Schlagwort-Archiv: Amazon

Das zukünftige Amazon-Tablet?

Analyse: Apples iPad 2 wird auch 2012 Marktführer bleiben – Amazon größter Konkurrent

An der Vormachtstellung des iPad von Apple wird auch das kommende Jahr 2012 nichts ändern. Das glauben zumindest Analysten der Investmentbank Canaccord Genuity. Auch wenn wiele weitere Hersteller auf den Markt drängen, wird der Anteil an verkauften Tablets im Jahr 2012 immer noch mehr als 50 Prozent ausmachen.

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Amazon will offenbar farbige Kindle-Tablets anbieten

Der CEO von Amazon Jeff Bezos plant offenbar, rechtzeitig vor Weihnachten eine Serie von farbigen Kindle-Tablets auf den Markt zu bringen. Einzelheiten nannte er allerdings nicht („Stay tuned!“). Neben dem besonders zu Weihnachten wichtigen Tablet-Geschäft, an dem auch Amazon mitmischen will, soll auch ein kostenloses Streaming-Angebot eingeführt werden, das in den USA bereits Anhänger findet. Bei Nutzng von Amazon Prime gibt es kostenlose Spielfilme aufs Tablet.

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Apple iPad 2: Amazon.de gibt Verfügbarkeit mit 17. März an

Amazon.de hatte den heiß ersehnten Nachfolger des Apple iPads für kurze Zeit auf seiner Webseite gelistet. Wenn auch nur kurz, denn gleich nach Bekanntwerden des Fehlers verschwand der Artikel wieder von der Seite. Wie die Kollegen von Stereopoly berichten, sind dem Screenshot zwei interessante Details des neuen Tablets zu entnehmen.

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Amazon verkauft UMTS-iPad mit 64 GB Speicher 100 Euro günstiger als Apple

Dank der Kollegen von ifun.de bin ich eben auf ein interessantes Angebot bei Amazon gestoßen. Der Online-Händler bietet das Apple iPad mit 64 GB Speicher und WLAN/UMTS derzeit für 697,487 Euro inklusive Versand an. Der offizielle Verkaufspreis liegt eigentlich bei 799 Euro. Wie die knapp 100 Euro Preisdifferenz zustande kommen, ist nicht bekannt. Die Auslieferung erfolgt zudem erst ab dem 26. Dezember. Für ein Weihnachtsgeschenk kommt das Amazon-Angebot leider zu spät. Bei der Ersparnis dürfte es allerdings kein Problem sein, auf sein Multimedia-Tablet ein paar Tage später zu warten.

Ob andere Online-Versender (oder gar Apple mit einer offiziellen Preissenkung) dem Amazon-Angebot folgen werden/können, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Ebenso, ob diese Preisaktion bereits ein erster Vorbote für den anstehenden Verkaufsstart des iPad 2 im April nächsten Jahres ist, zumal die Massenproduktion ja bereits Anfang 2011 beginnen soll. Die anderen iPad-Modelle sind von der Preisaktion übrigens nicht betroffen. Sie werden auch weiterhin zum offiziellen Listenpreis angeboten.

WeTab Rev. 2: Alte Hardware, alter Preis. Amazon-Bewertungen weg. Nutzer sprechen von PR-Mogelpackung

Den Machern des WeTab droht erneut Ärger. Nach dem schlechten Verkaufsstart Ende September, den wenig schmeichelhaften Kritiken der Tester und dem Rausschmiss Rückzug des WeTab-Geschäftsführers Helmut Hoffer von Ankershoffen nach Bekanntwerden seiner gefälschten 5-Sterne-Jubel-Bewertungen bei Amazon, ist es in den vergangenen Wochen – auch dank zahlreicher Firmware-Updates und der längst überfälligen Aufräum-Aktion der ein wenig außer Kontrolle geratenen offiziellen WeTab-Seite auf Facebook – wieder etwas ruhiger geworden um das MeeGo-Tablet „made in Germany. Doch nun steht neuer Ärger ins Haus. Wie der Hersteller auf seiner Facebook-Seite gestern Abend mitgeteilt hat, ist ab sofort eine neue Version des WeTab erhältlich: „Bei dem WeTab Rev. 2 ist bei gleicher Hardware der Softwarestand 2.0 bereits vorinstalliert. Allen, die bereits ein WeTab besitzen, steht dieser Softwarestand selbstverständlich auch zur Verfügung. Sollte euer WeTab noch nicht auf diesem Stand sein, könnt ihr euch im Einstellungsmenü unter Allgemeines und Aktualisierungen den aktuellen Softwarestand herunterladen“.

