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Steve Jobs: Deutliche Absage an 7 Zoll iPad

Eine kleine Überraschung gab es gestern Abend bei der Bekanntgabe der aktuellen Quartalszahlen von Apple. Auf der Konferenz war auch Steve Jobs zugegen und bezog überraschend auch Stellung zu einem möglichen 7 Zoll iPad. Die Antwort fiel allerdings anders aus als von vielen Apple-Fans erhofft. Demnach bezeichnete Jobs 7 Toll Tablets als „Totgeburt“, da Nutzer bei dieser Displaygröße die falschen Kompromisse eingehen würden. Sie seien zu groß für ein Smartphone und zu klein für ein Tablet. Das Display sei für großartige Apps nicht ausreichend. 10 Zoll seien hier das Minimum. Apple habe angeblich Nutzertests auf einem 7 Zoll Tablet durchgeführt. Insbesondere die Steuerung habe sich als unzuverlässig erwiesen. Die Gerüchte, dass Apple Anfang nächsten Jahres mit einem iPad mini auf den Markt kommen wird, sollten sich mit dieser deutlichen Absage erledigt haben.

Interessanter Zusatz: Steve Jobs sieht das iPad als General-Purpose-Computer. Es sei deshalb nur eine Frage der Zeit, bis sich das iPad auch auf die Notebook-Verkäufe auswirken werde.

(via fscklog)

Apple verkauft 3 Millionen iPads in 80 Tagen

Apple hat es wieder einmal geschafft. Wie das Unternehmen heute per Pressemitteilung verkündete, hat Apple gestern, 80 Tage nach US-Verkaufsstart Anfang April, das drei millionste iPad verkauft. Zum Vergleich: Das erste iPhone ging im gleichen Zeitraum lediglich eine Million mal über den Ladentisch. Für die damaligen Verhältnisse war auch diese Zahl bereits ein großer Erfolg. Kein Wunder, dass Apple-Chef Steve Jobs mit den aktuellen mehr als zufrieden ist. „Die Menschen lieben das iPad, weil es Teil ihres täglichen Lebens wird“, so Jobs. Er und seine Mitarbeiter arbeiteten hart daran, dieses „magische Gerät“ künftig noch mehr Leuten auf der ganzen Welt zur Verfügung zu stellen. So rechne mit einem erneuten Verkaufsschub im Juli, wenn das iPad in weiteren neuen Ländern, darunter Österreich und Luxemburg, offiziell erhältlich sein wird.

Das iPad in Zahlen

Auch Mashable-Autor Shane Snow hat gestern Abend die Keynote von Apple-Chef Steve Jobs verfolgt und anschließend eine schicke Infografik erstellt. Das iPad hat bei diesem Event nur eine ungeordnete Rolle gespielt, was auch nicht weiter verwunderlich ist, in Anbetracht dessen, dass die Apple-Fans dieser Welt nur auf die offizielle Vorstellung des neuen iPhone 4 gewartet haben. Dennoch verriet Jobs gleich zu Beginn der Keynote ein paar interessante Zahlen. Demnach wird derzeit alle drei Sekunden ein iPad verkauft. Im AppStore gibt es inzwischen über 8.500 native Apps. Pro iPad wurden bislang durchschnittlich 17 Anwendungen (nicht näher spezifiziert) installiert. Auch in puncto eBooks zeigte sich Steve Jobs zufrieden. Demnach wurden in den ersten 65 Tagen nach Verkaufsstart via iBooks rund fünf Millionen digitale Bücher heruntergeladen. Bei zwei Millionen verkauften Geräten wären das zweieinhalb eBooks pro iPad.

Videos online: Keynote, iPhone 4, FaceTime und iOS 4

Gestern Abend hat Apple-Chef Steve Jobs zum Auftakt der Entwicklerkonferenz WWDC 2010 neben dem neuen iPhone 4 auch das Betriebssystem iOS 4 (ehemals iPhone OS) vorgestellt. Zu den Highlights des Smartphones (Verkaufsstart in Deutschland am 24. Juni) gehört neben dem hochauflösenden Retina-Display (960 mal 640 Bildpunkte) die Möglichkeit, nicht nur HD-Videos aufzunehmen, sondern über eine WLAN-Verbindung auch Videotelefongespräche zu führen (FaceTime).

