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WeTab: UMTS-Funktion durch Abschalten der Pin-Abfrage aktivieren und andere Probleme

Das WeTab ist da … und macht bei dem einen oder anderen Nutzer auch schon mal Probleme, wie man unter anderem auf der WeTab-Fanseite auf Facebook lesen kann. Ein Nutzer hatte beispielsweise das Problem, dass sein Tablet bei der Installation nicht richtig gestartet werden konnte. Eine schnelle Lösung gab es in diesem Fall nicht. Der Medion-Mitarbeiter an der Support-Hotline verwies den enttäuschten Nutzer aber auf einen kommenden Bugfix, der bald zur Verfügung gestellt werden und das Problem beheben soll. Bis dahin solle er sein WeTab erst einmal laufen lassen, damit das Gerät das benötigte Update herunterladen könne. Das entsprechende Video gibt es übrigens hier zu sehen.

Ein anderes Problem betrifft die Aktivierung der UMTS-Funktion des WeTab. Obwohl die SIM-Karte in dem Gerät richtig eingelegt und die 3G-Funktionalität eingeschaltet wurde, kann die UMTS-Verbindung nicht genutzt werden. Gelöst werden kann dieses Problem erst durch Abschalten der Pin-Anfrage. Ein Fix soll aber auch an dieser Stelle künftig Abhilfe schaffen.

Nervig dürfte auch diese Fehlermeldung sein: „Der Registrierungsserver hat einen unbekannten Fehler gemeldet. Bitte versuche es nochmal“. Denn ohne Registrierung kann das WeTag nicht zu Ende installiert werden. Ein Anruf bei der Medion-Hotline war in diesem Fall wohl wenig hilfreich. Der Tipp der vermeintlichen Experten: „Bitter versuchen Sie es alle 10 Minuten erneut. Wenn es in zwei Stunden nicht geht, bitte melden Sie sich wieder bei uns“. LOL. Ein ähnlicher Fehler trat bei einem WeTab-Besitzer aus Österreich auf. Er hatte bei der Registrierung Österreich als Herkunftsland angegeben. Nachdem er dies in Deutschland änderte, war die Fehlermeldung verschwunden und die Registrierung erfolgreich.

Apropos Update: Auf Anfrage von iPadinside bestätigte die zuständige PR-Agentur in München, dass es in Kürze ein Update für das WeTab geben wird. Welche Probleme der Hersteller damit beheben wird, ist noch nicht bekannt. Meinen Informationen zufolge soll dies WeTab-Nutzern aber vor dem jeweiligen Download angezeigt werden. Auch die Multitouch-Funktionalität wird übrigens durch ein Update freigeschaltet – allerdings nicht diese Woche wie angekündigt, sondern erst nächste Woche, wie ich soeben aus einer zuverlässigen Quelle erfahren habe.

Welche Probleme habt ihr mit dem WeTab? Habt ihr bereits eine Lösung gefunden?

Interpad: Android-Tablet mit Dual ARM-CPU ab Herbst in Deutschland

Android 2.1, Nvidia Tegra 2 T20 Dual ARM Cortex A9-CPU (1 GHz), HDMI-Anschluss, 1 GB Arbeitsspeicher (DDR2), 16 GB Speicher (via Micro-SD erweiterbar auf 32 GB), WiFi (b/g), Bluetooth 2.1, Kopfhörer- und USB-Anschluss sowie ein kapazitiver 10 Zoll-Multi-Touchscreen – das sind die Spezifikationen eines neuen Tablets, das auf den Namen Interpad hört und bereits im Herbst in Deutschland auf den Markt kommen soll. Auf der Funkausstellung in Berlin Anfang September will e-noa, das Unternehmen hinter dem Interpad, weitere Details verraten. Wie René Hesse von mobiflip.de bereits erfahren hat, soll der Preis für das Basismodell bei 399 Euro liegen. Eine UMTS-Version soll pünktlich Beginn des Weihnachtsgeschäfts erhältlich, mit GPS und Kamera ausgestattet und für knapp unter 500 Euro zu haben sein.

