Schlagwort-Archiv: AppStore

Silverlit Bluetooth Ferrari für iPad, iPod touch und iPhone

Ferrari fahren und per App für iOS-Geräte fernsteuern – Silverlit macht’s möglich!

Wer schon immer mal einen schicken feuerroten Ferrari steuern wollte, das dazu nötige Kleingeld allerdings nicht hat, kann jetzt deutlich preiswerter als bisher in das Vergnügen kommen. Der Hersteller Silverlit, bekannt für fernsteuerbare Fluggeräte, bietet den Ferrari Enzo im Maßstab 1:16 an. Das Besondere daran: Als Fernsteuerung  kommt eine App für iOS-Geräte wie iPhone, iPad und iPod zum Einsatz.

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Apple führt In-App Abonnements im iTunes Store ein

Wie erwartet hat Apple pünktlich zum Start der exklusiven iPad-Zeitung „The Daily“ seine bisher geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) im iTunes Store geändert. Demnach wurde der neue Abschnitt „In-App Abonnements“ in den Nutzungsbedingungen hinzugefügt. Hier wird unter anderem erklärt, wie In-App Abos automatisch verlängert, wie die automatische Verlängerung verwaltet und auf Wunsch wieder ausgeschaltet werden können. Darüber hinaus wird erklärt, dass Nutzer zu einer anteiligen Erstattung berechtigt sind, wenn sie sich dazu entschließen, das Abonnement innerhalb von 14 Kalendertagen ab Erwerb kündigen.

Ebenfalls interessant ist der folgende Hinweis: Apple holt das Einverständnis der Nutzer ein, um personenbezogene Daten dem Veröffentlicher (also beispielsweise dem Verlag) zu Marketingzwecken zur Verfügung zu stellen. Zum Schluss folgt noch ein Verweis auf mögliche Zahlungsmöglichkeiten im iTunes Store. Weitere Informationen zu diesem Thema will Apple übrigens in den kommenden Tagen (mit Verfügbarkeit von iOS 4.3) bekannt geben


 

Apple kickt Sony Reader-App aus dem AppStore. Keine fremden In-App-Käufe mehr erlaubt.

Wie die New York Times berichtet, hat Apple damit begonnen, einige Anwendungen aus dem AppStore zu entfernen, die es Nutzern erlauben, Inhalte „von außerhalb“ zu kaufen. Ein prominentes Opfer ist unter anderem die Sony Reader-App, mit der Nutzer E-Books aus dem Sony-Store kaufen, herunterladen und lesen konnten. In einem Schreiben hat Apple die betroffenen Entwickler darüber informiert, dass es künftig nicht mehr erlaubt sei, Inhalte außerhalb des AppStores zu kaufen. Zudem hätten Kunden auch keine Zugriff mehr auf diese Inhalte. Im Fall von Sony teilte Apple dem Unternehmen mit, dass Verkäufe innerhalb der App künftig über Apple zu erfolgen hätten. Begründet wird dieser Schritt mit Änderungen in den Geschäftsbedingungen.

Mit dem Start der iPad-Zeitung „The Daily“ soll im AppStore Gerüchten zufolge auch ein neues Abo-Bezahlmodell eingeführt werden, das automatisch wiederkehrende Zahlungen beispielsweise für digitale Zeitungs- und Zeitschriften-Abonnements unterstützt. Zahlungen innerhalb einer App (In-App-Käufe) sind momentan nur mit Einschränkungen möglich und müssen nach Ablauf eines gewissen Zeitfenstern durch den Nutzer immer wieder neu vorgenommen werden. Im Fall einer Zeitungs-App muss der Nutzer die angebotenen Abo-Inhalte (Subscriptions) immer wieder neu erwerben. Mit dem neuen Bezahlmodell soll dies der Vergangenheit angehören. Abo-Inhalte verlängern sich dann automatisch, insofern der Nutzer über ausreichend Guthaben verfügt und die Abo-Inhalte nicht von sich aus wieder kündigt.

