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WeTab Rev. 2: Alte Hardware, alter Preis. Amazon-Bewertungen weg. Nutzer sprechen von PR-Mogelpackung

Den Machern des WeTab droht erneut Ärger. Nach dem schlechten Verkaufsstart Ende September, den wenig schmeichelhaften Kritiken der Tester und dem Rausschmiss Rückzug des WeTab-Geschäftsführers Helmut Hoffer von Ankershoffen nach Bekanntwerden seiner gefälschten 5-Sterne-Jubel-Bewertungen bei Amazon, ist es in den vergangenen Wochen – auch dank zahlreicher Firmware-Updates und der längst überfälligen Aufräum-Aktion der ein wenig außer Kontrolle geratenen offiziellen WeTab-Seite auf Facebook – wieder etwas ruhiger geworden um das MeeGo-Tablet „made in Germany. Doch nun steht neuer Ärger ins Haus. Wie der Hersteller auf seiner Facebook-Seite gestern Abend mitgeteilt hat, ist ab sofort eine neue Version des WeTab erhältlich: „Bei dem WeTab Rev. 2 ist bei gleicher Hardware der Softwarestand 2.0 bereits vorinstalliert. Allen, die bereits ein WeTab besitzen, steht dieser Softwarestand selbstverständlich auch zur Verfügung. Sollte euer WeTab noch nicht auf diesem Stand sein, könnt ihr euch im Einstellungsmenü unter Allgemeines und Aktualisierungen den aktuellen Softwarestand herunterladen“.

Auch beim Online-Händler Amazon sind die neuen WeTab-Versionen (lieferbar ab dem 10. Dezember 2010) bereits (hier und hier) gelistet. Doch was unterscheidet sie von den bisher erhältlichen Tablet-Versionen? Wie ein Blick in die Produktbeschreibung verrät, gibt es zwischen den alten und neuen Versionen aus Hardwaresicht keine Unterschiede. Sogar die falsche Gewichtsangabe wurde erneut übernommen, obwohl dies den Entwicklern mittlerweile hinreichend bekannt sein müsste. Auch der Preis bleibt unverändert bei 449 Euro für das WLAN-WeTab und 569 Euro für das UMTS-Modell. Lediglich die vorinstallierte Firmware entspricht nun einem aktuelleren Stand (2.0), was meiner Meinung nach allerdings nicht wirklich von Belang ist, da sich das WeTab nach dem Setup automatisch das neuste Update herunterlädt.

Warum wird potentiellen Kunden dann – so kurz vor Weihnachten – eine „neue“ Verkaufsversion präsentiert? Mit aufpolierten Produktbeschreibungen und frischem Bildmaterial? Die Kommentare einiger Nutzer sind in dieser Frage ziemlich eindeutig. Von einer neuen Marketing-Mogelpackung ist die Rede, von einem cleveren Schachzug der WeTab-Macher, um die vielen negativen Kunden-Bewertungen loszuwerden und um noch schnell vom laufenden Weihnachtsgeschäft zu profitieren.

Anbei ein kleiner Auszug aus den Facebook-Kommentaren:

Das ist doch keine neue Version des WeTab, bloß weil es mit der aktuellsten Firmware verkauft wird. (Robert S.)

Was für ein Trick, um bei Amazon wieder reinzukommen und en passant gleich die (negativen) Bewertungen loszuwerden … Es wird nichts nützen. (Klaus B.)

Wieder eine Marketing-Mogelpackung … (Thomas K.)

Aber die negativen Bewertungen sind weg! Sehr clever. (Volker S.)

Glaubt Ihr wirklich, dass man eine Tüte Mist besser verkaufen kann, nur weil auf der Tüte „neu“ steht? Immer wenn man glaubt, dass der Höhepunkt der Peinlichkeiten erreicht wurde, legt das WeTab noch eine Schippe drauf. (Mario N.)

Auch bei Amazon gibt es bereits zwei Kommentare zu den neuen WeTab-Versionen:

Alter Wein in alten Schläuchen (von Serienjunkie), 1 Stern, 07.12.2010
Bei diesem Artikel handelt es sich keineswegs um eine neue Version, sondern weiterhin um das WeTab 3G 29,5 cm (11,6 Zoll) Tablet-PC 32GB (UMTS, Bluetooth 2.1 + EDR, Wi-Fi, GPS). Nur die Artikelpräsentation wurde etwas aufpoliert. Dafür werden immer noch die Batterielaufzeit mit ca. 6 Stunden, sowie das Display als multitouch-, statt richtigerweise dualtouchfähig angepriesen und jede Menge Versprechungen gemacht, die bis heute nicht eingehalten wurden („WeTab-Applikationen“). Vom eisernen Verschweigen des tatsächlichen Gewichtes gar nicht zu reden. Das ist wohl der mit Abstand dreisteste Versuch potentielle Kunden hinters Licht zu führen.

