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Kostenloses Telefonieren mit dem iPad über Skype App

Die Vorzüge von Skype sind in erster Linie in der kostenlosen Telefonie zu finden. Egal, an welchem Ort der Welt man ist und online geht, kann man über Skype mit anderen Skype Usern kostenlos telefonieren. Selbstverständlich kann man sogar die Videotelefonie einschalten und sich somit auch noch mit dem Gesprächspartner von Angesicht zu Angesicht unterhalten. Ob für ein geschäftliches Meeting, wenn man mit seinen Mitarbeitern während der Auslandsreise die Aufgaben koordiniert oder für einen Plausch mit der Familie. Skype ist ein praktischer und zugleich kostenloser Service. Weiterlesen

iOS 4.3: Download ab dem 13. Februar möglich?

Es gibt neue Spekulationen zum Release von iOS 4.3 für iPad, iPhone, iPod touch und Apple TV. Demnach soll das mit Spannung erwartete Update am 13. Februar von Apple zum Download freigegeben werden. Wie die Kollegen von MacLife berichten, gibt es diesbezüglich jetzt eine interessante Theorie. So wurde gestern auf dem gemeinsamen „The Daily“ Launch-Event von News Corp und Apple die neue iPad-Zeitung vorgestellt, zusammen mit einem neuen Bezahlmodell im iTunes Store (In-App Abonnements). Zudem hat Apple-Mann Eddy Cue angekündigt, dass sein Unternehmen sich in den kommenden Tagen dazu noch einmal äußern werde.

In diesem Zusammenhang ebenfalls interessant ist die Tatsache, dass die iPad-Zeitung „The Daily“ seit gestern 14 Tage lang kostenlos gelesen werden kann, um das Angebot kennenzulernen wie es heißt. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass Apple diese Zeit noch braucht, um iOS 4.3 fertig zu stellen, damit nach Ablauf des kostenlosen Nutzungsphase das neuen Abo-Bezahlmodell greifen kann.

Apple führt In-App Abonnements im iTunes Store ein

Wie erwartet hat Apple pünktlich zum Start der exklusiven iPad-Zeitung „The Daily“ seine bisher geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) im iTunes Store geändert. Demnach wurde der neue Abschnitt „In-App Abonnements“ in den Nutzungsbedingungen hinzugefügt. Hier wird unter anderem erklärt, wie In-App Abos automatisch verlängert, wie die automatische Verlängerung verwaltet und auf Wunsch wieder ausgeschaltet werden können. Darüber hinaus wird erklärt, dass Nutzer zu einer anteiligen Erstattung berechtigt sind, wenn sie sich dazu entschließen, das Abonnement innerhalb von 14 Kalendertagen ab Erwerb kündigen.

Ebenfalls interessant ist der folgende Hinweis: Apple holt das Einverständnis der Nutzer ein, um personenbezogene Daten dem Veröffentlicher (also beispielsweise dem Verlag) zu Marketingzwecken zur Verfügung zu stellen. Zum Schluss folgt noch ein Verweis auf mögliche Zahlungsmöglichkeiten im iTunes Store. Weitere Informationen zu diesem Thema will Apple übrigens in den kommenden Tagen (mit Verfügbarkeit von iOS 4.3) bekannt geben


 

Apple gibt dritte Beta-Version von iOS 4.3 frei

Heute Abend hat Apple wie am Nachmittag bereits vermutet eine dritte Beta-Version von iOS 4.3 für registrierte Entwickler zum Download freigegeben. Sie steht sowohl für iPhone, iPod touch als auch iPad und Apple TV zur Verfügung. Großartige Neuerungen im Vergleich zu den beiden anderen Beta-Versionen von iOS 4.3 gibt es nicht. Neben der bereits mit Spannung erwarteten Hotspot-Funktionalität, der optionalen Umbelegung des seitlichen Hardware-Schalters (Display-Sperre) sowie einer verbesserten AirPlay-Unterstützung sind Nutzer nach dem iOS-Update nun in der Lage, aktive Downloads abzubrechen und die bereits unvollständig heruntergeladenen „Programm-Teile“ komplett zu löschen.