Ob auch andere Reader-Apps wie von Kindle und Barnes & Noble aus dem AppStore gekickt werden, bleibt abzuwarten. Unwahrscheinlich ist es aber nicht, zumal diese Anwendungen ebenfalls In-App-Käufe anbieten ohne das Apple davon profitiert.

(via macrumors.com)

Es ist vollbracht: 10 Milliarden Downloads im Apple AppStore

Der nächste Meilenstein in der Erfolgsgeschichte des Apple AppStore ist erreicht. Ein Britin namens Gail Davis hat nach Angaben von Apple am Wochenende die Rekordmarke geknackt und die 10.000.000.000ste App heruntergeladen. Als kleines Dankeschön bekam sie einen iTunes-Gutschein in Höhe von 10.000 US-Dollar überreicht. Derzeit stehen im AppStore von Apple rund 350.000 Anwendungen für iPhone, iPad und iPod touch zum Download bereit. Zahlen, auf die das kalifornische Unternehmen sicherlich ziemlich stolz sein kann, zumal das Angebot vor zweieinhalb Jahren erst an den Start gegangen ist. So wurde im vergangenen Jahr bereits die Rekordmarke von sieben Milliarden Downloads erreicht.

“With more than 10 billion apps downloaded in just two and a half years—a staggering seven billion apps in the last year alone—the App Store has surpassed our wildest dreams,” said Philip Schiller, Apple’s senior vice president of Worldwide Product Marketing. “The App Store has revolutionized how software is created, distributed, discovered and sold. While others try to copy the App Store, it continues to offer developers and customers the most innovative experience on the planet.”

The revolutionary App Store offers more than 350,000 apps to iPhone, iPod touch and iPad users in 90 countries around the world, with more than 60,000 native iPad apps available. App Store customers can choose from an incredible range of apps in 20 categories, including games, business, news, sports, health, reference and travel.

Disney verkauft eine Million E-Book-Apps

Disney Publishing hat mit dem Verkauf von einer Million E-Books für iPad, iPhone und iPod touch einen wichtigen Meilenstein erreicht. Dies teilte das Unternehmen heute auf der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas mit. Und auf das Ergebnis kann Disney durchaus stolz sein, insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Unterhaltungskonzern derzeit insgesamt nur neun verschiedene digitale Bücher-Apps im AppStore von Apple anbietet. Dazu gehören unter anderem die besonders erfolgreichen „Toy Story Read-Along“-Titel sowie die Puzzle-Bücher „Cars Ligning“, „Mickey’s Spooky Night“ und „Winnie The Pooh“. Wie Disney Publishing weiter mitteilt, seien alle E-Books in den Top 10-Charts für verkaufte Bücher gewesen. Die „Toy Story Read-Along“-App sei neun Monate nach dem Launch sogar immer noch in den Charts (in über 35 Ländern) vertreten.

Digitale Kinderbücher erfreuen sich nicht nur im Apple AppStore schon seit längerer Zeit über großen Zuspruch. Davon profitiert natürlich auch Disney Publishing. Die „Toy Story Read-Along“-App war eine der ersten Angebote dieser Art im AppStore (bereits zum Start des iPads übrigens, wenn ich mich nicht täusche) und gilt in den Augen vieler Nutzer immer noch als Vorzeige-E-Book. Die englischsprachige Ausgabe des ersten Buches gibt es übrigens kostenlos zum Download, die deutsche Version der interaktiven E-Book-App kostet dagegen 2,99 Euro.