Auch beim Online-Händler Amazon sind die neuen WeTab-Versionen (lieferbar ab dem 10. Dezember 2010) bereits (hier und hier) gelistet. Doch was unterscheidet sie von den bisher erhältlichen Tablet-Versionen? Wie ein Blick in die Produktbeschreibung verrät, gibt es zwischen den alten und neuen Versionen aus Hardwaresicht keine Unterschiede. Sogar die falsche Gewichtsangabe wurde erneut übernommen, obwohl dies den Entwicklern mittlerweile hinreichend bekannt sein müsste. Auch der Preis bleibt unverändert bei 449 Euro für das WLAN-WeTab und 569 Euro für das UMTS-Modell. Lediglich die vorinstallierte Firmware entspricht nun einem aktuelleren Stand (2.0), was meiner Meinung nach allerdings nicht wirklich von Belang ist, da sich das WeTab nach dem Setup automatisch das neuste Update herunterlädt.

Warum wird potentiellen Kunden dann – so kurz vor Weihnachten – eine „neue“ Verkaufsversion präsentiert? Mit aufpolierten Produktbeschreibungen und frischem Bildmaterial? Die Kommentare einiger Nutzer sind in dieser Frage ziemlich eindeutig. Von einer neuen Marketing-Mogelpackung ist die Rede, von einem cleveren Schachzug der WeTab-Macher, um die vielen negativen Kunden-Bewertungen loszuwerden und um noch schnell vom laufenden Weihnachtsgeschäft zu profitieren.

Anbei ein kleiner Auszug aus den Facebook-Kommentaren:

Das ist doch keine neue Version des WeTab, bloß weil es mit der aktuellsten Firmware verkauft wird. (Robert S.)

Was für ein Trick, um bei Amazon wieder reinzukommen und en passant gleich die (negativen) Bewertungen loszuwerden … Es wird nichts nützen. (Klaus B.)

Wieder eine Marketing-Mogelpackung … (Thomas K.)

Aber die negativen Bewertungen sind weg! Sehr clever. (Volker S.)

Glaubt Ihr wirklich, dass man eine Tüte Mist besser verkaufen kann, nur weil auf der Tüte „neu“ steht? Immer wenn man glaubt, dass der Höhepunkt der Peinlichkeiten erreicht wurde, legt das WeTab noch eine Schippe drauf. (Mario N.)

Auch bei Amazon gibt es bereits zwei Kommentare zu den neuen WeTab-Versionen:

Alter Wein in alten Schläuchen (von Serienjunkie), 1 Stern, 07.12.2010
Bei diesem Artikel handelt es sich keineswegs um eine neue Version, sondern weiterhin um das WeTab 3G 29,5 cm (11,6 Zoll) Tablet-PC 32GB (UMTS, Bluetooth 2.1 + EDR, Wi-Fi, GPS). Nur die Artikelpräsentation wurde etwas aufpoliert. Dafür werden immer noch die Batterielaufzeit mit ca. 6 Stunden, sowie das Display als multitouch-, statt richtigerweise dualtouchfähig angepriesen und jede Menge Versprechungen gemacht, die bis heute nicht eingehalten wurden („WeTab-Applikationen“). Vom eisernen Verschweigen des tatsächlichen Gewichtes gar nicht zu reden. Das ist wohl der mit Abstand dreisteste Versuch potentielle Kunden hinters Licht zu führen.

