Schlagwort-Archiv: Asus

Asus Eee Pad Transformer

Asus Eee Pad Transformer gerade erst erschienen – Nachfolger noch in diesem Jahr erhältlich?

Das Asus Eee Pad Transformer verkauft sich kurz nach seinem Marktstart bereits erstaunlich gut. 400 000 Stück konnte Asus seit Mitte Juni bereits absetzen. Gerade erst erschienen – schon gibt es Gerüchte und Überlegungen um ein mögliches Nachfolgemodell. Das Nachfolgemodell soll laut Asus-Chef Jonney Shih noch besser werden und – was eher verwundern dürfte – noch im zweiten Halbjahr 2011 erscheinen.

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Tablet mit Android OS

Google Android OS: Welches Tablet bekommt welches Update?

Das erste speziell für Tablets optimierte Google Android Betriebssystem war die Version 3.0 auch bekannt unter dem Codenamen Honeycomb. Es konnte mit Gestensteuerung und anderen Features aufwarten, die derart ausgestattete Tablets deutlich nutzerfreundlicher machten. Die Veröffentlichung ist mittlerweile ein halbes Jahr her und es sind bereits zwei Nachfolgeversionen erschienen. Zeit genug für diverse Tablet-Hersteller, ihre Tablets zu aktualisieren.

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Asus Eee Pad Transformer

Asus Eee Pad Transformer ab Juli erhältlich

Asus hat den Veröffentlichungstermin für das Asus Eee Pad Transformer bekanntgegeben. Ab Juli soll es für rund 500 Euro beim Elektronikhändler zu haben sein. Das Eee Pad Transformer kann mit einigen interessanten Features aufwarten, die sich von der breiten Masse der bereits verfügbaren Tablets abheben.

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ASUS Padfone

Asus Padfone: Smartphone und Tablet-PC in einem

Asus hat offenbar einen Trend erkannt und darauf aufbauend ein Gerät entwickelt, das Tablet-PC und Smartphone miteinander vereint. Asus denkt sich, da Telefone und Tablet PCs die am schnellsten wachsenden Marktsegmente im Bereich der Heimelektronik sind, wäre ein „Padfone“ die ultimative Lösung.

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ASRock arbeitet am eigenen Honeycomb-Tablet

Der taiwanische Mainboard-Hersteller ASRock will im zweiten Quartal dieses Jahres ein eigenes Tablet auf den Markt bringen. Das haben die Kollegen von der DigiTimes erfahren. Zur Ausstattung gehören soll demnach der Nvidia Tegra 2-Chipsatz sowie Android 3.0 (Honeycomb). Welche Displaygröße – 7 oder 10 Zoll – verwendet wird, steht bislang nicht fest. Unterstützung bekommt ASRock dabei von Pegatron Technology. Das Unternehmen stellt unter anderem auch die neuen Tablets für HTC her. Insider rechnen damit, dass das fertige Tablet auf der kommenden CeBIT in Hannover Anfang März bereits zu sehen sein wird.

(via liliputting.com)

CES 2011: Eee Slate EP121, Eee Pad Transformer, Eee Pad Slider und Eee Pad MeMO vorgestellt

Auf seiner CES-Pressekonferenz hat Asus vor wenigen Minuten vier neue Tablets vorgestellt. Echte Überraschungen sind allerdings nicht dabei, wie ein Blick auf die jetzt bekannt gewordenen technischen Spezifikationen zeigt. Als erstes Tablet wird der Eee Slate EP121 (12,1 Zoll Display, 1.280 mal 800 Pixel, Core i5-470M CPU, 2 oder 4 GB RAM, 32 oder 64 GB SSD, Windows 7) auf den Markt kommen. Der Verkaufsstart erfolgt noch in diesem Monat. Je nach Ausstattung kostet das Business-Tablet zwischen 999 und 1.099 US-Dollar. Im April kommt das Eee Pad Transformer (10,1 Zoll Display, 1.280 mal 800 Bildpunkte, Nvidia Tegra 2-Chipsatz, 512 MB oder 1 GB RAM, 16 oder 32 oder 64 GB Speicherplatz, Android Honeycomb) in den Handel und soll zwischen 399 und 699 Dollar kosten. Ab Mai ist dann das Eee Pad Slider (10,1 Zoll Display, 1.280 mal 800 Bildpunkte, Nvidia Tegra 2-Chipsatz, 512 MB oder 1 GB RAM, 16 oder 32 GB Speicherplatz, Android Honeycomb) an der Reihe. Je nach Ausstattung müssen Käufer zwischen 499 und 799 Dollar investieren. Im Juni kommt das Eee Pad MeMO (7 Zoll Display, 1.024 mal 600 Pixel, 1,2GHz Dual Core Qualcomm 8260 CPU, Android Honeycomb) mit einem Preis zwischen 499 und 699 Dollar auf den Markt.

 

Eee Pad MeMo


 

Eee Slate EP121


 

Eee Pad Transformer


 

Eee Pad Slider


 

CES 2011: Asus Eee Slate EP121 Hands-on und Unboxing-Video

Die Kollegen von blogeee.net hatten bereits im Vorfeld der CES in Las Vegas die Gelegenheit, sich das neue 12 Zoll Windows 7-Tablet, das Eee Pad EP121, von Asus einmal etwas näher anzuschauen. Das Ergebnis ist ein kleines, aber feines Hands-on und Unboxing-Video der Franzosen. Technische Details sind leider nicht all zu viele bekannt. Im Inneren sorgt ein Intel Core i5-Prozessor für die nötige Leistung. Zur weiteren Ausstattung gehören eine Webcam, ein HDMI-Ausgang, zwei USB-Ports sowie ein SD-Speicherkartenslot. Die Bedienung erfolgt sowohl via Touchscreen als auch mit einem Stylus, der sich in einer Ecke des Tablets versteckt.

