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Neue Apps für das iPad von Apple

Neue Apps für’s iPad: TV- und Filmfans kommen auf ihre Kosten

Der Verkaufserfolg der zahlreichen Tablet-Rechner am Markt hält an. Dabei verkauft sich der Primus von Apple – das iPad – nachwievor prächtig. Ein Grund dafür könnten die zahlreichen Apps sein, die immer häufiger für das Display des iPad angepasst werden. Hier ein kurzer Überblick über einige neue iPad Apps.

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Es ist vollbracht: 10 Milliarden Downloads im Apple AppStore

Der nächste Meilenstein in der Erfolgsgeschichte des Apple AppStore ist erreicht. Ein Britin namens Gail Davis hat nach Angaben von Apple am Wochenende die Rekordmarke geknackt und die 10.000.000.000ste App heruntergeladen. Als kleines Dankeschön bekam sie einen iTunes-Gutschein in Höhe von 10.000 US-Dollar überreicht. Derzeit stehen im AppStore von Apple rund 350.000 Anwendungen für iPhone, iPad und iPod touch zum Download bereit. Zahlen, auf die das kalifornische Unternehmen sicherlich ziemlich stolz sein kann, zumal das Angebot vor zweieinhalb Jahren erst an den Start gegangen ist. So wurde im vergangenen Jahr bereits die Rekordmarke von sieben Milliarden Downloads erreicht.

“With more than 10 billion apps downloaded in just two and a half years—a staggering seven billion apps in the last year alone—the App Store has surpassed our wildest dreams,” said Philip Schiller, Apple’s senior vice president of Worldwide Product Marketing. “The App Store has revolutionized how software is created, distributed, discovered and sold. While others try to copy the App Store, it continues to offer developers and customers the most innovative experience on the planet.”

The revolutionary App Store offers more than 350,000 apps to iPhone, iPod touch and iPad users in 90 countries around the world, with more than 60,000 native iPad apps available. App Store customers can choose from an incredible range of apps in 20 categories, including games, business, news, sports, health, reference and travel.

BILD iPad-App gestartet, mobile Internetseite auf dem Tablet gesperrt

Seit gestern haben iPad-Besitzer, die bisher auf ihrem Multimedia-Tablet via Browser das kostenlose Angebot von bild.de genutzt haben, das Nachsehen. Der Verlag hat den Abruf der mobilen Internetseite bis auf weiteres gesperrt. Wird die Seite trotzdem aufgerufen, wird der iPad-Nutzer darauf hingewiesen (Screenshot siehe unten), dass ab sofort die BILD-Zeitung als Anwendung im AppStore von Apple zur Verfügung steht und dort kostenpflichtig heruntergeladen werden kann. Wie der Verlag mitteilt, kostet die BILD HD App beim Erstkauf einmalig 79 Cent und kann eine Woche lange genutzt werden. Danach kostet eine Ausgabe regulär 79 Cent. Ein Monats-Abo wird mit 12,99 Euro berechnet, ein 3-Monats-Abo kostet 34,99 Euro und ein Jahres-Abo 129,99 Euro.

Ein paar Zitate aus der Pressemitteilung:

BILD macht die Zeitung neu erlebbar: In einer eigenen Applikation für das Apple iPad präsentiert BILD ab sofort das Beste aus allen Welten: Print, Online, Mobile – und der Spieleindustrie. BILD HD bietet den Nutzern des Tablet-PCs ein in sich geschlossenes Produkt, das sich inhaltlich an der Struktur von Europas größter Tageszeitung orientiert und die Schnelligkeit und Aktualität der Onlinewelt garantiert. Gleichzeitig erfindet BILD durch eine multimediale Verlängerung, Bewegtbild, Animationen und zahlreiche spielerische Effekte eine komplett neuartige Form, Geschichten zu erzählen.