(via tuaw.com)

Hereinspaziert: Der Mac AppStore ist ab sofort geöffnet

Der Mac AppStore ist ab sofort geöffnet. Das neue Angebot ist vor wenigen Minuten zeitgleich in mehr als 90 Ländern (darunter auch Deutschland) gestartet und hält nach Angaben von Apple bereits mehr als 1.000 kostenlose Anwendungen als auch Bezahl-Apps aus den Bereichen Bildung, Spiele, Grafik & Design, Lifestyle, Produktivität und Dienstprogramme für Mac-Nutzer zum Download bereit. Vom Konzept ähnelt der Mac AppStore dem bekannten AppStore für iPhone, iPad und iPod touch. Es gibt Übersichten von neuen und beachtenswerten Apps, Kategorien, Bewertungen und Nutzer-Rezensionen. Ein Klick genügt, um Apps zu kaufen, herunterzuladen, zu installieren und sie im Anschluss sofort zu starten. Updates sind danach ebenfalls über den AppStore erhältlich, so dass es ziemlich einfach sein dürfte, alle installierten Apps stets auf den neuesten Stand zu halten.

Das Angebot steht Nutzern von Mac OS X Snow Leopard als kostenloser Download über die Softwareaktualisierung zur Verfügung. Nutzer mit einem älteren Mac OS X-Betriebssystem haben beim Mac AppStore leider das Nachsehen. Zur Nutzung wird eine Apple ID benötigt. Der Mac AppStore ist übrigens Teil eines rund 115 MB großen Mac OS X Updates auf Version 10.6.6 und kann wie gesagt über die Softwareaktualisierung heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Mac AppStore gibt es auf der offiziellen Apple-Seite.



Apple löscht Wikileaks-App aus dem AppStore. 4.434 Dollar Spenden gesammelt

Ist der Ruf einmal ruiniert, löscht es sich ganz ungeniert. Getreu diesem Motto hat Apple gestern Abend mit der inoffiziellen Wikileaks-App wieder einmal eine bereits zugelassene Anwendung in seinem AppStore nachträglich und ohne Angabe von Gründen wieder entfernt. Das Gastspiel im Online-Shop währte nicht lange. Vor zwei Tagen war die 1,59 Euro (1,99 US-Dollar) teure App von den Qualitätstestern für den Verkauf im AppStore zugelassen worden. Je einen Dollar aus dem App-Verkauf wollte der Entwickler der Wikileaks-Plattform spenden. Doch nach dem Entfernen der App ist nun Schluss mit der Unterstützung.

Die Gründe der Lösch-Aktion sind weiterhin im Dunkeln. Wie der App-Entwickler Igor Barinov den Kollegen von techcrunch.com jetzt aber bestätigt hat (siehe Screeshot), wurde die App nicht wie von einigen Nutzern vermutet vom ihm aus dem Angebot des AppStores entfernt, sondern von Apple selbst.

Bislang hat sich Apple dazu nicht geäußert. Ob dies auf Druck der Wikileaks-Gegner (ganz vorne mit dabei die US-Regierung, Spionagevorwürfe) geschehen ist, darüber kann zu diesem Zeitpunkt nur spekuliert werden. Nicht bekannt ist übrigens auch, wie oft die Wikileaks-App in den vergangenen zwei Tagen heruntergeladen wurde und wie hoch die bisherige Spendensumme ist.

Update 1: Über seinen Twitter-Account hat der Entwickler zwei interessante Grafiken veröffentlicht. Aus ihnen geht hervor, dass die Wikileaks-App insgesamt 2.860 mal heruntergeladen wurde und dem Entwickler Einnahmen in Höhe von 3.764,77 US-Dollar beschert hat. An Spenden seien damit 2.860 Dollar (je ein Dollar pro verkaufter App) zusammengekommen. Auf dem ersten Platz der Spendenliste steht übrigens die USA (mit 532 Downloads), knapp dahinter auf Platz 2 ist Deutschland (mit 518 Downloads) und der dritte Platz (mit 401 Downloads) geht an die Niederlanden.

Update 2: Mittlerweile gibt es neue Informationen über die vermeintliche Lösch-Aktion. Wie ein Blick in die Richtlinien für Anwendungen im AppStore zeigt, hätte die Wikileaks-Apps eigentlich gar nicht erst im AppStore zugelassen werden dürfen. Demnach müssen Spendensammel-Apps (für anerkannte gemeinnützige Organisationen) einerseits kostenlos angeboten werden, andererseits muss das Sammeln von Spendergeldern über eine externe Webseite oder SMS erfolgen. Vielen Dank für den Hinweis.