Das Eee Pad EP121 richtet sich in erster Linie an Business-Kunden. Unbestätigten Meldungen zufolge soll auf dem Windows-Tablet bereits das Microsoft Office-Paket mit Word, Excel und Outlook installiert sein. In dem Video wird – wenn ich das richtig verstanden habe und mein Französisch nicht zu sehr eingerostet ist – aber nichts dergleichen erwähnt. Spätestens zur CES und nach einem ausführlichen Hands-on dürfte diese Frage aber geklärt sein. Auch ja, einen ungefähren Verkaufspreis gibt es auch schon. Rund 1.000 US-Dollar soll das Asus-Tablet kosten, wenn es im März auf den Markt kommt.

(via netbooknews.de)

Der ultimative Tablet-Guide zur CES 2011: Alle Neuheiten auf einem Blick

In wenigen Tagen beginnt die Consumer Electronic Show (CES) 2011 in Las Vegas. Vom 6. bis 9. Januar präsentieren dort rund 2.700 Aussteller aus aller Welt ihre Produktneuheiten. Ganz oben auf der Agenda stehen in diesem Jahr ganz sicher unzählige Tablets namhafter Hersteller und für Marktführer Apple dürfte die Luft um sein iPad allmählich dünner werden. Wie die Kollegen von CNET schon mal überschlagen haben, könnten auf der diesjährigen CES rund 70 (!!) neue Tablets vorgestellt werden. Auch wenn es am Ende nur 20 oder 30 Tablet-Neuheiten sein werden, die Branche und das Geschäft mit den flachen Multimedia-Alleskönnern boomt. Die Nachfrage der Nutzer nach immer leistungsfähigeren Tablet-Modellen ist riesig. Gewinner dürften vor allem Geräte mit dem Betriebssystem Android von Google sein. Vorgestellt werden aber auch Tablets mit Microsoft Windows 7 und das auf Linux basierende Betriebssystem MeeGo, webOS und QNX.

iPadinside.de hat sich vorab schon einmal die Mühe gemacht und alle Informationen und Gerüchte der Tablet-Hersteller zusammengetragen. Dennoch dürften sich die Tablet-Fans noch auf die eine oder andere Überraschung freuen, da bin ich mir sicher und zumal bei fast allen Tablet-Modellen noch wichtige Details fehlen. Die Spannung im Vorfeld der Branchenmesse ist jedenfalls hoch und in ein paar Tagen wissen wir mehr.

Dieser Tablet-Guide erhebt übrigens keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sollte aber die wichtigsten CES-Neuheiten enthalten. Wenn ich einen Tablet-Hersteller vergessen haben sollte, in den Kommentaren ist genug Platz. Ich ergänze dann gerne den Beitrag. So und jetzt viel Spaß beim Lesen!

Acer zeigt Tablets mit Android und Windows 7
Gleich mit mehreren Tablet-Modellen geht Acer auf der CES in Las Vegas an den Start. Präsentiert werden dort jeweils ein noch namenloses Gerät mit einem 5, 7 und 10 Zoll Display auf Android-Basis. Neben WLAN und UMTS gehören auch zwei Webcams, ein Anschluss für HDMI und USB sowie ein Kartenleser zur Ausstattung des 10 Zoll-Tablets (Codename Picasso). Es verfügt zudem über ein hochwertiges Metallgehäuse, beherrscht 10-Finger-Multitouch-Gesten und ist nur 13 Millimeter dick. Auch beim kleineren 7-Zoll-Tablet setzt Acer auf das Metallgehäuse. Hier sind sogar noch weitere technische Details bekannt. Der Touchscreen kann mit 1.280 mal 700 Bildpunkten auflösen, ein Dual Core-Prozessor (vermutlich die Nvidia Tegra 2-Plattform) sorgt für die nötigte Leistung. Preise stehen noch nicht fest, der Marktstart ist für April geplant.

Neben den Android-Tablets präsentiert Acer auf der CES auch ein 10,1 Zoll-Gerät mit Windows 7 als Betriebssystem. Das ebenfalls noch namenlose Tablet ist nur 15 Millimeter dick, sein Touchscreen löst mit 1.280 mal 800 Bildpunkten auf. Zur weiteren Ausstattung gehören WLAN, UMTS sowie zwei Webcams an der Vorder- und Rückseite für Video-Chats und Foto-Aufnahmen. Und jetzt wird es interessant: So kann das Windows-Tablet bei Bedarf in eine Art Docking-Station mit Tastatur gesteckt werden und dort wie ein Netbook genutzt werden. Zudem setzt Acer bei diesem Gerät nicht nicht auf einen Plattform von Nvidia, Intel, Qualcomm oder ARM, sondern auf AMD. Unbestätigten Meldungen zufolge ist das Windows-Tablet bereits mit der kommenden Zacate-APU mit zwei Kernen sowie der neuen Bobcat-Architektur ausgestattet. Als Marktstart ist der Februar anvisiert.
(via chip.de)

 

Archos 70 ist das erste Android-Tablet mit 250 Gigabyte Speicher
Interessant hört sich auch das neue Android-Tablet von Archos an. Wie der Hersteller mitgeteilt hat, handelt es beim Archos 70 um das weltweit erste Tablet mit 250 Gigabyte Speicherkapazität. Das Gerät soll trotz Festplatte (kein SSD) nur 14 Millimeter dick sein und knapp 400 Gramm wiegen. Zur Ausstattung gehören ein 1-GHz-ARM-Prozessor, ein kapazitiver 7 Zoll-Multitouchscreen mit einer Auflösung von 800 mal 480 Pixeln, WLAN (b/g/n, HDMI-Anschluss, 3D Open GL-Support sowie ein USB-Port zum Anschluss externer Geräte. Auch der Preis ist bereits bekannt. Rund 300 Euro kostet der Archos 70 mit der 250 Gigabyte Festplatte und soll bereits Mitte Januar ausgeliefert werden. Als Betriebssystem kommt übrigens Android 2.2 (Froyo) zum Einsatz.