Achtung! Täuschung in der Artikelbezeichnung (von Andreas D.), 1 Stern, 07.12.2010
Meine Rezension zum WeTab findet ihr weiter beim originalen WeTab. Um negative Meldungen loszuwerden wurde offensichtlich nun von der WeTab GmbH der Schritt gewählt dem Wetab einen neuen Namen zu geben bei gleichem Inhalt. Das „neue“ Modell unterscheidet sich vom alten in keinster Weise. Es ist mit all seinen Vor- und vor allem Nachteilen das selbe geblieben. Aus dem selben Grund wie bei Version 1 vergebe ich auch hier wieder nur einen Stern: Das Wetab besitzt ein Display welches für Netbooks konzipiert ist und daher einen extrem schlechten Betrachtungswinkel hat. Da bei einem Tablet das Display zugleich auch das Eingabegerät ist fällt dies sehr negativ auf. Ich würde das Gerät derzeit nur für echte Linux Kenner empfehlen da ohne die Root Shell kaum etwas möglich ist.

Fazit: Idee gut – Umsetzung inakzeptabel

Im Grunde ist an dem Vorgehen der WeTab-Macher nichts auszusetzen, allerdings bekommt die ganze Sache auch aufgrund der früheren Schummel-Bewertungen auf Amazon durch den ehemaligen WeTab-Geschäftsführer einen für meine Begriffe faden Beigeschmack. Denn von einer neuen Verkaufsversion kann hier keine Rede sein, höchstens von einer aktuellen Firmware-Version und dies ist weder aus der Produktbeschreibung noch aus den technischen Daten ersichtlich. Viele potentielle (und unwissende) Käufer werden daher vermutlich davon ausgehen, dass auch die Hardware des WeTab überarbeitet wurde – was hier aber leider nicht der Fall ist. Bestärkt wird das Gefühl durch die Tatsache, dass auch nie bisherigen, teils negativen Amazon-Kundenrezensionen unter dem Produkt verschwunden sind. Beim „alten“ WeTab sind sie allerdings noch zu lesen. Und dann bleibt noch die Vermutung im Raum stehen, ob es sich hierbei um einen dreisten Versuch handelt, Kunden (erneut) hinters Licht zu führen, wie ein Amazon-Kommentar-Schreiber bissig formuliert. Diese Frage muss jeder für sich beantworten.

Auf Anfrage von iPadinside.de bestätigte das Unternehmen, dass es sich bei den neuen WeTab-Versionen um die gleiche Hardware handelt, auf denen die aktuelle Firmware-Version bereits vorinstalliert sei. Dies hätte unter anderem den Vorteil, dass der Nutzer den Touchscreen nicht mehr kalibrieren müsse. Zudem könne die Nutzer-Registrierung (durch das Wegfallen älterer Updates) nach dem ersten Einschalten nun schneller abgeschlossen werden. Mehr Information zum WeTab Rev. 2 folgen in Kürze gibt es hier.

Amzon plant deutschsprachiges E-Book-Angebot

Mit dem deutschen E-Book-Markt ist das so eine Sache. Das Angebot ist bisher ziemlich überschaubar und die Preise für Bücher in digitaler Form sind im Vergleich zu den gedruckten Ausgaben viel zu teuer. Zu diesem Ergebnis kam jedenfalls eine kürzlich vorgestellte Studie der renommierten Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers. Allerdings sehen die Experten auch deutliche Zeichen für einen Aufschwung in diesem Bereich. Denn laut der Studie entwickelt sich das E-Book hierzulande zu einem wahren Bestseller. So dürfte der Umsatz mit digitalen Titeln im Jahr 2015 allein im Bereich Belletristik über 350 Millionen Euro erreichen. Dies entspräche einem Marktanteil von 6,3 Prozent. Noch sei der Markt aber vergleichsweise klein: Bis Ende dieses Jahres werde lediglich 20 Millionen Euro mit digitalen Büchern erzielt. Die treibende Kraft seien insbesondere E-Reader und Multimedia-Tablets wie das Apple iPad oder der Amazon Kindle.

Wie am Rande der Fachkonferenz „Homer 3.0“ in Berlin jetzt bekannt wurde, will Amazon Anfang 2011 ein deutschsprachiges E-Book-Angebot an den Start bringen. Details wurden bislang noch nicht genannt. Allerdings seien die Verhandlungen zwischen dem Online-Händler und deutschen Verlagshäusern auch noch nicht abgeschlossen. Ein wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang dürfte auch das Thema Buchpreisbindung sein, das auch bei E-Books Anwendung findet und sowohl Verlage als auch Buchimporteure verpflichtet, in Deutschland verlegte Bücher hierzulande zu einem festen Verkaufspreis anzubieten. In den USA gibt es übrigens keine Buchpreisbindung. Dort werden E-Books teilweise mit satten Preisabschlägen gegenüber der Printausgaben verkauft. Entsprechend hoch ist dann auch die Nachfrage.