Update 3: Der Entwickler hat sich wieder zu Wort gemeldet und die aktuellen Downloadzahlen seiner Wikileaks-App veröffentlicht. Demnach wurde die Anwendung insgesamt 4.434 mal heruntergeladen, was zu 5.825,15 Dollar Einnahmen führte. Pro verkaufter App spendet Igor Barinov einen Dollar, was unterm Strich 4.434 Dollar an Spenden für Wikileaks macht. Auch eine neue Übersicht der Spendenliste ist seit ein paar Minuten online. Demnach steht Deutschland mit 1.107 Downloads mit großem Abstand zu USA (609 Downloads), den Niederlanden (423 Downloads) und Großbritannien (377 Downloads) an der Spitze des App-Verkäufe.

Update 4: Apple hat sich zu der Sache überraschend geäußert: „We removed WikiLeaks because it violated developer guidelines. An app must comply with all local laws. It may not put an individual or target group in harms way“. Weitere Fragen bezüglich der Lösch-Aktion wollte der Unternehmenssprecher nicht beantworten. Zudem hat sich Apple bei dem Entwickler gemeldet und ihm ein „offizielles Statement“ innerhalb der nächste zwei Tage in Aussicht gestellt. Darüber hinaus hätte die Wikileaks-App aber keine Chance, wieder in den AppStore zurück zu kehren.

Mac AppStore: Am 6. Januar geht es los, Apple bestätigt Starttermin

Es ist offiziell. In drei Wochen, am 6. Januar 2011 um genau zu sein, eröffnet Apple seinen Mac AppStore. Wie das Unternehmen gestern Abend per Pressemitteilung bekannt gab, wird das neue Angebot zum Start in 90 Ländern (darunter auch Deutschland) verfügbar sein und sowohl kostenlose Anwendungen als auch Bezahl-Apps aus den Bereichen Bildung, Spiele, Grafik & Design, Lifestyle, Produktivität und Dienstprogramme für Mac-Nutzer bereit halten. Der AppStore habe mobile Apps revolutioniert, so Steve Jobs. Man hoffe nun dasselbe mit dem Mac AppStore für PC-Apps zu schaffen.

Vom Konzept ähnelt der Mac AppStore dem bekannten AppStore für iPhone, iPad und iPod touch. Es gibt Übersichten von neuen und beachtenswerten Apps, Kategorien, Bewertungen und Nutzer-Rezensionen. Ein Klick genügt, um Apps zu kaufen, herunterzuladen, zu installieren und sie im Anschluss sofort zu starten. Updates gibt es direkt über Mac AppStore, so dass es einfach ist, alle installierten Apps immer auf den neuesten Stand zu halten. Das Angebot steht Nutzern von Mac OS X Snow Leopard (10.6) als kostenloser Download über die Softwareaktualisierung zur Verfügung. Nutzer mit einem älteren Mac OS X-Betriebssystem haben beim Mac AppStore leider das Nachsehen.

Apple: Das sind die 10 besten iPad-Apps 2010

Das Jahr 2010 neigt sich so langsam dem Ende zu und damit wird es auch an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Auch Apple pflegt diese Tradition und präsentiert in seinem AppStore derzeit mit iTunes Rewind 2010 unter anderem die besten Anwendungen für iPhone, iPad und iPod touch der vergangenen zwölf Monate. Neben den zehn besten Gratis-Apps gibt es jeweils auch eine Top 10 aller bezahlten Apps sowie eine Übersicht mit den zehn umsatzstärkten Anwendungen. Neben den vier Apple-eigenen Apps (Pages, Numbers, Keynote und iBooks) hat es auch Google mit den Mobile Apps und Earth sowie Amazon mit seinen Kindle E-Reader-Software in das Ranking geschafft. Ebenfalls interessant – aber wenig überraschend – ist, dass unter den zehn umsatzstärksten Apps auch fünf Spiele zu finden sind.