Bislang ließen sie bereits begonnene Downloads durch Berühren des entsprechenden App-Icons ausschließlich pausieren. Das Löschen war erst nach dem vollständigen Herunterladen der App möglich.

UPDATE: Einige Entwickler berichten, dass die UMTS-Verbindungsprobleme von o2-iPhone-Kunden nach dem Update auf die dritte Beta-Version nun nicht mehr auftreten. Neu aufgetaucht ist hingegen ein Fehler, der die Ordnerstruktur auflöst und den individuell angepassten Homescreen der Nutzer ordentlich durcheinanderbringt. Auftreten soll der Bug beim Aktualisieren von Apps, wenn hierfür das iTunes-Kennwort eingegeben werden muss, dieser Vorgang aber abgebrochen wird.

Rekordquartal: Apple verkauft 7,331 Millionen iPads

Apple hat zum Abschluss der ersten Finanz-Quartal 2011 (endete am 25. Dezember 2010) eine ganze Reihe interessanter Zahlen veröffentlicht. Demnach konnte das US-Unternehmen in der vergangenen drei Monaten einen Rekordumsatz von 26,74 Milliarden US-Dollar sowie ein Rekordertrag von sechs Milliarden Dollar erwirtschaften. 62 Prozent des Umsatzes wurde zudem außerhalb der Vereinigten Staaten generiert. Insbesondere in Asien konnte die Erträge deutlich gesteigert werden. Laut dem Finanzbericht konnte Apple im gleichen Zeitraum 4,13 Millionen Mac-Rechner, 16,24 Millionen iPhones sowie 19,45 Millionen iPods verkaufen. Das Apple iPad ging 7,331 Millionen mal – fast doppelt so oft wie ein Mac-Rechner – über den Ladentisch und hat sich damit wie erwartet zu einem echten Verkaufsschlager entwickelt.

Zufrieden zeigte sich Apple auch mit den Umsätze in seinen weltweit 332 Stores. Sie haben im ersten Finanz-Quartal 2011 3,8 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Im Vorjahresquartal waren es noch 1,9 Milliarden Dollar. Demnach hat es Steve Jobs geschafft, den Umsatz in diesem Bereich innerhalb eines Jahres zu verdoppeln.

iOS 4.3 Beta veröffentlicht: Hotspot-Funktion, neue Multitouch-Gesten, Display-Verriegelung

Gestern habe ich noch über die neue Hotspot-Funktion beim CDMA iPhone 4 von Verizon und den Vermutungen geschrieben, dass dieses Feature mit dem nächsten iOS-Update auf Version 4.3 auch auf anderen Apple-Devices wie dem bisher erhältlichen iPhone 4 und dem iPad 3G Einzug erhalten könnte. Und wie es aussieht, scheint die Hotspot-Funktion tatsächlich an Bord zu sein. Gestern Abend hat Apple die erste Beta-Version von iOS 4.3 für Entwickler zum Download freigegeben und kann sowohl auf dem iPhone (mit Ausnahme des iPhone 2G und iPhone 3G) als auch auf dem iPad, dem iPod touch und dem neuen Apple TV installiert werden.

Insbesondere iPad-Besitzer können sich über ein paar Änderungen freuen. Demnach ist die neue Hotspot-Funktion zwar Bestandteil des iOS-Updates, muss aber wie es aussieht vom jeweiligen Provider zugelassen werden. Ebenfalls interessant ist die Tatsache, dass Apple den zahlreichen Beschwerden von iPad-Nutzer entgegenkommt und die alte Funktion des seitlichen Hardwareschalters wieder herstellt. Der Nutzer kann nun selbst entscheiden, ob er über den Schalter wie früher die Rotationssperre des Touchscreens aktivieren will oder die mit iOS 4.2 eingeführte Stummschaltung für die Sound-Wiedergabe. Die Auswahl kann nach dem Update auf iOS 4.3 in den Systemeinstellungen vorgenommen werden.

