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Interpad Home erneut verschoben, wird dafür aber mit Android 3.0 (Honeycomb) ausgeliefert

Es gibt Neuigkeiten vom Kölner Tablet-Hersteller e-noa. Anfang November gab das Unternehmen via Pressemitteilung bekannt, dass das Interpad Home, welches eigentlich pünktlich zu Beginn des Weihnachtsgeschäfts auf den Markt kommen sollte, aufgrund der „hohen internationalen Nachfrage und eines geplanten parallelen Markteintritts in weiteren Ländern“ erst Mitte Januar zu haben sein wird.

Während auf der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas Hersteller wie Motorola, NEC, Asus, RIM oder Notion Ink unter großem Beifall ihre Tablet-Neuheiten vorgestellt haben, blieb es um das Interpad ziemlich ruhig: keine Vorbereitungen für den Verkaufsstart in der kommenden Woche, keine Pressemitteilung zum noch nicht veröffentlichten Vertriebskonzept und kein Update der Homepage. Auch auf der Facebook-Seite des Herstellers gab es von offizieller Seite her nichts Neues zu berichten. Dies änderte sich aber vor wenigen Stunden. In einem Status-Update teilte Geschäftsführer Yilmaz Kilic mit, dass sich der Marktstart des Interpad erneut verzögern wird, da das Kölner Tablet mit Android 3.0 (Honeycomb) ausgeliefert werde.

Anbei der Original-Wortlaut der Meldung:

Hallo Zusammen!
Interpad wechselt zu Honeycomb.

Wie bereits auf der CES in Las Vegas abzusehen war steht Android 3.0 kurz vor der Fertigstellung. Eine Auslieferung mit der Android 2.2 Version halten wir daher nicht mehr für sinnvoll. Wir haben uns aus diesem Grund entschieden, das Interpad mit Android 3.0 auszuliefern und… führen unsere Entwicklungen in dieser Richtung weiter.

Wir freuen uns auf euer Feedback.

Obwohl ich diese Entscheidung einerseits durchaus nachvollziehen kann, ist auf der anderen Seite die Enttäuschung über die erneute Verschiebung des Verkaufsstarts groß. Nach dem WeTab-Debakel geht zudem die Angst um, mit dem Interpad eine ähnliche Bruchlandung hinzulegen, zumal der Hersteller bis zuletzt noch an dem finalen Schliff seiner von Studenten der RWTH Aachen entwickelten Benutzeroberfläche gearbeitet hat und Gerüchten zufolge das Vertriebskonzept des Interpad Home wohl doch noch nicht wie erhofft in trockenen Tüchern stecken soll.

Kein Wunder also, wenn der eine oder andere Facebook-Nutzer mittlerweile nicht mehr daran glaubt, dass das Kölner Tablet überhaupt noch auf den Markt kommt. „Jetzt mal im Ernst: Während ihr entwickelt und entwickelt, machen andere mit konkreten Geräten das Geschäft. Wie soll das funktionieren? Wartet noch 2 bis 3 Monate, dann braucht ihr gar nichts mehr zu entwickeln“, kommentierte ein Nutzer unter dem Status-Update und bringt die Sache damit ziemlich auf den Punkt wie ich finde. Jetzt ist der Hersteller e-noa um so mehr gefragt, Antworten zu geben, Vertrauen zu schauen und die Nutzer (zum Beispiel über Facebook) am weiteren Entwicklungsprozess des Interpad zu beteiligen. Ansonsten sehen die Erfolgschancen nicht gerade rosig aus, denn die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Zudem sollte der Hersteller sein ebenfalls angekündigtes Interpad Street (mit UMTS-Modul) noch einmal überdenken und überlegen, ob es nicht sinnvoll ist, nur ein Gerät anzubieten beziehungsweise beide Modelle zeitgleich zu launchen – und nicht um ein paar Monate versetzt wie geplant.