Für die innovative Umsetzung der Nachrichten-App hat BILD ein eigenes Produktions-Tool entwickelt. Die App nutzt dabei Technologien aus der Gaming-Branche und ermöglicht damit neue, bislang ungekannte Darstellungsformen für Nachrichten. So wird unter anderem eine “Physic Engine” verwendet, die realistische Bewegungen und Interaktionen simuliert. Anfang des kommenden Jahres stellt BILD dieses umfassende Produktionstool als freizugängliche Open Source-Lösung im Internet zur Verfügung.

Kai Diekmann, Herausgeber und BILD-Chefredakteur: „Mit der iPad App tritt BILD in eine neue Dimension der Erlebbarkeit. Das Spiel mit Bewegung, mit Zeit und Raum ermöglicht uns, die BILD zum Anfassen und Zuhören anzubieten. Zusammen mit der ganzen Aktualität von BILD.de und den Inhalten der Regionalausgaben ist BILD mit der App multimedial noch ein Stück näher am Leser.“

Zum Start der BILD iPad-App hat übrigens der Volkswagen-Konzern das Nachrichtenangebot auf dem iPad als exklusiver Werbepartner gebucht und ist dort laut Verlag bis Ende Dezember mit verschiedenen innovativen Werbeformen vertreten.

BILD startet kostenpflichtige Service-Apps und sucht Entwickler für neue mobile Angebote

Nach der Etablierung seiner BILD-App baut der Axel Springer Verlag sein Angebot im iTunes-Store weiter aus und vertreibt künftig unter dem BILD App Label mit den kostenpflichtigen Service-Apps Bußgeldrechner (0,79 Euro), Staumelder (1,59 Euro) und Food Guide (2,39 Euro) zusätzliche Bezahl-Angebote für das iPhone, die natürlich auch auf dem iPad lauffähig sind. Weitere selbst entwickelte Angebote sowie Kooperationen in den Rubriken Navigation, Spiele, Lifestyle und Medizin sollen laut Pressemitteilung des Medienkonzerns in den nächsten Wochen folgen.

„Wir haben vorgemacht, wie man kostenpflichtige mobile Angebote erfolgreich und langfristig etabliert“, wird Donata Hopfen, Geschäftsführerin BILD digital, zitiert. Auch Entwickler hätten nun die Möglichkeit, ihre Apps gemeinsam mit dem Verlag weiterzuentwickeln, diese unter dem BILD App Label zu vertreiben und damit von dem Vermarktungskonzept und der Reichweite der starken BILD-Marke zu profitieren.

Skillnote: Zeiterfassung, Projektüberwachung und Budgetverwaltung in Echtzeit. Beta-Tester gesucht

Zeiterfassung, Projektüberwachung, Budgetverwaltung – alles in Echtzeit und ganz einfach über jeden Browser zu bedienen. Mit Skillnote bringt ein junges Hamburger Start-up ein neues webbasiertes Angebot an den Start, dass insbesondere für Freiberufler und Web 2.0-Arbeiter interessant sein dürfte. Organisieren, sich zusammen finden und vor allen zusammen arbeiten steht im Mittelpunkt der SaaS-Anwendung, die sich sowohl herkömmlich via Internetbrowser und Mausklick als auch via Tochscreen auf dem Smartphone und Tablet bedienen lässt. In puncto Usability haben sich die Macher am Design und User Interface von Apple orientiert. Demzufolge dürfen Nutzer in der kompletten Anwendung eine einfache und intuitive Bedienung erwarten.

Doch wie sieht der typische Skillnote-Nutzer aus? Hier zwei Beispiele. Ein Grafiker, der sein Können an verschiedene Agenturen verkauft und sämtliche Aufträge mit Skillnote im Blick behält. Wie viel Zeit hat er bislang in den Auftrag investiert? Wie viele Entwürfe wurden schon diskutiert? Wie oft wurde nachgebessert? Sprengt es nicht langsam den Rahmen, wenn die Agentur jetzt alles noch einmal in einer anderen Farbe haben will? Damit auch die Auftraggeber sehen, wie viel Arbeit bereits in ihrem Auftrag steckt, kann er sie auch direkt in seine Projekte einbinden. Und der Grafiker hat eine stichfeste Diskussionsgrundlage, wenn der Preis doch noch mal nachverhandelt werden muss. Oder es ist die Journalistin, die über Facebook oder Twitter ihren Fotografen zu Skillnote einlädt, weil beide gemeinsam eine Reportage geplant haben. Obwohl sie nicht gemeinsam unterwegs sind, weiß jeder stets, wie weit die Reportage ist, was jeder von ihnen zu dem gemeinsamen Auftrag beigesteuert hat und ob das Honorar vom Verlag am Ende angemessen ist.