Top 10 aller bezahlten iPad Apps

  1. Pages
  2. GoodReader for iPad
  3. Numbers
  4. Angry Birds HD
  5. Keynote
  6. Glee Karaoke
  7. WolframAlpha
  8. Pinball HD
  9. Friendly for Facebook
  10. Star Walk for iPad

Top 10 aller kostenlosen iPad Apps

  1. iBooks
  2. Pandora Radio
  3. Netflix
  4. Google Mobile App
  5. Solitaire
  6. Movies by Flixster – with Rotten Tomatoes
  7. IMDb Movies & TV
  8. Kindle
  9. Google Earth
  10. Virtuoso Piano Free 2 HD

Top 10 der umsatzstärksten iPad Apps

  1. Pages
  2. Numbers
  3. Keynote
  4. LogMeIn Ignition
  5. SCRABBLE for iPad
  6. Documents To Go® Premium – Office Suite
  7. Angry Birds HD
  8. Real Racing HD
  9. Plants vs. Zombies HD
  10. Proloquo2Go

BILD iPad-App gestartet, mobile Internetseite auf dem Tablet gesperrt

Seit gestern haben iPad-Besitzer, die bisher auf ihrem Multimedia-Tablet via Browser das kostenlose Angebot von bild.de genutzt haben, das Nachsehen. Der Verlag hat den Abruf der mobilen Internetseite bis auf weiteres gesperrt. Wird die Seite trotzdem aufgerufen, wird der iPad-Nutzer darauf hingewiesen (Screenshot siehe unten), dass ab sofort die BILD-Zeitung als Anwendung im AppStore von Apple zur Verfügung steht und dort kostenpflichtig heruntergeladen werden kann. Wie der Verlag mitteilt, kostet die BILD HD App beim Erstkauf einmalig 79 Cent und kann eine Woche lange genutzt werden. Danach kostet eine Ausgabe regulär 79 Cent. Ein Monats-Abo wird mit 12,99 Euro berechnet, ein 3-Monats-Abo kostet 34,99 Euro und ein Jahres-Abo 129,99 Euro.

Ein paar Zitate aus der Pressemitteilung:

BILD macht die Zeitung neu erlebbar: In einer eigenen Applikation für das Apple iPad präsentiert BILD ab sofort das Beste aus allen Welten: Print, Online, Mobile – und der Spieleindustrie. BILD HD bietet den Nutzern des Tablet-PCs ein in sich geschlossenes Produkt, das sich inhaltlich an der Struktur von Europas größter Tageszeitung orientiert und die Schnelligkeit und Aktualität der Onlinewelt garantiert. Gleichzeitig erfindet BILD durch eine multimediale Verlängerung, Bewegtbild, Animationen und zahlreiche spielerische Effekte eine komplett neuartige Form, Geschichten zu erzählen.

Für die innovative Umsetzung der Nachrichten-App hat BILD ein eigenes Produktions-Tool entwickelt. Die App nutzt dabei Technologien aus der Gaming-Branche und ermöglicht damit neue, bislang ungekannte Darstellungsformen für Nachrichten. So wird unter anderem eine “Physic Engine” verwendet, die realistische Bewegungen und Interaktionen simuliert. Anfang des kommenden Jahres stellt BILD dieses umfassende Produktionstool als freizugängliche Open Source-Lösung im Internet zur Verfügung.