Achtung! Täuschung in der Artikelbezeichnung (von Andreas D.), 1 Stern, 07.12.2010
Meine Rezension zum WeTab findet ihr weiter beim originalen WeTab. Um negative Meldungen loszuwerden wurde offensichtlich nun von der WeTab GmbH der Schritt gewählt dem Wetab einen neuen Namen zu geben bei gleichem Inhalt. Das „neue“ Modell unterscheidet sich vom alten in keinster Weise. Es ist mit all seinen Vor- und vor allem Nachteilen das selbe geblieben. Aus dem selben Grund wie bei Version 1 vergebe ich auch hier wieder nur einen Stern: Das Wetab besitzt ein Display welches für Netbooks konzipiert ist und daher einen extrem schlechten Betrachtungswinkel hat. Da bei einem Tablet das Display zugleich auch das Eingabegerät ist fällt dies sehr negativ auf. Ich würde das Gerät derzeit nur für echte Linux Kenner empfehlen da ohne die Root Shell kaum etwas möglich ist.

Fazit: Idee gut – Umsetzung inakzeptabel

Im Grunde ist an dem Vorgehen der WeTab-Macher nichts auszusetzen, allerdings bekommt die ganze Sache auch aufgrund der früheren Schummel-Bewertungen auf Amazon durch den ehemaligen WeTab-Geschäftsführer einen für meine Begriffe faden Beigeschmack. Denn von einer neuen Verkaufsversion kann hier keine Rede sein, höchstens von einer aktuellen Firmware-Version und dies ist weder aus der Produktbeschreibung noch aus den technischen Daten ersichtlich. Viele potentielle (und unwissende) Käufer werden daher vermutlich davon ausgehen, dass auch die Hardware des WeTab überarbeitet wurde – was hier aber leider nicht der Fall ist. Bestärkt wird das Gefühl durch die Tatsache, dass auch nie bisherigen, teils negativen Amazon-Kundenrezensionen unter dem Produkt verschwunden sind. Beim „alten“ WeTab sind sie allerdings noch zu lesen. Und dann bleibt noch die Vermutung im Raum stehen, ob es sich hierbei um einen dreisten Versuch handelt, Kunden (erneut) hinters Licht zu führen, wie ein Amazon-Kommentar-Schreiber bissig formuliert. Diese Frage muss jeder für sich beantworten.

Auf Anfrage von iPadinside.de bestätigte das Unternehmen, dass es sich bei den neuen WeTab-Versionen um die gleiche Hardware handelt, auf denen die aktuelle Firmware-Version bereits vorinstalliert sei. Dies hätte unter anderem den Vorteil, dass der Nutzer den Touchscreen nicht mehr kalibrieren müsse. Zudem könne die Nutzer-Registrierung (durch das Wegfallen älterer Updates) nach dem ersten Einschalten nun schneller abgeschlossen werden. Mehr Information zum WeTab Rev. 2 folgen in Kürze gibt es hier.

Gruner + Jahr kehrt WeTab den Rücken zu. Stern kommt als E-Magazin aufs iPad

Die Hiobsbotschaften um das Berliner WeTab werden nicht weniger. Wie die Kollegen von Heise Online berichten, kehrt nun auch Gruner + Jahr (G+J) seinem einstigen Medienpartner den Rücken zu. Die Entwicklung eines Publishing-Systems mit Neofonie sei „derzeit zurückgestellt“, bestätigte Tobias Seikel, stellvertretender Verlagsleiter des „Stern“, auf Anfrage. Das E-Magazin werde nun zuerst auf dem iPad erscheinen. Ausgaben für andere Plattformen und Geräte sollen folgen, „wenn diese am Markt mit allen notwendigen Funktionen und einer relevanten Marktdurchdringung vertreten sind“. Autsch, diese Aussage hat gesessen und darf getrost als verbale Ohrfeige in Richtung der WeTab-Macher zu verstehen sein. Nach dem mehr als holprigen Verkaufsstart des Berliner Tablets (wurde mehrmals verschoben), den schlechten Kritiken nicht nur in der Fachpresse, dem Rücktritt des Geschäftsführers (nach dem bekannt wurde, dass Helmut Hoffer von Ankershoffen unter falschen Namen übertrieben positive Bewertungen für das WeTab auf Amazon verfasst hat) und fehlenden (aber versprochenen) Features war dieser Schritt eigentlich zu erwarten – und in Augen vieler auch längst überfällig.