Bis zum offizielle Startschuss von Skillnote in ein paar Wochen können Nutzer das Angebot aber schon testen. Auf der Homepage können sich Interessierte ab sofort für einen Beta-Zugang anmelden und die App bereits vor dem Start auf Herz und Nieren testen. Auch das Logo ist noch nicht final. Auf der Fanseite bei Facebook werden noch Vorschläge gesucht. Dort wird es in Kürze auch Infos zu den Kosten geben. Die Skillnote-Macher wollen hier einen „innovativen Weg“ gehen. Was dies konkret bedeutet, soll ich Kürze bekannt gegeben werden.

Filemaker Go for iPad: Datenbanken ansehen und bearbeiten

Filemaker hat heute im AppStore mit Filemaker Go for iPad seine erste eigene App für die mobile Nutzung vorhandener Filemaker-Datenbanken veröffentlicht. Die 31,99 Euro teure Anwendung richtet sich insbesondere an Außendienstmitarbeiter, die unterwegs Produktkataloge bearbeiten, Bestellungen aufnehmen oder Rechnungen erstellen. Das Anlegen von Datenbanken ist nicht möglich. 

Einschränkungen 

Die Anwendung weist zahlreiche Einschränkungen auf, die nur teilweise per Update behoben werden sollen. Die Beschränkungen bei der Datenbankbearbeitung sind durchaus bemerkenswert. Es dürfen nur die ersten 64k Text eines Eintrages bearbeitet werden, AutoKorrektur funktioniert nicht, wenn das Datenbankfeld mit Skripten belegt ist und die TAB-Taste einer externen Bluetooth-Tastatur funktioniert nicht in allen Feldern. Details hat beschreibt Filemaker in diesem KB-Eintrag

Filemaker Go for iPad - Dateienaustausch via iTunes

Filemaker Go for iPad - Dateienaustausch via iTunes

Es werde auf unabsehbare Zeit nur eine englischsprachige Version geben, immerhin sollen problemlos Datenbanken genutzt werden, die mit anderssprachigen Versionen erstellt worden sind. Eine Synchronisation fehlt, Filemaker nennt fünf Möglichkeiten des Workarounds – von lass es sein bis zu kauf Dir was dazu oder entwickle selber eine Lösung. 

Die Dateien werden nicht verschlüsselt auf dem iPad gespeichert. Eine Druckfunktion fehlt ebenfalls, aber das liegt bekanntlich am iPad. Weniger leicht lässt sich der fehlende PDF-Export verschmerzen, manches Problem soll sich mit selbst erstellten Skripten umschiffen lassen. Für die Datenbankgestaltung gibt es Designempfehlungen und Ratschläge für die Eingabemethoden. Sprich: Die Nutzung der iPad-Version zieht also einigen Aufwand nach sich. 

Datenbankzugriff 

Für den Datenbankzugriff stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl: Entweder greift man auf eine im Internet veröffentlichte Datenbank zu. Diese muss mit Filemaker Pro oder Server 10 oder 11 gehostet werden. Alternativ nutzt man den Dateiaustausch via iTunes oder das Öffnen der Datenbank aus E-Mail oder Dropbox heraus. 

Filemaker Go for iPad - Wechseln zwischen Fenstern

Filemaker Go for iPad - Wechseln zwischen Fenstern

Die Datenbanken selbst müssen im Format von Filemaker Pro 7 und später (derzeit aktuell ist Version 11) erstellt worden sein, unabhängig von der Betriebssystem-Plattform. 