Ich drücke den Jungs jedenfalls die Daumen, zumal der erste Eindruck (Hands-on Video) von dem Gerät eigentlich ganz gut war.

Interpad: Verkaufsstart erst im Januar 2011, erste Bilder von der neuen Benutzeroberfläche

Wegen der hohen internationalen Nachfrage für das Interpad Home plant der Kölner TabletPC-Hersteller e-noa einen parallelen Markteintritt für weitere Länder. Dies gab das Unternehmen heute via Pressemitteilung bekannt. Der deutsche Verkaufsstart wird sich daher (von Anfang Dezember) auf Mitte Januar 2011 verschieben. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen noch an der Fertigstellung der neuen Benutzeroberfläche für das Interpad. Auch Gespräche bezüglich der Vorinstallierung von Applikationen auf dem Android-Tablet sind noch nicht abgeschlossen. Das Vertriebskonzept ist bereits in trockenen Tüchern. Details will e-noa aber erst kurz vor Verkaufsstart bekannt geben.

Auf Nachfrage von iPadinside.de bestätigte Geschäftsführer Yilmaz Kilic die Verschiebung des Verkaufsstarts um einen Monat. Besonders in Russland und der Türkei sei das Interesse an dem Interpad groß. Um diesem Umstand gerecht zu werden, habe man sich trotz des anstehenden Weihnachtsgeschäfts entschieden, das Gerät hierzulande erst im neuen Jahr auf den Markt zu bringen.

Zeitgleich hat der Hersteller heute via Twitter die ersten Bilder von der neuen Benutzeroberfläche veröffentlicht, die in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Informatik der RWTH Aachen entwickelt wurde. Screenshots in besserer Qualität sollen in den nächsten Tagen folgen.

Update: Wie auf dem oberen Foto zu sehen ist, setzt der Hersteller beim Interpad Home wie angekündigt auf einen eigenen AppStore (4. Icon von links). Partner ist übrigens AndroitPIT. Auch das 1&1 SmartPad, das Pearl Touchlet und das WeTab setzen auf diesen Anbieter.

Interpad Home: Verkaufsstart Anfang Dezember

Es gibt Neuigkeiten in Sachen „Tablet designed in Germany“. Nein, vom WeTab aus Berlin ist dieses Mal nicht die Rede, sondern vom Interpad aus Köln. Ende Juli gab es hier im Blog bereits das erste Exklusiv-Hands-on. Auch auf der IFA Anfang September war das Interpad zu sehen, wo nicht nicht zur Pressevertreter die Möglichkeit hatte, das Gerät unter die Lupe zu nehmen, sondern auch das breite Publikum.

Seit dem hat sich viel getan. Die Bedienoberfläche (entwickelt in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Informatik der RWTH Aachen) wurde fertiggestellt und das Vertriebskonzept steckt in trockenen Tüchern, wie man hört. Und Anfang Dezember (voraussichtlich in der zweiten Dezember-Woche) wird das Android-Tablet wie geplant in Deutschland auf den Markt kommen. Einen konkreten Termin wollte das Unternehmen auf Anfrage von iPadinside.de zwar noch nicht nennen, Details sollen aber in Kürze folgen. Dazu gehört dann auch, wie und wo das Gerät zu kaufen sein wird.

Bekannt ist hingegen die Ausstattung und der Preis. Demnach verfügt das Interpad Home über einen kapazitiven 10 Zoll-Multitouchscreen mit einer Auflösung von 1.024 mal 600 Bildpunkten, einem Nvidia Tegra 2 T20 Dual Cortex A9-Prozessor mit 1 GHz Taktfrequenz, HDMI-Anschluss, 1 GB Arbeitsspeicher (DDR2), 16 GB interner Speicherplatz (via microSD-Karte auf 32 GB erweiterbar), WLAN (802.11 b/g), Bluetooth 2.1, Kopfhörer- und USB-Anschluss. Als Betriebssystem kommt Android 2.2 (Froyo) zum Einsatz. Als Verkaufspreis nennt der Hersteller 399 Euro.