Doch zurück zur Zusammenarbeit mit dem Hamburger Verlagshaus: Auf Basis des eigenen Publishing-Systems WeMagazine sollte Neofonie für G+J diverse E-Magazine entwickeln. Als Plattform stand dabei nicht das iPad, sondern das WeTab im Vordergrund. Dies scheint sich nun geändert zu haben. Wie der Mediendienst Kress berichtet, gelte nun die Devise, so schnell wie möglich auf das Gerät zu kommen, das zweifelsohne bisher am meisten Markttauglichkeit besitzt. Und da gibt es derzeit nur eine Antwort: das iPad. Mit „Geo“ und „National Geographic“ sind vor ein paar Tagen bereits zwei Titel des Verlagshauses im AppStore aufgetaucht. An der „Stern“-App werde derzeit noch fleißig gearbeitet, heißt es.

Als Entwicklungsplattform kommt bei G+J nun das etablierte Publishing-System des niederländischen Anbieters WoodWing zum Einsatz. Diese Lösung nutzt übrigens auch der Schweizer Großverlag Ringier, der ebenfalls als Medienpartner von Neofonie im Gespräch war und seine Publikationen mit WeMagazine aufs Tablet bringen wollte.

WeTab: Abholung im Media Markt, zu wenige Geräte und freier Verkauf erst Ende September

Wunder gibt es immer wieder: Der populäre Grand Prix-Song von Katja Ebtein ist zwar schon 40 Jahre alt, wird aber immer noch gerne gesungen – und zitiert. So wie auch in diesem Fall. Allerdings geht es hier nicht um musikalische Wunderkinder oder religiöse Ereignisse, sondern ganz schlicht um einen neuen TabletPC, der seit heute in Deutschland erhältlich ist. Nach zahlreichen Termin-Verschiebungen und PR-Desastern kommt das Berliner WeTab nun endlich auf den Markt. Während sich Amazon-Vorsteller noch bis Ende der Woche mit der Auslieferung ihres Tablets gedulden müssen (sollte eigentlich schon ab dem 19. September erfolgen), wurden heute bereits die ersten Media Markt-Kunden informiert, dass das Gerät zur Abholung bereit stehe. „Heute beginnen wir mit der Auslieferung“, bestätigte eine Sprecherin des Elektronik-Discounters auf Anfrage von iPadinside. Ab Ende nächster Woche werde das WeTab bundesweit in allen Filialen vorrätig sein. Zudem sei nun auch die Vorbestellung in den Märkten möglich. Angaben zu den verfügbaren Stückzahlen wollte die Sprecherin nicht machen.

Kann ich gut nachvollziehen, deshalb habe ich heute Vormittag bei verschiedenen Media Markt-Filialen angerufen und mich nach dem Verkaufsstart des WeTab erkundigt. Zu meiner Überraschung wussten einige Mitarbeiter in den jeweiligen Fachabteilungen gar nicht Bescheid. Andere Mitarbeiter wiederum bestätigten am Telefon, dass sie nur wenige Exemplare heute erhalten hätten und dabei seien, Vorbestellern Bescheid zu geben. Für den freien Verkauf stünden derzeit aber keine Geräte zur Verfügung. Darüber hinaus seien viel weniger Geräte geliefert worden als eigentlich für die Vorbestellungen benötigt werden.

Auch die zuständige PR-Agentur in München wollte die Stückzahlen weder kommunizieren noch kommentieren. Das WeTab sei heute an die Media Märkte gegangen und die Vorbesteller seien informiert worden, so die Aussage des Pressesprechers. Auch die bei Amazon vorbestellten Geräte werden gegen Ende der Woche (ab dem 23. September) an die Kunden ausgeliefert.

Anfang September hatte ich in Berlin bei einer Intel-Präsentation bereits die Gelegenheit, das WeTab kurz zu testen und zusammen mit Entwicklungschef Stephan Odörfer ein Hands-on zu drehen.