Das Gewicht liegt bei 660 Gramm, die Maße von 253 x 164 x 12,5 Millimeter. Zum Vergleich: das Apple iPad (WLAN-Modell) wiegt laut Hersteller 680 Gramm und misst 242,8 x 189,7 x 13,4 Millimeter. Das Interpad ist laut Webseite mit einem 3.900 mAh/7.4 Volt Li-Polymer-Batterie ausgestattet und soll zwischen acht bis zwölf Stunden halten.

Update 1: Das Interpad wird in der Basisversion für 399 Euro über keinen Zugang zum Android Marketplace verfügen, sondern stattdessen auf einen eigenen App-Store zugreifen können. Das wurde mir eben im Gespräch mit dem Geschäftsführer von e-noa, Yilmaz Kilic, bestätigt. Der Grund liege in den technischen Hürden, die Google festlege. Große Pläne hat das Kölner Unternehmen allerdings beim UMTS-Modell des Interpad. Es ist geplant, das Tablet mit Android 2.2 auszuliefern. Auch der Zugang zum Marketplace soll dann kein Problem mehr darstellen.

Update 2: Hergestellt wird das Gerät übrigens in China.

BILDmobil bietet Micro-SIM für das iPad 3G an

BILD macht mobil. Nach dem UMTS-Stick und einer Standard-SIM hat der Mobilfunkanbieter nun auch eine Micro-SIM-Karte für alle Besitzer eines iPad 3G im Angebot. 14,95 Euro (plus 5,00 Euro für den Versand) kostet das gute Stück und kann ab sofort auf der Homepage des Prepaid-Discounters bestellt werden.

Laut BILDmobil erfolgt die Abrechnung in vorausbezahlten Zeitkontingenten. Einmal begonnene Surfpakete werden unabhängig von der Nutzung nach dem gebuchten Zeitraum beziehungsweise bei Erreichen eines Datenvolumens von einem Gigabyte je Sitzung beendet. Folgende Surfpakete stehen zur Verfügung: 30 Min. für 0,59 Euro, 90 Minuten für 0,99 Euro oder sieben Tage für 6,99 Euro. Der Micro-SIM-Karte ist keine Rufnummer zugeordnet. Die Nutzung des Datentarifs für VoIP (über Skye oder sipgate) , Instant Messaging und Peer-to-Peer-Verbindungen ist nicht gestattet. Eine Monats-Flatrate wird nicht angeboten.

iPad 3G: Update für Carrier-Einstellungen via iTunes

Wer sein iPad 3G mit iTunes synchronisiert, erhält derzeit ein Update für die Einstellungen des Netzbetreibers angeboten. Details beschreibt Apple in einem Support-Artikel (die deutsche Version datiert derzeit noch vom Januar).

Das Update installiert die passenden SIM-Karteneinstellungen. Für eine T-Mobile-Karte heißt die Datei beispielsweise TMobile_Germany.ipcc, für o2 entsprechend O2_Germany.ipcc.

Unter Windows Vista und Windows 7 ist sie im Ordner C:\Dokumente und Einstellungen\[Benutzername]\AppData\Roaming\Apple Computer\iTunes\iPhone Carrier Support\ zu finden, unter OS X in /Benutzer/[Benutzername]/Library/iTunes/iPhone Carrier Support/.

Laut Support-Artikel soll man das iPad nach der Aktualisierung aus- und wieder einschalten. Eine kurze Überprüfung hat ergeben, dass die UMTS-Einstellungen (unter Einstellungen – Mobile Daten – APN-Einstellungen) auch ohne Neustart eingetragen sind.

