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Musik hören mit dem iPad 3

Das neue iPad 3 ist bisher sehr erfolgreich. Laut einer Umfrage hören viele iPad Besitzer vor allem Musik über ihr iPad. Wie bei allen Apple-Produkten, funktioniert auch bei dem iPad 3 die Musikwiedergabe ausschließlich über iTunes. Die Nutzung von iTunes macht die Musiksynchronisation und Wiedergabe jedoch spielend einfach.

iTunes synchronisieren

Bei der Synchronisation von Medieninhalten auf iTunes kannst du zwischen der automatischen und der manuellen Synchronisation wählen. Um Musik, Videos und mehr synchronisieren zu können, musst du dein iPad entweder mit dem USB-auf-Dock-Connector anschließen oder die WiFi-Synchronisation verwenden. Bei der automatischen Synchronisation wird dein iPad immer dann synchronisiert, wenn du das USB-Kabel anschließen oder dich im selben WiFi-Netz befinden wie dein Computer. Zum Synchronisieren musst du:

  1. Dein iPad an den Computer anschließen oder ins WiFi-Netz einwählen
  2. iTunes öffnen
  3. Wähle im linken Fenster dein Gerät „iPad“ aus
  4. Wähle die Option Musik
  5. Unter der Option „Musik synchronisieren“ kannst du verschiedene Optionen wählen.

iPad 3 – Lautsprecher und Kopfhörer

Die im iPad 3 integrierten Lautsprecher geben einen Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hz wieder. Der Benutzer kann außerdem die maximale Lautstärke bei der Musikwiedergabe anpassen. Für richtig guten Sound sollte man das iPad 3 allerdings an externe Lautsprecher oder an Kopfhörer anschließen.

Das iPad 3 kann mittels Klinke-auf-Cinch-Audiokabel an jede Stereo-Anlage angeschlossen werden. Man hat aber auch die Möglichkeit Musik kabellos über Bluetooth Lautsprecher wiederzugeben. Wenn man Musik über Kopfhörer wiedergeben will, kann man sich nach Belieben zwischen den Apple-üblichen Kopfhörern oder anderen mit Apple kompatiblen Kopfhörern entscheiden. Zwar werden auch beim iPad 3 die üblichen weißen Apple-Kopfhörer mitgeliefert, doch gibt es auch andere mit Apple kompatible In-Ohr- und Bügelmodelle, die man je nach Höranspruch auswählen kann.

Das iPad 3 hat einen 3,5-mm-Klinke Ausgang. Vor allem DJ Kopfhörer besitzen häufig eine Größe von 6,3 mm, in diesem Fall benötigt man einen Klinkenadapter, um die Kopfhörer anschließen und Musik genießen zu können.

Platz für Musik und Co.

Je nach Modell hat das iPad bis zu 32 GB Speicher. Wenn du dir überlegst, ein iPad 3 zu kaufen, solltest du dir vorher überlegen, wie viel Musik du hörst und ob es sich lohnt etwas mehr Geld für ein iPad 3 mit mehr Speicherplatz auszugeben. In jedem Fall wird man mit dem iPad 3 viel Spaß haben.

Apple führt In-App Abonnements im iTunes Store ein

Wie erwartet hat Apple pünktlich zum Start der exklusiven iPad-Zeitung „The Daily“ seine bisher geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) im iTunes Store geändert. Demnach wurde der neue Abschnitt „In-App Abonnements“ in den Nutzungsbedingungen hinzugefügt. Hier wird unter anderem erklärt, wie In-App Abos automatisch verlängert, wie die automatische Verlängerung verwaltet und auf Wunsch wieder ausgeschaltet werden können. Darüber hinaus wird erklärt, dass Nutzer zu einer anteiligen Erstattung berechtigt sind, wenn sie sich dazu entschließen, das Abonnement innerhalb von 14 Kalendertagen ab Erwerb kündigen.

