Schlagwort-Archiv: Schutzhülle

Filofax 2.0: iPad-Mappe Booq Boa Folio im Test

Spätestens seit meinem Test der Boa Skin XS iPad-Schutzhülle von Booq vor einem halben Jahr bin ich Fan dieser Marke. Sie ist schick, hochwertig verarbeitet und bietet meiner Meinung nach einen guten Rundum-Schutz für mein Apple-Tablet. Auch den Preis in Höhe von rund 30 Euro finde ich in Anbetracht der eben genannten Punkte durchaus angemessen. Auch nach sechs Monaten im Dauereinsatz sind der iPad-Schutzhülle noch keine Ermüdungserscheinungen anzusehen. Pünktlich zum Jahreswechsel hat Booq mir mit der Boa Folio ein weiteres Testmuster zur Verfügung stellt. Die iPad-Mappe erinnert mich vom Aufbau und seinen Funktionen sehr stark an meinen Filofax, dass ich früher intensiv für Notizen und Terminplanung genutzt habe, aber seit fast einem Jahr (seit ich das iPad mein Eigen nenne) wegen Nichtmehrnutzens vor sich hin staubt.

 

Um es auf den Punkt zu bringen: Die Boa Folio ist mein persönliches Filofax 2.0. Ich kann die rund 400 Gramm leichte iPad-Mappe flach auf den Tisch legen, um mir Notizen zu machen. Ich kann sie – wenn ich unterwegs bin – mir auf den Schoß legen, um eine E-Mail zu schreiben. Ich kann sie nahezu vertikal umklappen, damit ich bequem einen Video-Clip anschauen oder Kunden ein Projekt in Form einer Slideshow präsentieren kann. Eine stabile Arretierung aus Hartplastik sorgt nicht nur dafür, dass das iPad an den Seiten vor Kratzern und sonstigen Beschädigungen geschützt wird, sondern dass das Tablet bei der täglichen Handhabung nicht herausfallen kann. Darüber hinaus sind alle Aussparungen für Dock Connector, Lautstärke, Kopfhöreranschluss und andere Bedienelemente vorhanden.

 

Ebenfalls praktisch sind die kleine Tasche auf der Vorderseite (für Visitenkarten beispielsweise) sowie die beiden Fächer auf der Innen- und Rückseite der Boa Folio. Hier lassen zum Beispiel Dokumente (bis Din A5), DVD-ROMs oder USB-Sticks bequem verstauen. Positiv fällt auch das verwendete Material sowie die hochwertige Verarbeitung der Mappe auf. Die Kanten sind ordentlich vernäht. Lose Fäden, wie es bei einigen iPad-Taschen nach ein paar Wochen Dauereinsatz schon mal vorkommt, sind hier nicht sehen. Zusammengehalten wird die Boa Folio übrigens von einem elastischen Band. Auch in Sachen Optik weiß die iPad-Mappe zu überzeugen. Nicht zu bunt, nicht zu auffällig vom Design, aber dennoch trendig genug und zudem absolut Business-tauglich.


 

Die Mappe des US-Herstellers ist in verschiedenen Farben erhältlich und kostet je nach Modell zwischen 60 und 90 Euro. Das Testmuster ist die Boa Folio black/red und kann unter anderem im Online-Shop von Booq für 59,95 Euro bestellt werden. Günstig ist die iPad-Mappe damit zwar nicht gerade, aber in Anbetracht der Funktionen und der Verarbeitung sicherlich berechtigt. Und zum Vergleich: Für meinen schwarzen Leder-Filofax Terminkalender habe ich vor ein paar Jahren deutlich mehr bezahlt.


 

CES 2011: iPad 2-Dummy bei Zubehör-Hersteller aufgetaucht

Apple ist zwar als Aussteller nicht auf der CES in Las Vegas vertreten, allerdings durchaus präsent. Dies zeigt allein ein Blick in die riesige iLounge-Area, die sich im Vergleich zum Vorjahr von der Fläche fast verdoppelt hat. Dort gibt es neben Software auch jede Menge Zubehör für iPhones, iPad und iPods. Für Aufsehen sorgt derzeit ein Aussteller aus China, der unter anderem bereits Schutzhüllen für das kommende iPad 2 im Programm hat. Um die Funktionsweise seiner Schutzhüllen besser demonstrieren zu können, hat er aus Aluminium einen Dummy des iPad 2 anfertigen lassen. Im Vergleich zum aktuellen iPad wäre das neue Modell wie bereits vermutet nicht nur dünner, sondern hätte auch abgerundetere Ecken. In dem Dummy deutlich zu sehen sind auch die Aussparungen für die beiden Kameras auf der Vor- und Rückseite des neuen Apple-Tablets sowie für den überarbeiteten Lautsprecher und Dock-Connector. Ob Apple von dem Dummy begeistert sein wird, darf bezweifelt werden. Zum Glück sind es aber nur noch wenige Wochen bis zur offiziellen Ankündigung – hoffentlich.