Sipgate-App auf dem iPad bietet Extra-Features für Geschäftskunden

Der Düsseldorfer Telekommunikationsanbieter sipgate hat pünktlich zum Deutschlandstart des Apple iPad eine neue App vorgestellt, die es Nutzern ermöglicht, über die WLAN- und UMTS-Schnittstelle Voice-over-IP-Telefonverbindungen aufzubauen. Auch das Versenden von Kurznachrichten (SMS) ist über das iPad dann möglich. Ein Headset wird nicht benötigt, da das Multimedia-Tablet sowohl über ein Mikrofon als auch über eine Freisprecheinrichtung verfügt.

Privatkunden bietet sipgate einen VoIP-Anschluss samt Ortsrufnummer ohne Grundgebühr und Mindestumsatz an. Deutsche Festnetzanrufe kosten im Tarif sipgate Basic pro Minute 1,79 Cent, Mobilfunkanrufe 14,9 Cent und Kurznachrichten werden mit jeweils 7,9 Cent berechnet. Als Funktionen stehen neben der Telefonie und dem SMS-Versand unter anderem das Durchstellen und Makeln von Gesprächen sowie der Aufbau von Dreierkonferenzen zur Verfügung. Zudem lassen sich Telefonate bequem zum späteren Anhören aufzeichnen. Die In-/Outbox zeigt eingegangene und gesendete Faxe, Voicemails und versendete SMS an. Darüber hinaus haben Kunden Zugriff auf alle Kontakte aus dem iPad-Adressbuch und auf die Kontakte, die in sipgate gespeichert sind.

Geschäftskunden, die die Firmenlösung „sipgate team“ nutzen, bietet die iPad-App zusätzliche Funktionen wie Click2Dial, das Abhören von Sprachnachrichten und das Lesen eingegangener Faxe auf dem Apple Tablet.

Base: Micro-SIMs für iPad 3G ab sofort erhältlich – Adapter inklusive

Zwei Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart des iPads in Deutschland sind auch die ersten Micro-SIM-Karten für die 3G-Modelle erhältlich. Laut E-Plus können die Karten ab heute online bestellt werden. Zudem sind die Micro-SIM-Karte für das iPad 3G ab morgen auch „in allen Base- und E-Plus-Shops“ zu haben. Die Bestellseite ist allerdings (Stand 12 Uhr) noch nicht erreichbar. Seit dem frühen Nachmittag ist die Bestellseite online.

Für Erstaunen hat bei manchen unserer Lesern gesorgt, dass wir vor zwei Wochen als einziges iPad-Blog über die Besonderheit der BASE-Micro-SIM berichtet haben. Die kleinen Karten können dank eines mitgelieferten Adapters auch als gewöhnliche SIM-Karten im vorhandenen Smartphone oder Handy genutzt werden. Das hat E-Plus nun noch einmal offiziell bestätigt.

iPad 3G: Micro-SIM-Karten mit Adapter zum Verkaufsstart bei Base

So langsam schließen sich die Lücken in Sachen Providersupport für die Micro-SIM-Karten. Am Freitagnachmittag hat die E-Plus-Gruppe angekündigt, dass Micro-SIMs für das iPad 3G bei Base rechtzeitig zum Verkaufsstart am 28. Mai verfügbar sein werden. Erhältlich sind die SIM-Karten dann sowohl in allen Shops als auch online über die Internetseite. Im Gegensatz zu den Fonic-SIMs sind die Base-Karten allerdings nicht gestanzt, sondern werden mit einem Adapter für Standard-SIM-Karten ausgeliefert. So können iPad-Käufer die Micro-SIM-Karte nicht nur mit dem Apple-Tablet nutzen, sondern mit Hilfe des Adapters auch in ein normales Handy, Smartphone oder in einen UMTS-Stick einsetzen.

Als Tarif empfiehlt Base für Wenig-Nutzer mit eigenem WLAN-Zugang einen 250-MB-Tarif für zehn Euro im Monat, für 20 Euro sind fünf Gigabyte ungebremster Datentransfer drin. Allerdings ist das Netz von E-Plus, das hier genutzt wird, noch immer nur an wenigen Orten in hoher Geschwindigkeit verfügbar. Nach Verbrauch des Volumens wird auf für angenehmes Surfen kaum erträgliche GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt. Eine Kalendertagesflatrate kostet drei Euro.