 

Asus stellt Eee Pad-Reihe mit Android und Windows 7 vor
Auch Asus will pünktlich zur CES ein paar neue Tablet-Modelle vorstellen. Die Rede ist von insgesamt vier Geräten, die sich nicht nur im Aussehen und der Art der Bedienung unterscheiden, sondern auch vom Betriebssystem. Demnach soll das Eee Pad EP71 über einen 7 Zoll Display verfügen und mit Android laufen. Unbestätigten Meldungen zufolge kann das Asus-Tablet sowohl via Touchscreen als auch mit einem Stylus bedient werden. Dank eingebautem UMTS-Modul soll das Gerät auch über eine Telefonie-Funktion verfügen. Der Verkaufspreis soll knapp unter 400 US-Dollar liegen. Mit dem Eee Pad EP101 und dem Eee Pad EP102 gibt es gleich zwei Tablets mit einem 10 Zoll großen Display. Der große Unterschied bei den beiden Modellen liegt sowohl in der verwendeten Plattform als auch im Betriebssystem. So ist ein Eee Pad mit Windows 7 und Intels Oak Trail-Chipsatz ausgestattet, auf dem anderen Tablet kommt Android sowie die Tegra 2-Plattform zum Einsatz. Beide Modelle sollen voraussichtlich im März in den Handel kommen und zwischen 500 und 600 Dollar kosten.

Ebenfalls Windows 7 als Betriebssystem nutzt das Asus Eee Pad E121. Zur Ausstattung gehört ein 12 Zoll Display, ein Intel Core i5-Prozessor, eine Webcam, ein HDMI-Ausgang sowie ein Steckplatz für SD-Speicherkarten. Gerüchten zufolge ist auf dem Gerät bereits das Microsoft Office-Paket mit Word, Excel und Outlook vorinstalliert. Die Bedienung erfolgt sowohl via Touchscreen als auch mit einem Stylus. Auch hier gibt es bereits einen ungefähren Preis. Rund 1.000 Dollar soll das Business-Tablet kosten und ebenfalls im März auf den Markt kommen.
(via teltarif.de)

Update: Die Tablets wurden auf der Pressekonferenz nun offiziell vorgestellt. Alle technischen Details zum Eee Slate EP121, Eee Pad Transformer, Eee Pad Slider und Eee Pad MeMO gibt es hier.

 

Dell Streak 7 angeblich bereits Mitte Januar im Handel erhältlich
Das Streak-Tablet von Dell bekommt mit dem Streak 7 (Looking Glass) einen Nachfolger, der auf der CES in Las Vegas offiziell vorgestellt werden dürfte. Bereits kurz vor Weihnachten haben die Kollegen von engadget.com ein paar Details aus einem geplanten Werbespot für das neue Tablet veröffentlicht. Demnach soll das Gerät über einen 7 Zoll Touchscreen mit einer Auflösung von 1.280 mal 800 Bildpunkten verfügen und auf der Tegra 2-Plattform von Nvidia basieren. Als Betriebssystem kommt voraussichtlich Android 2.2 (Froyo) zum Einsatz. Wie Boy Genius Report erfahren hat, soll das Dell Streak 7 in den USA in Kooperation mit T-Mobile bereits am 19. Januar erhältlich sein. Weitere Details sind nicht bekannt.

 

HP PalmPad setzt auf webOS. Spezielles Tablet-Version für Studenten
Auch bei Hewlett Packard wird offenbar mit Hochdruck an einem Tablet gearbeitet. Wie die Kollegen des US-Nachrichtensenders Fox News erfahren haben, will der Hersteller auf der CES sogar gleich drei Varianten des PalmPad präsentieren. Demnach wird es zwei Tablet-Modelle für den Consumer-Markt und ein PalmPad-Modell nur für Schüler und Studenten geben. Allerdings sollen sich die Geräte technisch kaum unterscheiden. Während das PalmPad für den Endkunden mit einem 10 Zoll Touchscreen ausgestattet sein wird, verfügt die „Bildungs-Version“ nur über ein 8,9 Zoll Display. Zudem kann das HP-Tablet beispielsweise von Universitäten mit eigener Software auf die jeweiligen Bedürfnisse der Studienrichtungen angepasst werden.