WeTab: Verkaufsstart am 21. September. Ab Mitte November auch bei Conrad zu kaufen.

Es gibt Neuigkeiten in Sachen WeTab. Nachdem der Hersteller auf der IFA-Pressekonferenz von Intel in Berlin Anfang September Spekulationen bestätigt hat, dass das WeTab das erste auf MeeGo basierende Tablet sein wird, sind auf dem Intel Developer Forum (IDF) in San Francisco nun weitere Informationen bekannt geworden. Demnach erfolgt der offizielle Verkaufsstart in Deutschland bereits in der kommenden Woche. Am 21. September um genau zu sein. Über diesen Termin dürften sich nicht nur die zahlreichen Vorbesteller bei Amazon und Media Markt freuen, sondern auch die Zweifler, die nicht mehr daran geglaubt haben, dass das WeTab nach zahlreichen Pannen und Terminverschiebungen überhaupt noch auf den Markt kommt.

In ein paar Tagen ist es nun soweit. Das WeTab ist fertig und wird ab dem 21. September hierzulande ausgeliefert. Ob damit die mehr oder weniger hohen Erwartungen der Nutzer erfüllt werden, wird sich zeigen. Und ob das WeTab von enttäuschten Nutzern nach ein paar Tagen „Probezeit“ wieder an den Hersteller zurückgeschickt wird, wie Richard Gutjahr prophezeit, ebenfalls. Vorerst wird es beide Modelle des Berliner Multimedia-Tablets nur bei Amazon und Media Markt zu kaufen geben. Ab Mitte November werden das Versandhaus Otto sowie der Elektronik- und Technikhändler Conrad folgen.

WeTab: Hands-on mit CTO Stephan Odörfer, MeeGo und WeTab Market

Auf der IFA-Pressekonferenz von Intel haben die WeTab-Macher bekannt gegeben, dass das WeTab das erste auf MeeGo basierende Tablet sein wird. Konkret: Das Betriebssystem WeTab OS basiert auf der freien Linux-Distribution MeeGo von Intel und Nokia und integriert Laufzeitumgebungen für verschiedene weitere Technologien. Damit sind neben nativen Linux-Apps auch viele andere Applikationen auf dem WeTab lauffähig, darunter Android Apps, Adobe Air-Anwendungen sowie MeeGo-Apps. Im hauseigenen WeTab Market sollen alle Apps zum Download angeboten werden. Unbestätigten Informationen zufolge sollen Nutzer auch Zugriff auf den Ovi-Store von Nokia erhalten und dessen Inhalte auf dem WeTab nutzen können.

Mein erster Eindruck ist übrigens ziemlich positiv. Ich hatte das WeTab eine halbe Stunde in meinem Fingern. Das Ding ist flott, liegt gut in der Hand und die Bedienung ist größtenteils intuitiv. Leider war der Zugang zum WeTab Market zum Testzeitpunkt nicht möglich. Auch ein wenig Feinschliff am User-Interface ist sicherlich noch nötig. Nichts desto trotz sieht der Tablet schon richtig gut aus. Bis zum Verkaufsstart Mitte September soll es noch die eine oder anderen Ankündigung geben. Auch in Sachen Verkaufskanäle ist noch nicht das letzte Wort gesprochen, wie mir Vertriebschef Tore Meyer im Gespräch versicherte.

An dieser Stelle vielen Dank auch an Technik-Chef Stephan Odörfer, der mir das WePad und seine Funktionen/Möglichkeiten ausführlich vorgestellt hat.

WeTab wird auf der IFA doch nicht gezeigt. Erneute Verzögerung beim Verkaufsstart?

Es gibt überraschende Nachrichten aus Berlin: Das WeTab, das hierzulande Mitte September auf den Markt kommen soll, wird auf der IFA in Berlin entgegen einer früheren Ankündigung des Unternehmens nun doch nicht auf den Ständen einiger Content-Partner zu sehen sein. Dies bestätigte WeTab-Pressesprecher Christian Soult auf Anfrage von iPadinside.de. Man wolle sich kurz vor dem Verkaufsstart lieber darauf konzentrieren. Böse Zungen werden jetzt sicher behaupten, sie hätte es so kommen sehen, das Gerät sei noch gar nicht fertig und kommt sowieso nicht auf den Markt. Wie der Sprecher allerdings versichert hat, sei das Gerät fertig und könne sehr wohl gezeigt werden. Hinzu kommt, dass das WeTab auch beim Intel Presse-Briefing am Vorabend zum IFA-Start eine Rolle (Stichwort: MeeGo und WeTab OS) spielen wird.