(via engadget.com und macerkopf.de)

Update: Die Jungs von micgadget.com sind da scheinbar schon einen Schritt weiter. Das Ergebnis ist auf den ersten beiden Bildern zu sehen. (via 9tomac.com)




 

Erste iPad 2-Schutzschüllen aufgetaucht

Auf einem chinesischen Internet-Marktplatz sind jetzt die ersten Schutzhüllen das neue iPad 2 aufgetaucht. Sie haben auf der Rückseite eine runde Aussparung für eine Kameralinse (an ähnlicher Stelle wie beim iPhone 4 übrigens) sowie an der Seite einen länglichen Slot neben dem Dock-Connector. Ob es sich hierbei um eine Aussparung für den Lautsprecher (der normalerweile an dieser Stelle ist) handelt oder um Platz für ein neues Feature beispielsweise für einen Speicherkartenleser (wie einige bereits vermuten) handelt, ist unklar und bleibt bis zur offiziellen Produktvorstellung von Apple der jeweiligen Fantasie überlassen.

Ob es sich bei der aufgetauchten Hülle um einen Fake oder um ein „echtes“ iPad-Zubehör handelt, ist nicht bekannt. Allerdings tauchen im Netz immer mehr Fotos von Schutzhüllen mit den gleichen Aussparungen auf. Nach Angaben eines chinesischen Gadget-Blogs hätte die Hersteller bereits die Spezifikationen eines Prototyps eines iPad 2 in Erfahrung bringen können und nach diesen Vorgabe die Hüllen hergestellt.

(via heise.de)

Getestet: Boa Skin XS iPad-Schutzhülle von Booq

Mit dem iPad-Zubehör ist das so eine Sache. Die Auswahl an den praktischen Accessoires für das flache Multimedia-Tablet von Apple wird zunehmend größer und der Nutzer hat wie immer die Qual der Wahl. Besonders groß ist das Angebot in puncto iPad-Taschen und Schutzhüllen. Einige Hersteller und Modelle hat iPadinside.de in der Vergangenheit ja bereits schon vorgestellt. Wie die Überschrift schon verrät hab ich dieses Mal eine neue Schutzhülle von Booq genauer unter die Lupe genommen. Konkret geht es um die rund 30 Euro teure Boa Skin XS für das iPad, die auf den ersten Blick schon wegen ihres durchweg hochwertigen Designs aus der breiten Masse hervor sticht.

Laut Hersteller wiegt die Schutzhülle gerade mal 190 Gramm, misst 224 mal 195 Millimeter und ist damit nur geringfügig größer als das iPad selbst. Die Boas Skin verfügt über eine verstärkte Rückseite zur Dämpfung von Erschütterungen. Die Vorderseite der Schutzhülle besteht aus elastischem und wasserabweisenden Neopren. Die Innenseite ist mit einem weichen typischen Twylon-Gewebe ausgestattet, dass das iPad von allen Seiten vor unschönen Kratzern bewahren soll. Die Schutzhülle gibt es übrigens in fünf verschiedenen Farben: schwarz, türkis, khaki, geld und violett.

Auch abseits der Herstellerangaben kann die Schutzhülle überzeugen. Ich habe die Boa Skin bereits sei ein paar Wochen im Einsatz und konnte bis dato noch keine richtige Schwachstelle entdecken. Um das iPad in die Schutzhülle zu schieben, wird das Gerät durch die flexible Öffnung auf der kurzen Seite geschoben. Das Neopren-Gewebe sorgt dafür, dass das Apple-Tablet nicht ohne weiteres herausfallen kann. Alles andere wäre auch wenig hilfreich, da die Boa Skin XS über keine extra Schutzvorkehrung dafür verfügt. Als einziges Manko angesehen werden kann die Tatsache, dass sich das iPad nicht komplett in die Schutzhülle einschieben lässt und knapp ein Zentimeter relativ ungeschützt vor Kratzer am Gehäuse herausragt. Ich habe bis jetzt allerdings noch nichts dergleichen an meinem iPad feststellen können.