Neu ist auch die Integration von Vier- und Fünf-Fingergesten. So kann künftig leichter auf das Multitasking-Dock zugegriffen und zwischen offenen Anwendungen gewechselt werden. Zudem gibt es ein neues Geräusches bei der Screenshot-Aufnahme. Weitere Änderungen betreffen die Anzeige von iAd-Werbung, das Airplay-Feature sowie die Listenansicht des Apple AppStores.

UPDATE: Gestern Abend hat Apple die zweite Beta-Version von iOS 4.3 für Entwickler zum Download freigegeben.


iOS 4.2.1: Die vollständige Feature-Liste von Apple

Apple hat mit leichter Verspätung das iOS 4.2-Update veröffentlicht, dass das iPad endlich mit wichtigen Funktionen ausstattet, über die die aktuellen iPhone-Modelle bereits seit dem Sommer verfügen. Wir geben hier die vollständige Featureliste aus den Versionshinweisen wieder, die Apple beim Einspielen der Aktualisierung angezeigt hat. Die genaue Versionsbezeichnung lautet 4.2.1 (8C148 beim iPad und 8C148A beim iPhone).

Zu den wichtigsten Neuerungen gehören für den produktiven Einsatz das deutlich erweiterte Multitasking, so dass beispielsweise Messenger und VoIP-Apps im Hintergrund arbeiten können. Die Anzahl der sichtbaren Apps ist durch die Ordner deutlich höher, in denen man Apps thematisch sortiert versammeln kann. Für Unternehmen wird das iPad noch attraktiver dank Enterprise AppStore und Verschlüsselung und vielem mehr, das Apple bereits beim iOS 4 und 4.1 für das iPhone eingeführt hat.

Die umstrittenste Neuerung ist die Funktionsänderung des Schalters am Seitenrand rechts oben, er dient jetzt wie beim iPhone als Ein-/Ausschalter für den Ton und blockiert nicht mehr die automatische Bildschirmausrichtung. In typischer Apple-Manier ist freie Wahl zwischen beiden Funktionen nicht möglich.

Hier nun die Neuerungen im Einzelnen:

Multitasking-Unterstützung für Apps von Drittanbietern
– Multitasking-Benutzeroberfläche zum schnellen Wechsel zwischen Apps sowie zum Steuern der Bildschirmhelligkeit, Wiedergabe, Ausrichtungssperre und zum Verwalten von Druckaufträgen
– Unterstützung für das Ausführen von Audio-Apps im Hintergrund
– Anrufe mit VoIP-Apps können im Hintergrund und im Ruhezustand empfangen und getätigt werden
– Standortverfolgung und Ausführen von Aktionen durch Apps im Hintergrund
– Alarme und Nachrichten können über Push- und lokale Benachrichtigungen in Apps geladen werden
– Apps können Aufgaben im Hintergrund ausführen

Ordner zum besseren Organisieren und Zugreifen auf Apps

• Verbesserungen bei Mail
– Im gemeinsamen Posteingang werden E-Mails von allen Accounts angezeigt
– Schneller Wechsel zwischen Posteingängen ermöglicht schnellen Zugriff auf mehrere E-Mail-Accounts
– E-Mail-Verlauf zur Ansicht von mehreren E-Mails in derselben Konversation
– Importieren von .ics-Dateien in Kalender
– Anhänge können mit kompatiblen Apps von Drittanbietern geöffnet werden
– Suchergebnisse können abgelegt oder gelöscht werden
– Option zur Auswahl der Größe von Fotoanhängen
– Nachrichten im Postausgang können bearbeitet und gelöscht werden

• Verbesserte Unterstützung für den Einsatz in Unternehmen
– Unterstützung für Mobile Device Management-Lösungen von Drittanbietern
– Ermöglicht drahtlose Verteilung firmenweiter Anwendungen
– Kompatibilität mit Exchange Server 2010
– Unterstützung für Juniper Junos Pulse- und Cisco AnyConnect SSL VPN-Apps (verfügbar vom App Store)