Eine iPhone-Version von Filemaker Go gibt es ebenfalls, sie kostet 15,99 Euro und ist separat zu erwerben. Für den privaten Gebrauch hat Filemaker bereits vor einigen Monaten das wesentlich preiswertere Bento auf das iPad portiert (4 Euro), das nicht mit Filemaker kompatibel ist.

Paid Content auf dem iPad: The Times hat bereits 12.500 Bezahlkunden

Per Zufall habe ich heute Morgen ein paar interessante Zahlen in Sachen Paid Content und dem Apple iPad gefunden. Demnach verfügt die britische Tageszeitung „The Times“ derzeit über 12.500 zahlende Leser, die sich im AppStore die entsprechende App für das iPad heruntergelanden haben und für die digitale Ausgabe der Zeitung regelmäßig zahlen. 15.000 weitere Abonnenten nutzen den kostenpflichtigen Web-Autritt zum Lesen der Times-Inhalt. Zugegeben, diese Zahlen hören sich im ersten Moment nicht gerade berauschend an, ein Anfang ist jedenfalls gemacht und es geht in Anbetracht der stagnierende Print-Leserzahlen aufwärts. So haben sich in der Anfangsphase rund 150.000 Abonnenten bei der Tageszeitung registriert, um das sonst kostenpflichtige Angebot unverbindlich zu testen. Und wenn sich nach dem Testraum zehn Prozent entschieden haben, dabei zu bleiben und künftig für die Inhalte zu bezahlen, ist das – wie ich finde – gar nicht mal so schlecht.

Doch zurück zu den 12.500 Bezahlkunden, die die Times auf ihrem iPad konsumieren. Verglichen mit der Anzahl der iPad-Besitzer in Großbritannien ist dies schon ein durchaus respektables Ergebnis. Zudem beweist diese Zahl, dass die Richtung stimmt und wie die Zukunft von Zeitungen aussehen kann. Um bei der Times allerdings von einem Durchbruch zu sprechen, ist es noch ein wenig früh. Interessant in diesem Zusammenhang sind auch die Zahlen von der „Financial Times“. Im August letzten Jahres verkündete das Blatt, bereits 117.200 zahlende Online-Abonnenten zu haben, die bei der Wirtschaftszeitung für ein Umsatzplus von 20 Millionen Euro gesorgt haben.

iPad AppStore: 10.000 Apps und 78 Prozent davon sind kostenpflichtig

Der iPad AppStore wird ein Milliardengeschäft. Davon ist nicht nur Apple überzeugt, sondern auch die zahlreichen Entwickler, die den Online-Shop tagtäglich mit frischen Content füllen und sich über klingelnde Kassen freuen dürfen. Wie Frederico Viticci von MacStories schreibt, wurde am Wochenende die magische Grenze von 10.000 iPad-Apps geknackt – knapp neuen Wochen nach dem US-Verkaufsstart. Und jeden Tag kommen weitere Inhalte für das Apple-Tablet hinzu. Pro Woche sollen es rund 1.000 Apps sein. Glaubt man diesen Zahlen, dürfte es nicht mehr lange dauern, bis die nächste Grenze von 20.000 iPad-Apps erreicht werden wird. Zum Vergleich: beim iPhone beziehungsweise iPod touch hat es fünf Monate gedauert, bis die erste 10.000 Apps im AppStore zur Verfügung standen.

Am 6. Juni gab es im AppStore 9.985 iPad-Apps, die sich wie folgt aufschlüsseln:

1001 paid Books apps, 154 free Books apps;
167 paid Business apps, 96 free Business apps;
705 paid Education apps, 159 free Education apps;
653 paid Entertainment apps, 190 free Entertainment apps;
78 paid Finance apps, 39 free Finance apps;
150 paid Healthcare & Fitness apps, 27 free Healthcare & Fitness apps;
300 paid Lifestyle apps, 165 free Lifestyle apps;
136 paid Medical apps, 43 free Medical apps;
322 paid Music apps, 93 free Music apps;
128 paid Navigation apps, 37 free Navigation apps;
103 paid News apps, 170 free News apps;
208 paid Photography apps, 43 free Photography apps;
392 paid Productivity apps, 105 free Productivity apps;
486 paid Reference apps, 81 free Reference apps;
124 paid Social Networking apps, 65 free Social Networking apps;
152 paid Sports apps, 34 free Sports apps;
491 paid Travel apps, 59 free Travel apps;
498 paid Utilities apps, 148 free Utilities apps;
58 paid Weather apps, 18 free Weather apps.
and 2107 Games