Ich bin mit meinem iPad relativ viel unterwegs und nutze es sowohl beruflich als auch privat nahezu täglich. Und die rund 13 Millimeter dünne Booq-Hülle ist seitdem mein treuer Begleiter. Sie ist schick (nicht zu bunt, nicht zu auffällig vom Design, aber dennoch trendig) , hochwertig verarbeitet und bietet meines Meinung nach einen hinreichende Schutz für mein iPad. Auch den Preis in Höhe von 30 Uhr finde ich hinsichtlich Design und Qualität durchaus angemessen. Um es auf den Punkt zu bringen: klare Kaufempfehlung meinerseits.

XGear Shadow: robuste iPad-Schutzhülle in Carbon-Optik

Die Auswahl an praktischen iPad-Accessoires wird zunehmend größer. Seit dem Verkaufsstart des Apple-Tablets Anfang April in den USA bieten immer mehr Hersteller Taschen, Hüllen und Schutzfolien für das flache Multimedia-Wunder an. Im Rahmen unseres Gewinnspiels zum Launch von iPadinside.de vor knapp zwei Wochen haben wir bereits sechs hochwertige iPad-Taschen verlost. Auch eine robuste Schutzfolie für das hochauflösende Multitouch-Display sowie eine neue iPad-Hülle samt Ständer von NudeEasy haben wir hier im Blog bereits vorgestellt. Mit der rund 30 Euro teuren Shadow von XGear kommt nun ein weiteres Accessoire für Tablet-Besitzer hinzu.

Die leichte, aber extrem robuste Hülle in Carbon-Optik bietet dem iPad-Besitzer einen zuverlässigen Schutz für den kostbaren Inhalt. Wie eine zweite Haut legt sich die zwei Millimeter dünne Polycarbonat-Schale um den Tablet und bewahrt das Gerät so hoffentlich vor so mancher unliebsamer Delle. Auf der Innenseite sorgt weiches Material dafür, dass auch hier kein Kratzer an das edle Aluminium-Gehäuse des iPad kommt. Wie ein Blick in die Herstellerbeschreibung verrät, ist die schwarze Schutzhülle dreifach beschichtet und daher besonders widerstandsfähig. Sämtliche Ein- und Ausgänge sowie Schalter wurden an den entsprechenden Stellen ausgespart, so dass die Funktionalität nicht beeinträchtigt wird.

SwitchEasy NUDE: iPad-Schutzhülle mit Ständer und Stöpsel

Wer sein iPad nicht nur auf dem Schoß nutzt, sondern unterwegs gerne liest und schreibt, sollte neben einer schicken schützenden Hülle auch einen leichten und platzsparenden Aufsteller mitnehmen. Beides vereint der auf Zubehör für mobile Kleingeräte von Apple spezialisierte Hamburger Anbieter SwitchEasy mit der 30 Euro teuren NUDE-Hülle inklusive umfangreicher Ausstattung, die wir für euch getestet haben.

Nude (englisch für nackt) nennt SwitchEasy die Hülle, da sie nur zwei Millimeter dick ist, “so dass sie beinahe gar nicht bemerkt wird”. In der Tat schließt sie aufgrund des genügend steifen Materials das Tablet an den Seiten fest ein und greift nicht auf die Vorderseite über. Wer die Hülle in Orange oder einer der anderen beiden Farben Pink oder Türkis wählt, wird sie aufgrund des Kontrasts zum silbrigen iPad-Aluminiumrand und schwarzen Displayrahmen dennoch deutlich wahrnehmen. Alternativ bietet Switcheasy noch durchsichtige Hüllen an (sozusagen the real nude) sowie klassisches Schwarz und Weiß.

Ausgepackt und eingesetzt

Die Hülle ist eine Wanne

Die Hülle ist eine Wanne

Der erste Eindruck beim Öffnen des Kartons: Oje, noch so ein Blister-Monster. Doch die Aufschneide- und Verletzungsorgie kann entfallen, die Schutzhülle und das in ihr eingebettete umfangreiche Zubehör lassen sich ohne Schere und Verletzungen entnehmen.