Auch ein Verkaufstermin steht angeblich schon fest. Dem Bericht zufolge soll das PalmPad für Studenten im dritten Quartal 2011 zu Beginn des Herbstsemesters zur Verfügung stehen. Als Betriebssystem kommt das hauseigene webOS in der Version 2.5.1 zum Einsatz. Zur technischen Ausstattung ist nur wenig bekannt. Demnach sollen alle drei PalmPad-Varianten über einen Mini-HDMI-Ausgang sowie über einen USB 3.0-Port verfügen. Auch zwei Kameras an der Tablet-Vorder- und Rückseite gehören zur Ausstattung. Zum Preis ist nichts bekannt, ebenso wenig Details zum Prozessor und Speicherplatz.
(via mobicroco.de)

 

HTC Scribe soll noch im ersten Quartal 2011 erhältlich sein
Auch der Smartphone-Hersteller HTC wird pünktlich zur CES voraussichtlich ein eigenes Tablet vorstellen. Unbestätigten Gerüchten zufolge hört das Gerät auf die Bezeichnung HTC Scribe und soll mit Android 3.0 (Honeycomb) ausgeliefert werden. Ebenfalls mit an Bord: ein 10 Zoll Display (kapazitiv) mit 1.280 mal 720 Pixeln, zwei Gigabyte interner Speicher, der sich via microSD-Karte auf bis zu 32 Gigabyte erweitern lässt, sowie ein integrierter UMTS-Modul für den mobilen Internetzugang. Zudem soll das HTC Scribe auf der Nvidia Tegra 2 Dual Core-Plattform basieren und noch im ersten Quartal 2011 auf den Markt kommen. Soweit die Gerüchte. Weitere Details gibt es vielleicht schon in ein paar Tagen auf der CES in Las Vegas, spätestens aber zum Mobile World Congress in Barcelona im Februar diesen Jahres.

Update: Die Vermutungen haben sich bestätigt. Das HTC Scribe wird nicht in Las Vegas, sondern erst auf der Mobilfunkmesse Mitte Februar vorgestellt.

 

Lenovo LePad wird endlich vorgestellt
Lenovo will auf der CES in Las Vegas gleich zwei neue Tablet-Modell vorstellen. Details zur Hardware gibt es allerdings bisher nicht. Wie die Kollegen von Ars Technica berichten, will der Hersteller unter anderem das bereits im Sommer vergangenen Jahres angekündigte LePad der Öffentlichkeit vorstellen. Der ursprüngliche Verkaufsstart des 10 Zoll-Tablets war allerdings nach hinten verschoben worden, weil Lenovo sich entschied, noch auf das Release von Android 3.0 (Honeycomb) zu warten, welches sich für Tablets besser eignen soll als die bisher verfügbaren Android-Versionen.

Update: Der Hersteller hat das Tablet nun ebenfalls offiziell vorgestellt. Technische Daten sowie weitere Produktinfos zum Lenovo LePad gibt es hier.

LG Optimus Pad steht in den Startlöchern
Neuigkeiten in Sachen Tablet dürfte es endlich auch vom koreanischen Elektronik-Hersteller LG geben. Ende August letzten Jahres waren bereits erste Details zum Optimus Pad durchgesickert. Seitdem ist es um das nach eigenen Angaben „dünnste und leistungsfähigste Gerät seiner Art“ ruhig geworden. Auf der CES sind deshalb die Erwartungen diesbezüglich nun hoch. Wie die Kollegen von der Korea Times erfahren haben, soll zur Ausstattung des Optimus Pad ein 8,9 Zoll Touchscreen (kapazitiv) gehören. Als Betriebssystem kommt Android 3.0 (Honeycomb) zum Einsatz. Weitere Details sind leider noch nicht bekannt.

 

Motorola Xoom kommt wahrscheinlich bereits Mitte Februar in den Handel
Mit viel Spannung wird auch das Tablet von Motorola erwartet. Vor kurzem hatte der Hersteller bereits ein Video ins Netz gestellt, allerdings ohne Details zur Ausstattung, zum Preis und zu einem möglichen Verkaufsstart zu nennen. Ein paar Informationen sind aber dennoch durchgesickert. Demnach hört das Motorola Tablet auf die Bezeichnung Xoom (in einigen Ländern wohl auch Droid Xoom) und soll bereits Mitte Februar – pünktlich zum Mobile World Congress in Barcelona – auf den Markt kommen. Zur Ausstattung des 10 Zoll Tablets gehören ein kapazitiver Touchscreen mit einer Auflösung von 1.280 mal 800 Bildpunkten, 512 Megabyte Arbeitsspeicher, der Tegra 2 Dual Core-Chipsatz von Nvidia sowie zwei Kamera an Vorder- und Rückseite des Xoom. Motorola setzt ebenfalls Android 3.0 (Honeycomb) als Betriebssystem ein. Gegen Aufpreis soll auch ein integriertes LTE-Modem erhältlich sein. Weitere und vor allem offizielle Details gibt es sicherlich in Kürze, sobald die CES ihre Pforten geöffnet hat.

Update: Alle Details zum Motorola Xoom wurden nun offiziell auf dem Presse-Event bestätigt. Produktfotos, Video und die genauen Spezifikationen gibt es hier.

 

MSI Windpad 100W setzt auf Windows 7
Eine weitere Tablet-Neuheit kommt von MSI. Der Hersteller hat kurz vor Jahreswechsel im Rahmen eines Vorab-CES-Events bereits erste Details zu seinem Windpad 100W verraten. Das 10 Zoll Tablet ist demnach mit einem Intel Atom Z530 Prozessor, einer 32 Gigabyte große SSD, einem HDMI-Port sowie zwei Anschlüsse für USB ausgestattet. Abgerundet wird das Angebot von zwei Kameras auf der Vorder- und Rückseite des Windpads und einem Kartenleser für Speicherkarten. Im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern setzt MSI beim Windpad 100W nicht auf Android, sondern auf das Microsoft-Betriebssystem Windows 7. Ein erstes Hands-on Video gibt es bei Sascha von netbooknews.com zu bewundern. Weitere Details will MSI übrigens erst auf der CES verraten.