• Game Center
– Kontaktanfragen senden und empfangen
– Freunde zu Mehrspieler-Spielen im Internet einladen
– Per Auto-Match Mehrspieler-Spiele mit anderen Spielern spielen
– Bestenliste und Leistungen anzeigen
– Spielempfehlungen von Freunden erhalten

• AirPrint
– E-Mail, Fotos, Webseiten und mehr direkt auf mit AirPrint kompatiblen Druckern im WLAN drucken

• AirPlay
– Videos, Musik und Fotos drahtlos an Apple TV streamen
– Musik drahtlos an für AirPlay aktivierte Lautsprecher und Empfänger (z. B. AirPort Express) streamen

• Text auf Webseiten in Safari suchen

• Mit Spotlight im Internet und bei Wikipedia suchen

• Bei der Websuche werden Vorschläge und die letzten Suchvorgänge angezeigt

• Unterstützung für das Ausleihen von Fernsehsendungen mit iTunes

• Erstellen und Bearbeiten von iTunes-Wiedergabelisten auf dem Gerät

• Unterstützung für das Verschenken von Apps über iTunes

• Drahtloses Senden und Akzeptieren von Kalendereinladungen über unterstützte CalDAV-Server

• Unterstützung für MobileMe-Kalenderfreigaben

• Verbesserter Datenschutz bei den Ortungsdiensten
– Ein Symbol in der Statusleiste zeigt an, wenn die Ortungsdienste verwendet werden
– Ortungsdienste können für jede App einzeln aktiviert und deaktiviert werden
– Anzeige, welche Apps in den letzten 24 Stunden Ihren Standort abgefragt haben

• Zusätzliche Einschränkungen (Kindersicherung), um
– das Hinzufügen von Freunden im Game Center und das Löschen von Apps zu verhindern
– Änderungen bei den Einstellungen für Accounts und Ortungsdienste zu beschränken

Neue Sprachen, Lexika und Tastaturen

Neue Schriften für Notizen verfügbar

Drahtloses Synchronisieren von Notizen über IMAP-basierte E-Mail-Accounts

• Automatische Rechtschreibprüfung

• Ausschalten von Hintergrundgeräuschen mithilfe des Stummschalters an der Seite des iPad

• Unterstützung für Bluetooth AVRCP

• Dauerhafte WiFi-Verbindung für den Empfang von Push-Benachrichtigungen

• Unterstützung für Bluetooth-Braille-Displays und internationale Braille-Display-Tabellen, Steuerung von VoiceOver mithilfe einer externen Tastatur und andere Optimierungen bei den Bedienungshilfen

• Drahtlose Bereitstellung der Updates der Netzbetreiber-Einstellungen für iPad WiFi + 3G

• Mehr als 1.500 neue Entwickler-APIs

• Fehlerbehebungen

Offenbar enthaltene Sicherheitsupdates sollen hier veröffentlicht werden. Dort ist bei Veröffentlichung dieses Artikels iOS 4.2 noch nicht aufgeführt.

Apple verkauft 4,19 Millionen iPads und weitere Verkaufszahlen

Apple hat heute die Ergebnisse des vierten Quartals im Geschäftsjahr 2010 (endete am 25. September) bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 20,34 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Gewinn von 4,31 Milliarden US-Dollar – oder anders ausgedrückt 4,64 US-Dollar pro Aktie. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 12,21 Milliarden US-Dollar beziehungsweise ein Netto-Gewinn von 2,53 Milliarden US-Dollar oder 2,77 US-Dollar pro Aktie erzielt. Die Bruttogewinnspanne lag bei 36,9 Prozent, verglichen zu 41,8 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 57 Prozent.