Für das erste Quartal 2011 plant e-noa, das Unternehmen hinter dem Interpad, übrigens ein zweites Modell. Das Interpad Street soll neben den bekannten Spezifikationen dann über UMTS, GPS und Digitalkamera verfügen und voraussichtlich 499 Euro kosten.

Auf Facebook hat der Hersteller übrigens eine moderierte Fanseite zu seinem Tablet ins Leben gerufen.

IFA eLibrary Rundgang: Axel Springer, Elonex, TrekStor, e-noa, Libri & Co. (Video)

Neben technischen Neuerscheinungen konnte die 50. Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin auch in puncto Ausstellungsbereiche ein paar Premieren feiern. So auch die neu geschaffene IFA eLibrary in Halle 13, wo zahlreiche Unternehmen aus dem In- und Ausland ihre kommenden Tablets und e-Book-Reader präsentiert haben. Die Aussteller seien von der Messe begeistert und könnten durchweg einen sehr guten Erfolg verzeichnen, heißt es von Seiten der Veranstalter. Zu den Ausstellern gehörten unter anderem Axel Springer mit Die Welt HD und The Iconist, e-noa mit dem Interpad, booq, Libri, Pocketbook Readers, Elonex mit sechs neuen E-Readern im Gepäck und TrekStor.

Interpad Home: Offizielles Video online

Android 2.1, Nvidia Tegra 2 T20 Dual ARM Cortex A9-CPU (1 GHz), HDMI-Anschluss, 1 GB Arbeitsspeicher (DDR2), 16 GB Speicher (via Micro-SD erweiterbar auf 32 GB), WiFi (b/g), Bluetooth 2.1, Kopfhörer- und USB-Anschluss sowie ein kapazitiver 10 Zoll-Multitouchscreen mit 1.024 x 600 Bildpunkten – das sind die Spezifikationen des Interpad Home. Der Tablet wird in dieser Woche auf der IFA in Berlin (Halle 13/Stand 109) zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert und soll voraussichtlich im Oktober für 399 Euro bereits in unseren Verkaufsregalen stehen. Wo es das Gerät zu kaufen gibt, will Hersteller e-noa erst auf der Messe bekannt geben. Auch Details zum Nachfolge-Gerät, dem Interpad Street (zusätzlich mit GPS- und UMTS-Funktionalität), wird das Kölner Unternehmen dort verraten. iPadinside.de hatte bereits vorab die Gelegenheit (Bilder und Hands-on vom Interpad), sich das Gerät einmal näher anzuschauen.

Aus kleinen Vorgeschmack haben die Interpad-Macher bereits vor dem IFA-Start ein offizielles Werbe-Video bei YouTube hochgeladen. Den Slogan „Interpad – Unabhänigigkeit hat einen Namen“ finde ich persönlich zwar ein wenig übertrieben, ebenso die in dem Spot angepriesenen Attribute Freiheit und Mut. Zu einem Tablet passender hätte ich Design, Bedienbarkeit und Leistung gefunden – denn was habe ich von einem „freien“ Gerät, wenn die Performance nicht stimmt.

Der ultimative Tablet-Guide zur IFA 2010

Wenn kommende Woche die 50. Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin (3. bis 8. September) ihre Pforten öffnet, dürften insbesondere die Tablet-Fans auf ihre Kosten kommen. Neben großen Herstellern wie Samsung, Toshiba, MSI oder Dell sind aber kleinere Unternehmen wie Archos und ViewSonic in die Hauptstadt gekommen, um den Messebesuchern ihre neuen Tablet-Modelle vorzustellen. Ebenfalls mit dabei sind auch zwei deutsche Hersteller: e-noa mit dem Interpad und Neofonie mit dem WeTab. Die flachen Multimedia-Wunder liegen derzeit voll im Trend und werden besonders im kommenden Weihnachtsgeschäft eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Die Zeichen der Zeit hat übrigens auch die Messe Berlin erkannt und passend dazu einen eigenen Ausstellungsbereich (eLibrary) geschaffen, in dem sich alles rund um elektronische Bücher und Tablet-PCs dreht.