Noch nicht ganz angepasst sind offenbar die Nutzungsbedingungen. Wie Base auf Nachfrage mitteilt, sind die Tarifbedingungen inzwischen angepasst worden: „Die Nutzung der Option Internet Handy Flat von Mein BASE, die vormals per AGB auf Handy oder Smartphone beschränkt war, wird jetzt auf Tablet PC erweitert“, so Pressesprecher Schulze-Löwenberg zu iPadinside. Bestehen bleibt allerdings die ärgerliche Einschränkung: „Die Nutzung von Voice over IP ist ausgeschlossen.“

Voraussetzung ist der Abschluss eines Base-Vertrages ohne Mindestumsatz und Mindestgebühr, dessen Module sich monatlich neu zusammenstellen lassen.

Das sind die iPad-Tarife von T-Mobile

Käufer können bei der Bestellung eines iPad 3G im Apple Store neben den passenden Datentarifen von o2 und Vodafone nun auch ein entsprechendes Angebot von T-Mobile wählen. Im Gegensatz zu den beiden anderen Providern (die SIM-Karte kostet jeweils zwei Cent) kostet die bereits aktivierte Micro-SIM-Karte der Telekom 9,95 Euro, enthält dafür aber ein Startguthaben in Höhe von zehn Euro.

Zur Auswahl stehen zwei Tarife. Xtra Web’n’Walk Flat Special enthält eine unbegrenzte Datenflat und kostet 34,95 Euro im Monat. Ab einem Datenvolumen von drei Gigabyte wird die Bandbreite im jeweiligen Monat allerdings auf maximal 64 Kilobit pro Sekunde (Download) und 16 Kilobit pro Sekunde (Upload) beschränkt. Alternativ bietet der Bonner Konzern iPad-Gelegenheitssurfern mit der Xtra web’n’walk Dayflat Special für 4,95 Euro pro Tag auch eine Tagesflat an. Übersteigt das Datenvolumen ein Gigabyte, wird auch hier die Up- und Download-Geschwindigkeit gedrosselt.

Hier noch einmal alle im Apple Store angebotenen Datentarife für das iPad 3G im Überblick:

Alle Datentarife für das iPad 3G im Überblick

Die Kollegen von AppAdvice waren fleißig und haben alle bekannten Datentarife für das iPad 3G in einer Tabelle zusammengetragen. Allerdings haben sie zwei Länder vergessen: Australien und Japan, wobei die Asiaten einen Sonderfall darstellen. Als bisher einziges Land gibt es das iPad 3G dort nur mit einem SIM-Locksamt Datentarif von Softbank zu kaufen.

In Australien bieten bisher zwei Mobilfunkanbieter entsprechende Datentarife für das Apple iPad 3G an. Bei Telstra gibt es ein Gigabyte Datenvolumen für 20 Australische Dollar (umgerechnet 14 Euro), drei Gigabyte kosten 21 Euro, sechs Gigabyte 42 Euro, neun Gigabyte 56 Euro und zwölf Gigabyte Datenvolumen schlagen mit 70 Euro im Monat zu Buche. Bei den Datentarifen handelt es übrigens um ein Prepaid-Angebot. Ein Postpaid-Angebot mit einer Mindestvertragslaufzeit von einem Monat gibt es von Optus. Für ein Datenvolumen von zwei Gigabyte berechnet der Anbieter umgerechnet 14 Euro. Drei Gigabyte kosten 21 Euro und acht Gigabyte werden mit 42 Euro in Rechnung gestellt.