Kai Diekmann, Herausgeber und BILD-Chefredakteur: „Mit der iPad App tritt BILD in eine neue Dimension der Erlebbarkeit. Das Spiel mit Bewegung, mit Zeit und Raum ermöglicht uns, die BILD zum Anfassen und Zuhören anzubieten. Zusammen mit der ganzen Aktualität von BILD.de und den Inhalten der Regionalausgaben ist BILD mit der App multimedial noch ein Stück näher am Leser.“

Zum Start der BILD iPad-App hat übrigens der Volkswagen-Konzern das Nachrichtenangebot auf dem iPad als exklusiver Werbepartner gebucht und ist dort laut Verlag bis Ende Dezember mit verschiedenen innovativen Werbeformen vertreten.

iOS 4.3 bringt neues Bezahlmodell für Abo-Inhalte, Release für Mitte Dezember geplant

Das Anfang der Woche zum Download freigegebene iOS 4.2.1 ist noch gar nicht überall installiert, da machen bereits die ersten Gerüchte über iOS 4.3 die Runde. Wie unter anderem im US-Blog PadGadget zu lesen ist, plant Apple zusammen mit Rupert Murdoch’s News Corp (Stichwort: die iPad-Zeitung „The Daily“) ein gemeinsames Medien-Event. Als Termin sei der 9. Dezember im Gespräch, heißt es. Und ein paar Tage später, am 13. Dezember, soll bereits iOS 4.3 für iPhone, iPad und iPod touch erscheinen.

Zentraler Bestandteil des neuen Release ist demnach ein neues Abo-Bezahlmodell für den AppStore, das automatisch wiederkehrende Zahlungen beispielsweise für digitale Zeitungs- und Zeitschriften-Abonnements unterstützt. Die entsprechende Schnittstellen (API) für die Entwickler seien derzeit noch nicht in iOS integriert. Zahlungen innerhalb einer App (In-App-Käufe) sind momentan nur mit Einschränkungen möglich und müssen nach Ablauf eines gewissen Zeitfenstern durch den Nutzer immer wieder neu vorgenommen werden. Im Fall einer Zeitungs-App muss der Nutzer die angebotenen Abo-Inhalte (Subscriptions) immer wieder neu erwerben. Mit dem neuen Bezahlmodell soll dies der Vergangenheit angehören. Abo-Inhalte verlängern sich dann automatisch, insofern der Nutzer über ausreichend Guthaben verfügt und die Abo-Inhalte nicht von sich aus wieder kündigt.

Stern E-Magazin sowohl als iPad-App als auch im Online-Kiosk Bubbles verfügbar

Anfang Oktober wurde bekannt, dass der Medienkonzern Gruner + Jahr seinem einstigen Medienpartner Neofonie den Rücken zugekehrt hat. Die Entwicklung eines Publishing-Systems mit den WeTab-Machern (WeMagazine) sei “derzeit zurückgestellt, hieß es vor ein paar Wochen. Zugleich kündigte der Verlag an, dass der Stern als E-Magazin nun zuerst auf dem iPad erscheinen werde. Als Plattform kam eine Publishing-Lösung des niederländischen Anbieters WoodWing zum Einsatz. Seit wenigen Stunden ist das Magazin als iPad-App nun auch im AppStore von Apple zu finden und kann zusammen mit einem Probeheft (Werbepartner ist übrigens die Deutsche Telekom) kostenlos heruntergeladen werden. Die reguläre Ausgabe wird 2,99 Euro kosten und ist damit um 41 Cent günstiger als die Print-Ausgabe (3,40 Euro). Darüber hinaus können die digitalen Ausgaben künftig auch über den Online-Kiosk Pubbles heruntergeladen werden.

Eigene Inhalte in Form von exklusiven Geschichten gibt es nicht. Was es jedoch gibt, sind Erweiterungen der gedruckten Themen um Fotogalerien sowie Video- und Audio-Beiträge. In der Testausgabe wurde zum Beispiel eine Reportage über Tiere, die aus Eiern schlüpfen, um ein Video ergänzt, in dem die Fotografen der Geschichte über ihre Erlebnisse berichten. Eine Herz-Kreislauf-Story bietet Infografiken des Herz-Kreislaufsystems und der Lunge, die sich per Touchscreen animieren lassen.