6.152 Apps sind kostenpflichtig, 1.726 Titel können kostenlos heruntergeladen werden. Spiele wurden in dieser Rechnung nicht berücksichtigt. Demnach liegt der Anteil an Bezahl-Apps bei 78 Prozent und damit um drei Prozent höher als der Anteil an kostenpflichtigen iPhone-Apps.

(via)

APPgeCHECKt: brandeins lockt iPad-Nutzer mit kostenlosem Probeheft

Es tut sich was im AppStore. Kurz vor dem offiziellen Verkaufsstart des Apple iPad hierzulande am kommenden Freitag finden sich dort immer mehr Inhalte für den deutschsprachigen Markt ein. Auch das Wirtschaftsmagazin brandeins ist seit Dienstag mit einer digitalen Heftausgabe dort vertreten. Die rund 33 Megabyte große Anwendung kann im AppStore kostenlos heruntergeladen werden und beinhaltet zum Start die komplette April-Ausgabe zum Nulltarif. Für weitere Ausgaben, wie beispielsweise die aktuelle Mai-Ausgabe, berechnet der Verlag jeweils 6,99 Euro. Zum Vergleich: Die Print-Ausgabe kostet 7,60 Euro am Kiosk, im 12-Monats-Abo fallen pro Heft Kosten in Höhe von 6,65 Euro an.

Ausgangspunkt für brandeins-Leser ist die so genannte Bibliothek. Hier werden alle verfügbaren Ausgabe angezeigt. Ein kleiner Haken unter dem Titelcover symbolisiert den Kauf der entsprechende Ausgabe. Nach der Heftauswahl gelangt der Leser in ein Inhaltsverzeichnis mit allen Themen und Texten analog zur Print-Ausgabe. Der gewünschte Artikel kann dann sowohl im Layout- als auch im Lesemodus (reiner Text ohne Bilder) angezeigt werden, wobei der Layoutmodus deutlich komfortabler ist. Leser können hier die Beträge seitenweise durchblättern, Leserbriefe schreiben, Themen favorisieren und Lesezeichen setzen. Auch eine Suchfunktion wird hier angeboten. Zudem sind die Inhalte frei skalierbar. Ab den kommenden (kostenpflichtigen) Ausgaben sollen Leser weitere Features wie beispielsweise eine Zitierfunktion erhalten.

iTunes: App zurück, Geld zurück. So geht es.

Einmal gekaufte Apps für das iPhone oder iPad zurückgeben – geht das überhaupt? Laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von iTunes jedenfalls nicht. Doch Apple scheint Ausnahmen zu machen, wie Kollege Brian Tong von CNET nun festgestellt hat. Er hatte sich im AppStore das kostenpflichtige Spiel „Iron Man 2“ für 6,99 US-Dollar heruntergeladen und nach dem Start bemerkt, dass es hierbei nicht um den iPad-Titel handelte, sondern um die Version für das iPhone. Kurzerhand meldete er über sein iTunes-Konto ein Problem mit der Bezahl-App und bekam von Apple nach einem Tag prompt den Kaufpreis wieder gutgeschrieben. Die einzelnen Schritte zur App-Rückgabe gibt es übrigens in seinem Video zu sehen.