Mittlerweile sind auch eine ganze Reihe Videos online gegangen. Die komplette Keynote von Steve Jobs gibt es wie immer auf der Apple-Homepage (im iTunes-Store gibt es die Keynote allerdings noch nicht). Die offiziellen Produktvideos zum iPhone 4 gibt es hier, ebenso wie zu FaceTime und iOS 4. Der neue Werbespot von Apple zum Thema Videotelefonie ist ebenfalls online.

WWDC 2010: Steve Jobs Keynote – Live-Blog

Die Spannung steigt. Pünktlich um 19 Uhr unserer Zeit betritt Steve Jobs die Bühne des Moscone Conference Centers und eröffnet die Entwicklerkonferenz WWDC 2010. Im Gepäck hat der Apple-Chef nicht nur aktuelle Verkaufszahlen, sondern hoffentlich auch die kommenden Produktneuheiten wie das iPhone 4G, das neue iPhone OS 4.0 sowie Updates für iTunes, MobileMe, Safari und diverse Hardware-Aktualisierungen beim Mac mini, MacBook Air und Apple TV. Zur Überraschung des Abends könnte übrigens das Magic Trackpad werden.

iPadinside.de berichtet ab 18.45 Uhr via Live-Blog von diesem Event.

WWDC 2010: iPhone 4G, Magic Trackpad, MobileMe, iTunes, Apple TV, Mac mini und iPhone OS 4.0

Der Coundown läuft. Pünktlich um 19 Uhr unserer Zeit wird Steve Jobs die Bühne des Moscone Conference Centers betreten und im Rahmen seiner Keynote die Entwicklerkonferenz WWDC 2010 nicht nur eröffnen, sondern auch die kommenden Produktneuheiten von Apple präsentieren. Offiziell bekannt ist noch nichts. Allerdings dürfte als relativ sicher gelten, dass Jobs neben dem iPhone OS 4.0 auch das nächste iPhone vorstellen wird. Details dazu gab es ja unlängst auf Gizmodo, die bereits einen Prototypen in ihren Fingern hatten und deshalb jetzt mächtig Ärger mit dem Konzern haben.

Ebenfalls auf der Agenda des heutigen Abends stehen voraussichtlich ein umfangreiches Update von iTunes (Stichworte: Streaming Service, Lala.com und iTunes in the Cloud), eine neue Version des Safari-Browsers (schneller, besser und mit Add-on-Unterstützung), eine Überholung von MobileMe (soll angeblich kostenlos werden) sowie Updates in Sachen AppleTV (soll künftig auf iPhone OS-Basis laufen) und Hardware (insbesondere Update des Mac mini mit HDMI-Anschluss und MacBook Air).

Zur Überraschung des Abends könnte das Magic Trackpad werden. Wie die Kollegen von Engadget berichten, erinnert das drahtlose Trackpad von der Größe und Design her stark an die bereits erhältliche Bluetooth-Tastatur von Apple. Die Steuerung erfolgt über eine Multitouch-Oberfläche (ähnlich Magic Mouse). Den Begriff „Magic Trackpad“ hat sich Apple übrigens im Frühjahr schützen lassen. Wie Leo vom fsklog richtig feststellt, dürfte in diesem Zusammenhang besonders interessant sein, in welchen Bereichen das Trackpad zum Einsatz kommen soll und inwiefern Apple die Unterstützung für Gesten in Mac OS X einbindet.

iPadinside.de berichtet übrigens ebenfalls via Live-Ticker von diesem Event.