(via kress.de)

UPDATE: Zum Start des E-Magazins hat Grunder + Jahr eine Pressemitteilung veröffentlicht. Ein ersten Eindruck von der Stern-App vermittelt dieses Video.

iA Writer – mächtiges Texttool für Autoren auf dem iPad

Dieser Artikel entstand direkt auf dem iPad. Genauer gesagt in der Autoren-App iA Writer, die im Moment wohl effektivste Art Texte auf dem iPad zu schreiben. Dabei stellt die Software dem Autor einiges an Hilfsmöglichkeiten zur Verfügung. Die App wurde weniger mit umfangreichen Funktionen als viel mehr stark am Minimalismus konzipiert. Und das ist ein großer Vorteil dieser App.

Bis hier hin dauert es circa 20 Sekunden diesen Text zu lesen. Das teilt iA Writer ebenso mit wie die Anzahl an Wörtern und Buchstaben eines Dokuments. Positioniert man den Cursor an einer beliebigen Stelle im Dokument, wird die sog. Reading Time ausgegeben. Den gesamten Text zu lesen dauert rund zwei Minuten.

Eine spezielle Leiste in der iPad-Software-Tastatur positioniert den Cursor |vor oder nach| einem Wort und stellt häufige Satzzeichen zur Verfügung. Drückt man auf ein Schloss, so werden nur die drei aktuellen Zeilen eingeblendet. Die Schreibkonzentration in diesem Focus Mode wird unter Umständen erhöht. Auch Cursortasten, die in der normalen Soft-Tastatur des iPads fehlen, sind vorhanden. Richtig Spaß macht iA Writer in Kombination mit der echten iPad-Tastatur. Sämtliche Sondertasten arbeiten mit der App zusammen und das sowieso schon schnelle Schreiben wird noch effektiver.

Auf dem Mac wurde der Minimalismus beim Textschreiben erstmals und konsequent vor vielen Jahren mit dem Editor Ulysses eingeführt. Schon damals konnte man in einem speziellen Modus „mit seinem Text alleine“ sein. Ohne störende GUI-Elemente, ohne überladende Funktionen und ohne andere überfrachtende Elemente. Das dadurch die Schreib-Kreativität gesteigert werden kann, dürfte unbestritten sein. Ebenso macht es viel Spaß unter solchen reduzierten Umständen zu texten. Im Moment arbeitet der Ulysses-Entwickler The Soulmen sogar an einer iPad-Version – unter dem Namen Daedalus|Touch.

Doch zurück zu iA Writer. Information Architects, eine Design-Agentur, Informations-Architekten und Entwicklerschmiede aus Japan und der Schweiz, wurden bei ihrer Arbeit von vielen bekannten Personen unterstützt. Unter anderen von Erik Spiekermann, dem bekannten Typografen und Jürgen Siebert von FontShop. Kein Wunder, dass bei so illustrer Schriftkompetenz auch ein spezieller Schreibfont, die Nitti Light vom Fontlabel Bold Monday, zum Einsatz kommt. Am Beispiel von iA Writer sieht man wie wichtig es ist sich intensiv mit digitalem Text auseinander zu setzen, um einen bestmöglichen Workflow beim User zu erzielen.

Fertige Texte, die übrigens per Auto Save-Funktion ständig gesichert werden, können in Dropbox hoch geladen oder per E-Mail verschickt werden. Copy & Paste funktioniert selbstverständlich ebenso gut. Auch eine Rechtschreib- und Ersetzen-Funktion ist vorhanden.

BILD startet kostenpflichtige Service-Apps und sucht Entwickler für neue mobile Angebote

Nach der Etablierung seiner BILD-App baut der Axel Springer Verlag sein Angebot im iTunes-Store weiter aus und vertreibt künftig unter dem BILD App Label mit den kostenpflichtigen Service-Apps Bußgeldrechner (0,79 Euro), Staumelder (1,59 Euro) und Food Guide (2,39 Euro) zusätzliche Bezahl-Angebote für das iPhone, die natürlich auch auf dem iPad lauffähig sind. Weitere selbst entwickelte Angebote sowie Kooperationen in den Rubriken Navigation, Spiele, Lifestyle und Medizin sollen laut Pressemitteilung des Medienkonzerns in den nächsten Wochen folgen.

