Schlagwort-Archiv: Studie

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Apple bleibt weltweit wertvollste Marke

Laut dem Marktforschungsunternehmen Millward Brown steht Apple auch 2012 wieder ganz oben auf der Hitliste der wertvollsten Unternehmensmarken der Welt. Das Unternehmen soll zur Zeit einen Wert von etwa 183 Millionen Dollar haben. Gefolgt wird Apple von IBM mit einem Marktwert von 116 Millionen Dollar, womit Apple nun auch nicht mehr so schnell zu überholen sein dürfte. Auf den Plätzen 3 bis 5 findet man außerdem Google, McDonalds und Microsoft. Weiterlesen

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iPad-Hype ungebrochen – 1 Prozent des weltweiten Web-Traffics vom iPad verursacht

Seitdem das iPad auf dem Markt ist, hat sich der Anteil an mobilen Webzugriffen rasant erhöht. Nach nicht mal einem Jahr mit iPad und iPad 2 machen die Internetzugriffe über Apples Tablet PCs mittlerweile über ein Prozent des weltweiten Web-Traffics aus. Das hat jetzt eine Studie im Auftrag des Internet-Dienstleisters Net Applications ergeben. Die 1-Prozent-Schwelle wurde demnach im Juni überwunden. In den USA ist dieser Wert sogar noch höher. Dort erfolgen 2,1 Prozent aller Web-Zugriffe vom iPad.

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Tablet-PCs verdrängen Desktop-Computer: Absatz schwindet

Seit einiger Zeit ist es nicht mehr unbedingt nötig, einen Desktop-PC zuhause zu haben, denn Smartphones oder Tablet-PCs laufen dem heimischen PC ein wenig den Rang ab. Verbraucher, die dennoch einen Desktop-PC ihr Eigen nennen, behalten diesen deutlich länger als noch vor Zeiten des „Mobile Computing“-Booms. Das lähmt den Markt. Nur die Unternehmen zeigen sich ob des Trends unbeeindruckt und geben weiter Geld für Desktop-PCs aus.

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Axel Springer-Studie: Tablet PCs erhöhen die Mediennutzung

2009 startete die Axel Springer AG die Premium-Initiative zur Etablierung kostenpflichtiger Inhalte im stationären und mobilen Internet. Die erste Zwischenbilanz des Experiments im Dezember 2010 war positiv und bestärkt Axel Springer darin, die klassische Reichweitenvermarktung perspektivisch um ein neues digitales Geschäftsmodell (Vertriebsmodell) zu ergänzen. Erste Ergebnisse der Studie: Vor allem junge Leser greifen häufiger zu Zeitungen und Zeitschriften und lesen sie online, wenn sie einen Tablet PC wie das iPad oder den Nachfolger iPad 2 besitzen. Weiterhin förderte die Studie zutage, dass jeder Tablet PC-Nutzer durchschnittlich mehr als zehn kostenpflichtige Apps installiert hat.

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Tablets befinden sich mit Vollgas auf der Überholspur

Apple hat mit einem Produkt wieder einmal die Vorreiterrolle übernommen und mit seinem iPad ein wahren Tablet-Boom ausgelöst. Seit dem ist die flache und zugegeben nicht ganz günstige Multimedia-Flunder aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch andere Hersteller sind mittlerweile auf den fahrenden Zug aufgesprungen und haben bereits mehr oder weniger erfolgreich ihre Tablet-Modelle vorgestellt. In den kommenden Monaten werden zudem noch ein ganzen Haufen weiterer Geräte erwartet. Eigentlich Grund genug, sich die Entwicklung einmal genauer anzusehen – zumal die Tablets schon jetzt einen Marktanteil von sechs Prozent ausmachen und davon auszugehen ist, dass dieser Wert in den kommenden Jahren ordentlich ansteigen wird. Einer Infografik von focus.com zufolge sollen es bis 2015 sogar gute 23 Prozent werden. Damit würden dann mehr Tablets verkauft werden als Desktop Computer.