 

Notion Ink Adam Tablet erstmals persönlich testen
Mit Hochspannung dürfte auch die Präsentation des Notion Ink Adam Tablets auf der CES erwartet werden, da Pressevertreter sich das Gerät bisher quasi nur aus der Ferne anschauen durften und in Las Vegas nun die Gelegenheit haben, das Tablet von Notion Ink erstmals persönlich näher unter die Lupe nehmen zu können. Die technische Daten sowie der Preis sind nach dem Vorverkaufsstart ja kein Geheimnis mehr. Zur Ausstattung gehören ein 10,1 Zoll WSVGA-Display mit 1.024 mal 600 Pixeln oder ein stromsparendes Pixel Qi-Display, ein Nvidia Tegra 2-Chipsatz, 16 oder 32 Gigabyte Speicher, drei USB-Ports, HMDI, microSD-Slot, WLAN (b/g/b), Bluetooth, UMTS, GPS sowie eine schwenkbare 3,2 Megapixel Kamera. Als Betriebssystem kommt Google Android zum Einsatz. Das Gewicht wird je nach Modell zwischen 600 und 650 Gramm angegeben. Die Akku-Laufzeit soll bei 15 Stunden liegen. Je nach Ausstattung beginnt der Verkaufspreis bei 399 Euro. Die Auslieferung des Notion Ink Adam soll noch in diesem Monat erfolgen. Die erste Geräte-Charge ist allerdings bereits ausverkauft.

Update: Auch vom Notion Ink Adam Tablet gibt es neue Informationen in Form eines Hands-on und Promo-Videos sowie Bilder von der fertigen Eden-Benutzeroberfläche.


 

Ramos zeigt drei Tablet-Modelle
Gleich drei Tablet-Neuheiten stellt Ramos auf der CES vor. Das hierzulande kaum bekannte Unternehmen aus China präsentiert mit dem Ramos W12 ein 8 Zoll Tablet im 4:3-Format mit kapazitivem Touchscreen, einem Cortex A9 Prozessor sowie einem Mali-400 Grafikchip. Das Ramos W15 verfügt nach Hersteller-Angaben ebenfalls über ein 8 Zoll Touchscreen (im 16:9-Format allerdings). Bei diesem Tablet-Modell sorgt ein Cortex A8 Prozessor für die nötige Leistung. Sowohl das Ramos W12 als auch das Ramos W15 setzen auf das Android-Betriebssystem. Ob bereits Version 3.0 (Honeycomb) oder eine ältere Version des Google-OS zum Einsatz kommt, ist nicht bekannt. Das dritte Tablet ist das Ramos W10. Es verfügt allerdings nur über ein 3,8 Zoll Display, weshalb das Gerät nur bedingt als Tablet genutzt werden kann.
(via laptopmag.com)

 

RIM BlackBerry PlayBook kommt doch im Frühjahr in den Handel
Neuigkeiten dürfte auch der kanadische Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) zur CES im Gepäck haben. Nach dem Dementi der Gerüchte über eine Verschiebung des Verkaufsstarts wegen Akku-Problemen soll das BlackBerry PlayBook bereits im Frühjahr auf den Markt kommen. Zur Ausstattung des RIM-Tablets gehören ein 7 Zoll Multitouch-Display mit einer Auflösung von 1.024 mal 600 Pixeln, ein Dual-Core-Chip mit 1 GHz (auf Basis des Cortex A9) sowie ein Gigabyte Arbeitsspeicher. Zur weiteren Ausstattung gehören WLAN (a/b/g/n), Bluetooth 2.1 und je ein Kamera auf der Vor- und Rückseite des PlayBooks. Als Betriebssystem kommt QNX zum Einsatz. Das Gewicht wird mit 400 Gramm angegeben. Als Verkaufspreis wird ein Betrag unter 500 US-Dollar angestrebt.

Update: Das BlackBerry PlayBook wird in drei Speicher-Varianten mit 16, 32 und 64 GB erhältlich sein. Der Marktstart erfolgt in den USA. In Deutschland soll das RIM-Tablet erst im zweiten Halbjahr auf den Markt kommen. Zudem will der Hersteller im Laufe des Jahres noch eine LTE-Version seines PlayBooks anbieten.

 

Samsung Galaxy Tab 2 mit Nvidia Tegra 2 und Android 3.0 (Honeycomb) in Sicht?
Eine interessante Tablet-Neuheit dürfte es auch von Samsung geben. Nach dem großen Verkaufserfolg des Galaxy Tab (weltweit mehr als eine Million verkaufte Geräte seit Oktober 2010) wird der Konzern unbestätigten Meldungen zufolge auf der CES bereits einen Nachfolger präsentieren. Dabei soll es sich allerdings nicht um ein komplett neues Tablet handeln, sondern lediglich eine technisch verbesserte Version des aktuellen Galaxy Tabs. Den Gerüchten zufolge wird das Samsung Galaxy Tab 2 dann ebenfalls auf der schnelleren Tegra 2-Plattform von Nvidia basieren – angeblich eine „Voraussetzung“ von Seiten Googles, da der Chip-Satz als Referenzplattform für Android 3.0 (Honeycomb) entwickelt worden ist. Auch ein Super-Amoled-Display könnte beim Nachfolger des Galaxy Tabs zum Einsatz kommen. Spekuliert wird auch darüber, ob es sich beim neuen Samsung-Tablet wieder um ein 7 Zoll-Modell handeln wird, oder der Hersteller dieses Mal eher auf ein größeres Gerät mit einem 10 Zoll Display setzt.