Welche Tablet-Modelle in der kommenden Woche in Berlin zu sehen sein werden, wie sie ausgestattet sind, was sie kosten und wann sie auf den Markt kommen, diese Fragen soll dieser IFA Tablet-Guide zeigen. Fehlende Angaben werde ich übrigens ergänzen, insofern sie im Vorfeld der Messe bekannt werden.

Archos stellt fünf neue Android-Tablets vor (Halle 15.1/Stand 113)
Archos stellt auf der Messe gleich fünf neue Tablet-Modelle zwischen 2,8 und 10 Zoll vor. Dies hat das französische Unternehmen bereits im Vorfeld der Messe offiziell angekündigt. Demnach sind alle Geräte mit Touchscreen-Displays ausgestattet und basieren auf dem Google-Betriebssystem Android. Details sind noch nicht bekannt, allerdings dürfte das Archos 32 (Bild) mit dabei sein. Dabei soll es sich um ein 3,2 Zoll großes Mini-Tablet handeln. Zur Ausstattung gehört WLAN, Bluetooth, eine Kamera sowie ein 800 MHz Prozessor. In den USA soll das Gerät nur rund 150 Dollar kosten. Ob und wann das Gerät in Deutschland auf den Markt kommt, steht noch nicht fest. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Archos entsprechende Details auf der IFA bekannt geben wird. Zudem zeigt der Hersteller auf der Messe auch seine aktuellen Home-Tablets Archos 7 und Archos 8.

Hannspree präsentiert erstes Android-Tablet (Halle 7.2b/Stand 101)
Überraschung vor dem IFA-Start in der Berlin. Der taiwanesische Display-Hersteller Hannspree hat heute angekündigt, auf der Unterhaltungsmesse sein erstes Tablet vorzustellen. Und das sind die Daten: 10,1 Zoll Multitouchscreen (kapazitiv) mit einer Auflösung von 1024 mal 600 Bildpunkten, LED-Hintergrundbeleuchtung, ARM Cortex A9 Cual-Core-Prozessor mit 1 GHz Taktrate, Nvidia Tegra 2-Chipsatz, 16 GB interner Speicher, WLAN, Bluetooth 2.1 sowie Licht- und Bewegungssensor. Zur weiteren Ausstattung gehören Android 2.2, miniUSB 2.0-Anschluss, microSD-Kartenleser, Lautsprecher, Kopfhörer- und ein HDMI-Ausgang. Über UMTS und GPS verfügt das Gerät nicht. Laut Hersteller hält das Hannspree Tablet bei der Wiedergabe von HD-Videos rund acht Stunden. Zudem hat der Nutzer Zugriff auf den Android Market von Google. Das Gerät kostet 399 Euro und wird voraussichtlich im November diesen Jahres hierzulande auf den Markt kommen.

Interpad: Android-Tablet aus Köln für 399 Euro (Halle 13/Stand 109)
Android 2.1, der Prozessor Nvidia Tegra 2 T20 Dual ARM Cortex A9 mit 1 GHz Taktfrequenz, HDMI-Anschluss, 1 GB Arbeitsspeicher (DDR2), 16 GB interner Speicherplatz (via microSD-Karte auf 32 GB erweiterbar), WLAN (802.11 b/g), Bluetooth 2.1, Kopfhörer- und USB-Anschluss sowie ein kapazitiver 10-Zoll-Multi-Touchscreen – das sind die Spezifikationen des Interpad Home, das auf der IFA offiziell vorgestellt wird und nach Angeben des Herstellers den Tablet-Markt nicht nur hierzulande ordentlich aufmischen soll. Auch der Preis steht bereits fest. Demnach soll das Android-Tablet 399 Euro kosten und im Oktober hierzulande in den Handel kommen. Details zum Vertrieb will Hersteller e-noa erst auf der Messe bekannt geben. Pünktlich zu Beginn des Weihnachtsgeschäftes will Kölner Unternehmen übrigens ein weiteres Modell mit UMTS, GPS und Kamera auf den Markt zu bringen. Der Preis hierfür steht noch nicht fest, soll aber knapp unter 500 Euro liegen.