(via fastcodedesign.com)

Internet wird Deutschlands Werbeträger Nr. 1

In der deutschen Medienbranche bricht ein neues Zeitalter an. In diesem Jahr wird das Fernsehen erstmals die Zeitung als größten deutschen Werbeträger ablösen. Aber schon im nächsten Jahr verdrängt die Onlinewerbung das Fernsehen wieder von der Spitzenposition. Auch mittelfristig wird die Werbung im Internet überdurchschnittlich stark wachsen und ihren Marktanteil von rund 22 Prozent im vergangenen Jahr auf voraussichtlich fast 32 Prozent im Jahr 2014 steigern. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PriceWaterhouse Coopers (PwC) hervor. Laut Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation, sei der Siegeszug der Onlinewerbung absehbar gewesen. Durch die Wirtschaftskrise habe sich der strukturelle Wandel der Medienbranche aber erheblich beschleunigt. Die Konsumenten würden verstärkt ins Internet abwandern und dort immer mehr Zeit verbringen. Diesem Trend würden auch die Werbebudgets folgen. Zusätzlichen Schub bekomme die Entwicklung durch das mobile Internet, das dank attraktiver Endgeräte, schneller Mobilfunknetze und Datenflatrates zunehmend an Bedeutung gewinne.

In Zahlen ausgedrückt hört sich das dann so an: Für die deutsche Medienbranche insgesamt erwarten die Berater ein weiteres Wachstum der Werbeerlöse und Verbraucherausgaben. Von 2010 bis 2014 wird der Gesamtumsatz um jahresdurchschnittlich 3,6 Prozent auf 68,1 Milliarden Euro zulegen. Die Werbeerlöse werden bis 2014 mit 4,8 Prozent schneller wachsen als die Konsumentenausgaben, die um 3,2 Prozent pro Jahr steigen. Das Jahr 2010 schließt die Branche mit einem Umsatzplus von geschätzt 2,6 Prozent auf 59,1 Milliarden Euro ab. Die in dieser Summe enthaltenen Werbeeinnahmen werden um 3,5 Prozent und damit stärker als der Gesamtmarkt zulegen, absolut betrachtet bleibt der Werbeumsatz mit knapp 15 Milliarden Euro um mehr als eine Milliarde Euro unter dem Wert von 2008. Erst im Jahr 2012 wird mit Erlösen von voraussichtlich 16,2 Milliarden Euro wieder Vorkrisen-Niveau erreicht werden.

Das Internet dominiert nicht nur bei den Werbeumsätzen, sondern bindet auch einen immer größeren Teil der Verbraucherausgaben. Dies ist in erster Linie auf die zunehmende mobile Nutzung zurückzuführen. So werden die Ausgaben für Festnetzanschlüsse von 2010 bis 2014 nur um jährlich 2,6 Prozent auf knapp 7,1 Milliarden Euro zulegen, während die mobilen Zugangsentgelte um durchschnittlich 13,7 Prozent auf gut 4,2 Milliarden Euro im Jahr 2014 steigen. Insgesamt werden für den Internetzugang 2014 gut 11,3 Milliarden Euro ausgegeben. Damit liegt dieses Segment bei den Konsumentenausgaben klar in Führung, gefolgt von Büchern (10,3 Milliarden Euro) und den Ausgaben für das Fernsehen (9,7 Milliarden Euro).

TV und Internet wachsen auch in den nächsten Jahren weiter zusammen. So werden im Jahr 2014 immerhin 2,9 Millionen Haushalte TV-Inhalte über das Internet-Protokoll (IPTV) empfangen. Zwar bleibt auch dann der IPTV-Marktanteil an allen Fernseh-Haushalten mit 7,5 Prozent noch vergleichsweise gering (Kabel: 47,4 Prozent, Satellit: 40,1 Prozent).

E-Books in Deutschland: Kleines Angebot, hoher Preis

Mit Studien ist das immer so eine Sache. Oft sind die Umfrage-Ergebnisse nicht aussagekräftig genug, weil zu wenig Leute befragt wurden. Unklar ist oft auch, in wessen Auftrag und mit welcher Absicht die Studie erstellt wurde. Wenn die renommierte Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) eine Studie veröffentlicht, sieht die Sache schon ein wenig anderes aus. Die Fachleute dort haben sich intensiv mit dem Thema E-Books beschäftigt und haben sich hierfür eine Menge Fragen gestellt. Steht die Verlagsbranche vor einem ähnlichen Szenario wie die Musikbranche? Sind E-Books nur etwas für technikaffine Freaks, die selten zum Buch greifen? Oder sprechen die spezifischen Lesegeräte gerade die Vielleser an, die die meisten Bücher kaufen? Lassen sich durch digitale Bücher neue Zielgruppen erschließen und wird das gedruckte Buch langfristig durch die elektronische Ausgabe ersetzt? Oder ist das Thema E-Books nur ein medialer Hype?