Apple hat im vierten Quartal 3.890.000 Macintosh-Computer verkauft, das entspricht 27 Prozent mehr Absatz zum vergleichbaren Vorjahresquartal. Im zurückliegenden Quartal hat Apple 14.100.000 iPhones verkauft, 91 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal. 9.050.000 iPods sind im zurückliegenden Quartal über den Ladentisch gegangen, das sind 11 Prozent weniger verglichen zu Q4/2009. Im zurückliegenden Quartal hat Apple zudem 4,19 Millionen iPads verkauft. Zum Vergleich: Im dritten Quartal konnte Steve Jobs den Verkauf von 3,27 Millionen iPads melden.

„Es haut uns um, dass wir über 20 Milliarden US-Dollar Umsatz und mehr als 4 Milliarden US-Dollar Gewinn nach Steuern bekanntgeben können – beides sind bisher unerreichte Rekorde für Apple,“ sagt Apple-Chef Steve Jobs. „iPhone-Verkäufe sind mit 14,1 Millionen um 91 Prozent zum Vorjahr gewachsen und übertreffen die 12,1 Millionen Geräte, die RIM im letzten Quartal verkauft hat. Und wir haben noch einige Überraschungen für das laufende Kalenderjahr parat.“

Werbung mal anders: Axa erweckt Print-Anzeige zum Leben

Einen ungewöhnlichen Weg geht der Versicherungskonzern Axa in Belgien in Sachen Werbung. In diversen Tageszeitung und Zeitschriften hat das Unternehmen eine klassische Print-Anzeige für seine erste iPhone-App geschaltet, die ab sofort im AppStore zum Download bereit steht. Der Clou: Der iPhone-Besitzer legt sein Smartphone auf ein vorgegebenes Feld in der Zeitung und ruft eine entsprechende Internetseite auf. Daraufhin startet auf dem iPhone automatisch eine kurzes Werbe-Video mit einer anschließenden Präsentation der Axa-App. Mehr Infos zur Kampagne gibt es übrigens unter www.axa.be/iphone/, leider sind die Infos nur in niederländischer und französischer Sprache erhältlich.

Ob der Versicherungskonzern die Kampagne (in Verbindung mit der App) auch in anderen Ländern plant, ist nicht bekannt. Hinter der Werbung steckt übrigens die PR-Agentur Duval Guillaume aus Antwerpen.

Kritische Schwachstellen in iOS entdeckt: Manipulierte PDF-Dokumente und Webseiten erlauben vollen Systemzugriff

Gleich vor zwei kritischen Schwachstellen in Apples mobilen Betriebssystem iOS warnt aktuell das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Demnach reiche das Öffnen einer manipulierten Internetseite beim mobilen Surfen oder das Anklicken eines präparierten Dokuments im PDF-Format aus, um das Gerät mit Schadsoftware zu infizieren. Potenzielle Angreifer würden so Zugriff auf das komplette System einschließlich der Administratorenrechte erhalten.

Von dem Problem betroffen sind sowohl das iPhone als auch der iPod touch und das iPad von Apple. Konkret geht es um die folgenden iOS-Versionen: Firmware 3.1.2 bis 4.0.1 beim iPhone, 3.2 bis 3.2.1 beim iPad sowie 3.1.2 bis 4.0 beim iPod touch. Bis ein Sicherheits-Update von Apple bereit gestellt wird, empfiehlt das Bundesamt, auf den betroffenen Geräten keine unbekannten PDF-Dokumente zu öffnen. Insbesondere bei der Nutzung von Suchmaschinen wie Google oder Bing sollten Nutzer bei den Ergebnissen in der Trefferliste darauf achten, nicht auf ein entsprechendes Dokument zu klicken. Auch Links in E-Mails oder auf Webseiten sollten nur dann geöffnet werden, wenn die Quelle bekannt ist.

iPhone 4 kommt mit 512MB RAM, das iPad hat nur 256MB Arbeitsspeicher

Seit Tagen ging das Gerücht durch die einschlägigen Apple-Blogs. Nun ist es offiziell: in einem Präsentationsvideo der Entwicklerkonferenz WWDC 2010 zum neuen iPhone OS sind die Vermutungen bestätigt worden. Demnach wird das neue iPhone 4 mit einem Arbeitsspeicher von 512 Megabyte ausgeliefert. Doppelt so viel wie beim iPad und beim iPhone 3GS. Beide Geräte verfügen nur über 256 Megabyte RAM. Zum Vergleich: dem iPhone 3G hat Apple nur 128 Megabyte Arbeitsspeicher spendiert.