MSI WindPad 100 soll im September auf den Markt kommen (Halle 12/Stand 120)
Auch von MSI gibt es Neuigkeiten. Ersten Anzeichen dafür gab es ja bereits auf der Computex in Taiwan. Das WindPad 100 wird rund 500 US-Dollar kosten und mit einem 10,1 Zoll kapazitiven Touchscreen ausgestattet sein. Als Betriebssystem setzt der Hersteller Windows 7 von Microsoft ein. Für die richtige Leistung sorgt ein Intel Atom Z530 mit 1,6 GHz Taktfrequenz. Zur weiteren Ausstattung gehören 2 GB Arbeitsspeicher, eine Kamera mit 1,3 Megapixel, WLAN (b/g/n), UMTS, SD-Kartenleser sowie ein HDMI-Anschluss. Laut MSI soll der Verkaufsstart bereits im September erfolgen. Zudem soll Anfang nächsten Jahres mit dem WindPad 110 ein weiteres Tablet des Herstellers auf den Markt kommen. Details dazu werden voraussichtlich auf der IFA bekannt gegeben.

Samsung Galaxy Tab kommt mit Super Amoled-Display (Halle 20/Stand 110 und Halle 9/Stand 211)
Zu den IFA-Tablet-Highlights gehört ganz klar das Galaxy Tab von Samsung. Bis auf den Namen und die Displaygröße ist offiziell nichts bekannt, allerdings sind im Vorfeld der Messe bereits einige interessante Daten durchgesickert. Demnach ist der Tablet mit einem 7 Zoll großen Super Amoled, kapazitiven Touchscreen mit einer Auflösung von 1024 mal 600 Bildpunkten ausgestattet. Ein ARM Cortex A8-Prozessor mit 1,2 GHz Taktrate sorgt für die nötige Leistung. Der interne Speicher liegt bei 16 GB, der sich per Speicherkarte auf maximal 32 GB erweitern lässt. Ebenfalls an Bord sind UMTS, GPS, WLAN (b/g/n), Bluetooth und USB. Auch eine Kamera beispielsweise für Video-Chats hat der Hersteller dem Galaxy Tab spendiert. Keine Details gibt es leider in Sachen Preis und Verfügbarkeit. Gerüchten zufolge soll der Launch aber in Kürze erfolgen. Auch mehrere Mobilfunkbetreiber haben bereits Interesse signalisiert, um das Gerät in Verbindung mit einem Internet-Datentarif anzubieten.

Toshiba Folio 100 Tablet setzt auf Nvidia Tegra2-Plattform (Halle 21/Stand 101)
Spannend dürfte es auch am Stand von Toshiba werden, obwohl bisher kaum Details zu ihrem SmartPad an die Öffentlichkeit gelangt sind. Als sicher gilt, dass der Hersteller an einem Tablet arbeitet und es im Oktober auf den Markt bringen will. Die IFA in Berlin wäre also eine gute Gelegenheit, das Geheimnis zu lüften und das Gerät zu präsentieren, zumal die ersten Bilder seit einigen Tagen bereits im Internet kursieren und durchaus viel versprechend aussehen. Demnach verfügt das SmartPad über einen 10 Zoll Touchscreen und Android als mobiles Betriebssystem. Zur Ausstattung gehören zudem ein Nvidia Tegra 2-Prozessor, ein HDMI-Port, WLAN und ein USB-Anschluss. Mehr Details sind leider nicht bekannt. Ein Besuch am Messestand könnte sich aber dennoch lohnen. UPDATE: Bei Kollegen von Notebook Italia sind jetzt die technischen Daten zu dem Tablet aufgetaucht.