Die Buchkette Thalia dürfte sich über die neue Konkurrenz auf dem E-Book-Markt sicherlich nicht freuen. Das Unternehmen verkauft seit Ende Oktober mit dem Oyo einen eigenen 139 Euro teuren E-Book-Reader (Johannes von lesen.net hat den Oyo bereits getestet). Dazu passend hat Thalia einen E-Book-Shop mit rund 50.000 deutschsprachigen Buchtiteln gestartet. Ob der frische Wind durch Amazon das E-Book-Geschäft beleben wird, bleibt abzuwarten. Durch die geltende Buchpreisbindung dürfte allerdings auch für den US-Giganten nicht viel Spielraum bestehen.

(via Kress)

WeTab: Harte Kritik zum Verkaufsstart, das erste Update ist da und Amazon startet Auslieferung

Mit den Machern des WeTab möchte ich im Moment nicht tauschen. Statt der erhofften Lobgesänge auf ihr Tablet hagelt es derzeit von fast von allen Seiten Kritik. Die Kollegen von n-tv beschreiben die Stimmung der Käufer zwischen blanker Wut und Hoffnung. Auch Chip Online zieht mit den WeTab-Machern hart ins Gericht. Datenblätter wurden nachträglich in puncto Gewicht und Features geändert, FAQs korrigiert und auch die Befürchtung, dass es sich bei den bisher verkauften Tablets um um dasselbe unfertige Produkt – sprich Vorserienmodell – von der Pressekonferenz letzter Woche handelt, scheinen sich laut Chip zu bewahrheiten. Insbesondere dann, wenn man sich die Probleme, Features und Fehler anschaut, die auch schon beim Vorserienmodell aufgetreten sind beziehungsweise gefehlt haben.

Mittlerweile soll auch das erste Update für WeTab-Besitzer zum Download bereit stehen. Auf Details warte ich noch, doch Berichten zufolge ist es nach der Aktualisierung möglich, sich Bilder und Webseiten im Hochformat anzusehen. Demnach ist der Beschleunigungssensor nun freigeschaltet worden. Auch die Bluetooth-Schnittstelle lässt sich nun konfigurieren. Der Vergangenheit angehören soll nun auch das UMTS-Problem. Auch eine Screenshot-Funktion ähnlich wie beim Apple iPad durch Druck einer Tastenkombination ist neu hinzugekommen. Wie wir heute Nachmittag erfahren haben, wird die Multitouch-Funktionalität aber erst in der kommenden Woche durch ein weiteres Update freigeschaltet.

Gute Nachrichten gibt es für die Vorbesteller, die das WeTab bei Amazon geordert haben. Der Onlinehändler hat ihnen heute per Mail mitgeteilt, dass das Tablet ab dem 23. September verschickt werde. Auch der Verfügbarkeits-Termin der Artikelbeschreibung wurde aktualisiert. Neu hingegen ist der Hinweis (siehe Screenshot), dass die Erstbestückung durch den Hersteller nicht ausreiche, um die Nachfrage zu decken. Das WeTab könne aber weiterhin vorbestellt werden.

UPDATE: Wie es ausssieht, werden nun doch nicht alle Amazon-Vorbesteller in den Genuss ihres WeTab kommen. Auf Facebook und in diverse Foren häufen sich die Meldungen, wonach Käufer eine Mail von dem Versandhaus bekommen haben, in der ihnen mitgeteilt wird, dass der Onlinehändler versucht, das Gerät zu besorgen und deshalb noch keinen Liefertermin nennen kann. Besonders nett ist auch der Hinweis am Ende der Mail: Kunden hätten natürlich jederzeit die Möglichkeit, ihre Bestellung zu stornieren.

Guten Tag,
wir versuchen noch immer, den / die folgenden Artikel (Bestellnummer #303-3756762-1493921), die Sie am Mai 07 2010 bestellt haben, zu besorgen: „WeTab 3G 29,5 cm (11,6 Zoll) Tablet-PC 32GB (UMTS, Bluetooth 2.1 + EDR, Wi-Fi, GPS)“

Derzeit könen wir leider keinen Liefertermin nennen. Sobald wir ein aktuelles voraussichtliches Lieferdatum haben, werden wir Sie umgehend per E-Mail informieren.