Warum also die mehr oder weniger überraschende Erhöhung des Arbeitsspeichers? Weil mit iOS 4.0 auch erstmals Multitasking-Applikation auf dem Apple-Smartphone laufen werden, die bekanntlich mehr RAM benötigen als die bisherigen Apps. Schade finde ich allerdings, dass Apple seinen iPad-Modellen in weiser Voraussicht nicht gleich einen größeren Arbeitsspeicher spendiert hat, zumal auf dem Tablet ja ab Herbst ebenfalls Multitasking-Anwendungen laufen werden.

(via)

iPhone 4 in Deutschland: T-Mobile legt Verkaufspreise und Upgrademöglichkeiten fest

Am Dienstag um 10.00 Uhr startet der Vorverkauf des iPhone 4 in Deutschland. Das hat die Telekom am Abend per Twitter mitgeteilt. Das Gerät ist auch für iPad-Benutzer interessant, ist es doch mit der nächsten Version des iPhone-Betriebssystems ausgestattet, dem iOS 4. Es führt zahlreiche interessante und wichtige neue Features ein, die auch iPad-Nutzer gerne so schnell wie möglich nutzen möchten wie ein erweitertes Multitasking, Ordner oder weitergehende Features für den Firmeneinsatz (mehrere Exchange-Server, SSL-VPN, Gerätemanagement,…). Die iPad-Version von iOS 4 soll aber erst im Herbst kommen.

Im Online-Shop der Telekom sowie in den T-Punkten sind vorerst nur die schwarzen Modelle vom iPhone 4 mit 16 oder 32 GB Speicher vorbestellbar. Erstverkaufstag ist der 24. Juni. Die weißen iPhones seien “vorerst nicht lieferbar”. Die Geräte kosten je nach Ausstattung und Complete-Vertrag zwischen einem und 399 Euro.

Wer bereits einen alten Vertrag beispielsweise für das iPhone 3GS vom letzten Sommer besitzt, kann seinen Vertrag ab 12 Monate bisheriger Laufzeit vorzeitig verlängern, muss aber 25 Euro je Restmonat als “Ablöse” zusätzlich zahlen. Das hat die Telekom im letzten Jahr bei der Einführung vom iPhone 3GS ebenso gemacht.

Wichtig: Bestandskunden, die das Upgrade-Angebot wahrnehmen möchten, müssen warum auch immer persönlich im Telekom-Shop bestellen und können offenbar nicht online verlängern.

Einen Anlass zu Preissenkungen oder –Erhöhungen sieht die Telekom offenbar nicht: “Die aktuellen iPhone-Tarife bleiben unverändert”, heißt es ebenfalls via Twitter.

Das iPhone darf in Deutschland auch weiterhin exklusiv von der Telekom verkauft werden, im freien Handel wird es aber als Import aus anderen europäischen Ländern, in der Regel Italien, erhältlich sein und umfasst dabei die normale Apple-Garantie, aber keinen SIM-Lock. Inwieweit E-Plus oder Vodafone wie zuletzt beim 3GS Importangebote über Partner in ihren eigenen Shops anbieten werden, ist nicht bekannt.

iTunes 9.2 und iOS 4 schon jetzt installieren? Kein Problem.