Steve Jobs: Entwicklung des iPhone war wichtiger als das iPad

Steve Jobs sprach auf der jährlichen D8-Konferenz des Wall Street Journal mit den beiden Journalisten Walt Moosberg und Kara Swisher über das kommende iPhone 4G, den Flash-Streit mit Adobe und über Gerüchte, wonach Apple Google-Dienste künftig nicht mehr auf dem iPhone zur Verfügung stehen sollen. Als die Journalisten jedoch auf das iPad zu sprechen kamen, erlebten sie eine kleine Überraschung. Demnach hatte Steve Jobs die Idee für ein Multimedia-Tablet schon früher als angenommen.

“I had this idea about a multitouch glass display you could type on with your fingers,” Jobs said. “I asked our people about it and six months later they came back with this amazing display. So I gave it to one of our really brilliant UI guys. He got scrolling working and some other things, and I thought, ‘my God, we can build a phone with this.’ So we put the tablet aside and we went to work on the iPhone.”

Weitere Videos zu Steve Jobs im Rahmen der D8-Konferenz gibt es übrigens hier (Flash-Play erforderlich).

Steve Jobs: Drucken mit dem iPad bald möglich

„It will come“ – Steve Jobs hat wieder einmal persönlich auf eine E-Mail-Frage eines iPad-Nutzers reagiert und in seiner wie immer knapp gehaltenen Antwort bestätigt, dass es auf dem iPad schon bald eine Druckfunktion geben wird. Mehr Details liefert der Apple-Chef leider nicht. In einschlägigen Blogs und Foren gehen die Nutzer jedoch davon aus, dass Apple eine entsprechende Funktion im Rahmen eines Software-Updates nachliefern wird und den Nutzern damit die Möglichkeit gibt, ausgewählte Dokumente, Bilder und Webseiten direkt vom iPad aus zu drucken.

Bisher muss der Nutzer zum Ausdrucken auf eine separate App wie zum Beispiel Air Sharing HD ausweichen, um digitale Inhalte auf dem iPad auf Papier zu bannen.

Urheberrechtsabgabe macht das iPad teurer

Nirgendwo auf der Welt wird das iPad mehr kosten als in Deutschland, schreiben die Kollegen von Chip Online. Schuld daran sei angeblich die neu festgelegte Urheberrechtsabgabe für Rechner mit und ohne CD/DVD-Brenner. Die Verwertungsgesellschaften Wort und Bild sowie die GEMA haben am 6. Mai entsprechende Tarife im Bundesanzeiger veröffentlicht, die damit für alle Anbieter und Importeure verbindlich wurden. Anders ausgedrückt: auf jeden in Deutschland verkauften Rechner kommt noch eine pauschale Abgabe in Höhe von 17,06 Euro mit beziehungsweise 15,19 Euro ohne Brenner dazu.

Und scheinbar zählt das iPad zu dieser Hardware-Kategorie. Da Apple die fällige Urheberrechtsabgabe nicht aus der eigenen Tasche zahlen möchte, hat Firmenchef Steve Jobs die Gerätepreise entsprechend erhöht. Das Einsteiger-iPad mit 16 Gigabyte Speicher und WLAN sollte eigentlich 499 Euro kosten. Rechnet man den Aufschlag „für einen Rechner ohne Brenner“ in Höhe von 15,19 Euro hinzu, erhält man einen (abgerundeten) Endpreis von 514 Euro. In Frankreich und Italien beispielsweise gibt es diesen Aufschlag nicht. Am günstigsten zu haben ist das iPad übrigens in der Schweiz. Hier kostet das Einsteigermodell umgerechnet 458 Euro. Steuern inklusive.

Ein Leser von fscklog wollte es ganz genau wissen und hat sich beim Apple-Boss per Mail nach den unterschiedlichen iPad-Preisen in Europa erkundigt. Und prompt bekam er eine Antwort: „Beschwer Dich bei Deiner Regierung. Schuld ist die neue Urheberrechtsabgabe für Computer“.

Update (10.05.2010): Das Apple iPad 16GB inklusive WLAN kostet nun doch 499 Euro (599 Euro mit UMTS). Die 32GB-Version gibt es für 599 Euro (699 Euro mit UMTS). An den Preisen für die 64GB-Modelle ändert sich nichts.