Ebenfalls interessant ist der folgende Hinweis: Apple holt das Einverständnis der Nutzer ein, um personenbezogene Daten dem Veröffentlicher (also beispielsweise dem Verlag) zu Marketingzwecken zur Verfügung zu stellen. Zum Schluss folgt noch ein Verweis auf mögliche Zahlungsmöglichkeiten im iTunes Store. Weitere Informationen zu diesem Thema will Apple übrigens in den kommenden Tagen (mit Verfügbarkeit von iOS 4.3) bekannt geben


 

Disney verkauft eine Million E-Book-Apps

Disney Publishing hat mit dem Verkauf von einer Million E-Books für iPad, iPhone und iPod touch einen wichtigen Meilenstein erreicht. Dies teilte das Unternehmen heute auf der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas mit. Und auf das Ergebnis kann Disney durchaus stolz sein, insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Unterhaltungskonzern derzeit insgesamt nur neun verschiedene digitale Bücher-Apps im AppStore von Apple anbietet. Dazu gehören unter anderem die besonders erfolgreichen „Toy Story Read-Along“-Titel sowie die Puzzle-Bücher „Cars Ligning“, „Mickey’s Spooky Night“ und „Winnie The Pooh“. Wie Disney Publishing weiter mitteilt, seien alle E-Books in den Top 10-Charts für verkaufte Bücher gewesen. Die „Toy Story Read-Along“-App sei neun Monate nach dem Launch sogar immer noch in den Charts (in über 35 Ländern) vertreten.

Digitale Kinderbücher erfreuen sich nicht nur im Apple AppStore schon seit längerer Zeit über großen Zuspruch. Davon profitiert natürlich auch Disney Publishing. Die „Toy Story Read-Along“-App war eine der ersten Angebote dieser Art im AppStore (bereits zum Start des iPads übrigens, wenn ich mich nicht täusche) und gilt in den Augen vieler Nutzer immer noch als Vorzeige-E-Book. Die englischsprachige Ausgabe des ersten Buches gibt es übrigens kostenlos zum Download, die deutsche Version der interaktiven E-Book-App kostet dagegen 2,99 Euro.

(via tuaw.com)

Hereinspaziert: Der Mac AppStore ist ab sofort geöffnet

Der Mac AppStore ist ab sofort geöffnet. Das neue Angebot ist vor wenigen Minuten zeitgleich in mehr als 90 Ländern (darunter auch Deutschland) gestartet und hält nach Angaben von Apple bereits mehr als 1.000 kostenlose Anwendungen als auch Bezahl-Apps aus den Bereichen Bildung, Spiele, Grafik & Design, Lifestyle, Produktivität und Dienstprogramme für Mac-Nutzer zum Download bereit. Vom Konzept ähnelt der Mac AppStore dem bekannten AppStore für iPhone, iPad und iPod touch. Es gibt Übersichten von neuen und beachtenswerten Apps, Kategorien, Bewertungen und Nutzer-Rezensionen. Ein Klick genügt, um Apps zu kaufen, herunterzuladen, zu installieren und sie im Anschluss sofort zu starten. Updates sind danach ebenfalls über den AppStore erhältlich, so dass es ziemlich einfach sein dürfte, alle installierten Apps stets auf den neuesten Stand zu halten.

Das Angebot steht Nutzern von Mac OS X Snow Leopard als kostenloser Download über die Softwareaktualisierung zur Verfügung. Nutzer mit einem älteren Mac OS X-Betriebssystem haben beim Mac AppStore leider das Nachsehen. Zur Nutzung wird eine Apple ID benötigt. Der Mac AppStore ist übrigens Teil eines rund 115 MB großen Mac OS X Updates auf Version 10.6.6 und kann wie gesagt über die Softwareaktualisierung heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Mac AppStore gibt es auf der offiziellen Apple-Seite.



Apple: Das sind die 10 besten iPad-Apps 2010

Das Jahr 2010 neigt sich so langsam dem Ende zu und damit wird es auch an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Auch Apple pflegt diese Tradition und präsentiert in seinem AppStore derzeit mit iTunes Rewind 2010 unter anderem die besten Anwendungen für iPhone, iPad und iPod touch der vergangenen zwölf Monate. Neben den zehn besten Gratis-Apps gibt es jeweils auch eine Top 10 aller bezahlten Apps sowie eine Übersicht mit den zehn umsatzstärkten Anwendungen. Neben den vier Apple-eigenen Apps (Pages, Numbers, Keynote und iBooks) hat es auch Google mit den Mobile Apps und Earth sowie Amazon mit seinen Kindle E-Reader-Software in das Ranking geschafft. Ebenfalls interessant – aber wenig überraschend – ist, dass unter den zehn umsatzstärksten Apps auch fünf Spiele zu finden sind.