Das Einsetzen des iPads gelingt problemlos in zwei Sekunden. Einfach die linke oder rechte iPad-Seite und dann die andere Seite mit leichtem Druck in die Hülle legen, fertig. Die Dokumentation warnt zur Sicherheit, dass man das Polykarbonat-Gehäuse nicht “übermäßig” biegen solle, da es sonst brechen könnte. Das Entnehmen ist ähnlich einfach, man biegt die Hülle an einer Ecke nach hinten und dann an der anderen Ecke an der gleichen Längsseite. Ein Gewichtzuwachs ist praktisch nicht spürbar. Fein.

Hingelegt

Legt man sein iPad nun flach auf einen Tisch und streicht auf dem Display, verrutscht das Gerät schon bei leichtem Druck – sprich, dem Rücken fehlt es an Rutschfestigkeit. Denn die geschlossene Rückseite ist glatt und verfügt in der unteren Hälfte gar über ein etwas hervorstehendes Switcheasy-Logo. Weniger fein.

Angefasst und angeguckt

Lieferumfang Switcheasy NUDE Schutzhülle und Zubehör

Lieferumfang Switcheasy NUDE Schutzhülle und Zubehör

Die Bedienknöpfe sind weiterhin gut erreichbar und die Lautsprecher- und Mikrofon-Öffnungen werden von der Hülle nicht verdeckt. Hier kommt das nahezu vorbildlich umfangreiche Zubehör ins Spiel. Es umfasst

  • je einen schwarzen und weißen auf- und zusammenklappbaren Ständer
  • eine antistatische Pure Protect Schutzfolie für das iPad-Display
  • einen Schaber für das Blasenausstreichen der Schutzfolie
  • ein Mikrofaser-Putztuch
  • zwei Stöpsel für den Headset-Anschluss
  • zwei Stöpsel für den Connector-Anschluss
  • Mit dem Putztuch gelingt die Säuberung des Displays in wenigen Sekunden. Ist es einmal gereinigt, empfiehlt Switcheasy das Anbringen der auch separat erhältlichen Schutzfolie. Beim Ausstreichen der unvermeidlichen Luftblasen hilft der Schaber, aber Tipps für das korrekte Anbringen fehlen völlig, so dass hier nur das eigene Geschick und Glück zählen. Bei uns hat sich jedenfalls ein Körnchen unter das Display geschummelt. Immerhin, die Folie dunkelt das Display praktisch nicht spürbar ab, die Finger-Bedienung gelingt ohne Einschränkungen wie zuvor.

    Headset-Stöpsel eingesetzt

    Headset-Stöpsel eingesetzt

    Die Stöpsel haben wir leicht einsetzen und wieder entnehmen können. Wasserdichtheit verspricht Switcheasy nicht, aber das haben wir auch nicht erwartet. Uns genügt der einfache Staubschutz.

    Empfindliche Ständer

    Die karge mehrsprachige Dokumentation gibt keine Tipps, wie man die Aufsteller auseinanderklappt, so dass beim ersten Versuch prompt ein Haken am schwarzen Scharnier abbricht (siehe Foto). Der Ständer lässt sich dennoch verwenden.

    Schwarzer Displayständer - Nippel abgebrochen (rechter weißer Kreis)

    Schwarzer Displayständer - Nippel abgebrochen (rechter weißer Kreis)

    Die Ständer stellen das iPad hochkant oder quer in leicht angewinkelter Position, am besten wählt man dafür eine ebene Unterlage. Rutschfeste Füße fehlen den Ständern, so dass das Drücken des Home-Knopfes das iPad leicht verschiebt. Beim Tippen auf dem Display bleibt der Apple-Tablet an seinem Platz, so dass sich die Aufsteller für die sporadische Nutzung gut eignen. Für die heimischen Tische und Kommoden sollte man stabilere Lösungen wählen (die wir später vorstellen werden). Auch fällt auf, dass die Ständer nicht in der Farbe der Schutzhülle mitgeliefert werden, sondern in Schwarz und Weiß.

    Fazit

    Das Switcheasy Nude wird in den nichtdurchsichtigen Farbvarianten seinem Namen zwar nicht gerecht, bietet aber dank des geringen Gewichts, der geringen Maße sowie leichter Handhabbarkeit einen leichten und nützlichen Schutz vor Kratzern auf Display und Gehäuse. Besonders praktisch für unterwegs ist der sehr geringe Platzbedarf der leichten und noch ausreichend stabilen Ständer, die sich sehr flach zusammenlegen lassen.