 

Toshiba: Folio 100-Nachfolger mit 10 Zoll HD-DisplayToshiba
Wie die Kollegen von engadget.com erfahren haben, wird auch Toshiba zur CES ein neues Tablet vorstellen. Eine Produktbezeichnung hat der Folio 100-Nachfolger zwar noch nicht, allerdings sieht das Tablet trotz Prototypen-Status schon ganz gut aus. Zur Ausstattung gehören die Nvidia Tegra 2-Plattform, ein 10 Zoll Touchscreen (kapazitiv) mit einer Auflösung von 1.280 mal 800 Bildpunkten für HD-Wiedergabe, eine Zwei-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite sowie eine Fünf-Megapixel-Kamera auf der Rückseite des Tohsiba-Tablets. Ebenfalls an Bord ist ein Anschluss für USB und HDMI sowie ein Mini-USB-Port und ein Kartenleser für SD-Speicherkarten. Als Betriebssystem kommt Android 3.0 (Honeycomb) zum Einsatz. Das Gewicht wird mit 770 Gramm angegeben. Die Rückseite ist gummiert und wird in verschiedenen Farben erhältlich sein. Weitere Details wie der Verkaufspreis und die voraussichtliche Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt und werden sicherlich auf der CES offiziell bekannt gegeben werden.

Update: Offiziell ist noch nichts, allerdings ist jetzt das erste Hands-on Video vom neuen Toshiba-Tablet aufgetaucht.


 

Sharp Galapagos-Tablets mit Android und 10 Zoll Display
Auch der japanische Elektronikhersteller Sharp wird auf der CES mit einigen Tablet-Modellen vertreten sein. Bisher sind die Geräte nur in Japan erhältlich, dies soll sich allerdings schon bald ändern. Einem Bericht der Mainichi Daily News zufolge will das Unternehmen seine Tablets der Galapagos-Reihe nun auch in anderen Ländern auf den Markt bringen. Dafür nimmt Sharp aber einige Änderungen an der technischen Ausstattung der Geräte vor. Demnach sollen die Sharp-Tablets unter anderem noch mit einem UMTS-Modul ausgestattet werden. Bislang sind sie nur als WLAN-Varianten erhältlich. Beim Vertrieb setzt der Hersteller nach eigenen Angaben auf lokale Netzbetreiber. Als Betriebssystem kommt Google Android zum Einsatz.

 

ViewSonic stellt gleich drei Tablets vor
Auch Hersteller ViewSonic wird auf der CES in Las Vegas mit mehreren Tablet-Modellen vertreten sein. Allerdings sind die technischen Einzelheiten zu den drei Tablets noch ziemlich dürftig, wie die Kollegen vom Wall Street Journal feststellen mussten. So soll ein Tablet mit einem 4 Zoll-Display ausgestattet sein. Ebenfalls im Angebot soll ein 5 Zoll-Modell sein, welches voraussichtlich nur in den Schwellenländern veröffentlicht werden wird, sowie ein 9,7 Zoll-Tablet mit Android 3.0 (Honeycomb) und LTE-Unterstützung. Der Marktstart sei im ersten Quartal 2011 geplant.
(via netbooknews.de)

 

Vizio Tablet mit 8 Zoll HD-Display und Integration in das heimische Entertainment System
Auch der amerikanische TV-Gerätehersteller Vizio steigt ins Tablet-Geschäft ein und stellt auf der CES mit dem Vizio Tablet ein eigenes Gerät vor. Das berichtet die International Business Times im Vorfeld der Branchenmesse. Demnach verfügt das Tablet über ein 8 Zoll großes HD-Display und basiert auf dem Android-Betriebssystem. Zur Ausstattung gehören neben Schnittstellen für WLAN (b/g/n), Bluetooth und GPS auch ein HDMI-Anschluss sowie eine hochauflösende Kamera auf der Vorderseite für Videochats. Mehr Details wollte der Hersteller vorab nicht verraten. Der Verkaufsstart soll dem Bericht in den USA zufolge im Sommer dieses Jahres erfolgen. Ob der Hersteller das Multimedia-Tablet auch in anderen Ländern anbieten wird, ist nicht bekannt. Als kleinen Vorgeschmack auf die offizielle Vorstellung auf der CES hat Vizio allerdings schon ein kurzes Promo-Video ins Netz gestellt, in dem das Tablet bereits zu sehen ist. Wie ein Blick auf die Homepage des Herstellers zudem verrät, kann das Tablet auch als Fernbedienung für heimische Entertainment System genutzt werden.

Update: Einen ersten Eindruck vom Vizio Tablet sowie ein Hands-on Video gibt es hier.


 

Asus EeePad EP90: Erste Details zum neuen 8,9 Zoll-Tablet aufgetaucht

Dass der taiwanesische Hardware-Hersteller Asus derzeit an neuen Tablets arbeitet, ist seit der letzten Computex im Juni kein Geheimnis mehr. Dort hatte das Unternehmen erste Prototypen der EeePad-Reihe vorgestellt. Als Betriebssystem war Windows 7 von Microsoft im Gespräch, was später allerdings zugunsten von Google Android wieder verworfen wurde. Auf einer israelischen Nachrichtenseite namens Ynet sind jetzt die ersten Bilder vom neuen 8,9 Zoll-Tablet aufgetaucht – dem Asus EeePad E90. Und wie es aussieht, hat Asus nicht nur am Design einiges geändert. Das Gerät ist vom Umfang etwas dicker geworden. Auch die Farbe wurde leicht angepasst. Zudem verfügt das EeePad E90 nun über einen iPad-ähnlichen Home-Button.