ViewSonic stellt Tablet mit Dual-Boot-Funktion vor (Halle 14.1/Stand 107)
Mit zwei neuen Tablets geht US-Hersteller ViewSonic an den IFA-Start. Insbesondere das 10 Zoll-Modell klingt ziemlich interessant, da das Gerät über eine Dual-Boot-Funktion verfügt, über die sowohl Windows 7 als auch Android gestartet werden kann. Mehr Details sind leider auch in diesem Fall vorab noch nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Ganz im Gegensatz um ebenfalls neuen ViewPad 7. Der Tablet-PC kommt mit einem 7 Zoll Display und verfügt über UMTS, WLAN, zwei Kameras, GPS, einen Slot für microSD-Speicherkarten, Bluetooth, Bewegungssensor und einem USB-Port. Als Betriebssystem kommt Android 2.2 zum Einsatz. Als Verkaufsstart ist der Oktober vorgesehen. Das Gerät soll dann für rund 400 Euro zu haben sein.

WeTab nun doch nicht auf der IFA vertreten
Mit Spannung dürfte auch die finale Version des WeTab auf der IFA erwartet werden. Zwar stellt der Hersteller nicht selbst aus, sondern will lediglich auf einigen Partnerständen (sollen noch bekannt gegeben werden) mit seinem 11,6 Zoll großen Tablet vertreten sein, kurz vor dem Verkaufsstart Mitte September sind die Erwartungen jedenfalls hoch. (UPDATE: Wie das Unternehmen nun bestätigt hat, wird das WeTab auf der IFA nicht zu sehen sein.) Das Basis-Modell mit 16 GB Speicher und WLAN wird dann für 449 Euro unter anderem in den Media Markt-Filialen zu haben sein. Das WeTab mit 32 GB Speicher, WLAN, UMTS und GPS kostet 569 Euro und wird zeitgleich wie das Einsteigergerät angeboten. Interessant dürfte bei dem Tablet ebenfalls sein, welches Betriebssystem es nutzt. Einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge setzt Hersteller Neofonie überraschend auf das offene Meego OS von Nokia und Intel. Was mit dem eigenen, Linux-basierten WeTab OS geschehen soll, ist offen. Eine Stellungnahme lehnen die beteiligten Unternehmen ab. Bekannt ist nur, dass das WeTab Bestandteil eines Intel Presse-Briefings zur IFA sein und auch beim anschließend stattfindenden Intel Entwicklertag eine Rolle spielen wird. Man darf also gespannt sein.

Jede Menge Gerüchte um Dell, LG und HTC
Neben den genannten Neuvorstellungen gibt es sicherlich weitere Hersteller, die ihren IFA-Auftritt nutzen, um ihre kommenden Tablets vorzustellen. Gerüchten zufolge könnte HTC beispielsweise die Messebesucher mit einer offiziellen Bestätigung des angeblich für Google gefertigten „gPad“ überraschen. Auch Dell (Halle 17/Stand 101) und LG (Halle 11.2/Stand 101) arbeiten hinter den Kulissen an eigenen Tablet-Lösungen. Inwiefern bei den Unternehmen entsprechende Produkte zu sehen sein werden, ist nicht bekannt. Hinter verschlossenen Türen wird es aber sicherlich den einen oder anderen Blick auf einen Prototypen zu erhaschen geben.

Sucht ihr einen bestimmten Aussteller auf der IFA? Kein Problem. Hier werden Sie geholfen. Einen interaktiven Geländeplan gibt es übrigens hier.

Der Tablet-Guide erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollte ich ein Unternehmen oder Tablet vergessen haben, bitte ich um eine kurze Info in den Kommentaren. Vielen Dank.