Das sind die iPad-Tarife von o2 und Vodafone

Seit heute Morgen können in Deutschland alle iPad-Modelle über den Apple Store vorbestellt werden. In dem Zusammenhang sind auch die Datentarife der beiden Mobilfunkanbieter o2 und Vodafone bekannt geworden. Demnach bietet o2 drei verschiedenen Tarifoptionen an: o2 Blue S gibt es mit 200 Megabyte Datenvolumen für zehn Euro im Monat, o2 Blue M enthält ein Gigabyte für 15 Euro und o2 Blue L beinhaltet eine unbegrenzte (Drosselung?) Datenflat in Höhe von 25 Euro monatlich. Wie auf der Bestellseite von Apple zu lesen ist, ist die Micro-SIM bereits aktiviert und kann ohne Wartezeit direkt genutzt werden. Die Vertragslaufzeit beträgt bei allen Tarife einen Monat, eine Kündigung ist somit jederzeit möglich. Die Buchung des gewünschten Tarifs kann übrigens über das iPad vorgenommen werden.

Der zweite Apple-Partner in Sachen iPad 3G ist Vodafone. Bei diesem Anbieter gibt es das MobileInternet Basic Monatspaket mit 200 Megabyte Datenvolumen für 19,95 Euro im Monat. Die MobileInternet Basic Monatsflat kostet 29,95 Euro, die allerdings nach drei Gigabyte auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt wird. Die Micro-SIM-Karte muss vor der Nutzung via Internetbrowser und PostIdent-Verfahren aktiviert werden. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt auch hier nur ein Monat. Erfolgt keine Kündigung, verlängert sich die Tarifoption automatisch um einen weiteren Monat. Ebenfalls interessant: die Nutzung von VoIP, Instant Messaging und P2P, ebenso wie Sprachverbindungen und das Versenden/Empfangen von SMS ist nicht möglich.

Weitere iPad-Tarife gibt es von Fonic, Simyo, blau.de und T-Mobile.

Apple iPad 3G ab 7. Mai erhältlich – und für einige Vorbesteller auch schon ein paar Tage früher

Bei dem ständigen Hin und Her soll noch einer den Überblick behalten. Vor ein paar Tagen hat Apple-Boss Steve Jobs via Pressemitteilung verkünden lassen, dass das iPad aufgrund des großen Verkaufserfolges in den USA in anderen Ländern vier Wochen später auf den Markt kommen wird. Auch die UMTS-Version des Tablet komme erst Ende Mai in die Verkaufsregale, hieß es aus dem Firmenzentrale in Cupertino. Heute dann die nächste Terminänderung: Wie im amerikanischen Online-Store von Apple zu lesen ist, wird das iPad 3G in den Staaten nun doch wie eigentlich geplant Anfang Mai (am 7. Mai um genau zu sein) an Kunden ausgeliefert. Besonders freuen dürfen sich auch die zahlreichen Vorbesteller: Kunden, die mit Stichtag 18. April ein iPad 3G im Online-Shop vorbestellt haben, erhalten das Apple-Tablet bereits Ende April.

iPad 3G-Verkauf startet weltweit Ende Mai – auch US-Kunden müssen sich noch gedulden

Sowohl die Apple-Pressestelle als auch der Kunden-Support scheinen einen neuen prominenten Mitarbeiter bekommen zu haben. Wie der US-Blog 9to5mac berichtet, hat Steve Jobs in der letzten Nacht gleich zwei E-Mails (eine davon kam aus der Schweiz) an ihn beantwortet. Die beiden Absender wollten vom ihm wissen, ab wann das iPad 3G in den USA und weltweit erhältlich sein werde. Umso überraschter waren sie, als sie vom Apple-Boss persönlich eine Antwort bekamen. Darin bestätigte Steve Jobs, dass die UMTS-Version des Apple-Tablets erst Ende Mai auf dem Markt kommen wird – sowohl international als auch im Heimatland USA, wo der Start eigentlich Ende April vorgesehen war.

Eine Begründung für den verspäteten Verkaufsstart gab Jobs in den E-Mail-Antworten nicht. In der offiziellen Erklärung gestern führte Apple die riesige Nachfrage in den USA als Ursache für den verschobenen internationalen Verkaufsstart an. Branchenkenner bezweifeln allerdings den Wahrheitsgehalt dieser Aussage und tippen eher auf Probleme bei der Fertigung.