Und das sind die Ergebnisse. Laut Studie wird das E-Book langsam auch in Deutschland zum Bestseller. Im Jahr 2015 dürfte der Umsatz mit digitalen Titeln allein im Bereich Belletristik über 350 Millionen Euro erreichen. Dies entspräche einem Marktanteil von 6,3 Prozent. Noch ist der Markt aber vergleichsweise klein: Bis Ende 2010 werden bei Belletristik nur rund 20 Millionen Euro mit digitalen Büchern erzielt. Die treibende Kraft sind E-Reader, die immer attraktiver werden. PwC erwartet, dass bis 2015 in Deutschland rund 2,5 Millionen spezialisierte Lesegeräte verkauft werden. Voraussetzung ist aber, dass die Reader um wichtige Funktionen wie Internetzugang und direkte Shopanbindung ergänzt und vor allem billiger werden. Bislang fanden Geräte wie Sonys „Touch Edition“ oder Amazons „Kindle“ hierzulande erst schätzungsweise 50.000 bis 80.000 Kunden. Während E-Reader vor allem Vielleser ansprechen, wird der Massenmarkt voraussichtlich den TabletPCs gehören. Nachdem Apple sein iPad vorgestellt hat, sollen bis Jahresende 2010 mehr als 20 ähnliche Geräte anderer Hersteller auf den Markt kommen. Im Jahr 2015 dürfte nach Schätzungen von PwC gut jeder siebte Deutsche ein Tablet besitzen, das allerdings kaum in erster Linie für das Lesen von E-Books eingesetzt wird.

E-Books werden sich in Deutschland durchsetzen, wenn auch langsamer als in den USA oder Großbritannien. Noch ist Lesern hierzulande das „haptische Erlebnis“ ausgesprochen wichtig – das elektronische Lesegerät wird trotz scharfer und kontrastreicher Bildschirme nicht als gleichwertige Alternative zum gedruckten Buch akzeptiert. Doch wird sich dies auch angesichts der wachsenden Mobilität der Konsumenten und der Gewohnheit, auch am Bildschirm zu lesen, ändern. Hinderlich für einen schnellen Erfolg ist sicherlich auch, dass viele Konsumenten in Deutschland nicht wissen, was sich hinter dem Begriff „E-Book“ verbirgt. In einer für die Studie durchgeführten Konsumentenumfrage konnten mehr als die Hälfte der 1.000 Befragten mit dem Begriff nichts Genaues anfangen. Noch geringer ist die Bekanntheit der „E-Reader“. Nur ein Fünftel der Konsumenten wusste, was mit dem Wort gemeint ist.

Bislang ist der Umsatz mit belletristischen E-Books in Deutschland vernachlässigbar. Für das laufende Jahr erwartet PwC, dass lediglich 20 Millionen Euro mit digitalen Büchern erzielt werden. Die Präferenz für das gedruckte Buch ist jedoch nicht der einzige Grund hierfür. Vielmehr ist das Angebot an deutschsprachigen E-Books im internationalen Vergleich noch zu gering. So können Leser derzeit mehr als 100.000 Titel in digitaler Form erwerben, das entspricht etwa acht Prozent aller lieferbaren Bücher. Im offenen ePUB-Format, das von verschiedenen Readern wiedergegeben werden kann, gibt es jedoch nur rund 8.000 Titel.

Dabei sind viele Bücher, die die Verlage nicht als E-Book anbieten, längst als illegale Downloads im Internet abrufbar. So ist derzeit immerhin jeder viertes Hardcover-Buch der Spiegel-Bestsellerliste nur auf einschlägigen Filesharing-Seiten zu finden. Auch der hohe Preis von deutschsprachigen E-Books verhindert bislang den Markterfolg. Derzeit kostet die digitale Ausgabe eines Hardcover-Bestsellers im Durchschnitt rund 15,50 Euro und damit lediglich drei Euro weniger als das gebundene Buch. Bei Taschenbuch-Bestsellern beträgt der Preisvorteil des E-Books bei einem Durchschnittspreis von rund 9,20 Euro sogar nur rund 50 Cent. Schuld daran ist unter anderem auch die unterschiedliche Besteuerung des gedruckten und des digitalen Buchs: Während für Printausgaben der reduzierte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent anfällt, werden E-Books mit 19 Prozent besteuert. Zudem verursacht die Digitalisierung der Bücher Kosten, die erst bei einem größeren Marktanteil von E-Books vollständig amortisiert werden können.