Allerdings ein Einzelfall, wie es scheint. So berichtet ein Leser bei Mactomster, dass er zu Testzwecken ebenfalls versucht hat, eine gekaufte App für 0,79 Euro wieder zurückzugeben. Jedoch ohne Erfolg. Hier die Mail des Support-Mitarbeiters: „Ihr Anspruch auf Rückerstattung für „xyz“ wurde sorgfältig geprüft. Laut der Verkaufsbedingungen des iTunes Store gibt es jedoch für keine Artikel, die im iTunes Store gekauft werden, einen Anspruch auf Rückerstattung. Diese Richtlinien entsprechen den Rückerstattungsrichtlinien von Apple und sorgen für den Schutz der durch Copyright geschützten Materialien“.

Mit US-iPad auf deutschen AppStore und iTunes zugreifen

Apple hat in den frühen Morgenstunden seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den deutschen iTunes-Store geändert. Kunden, die entsprechende Inhalte herunterladen möchten, müssen den neuen AGBs vor Beginn des Downloads zustimmen. Die Änderungen betreffen insbesondere den iBookStore, der ab dem 28. Mai – pünktlich zum Verkaufsstart des Apple iPad – auch hierzulande verfügbar sein wird. Demnach können Anwender ein im Shop erworbenes eBook „bis zu fünf verschiedenen Konten gleichzeitig auf bestimmten iPhone OS basierenden Geräten, einschließlich eines iPad“, zu speichern. Zudem steht der iBookStore nur für Kunden ab 13 Jahren zur Verfügung. Viel interessanter an der AGB-Änderung ist allerdings die Möglichkeit, dass Besitzer eines US-iPad seit heute mit ihrem deutschen iTunes-Account auch auf den deutschen AppStore zugreifen können und nicht wie bisher, über ihren US-Account auf die Apple-Inhalte zugreifen müssen.

Nutzungsregeln

(i) Ihre Nutzung der Produkte setzt die vorherige Annahme der Bedingungen dieser Vereinbarung voraus.

(ii) Sie dürfen die Produkte nur zu persönlichen nicht-kommerziellen Zwecken nutzen.

(iii) Sie haben die Möglichkeit, Produkte von bis zu fünf verschiedenen Konten gleichzeitig auf bestimmten iPhone OS basierenden Geräten, einschließlich eines iPad, zu speichern.

(iv) Sie haben die Möglichkeit, die Produkte zu einem beliebigen Zeitpunkt auf fünf verschiedenen Geräten (z.B. einem Computer), auf denen die iTunes-Anwendung installiert ist, zu speichern.

(v) Sie erklären, dass Sie weder selbst versuchen, noch andere Personen dazu ermutigen oder dabei unterstützen werden, technische Sicherheitsvorkehrungen oder Software, die Teil des iBookstore sind oder die der Verwaltung dieser Nutzungsregeln dienen, zu umgehen oder zu verändern.

(vi) Die Lieferung von Produkten gewährt Ihnen keine werberechtlichen Nutzungsrechte an den Produkten.

(vii) Es ist Ihnen gestattet, Produkte von mindestens einem autorisierten iTunes-Gerät auf Geräte mit manuellem Synchronisierungsmodus manuell zu synchronisieren, soweit das betreffende Produkt auf dem ursprünglich autorisierten iTunes-Gerät mit einem Konto assoziiert ist; in diesem Zusammenhang ist das ursprünglich autorisierte iTunes-Gerät dasjenige Gerät, das zuerst mit diesem Gerät synchronisiert wurde, oder dasjenige Gerät, das Sie danach als das Gerät ausgewählt haben, mit dem die iTunes-Anwendung primär genutzt wird.

Update: Engadget berichtet, dass auch iPad-Nutzer aus Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Schweiz und Italien sowie aus Australien mit ihren importierten Tablets auf den jeweilgen AppStore / iTunes-Angebot zugreifen können.

Condé Nast: GQ App für iPad bisher nur 365 mal verkauft

Laut chip.de ist der Condé Nast Verlag auf dem iPad nicht erfolgreich. Eine iPad-Ausgabe des Lifestyle-Magazins GQ sei lediglich 365 mal verkauft worden. Ziemlich wenig angesichts von mehr als einer Million verkaufter iPads. Offenkundig lässt sich das Medienhaus davon nicht entmutigen, denn wie Chip weiter berichtet, sollen mit Glamour, The New Yorker und Wired weitere Magazine “in Kürze” als iPad-Versionen erscheinen.