Interessanterweise ist auf den aufgetauchten Bildern die gleiche Benutzeroberfläche zu sehen, die Asus bereits auf der Computex auf den Windows 7-Prototypen gezeigt hat. Demnach hat es Asus entweder geschafft, die gleiche Oberfläche für Android zu entwickeln oder die Fotos wurden entsprechend bearbeitet.

Den Informationen zufolge verfügt das EeePad E90 über ein Touchscreen-Display mit 1.024 mal 600 Bildpunkten und eine 1 GHz Dual Core Nvidia Tegra 2-CPU. Zur weiteren Ausstattung gehören 8, 16 oder 32 GB (je nach Modell) interner Speicher sowie 500 GB Online-Speicher auf einem Asus-Server, eine Webcam mit 0,3 Megapixel, USB, Kopfhöreranschluss, HDMI-Anschluss und Speicherkartenleser. Darüber hinaus ist das Asus-Tablet mit Bluetooth, WLAN, UMTS und GPS ausgestattet. Ein Schwachpunkt soll dem Bericht zufolge die Akkuleistung von viereinhalb Stunden sein. Zudem sollen auf dem EeePad eine ganze Reihe Programme vorinstalliert sein. Neben einer Office-Suite ist von einem PDF-Reader und drei E-Book-/E-Magazine-Apps von Amazon, Aldiko und Zinio die Rede.

(via boygeniusreport)

Asus Android Eee Pad kommt erst im März 2011

Die Ankündigung, dass Asus an einem Tablet namens Eee Pad arbeitet, ist nicht neu. Neu hingegen ist jedoch die Bestätigung, dass das Gerät nicht mehr in diesem Jahr auf den Markt kommen wird, sondern erst im März kommendes Jahres. Dies hat Unternehmenschef Jerry Shen jetzt den Kollegen von PC World offiziell bestätigt. Technische Details zum Eee Pad wollte er aber nicht preisgeben. Bekannt ist nur, dass das Gerät auf dem Betriebssystem Android basieren wird und weniger kosten soll als 399 US-Dollar (umgerechnet 312 Euro), um insbesondere dem Apple iPad Paroli bieten zu können. Konkreteres dürfte wahrscheinlich erst auf der CES in Las Vegas Anfang nächstes Jahres zu erfahren sein. Die Deutschland-Premiere des Eee Pad könnte demnach die Computermesse CeBIT in Hannover sein .

(via)

iPad-Konkurrenten kommen nur langsam in die Gänge – oder steigen ganz ab wie das WeTab

Mit der Computex steht die nächste große IT-Messe steht unmittelbar vor der Tür. Dort sind einige Gegen- und Alternativ-Entwürfe zum iPad zu erwarten. Eine kleine Bestandsaufnahme.

Leicht, lüfterlos, schick, starker Bildschirm, lange Akkulaufzeit, schnelles System, vollintegriert, interessierte Blicke – beim iPad weiß man, was man bekommt. Es bietet neben vielen Vorteilen einige Nachteile wie fehlende Multimediaschnittstellen, Webcams und, für den professionellen Einsatz wichtig, ausgefeilte Administrationswerkzeuge oder Zubehör wie Barcodescanner. Zudem sind Ausgaben von mindestens 500 Euro plus gut 100 Euro für sinnvolles Zubehör auch nicht jedermanns Sache.

Dennoch, nach 60 Tagen hat Apple mitten in schweren Staatskrisen über 2 Millionen Geräte verkauft, Stückzahlen, bei denen die seriösen Hersteller unter den Konkurrenten hellwach werden, so dass sie den Schritt von Labor-Entwicklungen zum Verkauf wagen wollen – doch erst mal müssen die Geräte fertig werden. Und das dauert noch einige Monate. Weil die wenig mutigen Konkurrenten nicht nur die Vorstellung von Apples Tablet PC, sondern auch die ersten Verkaufswochen abwarten wollten. Und weil Hardware und Software noch nicht so weit sind.

So hat Intel seine Moorestown-Plattform erst Anfang Mai vorgestellt, serienreife Geräte auf Android-Basis sollen erst im Herbst kommen, berichtet Heise. Nvidia hingegen hat seine Tegra 2- Plattform gerade offiziell verschoben, im Herbst soll es lediglich „weitere Informationen“ geben, aber nicht unbedingt fertige Geräte, berichtet Golem.

Doch immerhin werden in dieser Woche auf der 30. Computex in Taiwan die ersten Vorserienmodelle und Laborentwicklungen vorgestellt. Diese basieren in der Regel auf Googles Betriebssystem Android oder auf der neuen Compact-Embedded-Version von Windows 7. Beispielsweise hat Asus zwei Modelle vorgestellt, die für mehr als zum Lesen von Dokumenten geeignet sind. Das Eee Pad EP101TC kommt als Slate mit einem 10-Zoll-Bildschirm und einem Gewicht von unter 700 Gramm von den Äußerlichkeiten her am ehesten an das iPad heran. Von MSI ist das 10-Zoll-Wind Pad zu erwarten, das mit Windows 7 wie auch Android ausgeliefert werden soll. ZDNet.de nennt interessante 800 Gramm Gewicht und erträgliche acht Stunden Akku-Laufzeit – in einem Vollplastikgehäuse, was windmachende Lüfter notwendig machen oder für ein warmes Gerät sorgen dürfte.