Top 10 aller bezahlten iPad Apps

  1. Pages
  2. GoodReader for iPad
  3. Numbers
  4. Angry Birds HD
  5. Keynote
  6. Glee Karaoke
  7. WolframAlpha
  8. Pinball HD
  9. Friendly for Facebook
  10. Star Walk for iPad

Top 10 aller kostenlosen iPad Apps

  1. iBooks
  2. Pandora Radio
  3. Netflix
  4. Google Mobile App
  5. Solitaire
  6. Movies by Flixster – with Rotten Tomatoes
  7. IMDb Movies & TV
  8. Kindle
  9. Google Earth
  10. Virtuoso Piano Free 2 HD

Top 10 der umsatzstärksten iPad Apps

  1. Pages
  2. Numbers
  3. Keynote
  4. LogMeIn Ignition
  5. SCRABBLE for iPad
  6. Documents To Go® Premium – Office Suite
  7. Angry Birds HD
  8. Real Racing HD
  9. Plants vs. Zombies HD
  10. Proloquo2Go

iTunes 10.1 ist da, iOS 4.2 für iPad wegen WLAN-Problem verschoben

Gestern Abend hat Apple mit iTunes 10.1 ein weiteres Update zum Download freigegeben – und damit quasi den Weg für iOS 4.2 frei gemacht. Je nach System ist die herunterzuladende Datei zwischen 50 und 90 Megabyte groß und kann via Softwareaktualisierung oder in der iTunes-Anwendung wie gewohnt aktualisiert werden. Neben einigen Verbesserungen bei Stabilität und Leistung ist es nach dem Update auf iTunes 10.1 möglich, das iPhone, iPad und iPod touch mit iOS 4.2 zu syncronisieren. Zudem lassen sich mit AirPlay jetzt auch Videos drahtlos von iTunes zum neuen Apple TV streamen.

Das für gestern erwartete Update auf iOS 4.2 hat Apple um ein paar Tage nach hinten verschoben, als bekannt wurde, dass sich in der finalen Vorabversion an die Entwickler noch ein WLAN-Problem enthalten war. Mittlerweile ist der Fehler behoben und Apple hat bereits eine neue Vorabversion zum Testen bereit gestellt. Einen konkreten Release-Termin gibt es nicht. Derzeit sind sowohl der kommende Dienstag, der 16. November, als auch der 24. November im Gespräch.

BILD startet kostenpflichtige Service-Apps und sucht Entwickler für neue mobile Angebote

Nach der Etablierung seiner BILD-App baut der Axel Springer Verlag sein Angebot im iTunes-Store weiter aus und vertreibt künftig unter dem BILD App Label mit den kostenpflichtigen Service-Apps Bußgeldrechner (0,79 Euro), Staumelder (1,59 Euro) und Food Guide (2,39 Euro) zusätzliche Bezahl-Angebote für das iPhone, die natürlich auch auf dem iPad lauffähig sind. Weitere selbst entwickelte Angebote sowie Kooperationen in den Rubriken Navigation, Spiele, Lifestyle und Medizin sollen laut Pressemitteilung des Medienkonzerns in den nächsten Wochen folgen.

„Wir haben vorgemacht, wie man kostenpflichtige mobile Angebote erfolgreich und langfristig etabliert“, wird Donata Hopfen, Geschäftsführerin BILD digital, zitiert. Auch Entwickler hätten nun die Möglichkeit, ihre Apps gemeinsam mit dem Verlag weiterzuentwickeln, diese unter dem BILD App Label zu vertreiben und damit von dem Vermarktungskonzept und der Reichweite der starken BILD-Marke zu profitieren.

Sicherheits-Update: iOS 3.2.2 fürs iPad veröffentlicht

Vor ein paar Tagen hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) noch vor zwei Sicherheitslücken in Apples mobilen Betriebssystem iOS gewarnt, nun hat das Unternehmen reagiert und ein Update sowohl für das iPhone/iPod touch (iOS 4.0.2) als auch für das iPad (iOS 3.2.2) veröffentlicht. Der rund 460 MB große Patch schließt die beiden als kritisch eingestuften Schwachstellen, die es Angreifern relativ einfach ermöglichten, das Apple-Device ohne Wissen des Besitzers mit Malware zu infizieren. Das Öffnen einer manipulierten Internetseite beim mobilen Surfen oder das Anklicken eines präparierten Dokuments im PDF-Format hätte dafür ausgereicht. Zudem hätten potenzielle Angreifer so Zugriff auf das komplette System einschließlich der Administratorenrechte erhalten, heißt es in der BSI-Warnung.