Das Dilemma: Die derzeitige Preisgestaltung geht an den Vorstellungen der Käufer vorbei. Schließlich erwarten Konsumenten einen deutlichen Preisabschlag gegenüber gedruckten Ausgaben, denn sie erwerben nur ein virtuelles Produkt, für das keine Druckkosten anfallen. Zwar gaben immerhin 14 Prozent der 1.000 Befragten an, im vergangenen Jahr mindestens ein E-Book gekauft zu haben. Der Durchschnittspreis lag jedoch nur bei sechs Euro. E-Books werden das gedruckte Buch zwar langfristig nicht verdrängen, sie werden aber auch nicht wieder verschwinden. Verlage und Buchhandel müssen funktionierende Geschäftsmodelle entwickeln, bevor internationale und teilweise sogar branchenfremde Player wie Amazon, Google oder Apple an ihnen vorbeiziehen.

Über die Studie
Die Studie umfasst neben einer allgemeinen Marktanalyse und der Darstellung der wichtigsten Trends rund um das Thema E-Books und entsprechender Lesegeräte (insbesondere E-Reader und Tablets) eine Konsumentenbefragung unter jeweils mehr als 1.000 Onlinenutzern in den Niederlanden, in Großbritannien, in den USA und in Deutschland. Ergänzt wird die Untersuchung von mehr als 40 Interviews mit Experten und Führungskräften von Endgeräteherstellern, Belletristik- und Fachverlagen, Zwischenhändlern, dem Online- und stationären Handel sowie Bibliotheken. Die Schwerpunkte der Untersuchung sind der Markt für E-Books und E-Reader insbesondere im Hinblick auf die Nutzung im Massenmarkt (belletristische Literatur). Die Studie analysiert aber auch die Nutzungsmöglichkeiten von elektronischen Zeitungen und Zeitschriften über die neuen Endgeräte wie das iPad von Apple.

iPad: Höchste Kundenzufriedenheit bei Apple-Geräten

Es gibt frische Lorbeeren für das Apple iPad. Einer aktuellen Umfrage (PDF-Datei) des unabhängigen American Customer Satisfaction Index (ACSI) zufolge wird das Multimedia-Tablet von Steve Jobs von den befragten Kunden höher eingestuft als je ein von dem Index erfasstes Gerät zuvor. Aber auch die anderen Apple-Produkte brauchen sich in dem Ranking nicht zu verstecken. Demnach steht Apple mit 86 von 100 möglichen Punkten auch weiterhin auf dem ersten Platz. Die Computer-Hersteller Dell, Acer und HP belegen mit 77 Punkten übrigens einen gemeinsamen zweiten Platz.

Leider ist der Pressemitteilung nicht zu entlocken, wie zufrieden Kunden mit anderen Hardware-Herstellern sind. Weiter gelistet werden lediglich Unternehmen wie IBM und Packard Bell (ohne aktuelle Werte) sowie „alle anderen“ (dazu gehören Hersteller wie Sony und Toshiba). Leider habe ich keine Info darüber gefunden, wie viele Verbraucher für dieses Kundenzufriedenheits-Ranking befragt worden sind.

(via iFun)

iPad Effects 2010: Tomorrow Focus stellt auf der dmexco die erste inPad-Studie vor

Auf der diesjährigen Online Marketingmesse dmexco in Köln spielt natürlich das iPad eine große Rolle bei den Ausstellern. So auch bei Tomorrow Focus. Das Medienunternehmen stellt am 15. September auf der dmexco die erste inPad-Studie mit dem Titel „iPad Effects 2010“ vor.

Vorab steht die Studie zum Download zur Verfügung und sie bietet einige interessante Ergebnisse, die sich Marketer genauer ansehen sollten:

  • Fast 90 Prozent der insgesamt 122 144 Befragten gaben an, das sie das iPad mehrmals tätig nutzen, es dient jedoch überwiegend der privaten Nutzung (40,3 Prozent). Keiner der befragten Personen nutzt das iPad ausschließlich beruflich. Das iPad wird daher auch überwiegend zu Hause genutzt (80,2 Prozent)
  • Die Nutzungszeit findet daher auch überwiegend in den Abendstunden statt und ein starker Anstieg ist auch am Morgen in der Drive Time zu beobachten. Am Wochenende wird das iPad verstärkt genutzt.
  • Die Nutzungsmotive sind vielfältig, aber das Lesen von Tageszeitungen (88,9 Prozent) und Zeitschriften / Magazinen (61,1 Prozent) spielt auf dem iPad eine große Rolle.
  • Zwei Drittel der Befragten nutzen bereits ein iPhone oder ein iPod.
  • 50 Prozent der Befragten sind bereit bis zu 10 Euro für journalistische Inhalte pro Monat auszugeben.
  • Werbung wird akzeptiert, wenn hierfür kostenlos Inhalte zur Verfügung gestellt werden.

Die iPad Studie wird auf der dmexco von Karin Rothstock am Mittwoch, 15. September um 16 Uhr, Seminar 2, vorgestellt.