Steve Jobs: “Einige außergewöhnliche Produkte für dieses Jahr geplant” – Hervorragende Geschäftszahlen

Kommt da noch viel mehr auf uns zu als wir bisher geglaubt haben? Ein kleiner Satz in der neuesten Gewinnmeldung von Apple lässt aufhorchen. Nach der berechtigten Begeisterung über das „beste Ergebnis der Firmengeschichte in einem Nicht-Weihnachtsquartal“ wird Steve Jobs noch mit dem Satz zitiert: „Und wir haben noch einige außergewöhnliche Produkte für dieses Jahr geplant“ (aus der englischen Originalmeldung: „We’ve launched our revolutionary new iPad and users are loving it, and we have several more extraordinary products in the pipeline for this year.“).

Welche außergewöhnlichen Produkte (es wird ausdrücklich der Plural verwendet) könnten das sein? Klar ist, insbesondere nach der Bestätigung der Echtheit des aufgefundenen iPhone „4G“-Vorserienmodells, dass wir vielleicht schon im Juni ein neues iPhone erwarten können. Andere Produktlinien wie die Mac Pro Workstation könnten mit 12-Kern-Prozessoren aufgewertet, ein Cinema-Display mit integrierter TV-Funktion kommen und Apple TV aus dem Dornröschenschlaf erweckt werden. Oder plant Apple ein erweitertes Home Audio System a la Raumfeld oder Sonos? Was meint Ihr? Meinungen bitte in die Kommentare.

Hervorragende Geschäftszahlen
Apple hat in den vergangenen drei Monaten so erfolgreich gearbeitet wie noch nie in einem „Nicht-Weihnachtsquartal“. Das geht aus der genannten Pressemitteilung hervor. So hat Apple 13,50 Milliarden US-Dollar umgesetzt (plus 49 Prozent), wovon 58 Prozent nicht in den USA erzielt worden sind. Der Netto-Gewinn ist um 90% auf 3,07 Milliarden US-$ gestiegen, das sind 3,33 Dollar pro Aktie. Im Vorjahresquartal lag der Umsatz bei 9,08 Milliarden Dollar, der Gewinn bei 1,79 Dollar pro Aktie. Die Bruttogewinnspanne erhöhte sich von 39,9 auf 41,7 Prozent. Wer sagt, dass Apple-Produkte grundsätzlich teuer seien: Intel hat in jüngsten Rekordquartal sogar eine Bruttogewinnspanne von 63 Prozent erreicht.

Apple nennt zudem ein paar Stückzahlen der verkauften Geräte: 2.940.000 Macintosh-Computer (33 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahresquartal), 8.750.000 iPhones (plus 131 Prozent) sowie auf hohem Niveau weiterhin leicht bröckelnde iPod-Verkäufe (10.890.000 Stück, minus ein Prozent).

iPad 3G-Verkauf startet weltweit Ende Mai – auch US-Kunden müssen sich noch gedulden

Sowohl die Apple-Pressestelle als auch der Kunden-Support scheinen einen neuen prominenten Mitarbeiter bekommen zu haben. Wie der US-Blog 9to5mac berichtet, hat Steve Jobs in der letzten Nacht gleich zwei E-Mails (eine davon kam aus der Schweiz) an ihn beantwortet. Die beiden Absender wollten vom ihm wissen, ab wann das iPad 3G in den USA und weltweit erhältlich sein werde. Umso überraschter waren sie, als sie vom Apple-Boss persönlich eine Antwort bekamen. Darin bestätigte Steve Jobs, dass die UMTS-Version des Apple-Tablets erst Ende Mai auf dem Markt kommen wird – sowohl international als auch im Heimatland USA, wo der Start eigentlich Ende April vorgesehen war.

Eine Begründung für den verspäteten Verkaufsstart gab Jobs in den E-Mail-Antworten nicht. In der offiziellen Erklärung gestern führte Apple die riesige Nachfrage in den USA als Ursache für den verschobenen internationalen Verkaufsstart an. Branchenkenner bezweifeln allerdings den Wahrheitsgehalt dieser Aussage und tippen eher auf Probleme bei der Fertigung.