    Weißer Displayständer

    Weißer Displayständer

    Verbesserungsbedarf sehen wir bei der Standfestigkeit. Wir wünschen uns, dass Ständer wie die Rückseite der Hülle so gestaltet werden, dass das iPad rutschfest hingelegt oder aufgestellt werden kann.

    Tipp

    Beim Aufklappen des Ständers auf das Switcheasy-Logo drücken

    Maße
    Die Hülle hat einen Rand von zwei Millimeter Dicke
    Der Aufsteller misst zusammengeklappt 6 x 0,7 x 9,4 cm

    Farben

    Schwarz, Weiß, Türkis, Orange, Pink sowie durchsichtig

    Lieferumfang

    steife Polykarbonat-Hülle, Bildschirmfolie, Schaber, Putztuch, zwei Ständer, je zwei Stöpsel für den Connector und den Headset-Eingang

    Über Switcheasy

    Switcheasy wurde 2006 in Hamburg gegründet und hat sich mit seinen derzeit fünf Mitarbeitern auf Zubehör für mobile Geräte von Apple spezialisiert. Switcheasy nennt als Firmenphilosophie „Not the first – but the best“. Auf der Verpackungshülle steht „Designed in Somewhere by Someone“. Erhältlich sind die Produkte im eigenen Online-Shop sowie über Gravis und weitere Shops.

    Nach der Zeremonie das Video: Unboxing des iPad 64GB 3G in Berlin

    Jürgen hat gestern großartige Fotos von seiner Auspackzeremonie gezeigt, während wir in Berlin unser erstes iPad erst heute erhalten haben, ein 64GB 3G. Das mit dem iPhone gedrehte Video wollen wir euch hier nachliefern. Erste bange Frage: Ist das Paket wirklich von Apple? Der braune Versandkarton sah so gar nicht nach „Designed in California“ aus.

    Dieses und weitere Videos könnte ihr in unserem iPadinside-Kanal auf YouTube finden. Enjoy.

    Das iPad ist da – Auspackzeremonie deluxe

    Da ist es nun – das Apple iPad. Einen Tag zu früh und überreicht durch einen strahlenden UPS-Mann: „Da ist bestimmt wieder was von Apple drin, oder?“. So wie uns ging es heute vielen Vorbestellern aus Deutschland. Das iPad findet verfrüht den Weg zu den Kunden und wird heute so manche Arbeitsstunde in den Unternehmen umgestalten.

    Ich habe das Eintreffen des Gerätes zum Anlass genommen und eine traditionelle Auspackzeremonie für unsere Leser zusammen gestellt. Viel Spaß!

    Bei dem hier ausgepackten Modell handelt es sich um ein iPad mit 32 GB Speicher und UMTS. Das iPad wurde am ersten Bestelltag im Apple Store bestellt und traf – wie man es von Apple gewohnt ist – überpünktlich ein. Mitgeliefert wurde reichlich Zubehör, welches wir extra zur Bestellung geordert haben. Die iPad Docking-Station, das original Apple Case, das Camera Connection Kit sowie ein Adapter zum Anschluss eines VGA-Kabels (beispielsweise für den Anschluss an einen Beamer).

    Das iPad Case wird in einer kleinen Pappschachtel, die der original Verpackung des iPads ähnelt, geliefert. Der VGA-Adapter ist in der üblichen Adapter-Verpackung von Apple verschweißt.

    Das bestellte Zubehör im Überblick. Unten links sind die beiden Kamera-Adapter (USB und Kartenleser).

    Öffnet man die Verpackung, findet man das iPad in der auch schon von anderen Produkten bekannten Cellophan-Schutzverpackung.

    Das iPad kann umgehend eingeschaltet werden und verfügt über eine Grundladung. Ein Modell war mit etwa 85 Prozent aufgeladen, das andere Modell verfügte über einen Ladezustand von 94 Prozent. Beim ersten Start sieht man den abgebildeten Fortschrittsbalken.

    Nach dem kurzen Bootvorgang, fragt das Gerät nach einer Verbindung zu iTunes. Dabei werden Grundeinstellungen, die man gegebenenfalls schon mit seinem iPhone vorgenommen hat übertragen, so dass das iPad mehr oder weniger umgehend einsatzbereit ist.