Besteht Ihr Interesse an diesem Artikel weiter? Wir versuchen gerade, den Artikel noch für Sie zu beziehen. Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld. Wir können allerdings nicht garantieren, dass der Artikel noch erhältlich ist.

Falls Ihnen die Wartezeit zu lange wird, können Sie die Bestellung natürlich jederzeit stornieren, solange sie sich nicht im Versandprozess befindet. Bitte besuchen Sie die obigen Detailseiten, um diese Artikel eventuell bei anderen Anbietern zu finden.

WeTab: Abholung im Media Markt, zu wenige Geräte und freier Verkauf erst Ende September

Wunder gibt es immer wieder: Der populäre Grand Prix-Song von Katja Ebtein ist zwar schon 40 Jahre alt, wird aber immer noch gerne gesungen – und zitiert. So wie auch in diesem Fall. Allerdings geht es hier nicht um musikalische Wunderkinder oder religiöse Ereignisse, sondern ganz schlicht um einen neuen TabletPC, der seit heute in Deutschland erhältlich ist. Nach zahlreichen Termin-Verschiebungen und PR-Desastern kommt das Berliner WeTab nun endlich auf den Markt. Während sich Amazon-Vorsteller noch bis Ende der Woche mit der Auslieferung ihres Tablets gedulden müssen (sollte eigentlich schon ab dem 19. September erfolgen), wurden heute bereits die ersten Media Markt-Kunden informiert, dass das Gerät zur Abholung bereit stehe. „Heute beginnen wir mit der Auslieferung“, bestätigte eine Sprecherin des Elektronik-Discounters auf Anfrage von iPadinside. Ab Ende nächster Woche werde das WeTab bundesweit in allen Filialen vorrätig sein. Zudem sei nun auch die Vorbestellung in den Märkten möglich. Angaben zu den verfügbaren Stückzahlen wollte die Sprecherin nicht machen.

Kann ich gut nachvollziehen, deshalb habe ich heute Vormittag bei verschiedenen Media Markt-Filialen angerufen und mich nach dem Verkaufsstart des WeTab erkundigt. Zu meiner Überraschung wussten einige Mitarbeiter in den jeweiligen Fachabteilungen gar nicht Bescheid. Andere Mitarbeiter wiederum bestätigten am Telefon, dass sie nur wenige Exemplare heute erhalten hätten und dabei seien, Vorbestellern Bescheid zu geben. Für den freien Verkauf stünden derzeit aber keine Geräte zur Verfügung. Darüber hinaus seien viel weniger Geräte geliefert worden als eigentlich für die Vorbestellungen benötigt werden.

Auch die zuständige PR-Agentur in München wollte die Stückzahlen weder kommunizieren noch kommentieren. Das WeTab sei heute an die Media Märkte gegangen und die Vorbesteller seien informiert worden, so die Aussage des Pressesprechers. Auch die bei Amazon vorbestellten Geräte werden gegen Ende der Woche (ab dem 23. September) an die Kunden ausgeliefert.

Anfang September hatte ich in Berlin bei einer Intel-Präsentation bereits die Gelegenheit, das WeTab kurz zu testen und zusammen mit Entwicklungschef Stephan Odörfer ein Hands-on zu drehen.

WeTab: Verkaufsstart am 21. September. Ab Mitte November auch bei Conrad zu kaufen.

Es gibt Neuigkeiten in Sachen WeTab. Nachdem der Hersteller auf der IFA-Pressekonferenz von Intel in Berlin Anfang September Spekulationen bestätigt hat, dass das WeTab das erste auf MeeGo basierende Tablet sein wird, sind auf dem Intel Developer Forum (IDF) in San Francisco nun weitere Informationen bekannt geworden. Demnach erfolgt der offizielle Verkaufsstart in Deutschland bereits in der kommenden Woche. Am 21. September um genau zu sein. Über diesen Termin dürften sich nicht nur die zahlreichen Vorbesteller bei Amazon und Media Markt freuen, sondern auch die Zweifler, die nicht mehr daran geglaubt haben, dass das WeTab nach zahlreichen Pannen und Terminverschiebungen überhaupt noch auf den Markt kommt.