Vodafone holt das iPad nach Deutschland. Spezielle Datentarife geplant

Als hätten die Mobilfunk-Provider nur auf das Statement von Apple heute Nachmittag (internationaler Verkaufsstart Ende Mai statt wie eigentlich geplant Ende April) gewartet, um kurze Zeit später ihre Kunden wissen zu lassen, dass auch sie beim iPad-Launch in knapp sechs Wochen mit dabei sind. Demnach werden in Großbritannien mit Vodafone, o2 und Orange gleich drei Anbieter spezielle mobile Datentarife für das iPad 3G anbieten – MicroSIM-Karte eingeschlossen.

Und jetzt wird es richtig interessant: Wie Vodafone in seiner Pressemitteilung stolz verkündet, wird der Konzern nicht nur in Großbritannien entsprechende UMTS-Datentarife anbieten, sondern auch in Spanien, Italien und Deutschland. Weitere Details, zu den (subventionierten) iPad-Preisen oder zu den Tarifen beispielsweise, wollte Vodafone allerdings nicht verraten. Von den Mitbewerbern o2, E-Plus und T-Mobile ist bis dato wenig zu hören. Der Bonner Konzern wolle sich zu einem späteren Zeitpunkt zum Thema iPad äußern, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit.

Aber auch andere Anbieter stehen hierzulande bereits in den Startlöchern. Vor knapp zwei Wochen hat zum Beispiel der Mobilfunk-Discounter simyo mit der Prepaid MicroSIM-Karte ein entsprechendes Angebot für das iPad 3G angekündigt.

iPad 3G Datentarif: Einfach in den Einstellungen auswählen und buchen

Apple und der US-Vertriebspartner AT&T haben ein paar Details zum kommenden iPad 3G bekannt gegeben. Konkret geht es um die verfügbaren Datentarife und die Möglichkeit, diese zu buchen. Normalerweise müssen Kunden einen AT&T-Shop aufsuchen oder die Hotline des Telefonkonzerns anrufen, um einen Laufzeitvertrag für das Apple iPhone abzuschließen. Doch mit dem iPad soll alles anders werden.

Denn laut Apple können iPad-Käufer künftig bequem von zu Hause aus in die Geräte-Einstellungen ihres Tablet gehen, dort den gewünschten Datentarif auswählen und direkt aktivieren. Zur Verfügung stehen sowohl eine limitierte Datenrate von 250 Megabyte für 14,99 Dollar als auch eine unbegrenzte Datenflat für 29,99 Dollar im Monat. Die Abrechnung erfolgt über die Kreditkarte, deren Daten ebenfalls in den Tablet-Einstellungen hinterlegt werden müssen. Der Besuch im AT&T-Shop und dergleichen entfällt damit. Gut ankommen dürften auch die Warnmeldungen bei Nutzung des 250-Megabyte-Tarifs. Sind 80 Prozent den gebuchten Datenvolumens verbraucht, wird der iPad-Besitzer darüber entsprechend informiert. Gleiches passiert, wenn noch zehn Prozent (also 25 Megabyte) zur Verfügung steht und das Datenvolumen komplett aufgebraucht ist. Benötigt ein iPad-Besitzer in einem Monat ein größeres Datenvolumen, kann der gebuchte Datentarif problemlos und jederzeit aufgestockt werden. Auch der Wechsel von der Datenflat zum 250-Megabyte-Tarif soll möglich sein.

Ich persönlich finde diese Möglichkeit klasse und hoffe, dass auch T-Mobile (hierzulande ein heißer Anwärter als iPad 3G-Vertriebspartner) uns diese Möglichkeit bieten wird. Die Hoffnung hege ich natürlich auch bei den anderen Anbietern wie Vodafone, o2 und E-Plus.