Tablet-Vergleich: Apple iPad vs. Interpad Home

Um das erste Tablet „made in Germany“ – ja, das WePad WeTab meine ich, ist es inzwischen ziemlich ruhig geworden. Man könnte sogar meinen, es ist nach dem PR-Gau komplett in der medialen Versenkung verschwunden. Ob und wann das Gerät in den Handel kommt, ist ungewiss. Auf der Homepage des Unternehmens ist zwar zu lesen, dass der Soft-Launch im Juli erfolgen soll, doch davon habe ich bis jetzt noch nichts mitbekommen. Auch der geplante Verkaufsstart für den Massenmarkt im September dürfte meiner Meinung mit einem dicken Fragezeichen versehen werden. Die Luft ist jedenfalls raus. Ob es mit dem WeTab noch was wird, wird sich zeigen – und soll an dieser Stelle nicht weiter thematisiert werden.

Ein Lichtblick in Sachen Tablet „made in Germany“ kommt seit Anfang der Woche aus Köln. Interpad heißt die deutsche Hoffnung der Tablet-Fans und sorgt bereits für ein ordentliches Medienecho – und das nicht nur hierzulande. Das Interpad Home (exklusives Mini-Hands-on und Fotos) basiert auf der neuen Tegra 2-Plattform von Nvidia und ist mit einer Dual ARM Cortex-A9-CPU (1 GHz) ausgestattet. Weitere Highlights sind 1 GB Arbeitsspeicher, 16 GB interner Speicher sowie der 10″ kapazitive Multi-Touchscreen. Als Betriebssysteme nutzt das Interpad Android 2.1. Die offizielle Vorstellung erfolgt auf der IFA in Berlin Anfang September. Mitte/Ende Oktober soll das Tablet hierzulande zum Preis von 399 Euro in die Verkaufsregale kommen.

Da es sich bei dem Vorführgerät noch um einen Prototypen gehandelt hat, konnte ich leider noch nicht all zu viel testen, da sowohl der Prozessor als auch das Display noch nicht der finalen Ausstattung entsprachen. Trotzdem war mein erster Eindruck durchaus positiv und ich kann mir gut vorstellen, dass das Interpad den deutschen Tablet-Markt gehörig aufmischen wird. Inwiefern es als ernsthafte Konkurrenz zum Apple iPad angesehen werden kann, wird sich zeigen, sobald die finale Version des Android-Tablets verfügbar ist. Doch ein erster Vergleich lohnt schon jetzt, zumal die Interpad-Macher nichts dagegen hatten, mein iPad neben das deutsche Pendant zu legen und ein paar Fotos zu schießen.

Die Spezifikation der beiden Geräte habe ich in einer Excel-Tabelle zusammenfasst und gegenübergestellt. Demnach ist das Interpad ein wenig leichter und flacher als das iPad. Unterschiede gibt es auch beim Arbeitsspeicher. Während Apple seinem iPad nur 512 256 MB RAM spendiert hat, kann das Interpad bereits mit 1 GB Speicher aufwarten. Interessant wird es beim Prozessor. Die Doppelkern-CPU des Android-Tablets dürfte das iPad im Leistungsvergleich den Rang ablaufen. Positiv beim Interpad Home fallen ebenfalls die verschiedenen Anschlüsse auf. So verfügt das Tablet nicht nur über einen HDMI-Ausgang, sondern auch über einen miniUSB-Port zur Synchronisierung des Tabets und einen microSD-Kartenslot zur Erweiterung des Speicherplatzes auf maximal 32 GB. Ob das kapazitive 10″-Display das hält, was der Hersteller verspricht, wird sich zeigen – obwohl ich davon ausgehe, dass Apple hier in die Nase weiter vorne haben wird.