In ein paar Tagen ist es nun soweit. Das WeTab ist fertig und wird ab dem 21. September hierzulande ausgeliefert. Ob damit die mehr oder weniger hohen Erwartungen der Nutzer erfüllt werden, wird sich zeigen. Und ob das WeTab von enttäuschten Nutzern nach ein paar Tagen „Probezeit“ wieder an den Hersteller zurückgeschickt wird, wie Richard Gutjahr prophezeit, ebenfalls. Vorerst wird es beide Modelle des Berliner Multimedia-Tablets nur bei Amazon und Media Markt zu kaufen geben. Ab Mitte November werden das Versandhaus Otto sowie der Elektronik- und Technikhändler Conrad folgen.

iPad überholt Kindle in den Verkaufszahlen

Amazon verkauft immer mehr digitale Bücher, titelte die FAZ. Kindle-Boom dank iPad, meldete auch n-tv vor ein paar Tagen. Über diese Meldungen dürfte sich der weltweit größte Online-Händler noch gefreut haben. Gestern Abend veröffentlichte das Unternehmen dann seine Zahlen für das zweite Quartal 2010. Und enttäuschte. Amazon verfehlt trotz Gewinnanstieg die Erwartungen, fasste die Tageszeitung Die Welt das Ergebnis zusammen. Und als wäre das nicht genug, meldet das Online-Finanzportal 24/7 Wallstreet, dass sich das Apple iPad inzwischen mehr verkauft hat als der Amazon Kindle, trotz ordentlicher Preissenkung in der Vergangenheit und einem größerem Angebot an eBooks.

Demnach habe Apple seit Verkaufsstart im April bisher 3,27 Millionen iPads verkaufen können. Die Zahl hat Steve Jobs übrigens jüngst bestätigt. Der Kindle sei dagegen nur drei Millionen mal über den Ladentisch gegangen. Konkrete Verkaufszahlen nennt Amazon (aus gutem Grund?) nicht.

Keine iPad-Vorbestellung bei Amazon

Online-Versandhändler wie Amazon haben in puncto Apple iPad erst einmal das nachsehen. Zwar gibt es zahlreiche Drittanbieter, die über die Plattform bereits aus den USA importierte Geräte verkaufen, doch auf ein offizielle Vorbestellmöglichkeit werden Kunden hier vergeblich warten. Ende Januar war das iPad zwar kurzzeitig im Amazon-Angebot gelistet und konnte auch vorbestellt werden, aktuell nimmt der Online-Händler aber keine Bestellungen entgegen. „Derzeit nicht verfügbar“, heißt es in dem Online-Shop.

iPad vorbestellen: Nun doch ab 499 Euro möglich

Eine kleine Überraschung erlebten heute morgen diejenigen, die im Apple Online-Store ein iPad vorbestellen wollten. Dort kostet das Einsteiger-Tablet mit 16 Gigabyte Speicher und WLAN nicht wie am Freitag angekündigt 514 Euro, sondern „nur noch“ 499 Euro und ist damit genau so teuer wie in Italien und Frankreich. Auch die 32 Gigabyte-Version gibt es günstiger. Sie ist für 599 Euro statt für 614 Euro zu haben. An dem Preis für das iPad mit 64 Gigabyte Speicher (714 Euro) ändert sich jedoch nichts. Wieso also die überraschende Preisänderung? Die am dem 6. Mai für alle Importeure verbindliche Urheberrechtsabgabe für Rechner mit und ohne CD/DVD-Brenner greift erst für Geräte ab einem Speichervolumen von 40 Gigabyte. Die 16- und 32-Gigabyte-iPad-Modelle sind damit von dem Aufschlag in Höhe von 15 Euro ausgenommen.

Das iPad 3G mit 16 Gigabyte Speicher kann im Apple Store für 599 Euro vorbestellt werden. Die UMTS-Version mit 32 Gigabyte Speicher gibt es für 699 Euro, das 64 Gigabyte iPad 3G kostet 814 Euro. Die Auslieferung erfolgt wie angekündigt ab dem 28. Mai.