Ich brauche wohl nicht extra betonen, dass das Aktualisieren auf iOS 4.0.2 beziehungsweise iOS 3.2.2 von Apple dringend empfohlen wird. Jailbreak-Nutzer sollten sich allerdings noch ein wenig gedulden bis für die neuen iOS-Versionen entsprechende Updates zur Verfügung stehen. Erfahrungsgemäß dauert dies aber nicht sehr lange …

Reseller Store: Apple baut B2B-Bereich aus

Gute Nachrichten für alle Reseller. Wie macnotes berichtet, hat Apple seinen B2B-Bereich für Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen komplett überarbeitet. Allerdings steht der „Apple Store für Reseller“ noch nicht in jedem Land zur Verfügung, darunter ist – aus welchen Gründen auch immer – leider auch Deutschland. Bis der Reseller-Store hierzulande zur Verfügung steht, haben Unternehmen die Möglichkeit, den B2B-Bereich über die normale Apple-Homepage zu erreichen.

Kunden steht neuerdings eine Übersicht ihrer Bestellungen der letzten acht Monate zur Verfügung. Zudem können Unternehmen ein umfangreiches Nutzerprofil anlegen. Ebenfalls neu ist die direkte Anbindung zum Apple Online-Store, was die Bestellung von Hard- und Software künftig vereinfachen soll. Wie Kollegen von macnotes weiter berichten, individualisiert Apple die Eingabemaske je nach Bedarf, damit Unternehmen das User-Interface beispielsweise mit eigenen Templates anpassen können.

Genius-Empfehlungen jetzt auch für iPad-Nutzer

Es gibt Neuigkeiten im AppStore. Die mit iTunes 8 eingeführten Genius-Empfehlungen haben seit gestern Nachmittag endlich auch im AppStore auf dem iPad Einzug erhalten. Die Genius-Funkion liefert dem Nutzer unter anderem Hinweise auf ähnliche Anwendungen und hilft so, einerseits neue Apps kennenzulernen und andererseits, sich im AppStore mit mittlerweile über 230.000 Anwendungen besser zurecht zu finden. Auf dem iPhone und dem iPod touch ist der Empfehlungsdienst übrigens schon seit längerer Zeit aktiv.

Zudem soll es im US-AppStore einen neu geschaffenen „Try Before You Buy“-Bereich geben, in der bisher nur Lite- und Testversionen von Apps aufgelistet sind. Ob Apple seinen Kunden hier schon bald die Möglichkeit einräumen wird, einmal gekaufte Apps innerhalb einer bestimmten Frist (ähnlich wie beim Android Market innerhalb 24 Stunden nach Kauf) gegen Rückerstattung des Kaufpreises zurückzugeben, darüber kann derzeit nur spekuliert werden. Mit deutschen AppStore gibt es den „Erst testen, dann kaufen“-Bereich jedenfalls noch nicht.

iDisk auf dem iPad ist da: Apple aktualisiert MobileMe

Gute Nachrichten für alle Besitzer eines MobileMe-Accounts. Apple hat vor wenigen Minuten eine überarbeitete Version seiner MobileMe iDisk-App im AppStore zum Download freigegeben. Mit iDisk 1.2 können sich Nutzer auch zahlreiche Verbesserungen freuen. So unterstützt die Cloud-Applikation ab sofort auf das iPad und bietet Smartphone-Nutzern mit installiertem iOS 4.0 Multitasking-Features an. Ebenfalls neu ist, dass auf iDisk gespeicherte Dokumente (beispielsweise pdf-Dateien) jetzt auch in Apps wie iBooks angezeigt werden können.

Alle Veränderungen auf einen Blick:

  • Design für iPhone und iPad
  • Multitasking-Unterstützung für iPhone 3GS und neuere Geräte mit iOS 4.0: Schnelleres Wechseln zu anderen Apps und zurück zu iDisk
  • Audiowiedergabe von deiner iDisk während du andere Apps benutzt
  • Wenn eine App geöffnet ist, dann wird die zuletzt angezeigte Datei oder der zuletzt angezeigte Ordner angezeigt
  • Öffnet Dokumente auf der iDisk in kompatiblen Apps wie beispielsweise iBooks
  • Beim Teilen einer Datei kann eine E-Mail von einem eingerichteten E-Mail-Account gesendet werden.
  • Die URL einer freigegebenen Datei kann kopiert und eingesetzt werden
  • Eine Vielzahl an Stabilitätsverbesserungen

In den kommenden Tagen werde ich die App auf dem iPad ausgiebig testen. Details dazu in Kürze hier im Blog.