Noch am Montag hat Steve Jobs im Rahmen seiner Keynote (die Videos gibt es hier) zur Eröffnung der Apple Entwicklerkonferenz WWDC 2010 Details zum kommenden iOS (ehemals iPhone OS) vorgestellt und die offizielle Verfügbarkeit der neuen Betriebssystem-Version für den 21. Juni angekündigt, doch so ganz scheint der Terminplan nicht mehr zu stimmen. Fakt ist, dass Entwickler bereits seit Montag Zugriff auf das fertige iOS 4.0 haben, um ihre Apps unter anderen auf ihr Zusammenspiel mit der Version zu testen und gegebenenfalls zu optimieren. Für den gewöhnlichen iPhone-Nutzer heißt es allerdings warten, bis Apple den Download für die Allgemeinheit freigegeben hat.

Doch warum bis zum 21. Juni warten, wenn es schon jetzt eine Möglichkeit gibt, sowohl iTunes 9.2 als auch iOS 4.0 auf eurem iPhone zu installieren? Auf TheNextWeb habe ich eine Anleitung gefunden, wie es funktioniert. Voraussetzung ist allerdings der Besitz eines Mac-Rechners. Ein Entwicklerkonto oder die UDID eures iPhones wird nicht benötigt. Zudem solltet ihr euch darüber im klaren sein, dass diese Sache sicherlich nicht im Sinne von Apple sein dürfte. Aber sie funktioniert, wie bereits zahlreiche Leser des TheNextWeb-Beitrages in den Kommentaren bestätigt haben.

So geht es:

  • 1. iTunes 9.2 herunterladen und installieren (Download-Link: hier, hier oder hier)
  • 2. iOS 4.0 (Gold Master Candidate) herunterladen und auf Desktop speichern
    * wenn ihr ein iPhone 3GS habt, dann diese Version hier
    * wenn ihr ein iPhone 3G habt, dann diese Version hier
    * wenn ihr ein iPod Touch der 3. Generation habt, dann diese Version hier
    * wenn ihr ein iPod Touch der 2. Generation habt, dann diese Version hier
  • 3. iOS 4.0 installieren

    * iPhone / iPod touch mit dem Mac verbinden und iTunes starten
    * in iTunes mit ALT+Linksklick auf „Restore“ drücken und die iOS 4-Datei auswählen
    * die Installation dauert zwischen 10 und 15 Minuten

Und fertig. Viel Spaß beim Ausprobieren. Multitasking kann allerdings noch nicht getestet werden, wie einige Leser berichten. Der Grund: es gibt noch keine Apps, die dieses Feature unterstützen. Also nicht wundern …

Warnung:
Sowohl bei iTunes 9.2 als auch bei iOS 4 handelt es sich um so genannte Hacks. Falls bei der Installation etwas schief läuft, sagt nicht, man hätte euch vorher nicht gewarnt. Falls Apple euch plötzlich nicht mehr mag, sagt nicht, man hätte euch nicht gewarnt. Die finale Version von iOS 4.0 erscheint wie gesagt am 21. Juni. Wer bis dahin noch warten will, ist auf sicheren Seite und kann bei Problemen auf den Apple-Support zurückgreifen.

Magic: Und das iPad hat doch eine Kamera

Einer der großen Kritikpunkte desiPads war die fehlende Kamera. Falsch. Das iPad hat eine Kamera, zumindest wenn der Besitzer ein iPhone hat. Dann sogar drahtlos und flexibler als die eingebaute Kamera im iPhone. So sind ab sofort Fotos um die Ecke möglich oder versteckte Aufnahmen per Fernauslöser. Außerdem spielt es nun keine Rolle mehr, ob die Kamera vorne oder hinten am Gerät angebracht ist. Einem Selbstportrait mit Überwachung im Monitor steht nichts mehr im Wege.

Sie glauben uns nicht? Hier ist der Beweis. Das iPad hat eine Kamera :-)

Der Trick: Das iPhone ist drahtlos per WLAN oder Bluetooth mit dem iPad verbunden und leiht sich sozusagen die Kamera vom iPhone aus. Das iPad wird in der Nähe des iPhones platziert, das gewünschte Motiv wird mit dem iPhone focussiert. Das iPad zeigt an, was das iPhone sieht. Ein Druck auf den Take-Photo-Button am iPhone oder iPad genügt und das Foto wird auf das iPad übertragen.