„Wir haben vorgemacht, wie man kostenpflichtige mobile Angebote erfolgreich und langfristig etabliert“, wird Donata Hopfen, Geschäftsführerin BILD digital, zitiert. Auch Entwickler hätten nun die Möglichkeit, ihre Apps gemeinsam mit dem Verlag weiterzuentwickeln, diese unter dem BILD App Label zu vertreiben und damit von dem Vermarktungskonzept und der Reichweite der starken BILD-Marke zu profitieren.

Sky Sport App ab November auch in HD

Kurz vor Beginn der Fussball-WM in Südafrika hat der Bezahlsender Sky Anfang Juni mit seiner gleichnamigen App für das Apple iPad ein neues Streaming-Angebot vorgestellt. Während der Weltmeisterschaft konnten so rund 2,5 Millionen Sky-Abonnenten die Spiele auf dem Tablet live mitverfolgen, sich Video-Zusammenfassungen der Spiele anschauen oder ein Blick auf die Wertungstabelle werfen. Wie das Unternehmen nun mitgeteilt hat, will der Münchner PayTV-Sender ab Ende Oktober auch HD-Inhalte auf das iPad bringen. Entsprechende Gerüchte waren bereits auf der IFA Anfang September in Berlin aufgetaucht. Laut Pressemitteilung kommen zu dem bisherigen Angebot die beiden Kanäle Sport HD1 und HD2 hinzu. Abonnenten können so die Bundesligakonferenz, ein Einzelspiel des Samstagnachmittags sowie alle Einzelspiele des Wochenendes schauen.

Normalerweise steht das Angebot nur Kunden zur Verfügung, die auch das entsprechende Sport-Programm abonniert haben. In der Einführungsphase können aber auch alle anderen Sky-Kunden das neue Angebot ohne Aufpreis bis zum Jahresende nutzen. Nicht-Abonnenten stehen lediglich die Sportnachrichten sowie das Datencenter zur Verfügung.

MAN stellt Messe-Guide-App zur IAA 2010 vor

Eine eigene App als Messe-Guide? Immer mehr Unternehmen und Veranstalter setzen auf mobile Messeführer in Form von Applikationen für das Smartphone und für den TabletPC. Auch der Nutzfahrzeughersteller MAN geht jetzt erstmals diesen Weg. Im Vorfeld der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA), die vom 23. bis 30. September 2010 in Hannover statt findet, hat das Unternehmen nun eine kostenlose App vorgestellt, die Messebesucher nicht nur mit Informationen über MAN versorgt, sondern auch andere nützliche Details zur IAA bündelt. Demnach sind in der App Wegweiser für die An- und Abreise, Öffnungszeiten und Ticketpreise, Gelände- und Hallenpläne sowie ein Ausstellerverzeichnis mit Hallen- und Standnummer enthalten. Zudem können Besucher mit Hilfe der App ihren Messebesuch planen.

Die App ist in den Sprachen Deutsch, Englisch und Portugiesisch erhältlich und kann bereits im Apple AppStore heruntergeladen werden. Kurz vor Messebeginn soll es noch ein Update geben. Der digitale Messe-Guide wurde übrigens für das iPhone opimiert, läuft aber auch problemlos auf dem iPad. Auch die Veranstalter der Computermesse CeBIT hatten in diesem Jahr erstmals einen Messe-Guide in Form einer App angeboten, doch leider stand die App nicht rechtzeitig zu Messebeginn im AppStore zur Verfügung. Mit diesem peinlichen Problem dürfte der Fahrzeughersteller allerdings nicht zu kämpfen haben.

(via cp-monitor)