Die verlorene Applikation: Der Taschenrechner auf dem iPad ist zurück

Aus irgendeinem Grund fehlen dem iPad eine Menge Applikationen, die das iPhone schon von Hause aus mitbringt. Apple wird sich sicherlich etwas dabei gedacht haben, wenn Apps wie Wetter, Aktien und der Taschenrechner fehlen. Als eingefleischter iPhone-Fan fehlt mir insbesondere ein einfacher Rechner. Verschwindet doch mein Solarrechner auf dem Schreibtisch in regelmäßigen Abständen, um Wochen später bei einem verwundert spielenden Kollegen wieder aufzutauchen …

Jetzt ist der Taschenrechner auf dem iPad wieder da und einen Menge Entwickler haben eine Menge gute, kostenlose und leistungsfähige Apps dafür entwickelt. Auch der gute alte Texas Instruments TI-30 kommt immer wieder als Emulation oder Nachbau zum Einsatz. Interessiert mich aber eigentlich nur am Rande. Wer meinen Blogbeitrag zur Business-Killer-App Todo gelesen hat, der weiß, dass mich Business-Apps interessieren, die eine stylische Oberfläche haben. Anscheinend bin ich nicht der Einzige, denn die beliebteste Taschenrechner-Applikation im deutschen App-Store hört auf den Namen Calculator HD for iPad – zurecht.

Die Entwickler von CrowdCafé haben eine schicke und erfolgreiche Taschenrechner-App auf den Weg gebracht. Auch wenn diese nur 0,79 Cent kostet, dürfte sie schon für viel Umsatz in den Kassen der Company gesorgt haben. Herausragendste Funktionen sind übrigens die Papierrolle und die Tastentöne. Die Papierrolle „schreibt“ nicht nur Ergebnisse mit – per E-Mail kann man diese auch versenden.

Weitere Feature reichen vom einfachen Taschenrechner in Alubrush-Optik bis zum erweiterten wissenschaftlichen Modus:

  • Einfacher Taschenrechner für schnelle Grundrechenarten
  • Wissenschaftlicher Taschenrechner mit 28 Funktionen (Wurzel, Pi, Potenz, Funktionen, Winkel etc.)
  • Papierrolle, die sich für beide Rechner zuschalten lässt
  • Mailfunktion der Papierrolle
  • Portrait- und Landscape-Ansicht
  • Autosave-Funktion
  • Große Tasten und großes Design auf dem iPad-Bildschirm
  • Stylisches Design mit Schreibtisch-Hintergrund
  • Speicherfunktion
  • Schnell

Fazit: Unbedingt ansehen oder auf einen der kostenlosen Taschenrechner umschwenken.

iPad AppStore: 10.000 Apps und 78 Prozent davon sind kostenpflichtig

Der iPad AppStore wird ein Milliardengeschäft. Davon ist nicht nur Apple überzeugt, sondern auch die zahlreichen Entwickler, die den Online-Shop tagtäglich mit frischen Content füllen und sich über klingelnde Kassen freuen dürfen. Wie Frederico Viticci von MacStories schreibt, wurde am Wochenende die magische Grenze von 10.000 iPad-Apps geknackt – knapp neuen Wochen nach dem US-Verkaufsstart. Und jeden Tag kommen weitere Inhalte für das Apple-Tablet hinzu. Pro Woche sollen es rund 1.000 Apps sein. Glaubt man diesen Zahlen, dürfte es nicht mehr lange dauern, bis die nächste Grenze von 20.000 iPad-Apps erreicht werden wird. Zum Vergleich: beim iPhone beziehungsweise iPod touch hat es fünf Monate gedauert, bis die erste 10.000 Apps im AppStore zur Verfügung standen.