Zur Kaufentscheidung beitragen wird sicherlich auch der Preis. Das Interpad Home ist 100 Euro günstiger als das iPad in der Einsteiger-Version. Nicht außen vor gelassen werden sollte die Verfügbarkeit von Apps für die beiden Tablets. Während iPad-Nutzer auf den AppStore mit unzähligen Programmen (iTunes nicht zu vergessen) zugreifen kann, haben Interpad Home-Nutzer erst einmal Pech gehabt. Aufgrund der technischen Ausstattung hat das Gerät keinen Zugang zum Android-Marketplace. Es soll zwar – ähnlich wie beim Smartpad von 1&1 – einen eigenen Marketplace geben, allerdings wird das Angebot bei weitem nicht so vielfältig werden wie der Original-Store. Mein letzter Punkt auf der Vergleichsagenda ist die Stromversorgung der beiden Tablets. Während Apple die Akku-Leistung mit bis zu zehn Stunden angibt, soll das Interpad trotz schwächerer Batterie laut Hersteller zwischen acht und zwölf Stunden auskommen. Ob diese Werte erfüllt werden können, wird sich beim Android-Tablet zeigen.

Für ein konkretes Fazit ist es meiner Meinung nach allerdings noch zu früh, zumal das iPad seit Verkaufsstart im April bereits mehr als drei Millionen mal über den Ladentisch ging und das Interpad in der finalen Version noch nicht vorliegt. Und wie ich eingangs bereits erwähnt habe: die beiden Hauptmerkmale, der kapazitive Multi-Touchscreen sowie die Dual ARM-CPU, waren in dem Prototypen noch nicht verbaut. Ein baugleiches Tablett-Modell (Malata A1011) wurde auf der Computex in Taiwan gezeigt, aber spätestens zur Internationalen Funkausstellung Anfang September wissen wir mehr.

Interpad: Android-Tablet mit Dual ARM-CPU ab Herbst in Deutschland

Android 2.1, Nvidia Tegra 2 T20 Dual ARM Cortex A9-CPU (1 GHz), HDMI-Anschluss, 1 GB Arbeitsspeicher (DDR2), 16 GB Speicher (via Micro-SD erweiterbar auf 32 GB), WiFi (b/g), Bluetooth 2.1, Kopfhörer- und USB-Anschluss sowie ein kapazitiver 10 Zoll-Multi-Touchscreen – das sind die Spezifikationen eines neuen Tablets, das auf den Namen Interpad hört und bereits im Herbst in Deutschland auf den Markt kommen soll. Auf der Funkausstellung in Berlin Anfang September will e-noa, das Unternehmen hinter dem Interpad, weitere Details verraten. Wie René Hesse von mobiflip.de bereits erfahren hat, soll der Preis für das Basismodell bei 399 Euro liegen. Eine UMTS-Version soll pünktlich Beginn des Weihnachtsgeschäfts erhältlich, mit GPS und Kamera ausgestattet und für knapp unter 500 Euro zu haben sein.

Das Gewicht liegt bei 660 Gramm, die Maße von 253 x 164 x 12,5 Millimeter. Zum Vergleich: das Apple iPad (WLAN-Modell) wiegt laut Hersteller 680 Gramm und misst 242,8 x 189,7 x 13,4 Millimeter. Das Interpad ist laut Webseite mit einem 3.900 mAh/7.4 Volt Li-Polymer-Batterie ausgestattet und soll zwischen acht bis zwölf Stunden halten.

Update 1: Das Interpad wird in der Basisversion für 399 Euro über keinen Zugang zum Android Marketplace verfügen, sondern stattdessen auf einen eigenen App-Store zugreifen können. Das wurde mir eben im Gespräch mit dem Geschäftsführer von e-noa, Yilmaz Kilic, bestätigt. Der Grund liege in den technischen Hürden, die Google festlege. Große Pläne hat das Kölner Unternehmen allerdings beim UMTS-Modell des Interpad. Es ist geplant, das Tablet mit Android 2.2 auszuliefern. Auch der Zugang zum Marketplace soll dann kein Problem mehr darstellen.

Update 2: Hergestellt wird das Gerät übrigens in China.