Die Meldung passt übrigens gut zum Thema “Zukunft der Medien” auf einer Veranstaltung der Malekigroup, über die wir heute live berichten. In Frankfurt treffen sich führende Vertreter der traditionellen und etablierten neuen Medien zu Vorträgen und Podiumsrunden. Hier ist das Programm zu finden.

Besondere Innovationstempo kann man Condé Nast in Sachen HTML5 übrigens nicht nachsagen. So ist die deutsche Homepage ausschließlich mit Flash nutzbar, also nicht mit iPhone oder iPad. Und die deutsche GQ-Seite sieht auf dem iPhone auch nicht gerade erbaulich aus:

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Digitale Medien machen bei Springer den zweitgrößten Umsatzposten aus

Axel Springer ist mit einem historischen Rekord-Quartalsergebnis und einem kräftigen Umsatzzuwachs erfolgreich in das Geschäftsjahr 2010 gestartet, dies verkündete der Medienkonzern heute via Pressemitteilung. Eine Belebung des Werbemarktes, insbesondere im März, Kostendisziplin und positive Effekte aus Restrukturierungsmaßnahmen hätten zu einer deutlichen Verbesserung der Profitabilität in allen operativen Segmenten geführt. Zudem profitiere der Konzern vom anhaltend dynamischen Wachstum der digitalen Medien, die ihren Umsatz um mehr als 50 Prozent erhöhen und nach den inländischen Zeitungen den zweitgrößten Umsatzbeitrag liefern konnten.

„Axel Springer hat einen neuen Rekord für das Ergebnis eines ersten Quartals erreicht und die Prognose für das Gesamtjahr angehoben – das beweist: Die Transformation in die digitale Welt bietet für ein Inhalte-Unternehmen viel mehr Chancen als Risiken, und die sehr hohen Gewinnmargen der Zeitungen und Zeitschriften zeigen“, wird der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner zitiert. Demnach hätten die Digitalen Medien im ersten Quartal 2010 mit 160 Millionen Euro (104,7 Millionen Euro im Vorjahr) erstmals den zweitgrößten Umsatzbeitrag im Konzern geleistet. Darüber hinaus seien die Werbeerlöse in diesem Bereich um 47,3 Prozent auf 113,5 Millionen Euro (im Vorjahr noch 77,1 Millionen Euro) gestiegen.

Ein besonderes Augenmerk des Medienkonzern liegt auf dem Apple iPad. Bereits Anfang April hatte sich Döpfner von den neuen Möglichkeiten, die der Tablet insbesondere Verlagen bietet, begeistert gezeigt. Kostenpflichtige Anwendungen seien eine Möglichkeit, neue Umsatzfelder zu erschließen, so der Konzernchef. Das iPad hätte sogar das Zeug dazu, die Verlagsbranche zu retten, da Bezahlmodelle für den digitalen Journalismus unbedingt notwendig wären. Mit der App iKiosk (enthält die digitalen Ausgaben von Welt, Welt Kompakt und Welt am Sonntag) hat Springer einen Anfang gemacht. Ob das kostenpflichtige Angebote, ein digitales Zeitungsabo kostet 7,99 Euro im Monat, bei den deutschen iPad-Nutzern ankommt, wird sich zeigen. Laut Döpfner liegen die Vorteile beim iPad-Abo auf der Hand. Leser bekämen die News früher als die Papier-Ausgabe. Zudem seien die Inhalte attraktiv aufbereitet. Einziger Kritikpunkt des Konzernchefs ist übrigens die mit 30 Prozent relativ hohe Umsatzbeteiligung von Apple. Mit The Iconist startet der Verlag Ende Mai übrigens sein nächstes Bezahl-Angebot fürs iPad.

Von einem Erfolg ist der Medienkonzern überzeugt. So wurden die ebenfalls kostenpflichtigen Apps Bild und Welt fürs iPhone nach eigenen Angaben bisher mehr 140.000 Mal heruntergeladen.