihn beantwortet. Die beiden Absender wollten vom ihm wissen, ab wann das iPad 3G in den USA und weltweit erhältlich sein werde. Umso überraschter waren sie, als sie vom Apple-Boss persönlich eine Antwort bekamen. Darin bestätigte Steve Jobs, dass die UMTS-Version des Apple-Tablets erst Ende Mai auf dem Markt kommen wird – sowohl international als auch im Heimatland USA, wo der Start eigentlich Ende April vorgesehen war.

Eine Begründung für den verspäteten Verkaufsstart gab Jobs in den E-Mail-Antworten nicht. In der offiziellen Erklärung gestern führte Apple die riesige Nachfrage in den USA als Ursache für den verschobenen internationalen Verkaufsstart an. Branchenkenner bezweifeln allerdings den Wahrheitsgehalt dieser Aussage und tippen eher auf Probleme bei der Fertigung.

Vodafone holt das iPad nach Deutschland. Spezielle Datentarife geplant

Als hätten die Mobilfunk-Provider nur auf das Statement von Apple heute Nachmittag (internationaler Verkaufsstart Ende Mai statt wie eigentlich geplant Ende April) gewartet, um kurze Zeit später ihre Kunden wissen zu lassen, dass auch sie beim iPad-Launch in knapp sechs Wochen mit dabei sind. Demnach werden in Großbritannien mit Vodafone, o2 und Orange gleich drei Anbieter spezielle mobile Datentarife für das iPad 3G anbieten – MicroSIM-Karte eingeschlossen.

Und jetzt wird es richtig interessant: Wie Vodafone in seiner Pressemitteilung stolz verkündet, wird der Konzern nicht nur in Großbritannien entsprechende UMTS-Datentarife anbieten, sondern auch in Spanien, Italien und Deutschland. Weitere Details, zu den (subventionierten) iPad-Preisen oder zu den Tarifen beispielsweise, wollte Vodafone allerdings nicht verraten. Von den Mitbewerbern o2, E-Plus und T-Mobile ist bis dato wenig zu hören. Der Bonner Konzern wolle sich zu einem späteren Zeitpunkt zum Thema iPad äußern, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit.

Aber auch andere Anbieter stehen hierzulande bereits in den Startlöchern. Vor knapp zwei Wochen hat zum Beispiel der Mobilfunk-Discounter simyo mit der Prepaid MicroSIM-Karte ein entsprechendes Angebot für das iPad 3G angekündigt.