Am 6. Juni gab es im AppStore 9.985 iPad-Apps, die sich wie folgt aufschlüsseln:

1001 paid Books apps, 154 free Books apps;
167 paid Business apps, 96 free Business apps;
705 paid Education apps, 159 free Education apps;
653 paid Entertainment apps, 190 free Entertainment apps;
78 paid Finance apps, 39 free Finance apps;
150 paid Healthcare & Fitness apps, 27 free Healthcare & Fitness apps;
300 paid Lifestyle apps, 165 free Lifestyle apps;
136 paid Medical apps, 43 free Medical apps;
322 paid Music apps, 93 free Music apps;
128 paid Navigation apps, 37 free Navigation apps;
103 paid News apps, 170 free News apps;
208 paid Photography apps, 43 free Photography apps;
392 paid Productivity apps, 105 free Productivity apps;
486 paid Reference apps, 81 free Reference apps;
124 paid Social Networking apps, 65 free Social Networking apps;
152 paid Sports apps, 34 free Sports apps;
491 paid Travel apps, 59 free Travel apps;
498 paid Utilities apps, 148 free Utilities apps;
58 paid Weather apps, 18 free Weather apps.
and 2107 Games

6.152 Apps sind kostenpflichtig, 1.726 Titel können kostenlos heruntergeladen werden. Spiele wurden in dieser Rechnung nicht berücksichtigt. Demnach liegt der Anteil an Bezahl-Apps bei 78 Prozent und damit um drei Prozent höher als der Anteil an kostenpflichtigen iPhone-Apps.

(via)

iTunes 9.2 und iOS 4 schon jetzt installieren? Kein Problem.

Noch am Montag hat Steve Jobs im Rahmen seiner Keynote (die Videos gibt es hier) zur Eröffnung der Apple Entwicklerkonferenz WWDC 2010 Details zum kommenden iOS (ehemals iPhone OS) vorgestellt und die offizielle Verfügbarkeit der neuen Betriebssystem-Version für den 21. Juni angekündigt, doch so ganz scheint der Terminplan nicht mehr zu stimmen. Fakt ist, dass Entwickler bereits seit Montag Zugriff auf das fertige iOS 4.0 haben, um ihre Apps unter anderen auf ihr Zusammenspiel mit der Version zu testen und gegebenenfalls zu optimieren. Für den gewöhnlichen iPhone-Nutzer heißt es allerdings warten, bis Apple den Download für die Allgemeinheit freigegeben hat.

Doch warum bis zum 21. Juni warten, wenn es schon jetzt eine Möglichkeit gibt, sowohl iTunes 9.2 als auch iOS 4.0 auf eurem iPhone zu installieren? Auf TheNextWeb habe ich eine Anleitung gefunden, wie es funktioniert. Voraussetzung ist allerdings der Besitz eines Mac-Rechners. Ein Entwicklerkonto oder die UDID eures iPhones wird nicht benötigt. Zudem solltet ihr euch darüber im klaren sein, dass diese Sache sicherlich nicht im Sinne von Apple sein dürfte. Aber sie funktioniert, wie bereits zahlreiche Leser des TheNextWeb-Beitrages in den Kommentaren bestätigt haben.

So geht es:

  • 1. iTunes 9.2 herunterladen und installieren (Download-Link: hier, hier oder hier)
  • 2. iOS 4.0 (Gold Master Candidate) herunterladen und auf Desktop speichern
    * wenn ihr ein iPhone 3GS habt, dann diese Version hier
    * wenn ihr ein iPhone 3G habt, dann diese Version hier
    * wenn ihr ein iPod Touch der 3. Generation habt, dann diese Version hier
    * wenn ihr ein iPod Touch der 2. Generation habt, dann diese Version hier
  • 3. iOS 4.0 installieren

    * iPhone / iPod touch mit dem Mac verbinden und iTunes starten
    * in iTunes mit ALT+Linksklick auf „Restore“ drücken und die iOS 4-Datei auswählen
    * die Installation dauert zwischen 10 und 15 Minuten

Und fertig. Viel Spaß beim Ausprobieren. Multitasking kann allerdings noch nicht getestet werden, wie einige Leser berichten. Der Grund: es gibt noch keine Apps, die dieses Feature unterstützen. Also nicht wundern …

Warnung:
Sowohl bei iTunes 9.2 als auch bei iOS 4 handelt es sich um so genannte Hacks. Falls bei der Installation etwas schief läuft, sagt nicht, man hätte euch vorher nicht gewarnt. Falls Apple euch plötzlich nicht mehr mag, sagt nicht, man hätte euch nicht gewarnt. Die finale Version von iOS 4.0 erscheint wie gesagt am 21. Juni. Wer bis dahin noch warten will, ist auf sicheren Seite und kann bei Problemen auf den Apple-Support zurückgreifen.