Apropos Verkaufsstart: Gerüchten zufolge soll sich der Termin von Mitte auf Ende September verschieben. Während beim Online-Händler Amazon der Versandtermin unverändert „ab dem 19. September“ datiert ist, gibt Media Markt seit kurzem die Kalenderwoche 39 (27.9. bis 3.10.) als Auslieferungstermin an. Eine entsprechende Anfrage ist bereits gestellt.

WeTab setzt auf Werbewidgets statt Zwangswerbung

Es wird keine Zwangswerbung auf dem WeTab geben. Das hat WeTab-Geschäftsführer Tore Meyer den Kollegen von Golem verraten. Demnach werden auf der Benutzeroberfläche je nach Distributor zwar weiterhin Werbewidgets platziert, allerdings können diese vom Anwender wieder entfernt werden. Dies sei mit den Partnern vereinbart worden, so Meyer. Mit diesem Schritt reagiert der Hersteller auch auf die teils heftige Kritik der Nutzer, denen diese Form von Zwangswerbung (Werbung kann nicht gelöscht werden) verständlicherweise überhaupt nicht gefiel.

Ebenfalls bestätigt wurde die Kooperation mit dem Vertriebspartner Medion. iPadinside.de hat bereits in der vergangenen Woche darüber berichtet und von allen Beteiligten entsprechende Statements eingeholt. Demnach ist Medion vor allem für die Auslieferung sowie für den Support und für den Service des WeTab zuständig. Die Entscheidung, bei Handelsketten der Tablet erhältlich sein wird, liege aber bei WeTab, so der Geschäftsführer. Zu den Spekulationen, dass das Gerät irgendwann auch in den Aldi-Filialen gekauft werden kann, äußerte sich Tore Meyer nicht.

WeTab: Verkaufsstart Mitte September und Verkauf bei Media Markt

Das WeTab meldet sich zurück auf der Tablet-Bühne. Dieses Mal aber nicht mit Pauken und Trompeten, wie bei der verpatzten Produktvorstellung Mitte April, sondern ganz leise und gemächlich. „Der Soft-Launch im Juli hat wie geplant stattgefunden“, bestätigt Pressesprecher Christian Soult auf Anfrage von iPadinside.de. So hätten bereits eine ganze Reihe von Entwickler und Content-Partner entsprechende Testgeräte erhalten, allerdings nicht das fertige WeTab, sondern ein voll funktionsfähiges Vorseriengerät. Dies sei aber nicht an die große Glocke gehängt worden, da die Partner Stillschweigen darüber bewahren mussten.

Mitte September sei es endlich soweit. „Dann erfolgt der offizielle Verkaufsstart in Deutschland“, so der Pressesprecher. Bis dahin sei auch das fertige WeTab verfügbar. Das Basis-Modell mit 16 GB Speicher und WLAN wird dann für 449 Euro zu haben sein. Das WeTab mit 32 GB Speicher, WLAN, UMTS und GPS kostet 569 Euro und soll Mitte September dann ebenfalls auf den Markt kommen. In den kommenden Tagen will das Unternehmen weitere Vertriebspartner präsentieren. Derzeit ist eine Vorbestellung nur bei Amazon möglich. Dort ist als Liefertermin übrigens der 19. September angegeben.

Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin Anfang September wird der WeTab-Hersteller nicht mit einem eigenen Stand vertreten sein. Dennoch will man zusammen mit einigen Content-Partnern auf deren Messeständen Präsenz zeigen und dort Besucher von dem Tablet begeistern. Welche Unternehmen dies im Detail sein werden, soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

UPDATE: Das WeTab wird es pünktlich zum Verkaufsstart im September auch bei Media Markt geben. Eine entsprechende Sonderseite mit dem treffenden Titel „Media Markt Agenda 2010“ ist bereits online. Eine entsprechende Vertriebsvereinbarung hat Geschäftsführer Helmut Hoffer von Ankershoffen vor ein paar Minuten per Mail bestätigt. Zudem werde das WeTab anfangs nur in Deutschland zu haben sein. Weitere Länder sollen allerdings zu einem späteren Zeitpunkt folgen.