Möglich macht das alles eine spezielle, kostenpflichtige App. Camera for iPad wird im iTunes Store gekauft und kostenfrei auf das iPhone gespielt. Danach werden beide Apps gestartet, die Geräte miteinander verbunden und los geht es. Das hört sich einfach ein, ist in der Praxis jedoch etwas hakelig, aber immer noch besser als gar kein Foto knipsen zu können. Und die Qualität entspricht die der iPhone-Kamera.

Einige Spielereien wie ein Mirror-Mode, der Bilder spiegelverkehrt aufnimmt und eine „Blitzfunktion“ runden die praktische Software ab.

Steve Jobs: Entwicklung des iPhone war wichtiger als das iPad

Steve Jobs sprach auf der jährlichen D8-Konferenz des Wall Street Journal mit den beiden Journalisten Walt Moosberg und Kara Swisher über das kommende iPhone 4G, den Flash-Streit mit Adobe und über Gerüchte, wonach Apple Google-Dienste künftig nicht mehr auf dem iPhone zur Verfügung stehen sollen. Als die Journalisten jedoch auf das iPad zu sprechen kamen, erlebten sie eine kleine Überraschung. Demnach hatte Steve Jobs die Idee für ein Multimedia-Tablet schon früher als angenommen.

“I had this idea about a multitouch glass display you could type on with your fingers,” Jobs said. “I asked our people about it and six months later they came back with this amazing display. So I gave it to one of our really brilliant UI guys. He got scrolling working and some other things, and I thought, ‘my God, we can build a phone with this.’ So we put the tablet aside and we went to work on the iPhone.”

Weitere Videos zu Steve Jobs im Rahmen der D8-Konferenz gibt es übrigens hier (Flash-Play erforderlich).

Reporta bringt Controlling-Lösungen auf das iPad

Apple-Hardware findet immer häufiger den Weg in Unternehmen. Über diesen Trend freut sich nicht nur Steve Jobs und seine Marketing-Strategen, sondern auch zahlreiche Software-Hersteller, die für Mac-Rechner, iPhone und iPad die passende Software bereitstellen. Ganz vorne mit dabei ist auch Reporta aus Hamburg. Zusammen mit einigen Apple Premium Resellern präsentiert der Controlling-Spezialist im Rahmen einer bundesweiten Roadshow seine gleichnamigen Businessanwendungen für alle Apple-Endgeräte.

Die Tour startet am 20. Mai in Hannover. Weitere Stationen sind in Würzburg, Saarbrücken, Düsseldorf, Solingen, Möchengladbach, Hofheim und München. Auch in Berlin und Dresden sind Präsentationen für Geschäftskunden geplant. Eine genaue Übersicht der Termine gibt es übrigens hier.

Auf welcher Apple-Hardware die Reporta-Software zum Einsatz kommt, spielt keine Rolle. Systemanforderungen gibt es nicht. Lediglich über einen Internetzugang muss der Anwender verfügen, um auf die webbasierte Controlling-Lösung (Zeiterfassung und Betriebsauswertung in Echtzeit) zugreifen zu können. Laut Unternehmen eignet sich das Angebot besonders für Unternehmen und Selbständige aus dem Dienstleistungsbereich wie beispielsweise Agenturen, Makler, Unternehmensberater, Rechtsanwälte und IT-Dienstleister.

Mit dem iPad und der Software von Reporta können sich Unternehmer künftig ihre Firma „in die Brusttasche stecken“. Die Anwendungen erlauben dem Anwender unter anderem ein tagesaktuelles Projektmanagement inklusive mobiler Zeiterfassung sowie den weltweiten Zugriff auf sämtliche Unternehmenszahlen in Echtzeit. Bis heute wurden die Business-Tools rund 6.500 Mal im AppStore heruntergeladen. Weitere Apps wie zum Beispiel Belegerfassung und Reisekostenabrechnung sind bereits in Planung.