WWDC 2010: iPhone 4G, Magic Trackpad, MobileMe, iTunes, Apple TV, Mac mini und iPhone OS 4.0

Der Coundown läuft. Pünktlich um 19 Uhr unserer Zeit wird Steve Jobs die Bühne des Moscone Conference Centers betreten und im Rahmen seiner Keynote die Entwicklerkonferenz WWDC 2010 nicht nur eröffnen, sondern auch die kommenden Produktneuheiten von Apple präsentieren. Offiziell bekannt ist noch nichts. Allerdings dürfte als relativ sicher gelten, dass Jobs neben dem iPhone OS 4.0 auch das nächste iPhone vorstellen wird. Details dazu gab es ja unlängst auf Gizmodo, die bereits einen Prototypen in ihren Fingern hatten und deshalb jetzt mächtig Ärger mit dem Konzern haben.

Ebenfalls auf der Agenda des heutigen Abends stehen voraussichtlich ein umfangreiches Update von iTunes (Stichworte: Streaming Service, Lala.com und iTunes in the Cloud), eine neue Version des Safari-Browsers (schneller, besser und mit Add-on-Unterstützung), eine Überholung von MobileMe (soll angeblich kostenlos werden) sowie Updates in Sachen AppleTV (soll künftig auf iPhone OS-Basis laufen) und Hardware (insbesondere Update des Mac mini mit HDMI-Anschluss und MacBook Air).

Zur Überraschung des Abends könnte das Magic Trackpad werden. Wie die Kollegen von Engadget berichten, erinnert das drahtlose Trackpad von der Größe und Design her stark an die bereits erhältliche Bluetooth-Tastatur von Apple. Die Steuerung erfolgt über eine Multitouch-Oberfläche (ähnlich Magic Mouse). Den Begriff „Magic Trackpad“ hat sich Apple übrigens im Frühjahr schützen lassen. Wie Leo vom fsklog richtig feststellt, dürfte in diesem Zusammenhang besonders interessant sein, in welchen Bereichen das Trackpad zum Einsatz kommen soll und inwiefern Apple die Unterstützung für Gesten in Mac OS X einbindet.

iPadinside.de berichtet übrigens ebenfalls via Live-Ticker von diesem Event.

Magic: Und das iPad hat doch eine Kamera

Einer der großen Kritikpunkte desiPads war die fehlende Kamera. Falsch. Das iPad hat eine Kamera, zumindest wenn der Besitzer ein iPhone hat. Dann sogar drahtlos und flexibler als die eingebaute Kamera im iPhone. So sind ab sofort Fotos um die Ecke möglich oder versteckte Aufnahmen per Fernauslöser. Außerdem spielt es nun keine Rolle mehr, ob die Kamera vorne oder hinten am Gerät angebracht ist. Einem Selbstportrait mit Überwachung im Monitor steht nichts mehr im Wege.

Sie glauben uns nicht? Hier ist der Beweis. Das iPad hat eine Kamera :-)

Der Trick: Das iPhone ist drahtlos per WLAN oder Bluetooth mit dem iPad verbunden und leiht sich sozusagen die Kamera vom iPhone aus. Das iPad wird in der Nähe des iPhones platziert, das gewünschte Motiv wird mit dem iPhone focussiert. Das iPad zeigt an, was das iPhone sieht. Ein Druck auf den Take-Photo-Button am iPhone oder iPad genügt und das Foto wird auf das iPad übertragen.

Möglich macht das alles eine spezielle, kostenpflichtige App. Camera for iPad wird im iTunes Store gekauft und kostenfrei auf das iPhone gespielt. Danach werden beide Apps gestartet, die Geräte miteinander verbunden und los geht es. Das hört sich einfach ein, ist in der Praxis jedoch etwas hakelig, aber immer noch besser als gar kein Foto knipsen zu können. Und die Qualität entspricht die der iPhone-Kamera.

Einige Spielereien wie ein Mirror-Mode, der Bilder spiegelverkehrt aufnimmt und eine „Blitzfunktion“ runden die praktische Software ab.