    Beim Dock, welches extra bestellt werden muss, kommen beim ersten Blick Zweifel auf. Es wirkt zu klein als könne es das große Gerät nicht tragen. Beim Test stellt sich jedoch heraus, dass der Schein trügt. Das Dock wirkt als ein kleiner, schicker Standfuß und hält das iPad mühelos.

    Schnell fällt auf, dass das Dock nicht nur zum Aufladen des iPads taugt. Auf dem Schreibtisch bringt es das Tablett gut zur Geltung. Dem Einsatz als digitaler Bilderrahmen, brillanter Kalender oder Video-Abspielgerät steht nichts mehr im Wege. Im Übrigen kann man mit dem Dock auch sein iPhone aufladen.

    Die Micro-SIM-Karte, die wir gleich noch zuschneiden werden, wird zwar verlangt, aber ist zum weiteren Betrieb nicht unbedingt einzulegen. Nach Auswahl eines bestehenden WLANs geht es umgehend online ins Netz.

    Hat man noch nie mit einem iPad gesurft, dann wird spätestens hier Freude aufkommen. Das brillante Display und das schnelle Surf-Feeling Safaris legen die neue Messlatte für mobiles Internetsurfen hoch. Im Vergleich zum herkömmliches Surfen auf einem MacBook gefällt die hoch-kante Surfmöglichkeit.

    In der eigentlichen Verpackung des iPads ist nicht viel los. Die obligatorischen Apple-Aufkleber, die schon vom iPhone bekannte „Büroklammer“ und einige Produktinformationen sowie eine Karte zum Schnelleinstieg ist alles was man braucht. Hinzu kommen noch der USB-Stromadapter und das Ladekabel – fertig…

    … fertig, für einen ausgiebigen Test-Abend, viele neue Apps aus dem Store und wie es scheint eine Menge Spaß.

    Invisible Shield: iPad Schutzfolie im Härtetest

    „Würdet ihr das mit eurem iPad machen?“, fragt Johannes von newgadgets.de die Leser seines Blogs. Eine ähnliche Frage könnte ich auch euch stellen, nachdem ihr euch das Video angesehen habt. Die Jungs von ZAGG sind jedenfalls überzeugt von ihrem Invisible Shield – dennoch nachmachen würde ich es nicht. Zudem bin ich persönlich kein wirklicher Freund von Schutzfolien, weil ich finde, dass einerseits das Display dadurch etwas an Schärfe verliert, andererseits ich den Eindruck habe, dass der Touchscreen etwas träger reagiert als ohne Schutzfolie. Was meint ihr?

    Halterungen und Schutzhüllen fürs iPad selbst gemacht

    Ihr müsst nicht Tim Taylor heißen und vom Beruf Heimwerker-King sein, um Euch im Do-It-Yourself-Verfahren eine praktische Halterung oder eine Schutzhülle für eurer kostbares Apple iPad zu basteln. Doch was machen, wenn euch gerade keine gute Idee einfällt. Die Jungs vom inoffiziellen Apple Weblog (TUAW) haben sich für euch ein paar Gedanken gemacht und gleich drei Bastelanleitungen veröffentlicht.

    Das Design steht bei den Vorschlägen der Amerikaner allerdings nicht im Vordergrund, aber in puncto Kosten dürften die Eigenbau-Lösungen fast nicht zu schlagen sein. Konkret geht es um eine gepolsterte iPad-Hülle aus Gaffa-Tape, eine Halterung aus einer Eierschachtel (sieht auch nicht gerade stabil aus, wenn ihr mich fragt) sowie ein iPad-Dock aus einer leeren Klebebandrolle. Zugegeben, alle drei Beispiele sind ziemlich einfach in ihrer Ausführung, aber der praktische Nutzen lässt sich nicht abstreiten.

    Ein weiterer Basteltipp kommt aus den Niederlanden. Martijn Aslander hat sich aus einem einfachen Stück Holz einen schicken iPad-Ständer gebaut. Die Kosten sollen übrigens bei vier Euro liegen. Derzeit sind die Heimwerker allerdings noch auf der Suche nach weiteren Interessenten. Sobald 50 Bestellungen eingegangen sind, geht der iPad-Ständer in die Produktion. Dieses Idee gefällt mir übrigens am Besten. Auch in puncto Stabilität sieht diese Konstruktion viel vertrauenswürdiger aus als die vorgestellten Eigenbau-Lösungen vom TUAW-Blog.