Nicht ernst zu nehmen ist hingegen das, was VIA als Tablet auf Basis des veralteten Android 1.6 vorgestellt hat.  Im Laufe der Woche dürfte Neues von Acer und Gigabyte zu hören sein. Unklar ist noch, was Lenovo zeigen wird, das im Januar auf der CES mit dem IdeaPad U1 ein spannendes Gerät zeigte.

Windows 7 auf dem Finger-Tablet – kein großer Spaß

Die normale Desktop-Version mit Windows 7 ist vor wenigen Wochen von HP ausgemustert worden, da es offenbar keine lüfterlosen Designs ermöglicht, zu viel überflüssigen Ballast mitschleppt, nicht für die Fingerbedienung optimiert ist und für kostengünstige Geräte schlicht zu teuer ist. So hat HP seinen noch im Januar auf der CES stolz von Microsoft-Chef Steve Ballmer präsentierten Slate eingestampft und wird ihn in der zweiten Jahreshälfte mit Hilfe der durch die Übernahme von Palm eingekauften Technologie möglichst schnell ersetzen.

Die Palm-Übernahmeschlacht zeigt, dass nicht nur HP die Kombination von eigener Hard- und Software-Entwicklung, wie Apple sie vorgemacht hat, als erfolgversprechend und kopierenswert ansieht. Laut Engadget haben neben HP vier Firmen versucht, Palm zu kaufen. Sofern es Hardware-Firmen waren, die nach passender Software suchten, könnten sie bei den Münchner 4tiitoo-Leuten anklopfen, die ihr Projekt eines fingerfreundlichen Linux-Aufsatz gerade durch die Kooperation mit der Berliner Neofonie, zunächst WePad genannt, an die Wand gefahren haben – meinen wir:

Absteiger WeTab

Keine Chancen räumen wir dem voreilig hochgejubelten, schnell kritisch beäugten und gerade sehr tief fallenden WePad aus Deutschland ein, inzwischen in WeTab umbenannt. Die Macher haben viel zu früh viel zu hohe Erwartungen geweckt. Sie haben zu wenig Erfahrung in der Hardware-Produktion, haben keine fertige Hardware- und Software-Kombination und sich durch, freundlich gesagt, zahlreiche widersprüchliche Aussagen um jede Glaubwürdigkeit gebracht. Dass sie auf ihrer Facebook-Seite haufenweise Hohn, Spott und harsche Ablehnung ihrer einst hoffnungsvollen und stolzen Fans ernten, müssen sie sich selbst zuschreiben.

Die Erfindung als Anti-iPad war jedenfalls vom Namen (We statt i) über die Dokumentation (in den Produktspezifikation haben sie allen Ernstes eine direkte Gegenüberstellung von dem eigenen Gerät und dem iPad aufgeführt) bis zur Launch-Pressekonferenz, in der sich die Macher von Anfang bis Ende als Gegensatz zum Apple-Produkt präsentierten. Messeauftritt auf der Computex zur Vorbereitung des internationalen Launches? Zubehör? Verlagspartner? Liefertermin? Testgeräte? Serienmodelle? Alles Fehlanzeige.

Wir könnten uns zur Häme hinreißen lassen („Der Cargo-Lifter der IT-Industrie“ mutmaßte früh und pointiert Axel Postinett im Handelsblatt), wäre es nicht so traurig, dass wieder einmal ein deutsches Projekt so jämmerlich scheitert. Der Kern des Niedergangs liegt unseres Erachtens in der Partnerschaft der Münchner Software-Leute mit dem Berliner Vielversprecher Helmut Hoffer von Ankershoffen, der zwar aus alten Zeiten über Seilschaften bei Gruner&Jahr verfügt, aber für die Verschmelzung einer guten Software-Idee mit einem Gerät, das einen Weltmarktführer in die Defensive zwingen kann, dafür reicht es nicht. Kurz gesagt: Aus dem WePad wird das NeverPad.

Tablet-Spezialisten bleiben in der Nische

Zu den länger im Markt etablierten Tablet-Herstellern gehören einige Perlen. Doch Firmen wie Motion Computing und Paceblade, die lange vor Apple hervorragende Slates hergestellt haben, wollen sich nicht auf den Wohnzimmer-Markt stürzen, sie wollten das schon vor Apples Tablet-Launch nicht. Sie bleiben mit ihren teils für Spezialeinsätze gestalteten Geräten in der hochpreisigen Nische für Außendienst-Mitarbeiter und Mediziner.

Apple hat Zeit

Zusammengefasst hat Apple über ein halbes Jahr Zeit, sich nach der Etablierung in Hosentasche und Hemdjacke nun einen guten Platz auf dem Wohnzimmertisch, in Arzt- und Anwaltspraxen zu sichern. Zeit, die Apple nutzen wird – unter anderem, um mit Hilfe der Erfahrungen mit den ersten iPads in aller Ruhe die zweite Generation zu entwickeln. Und wenn Steve Jobs anlässlich der letzten Quartalszahlen verkündet, man habe noch „einige außergewöhnliche Produkte für dieses Jahr geplant“, dann sollte man das ernst nehmen und mit mehr als einem neuen iPhone rechnen.

Das iCar wird sicher noch auf sich warten lassen, und so lange die Film- und Fernsehindustrie die Heim-Vernetzung noch mit DRM möglichst weitgehend behindern will, wird ein Apple-Heim-Audio- plus-Video-Netzwerk („iHome“?) noch in der Ferne bleiben. Doch wieso nicht mit einem Musiknetzwerk beginnen? Das iPad wäre mit dem iPhone zusammen die ideale Steuerzentrale. Die Apple-Konkurrenten müssen sich echt anstrengen. Gut für uns alle.