Steve Jobs: “Einige außergewöhnliche Produkte für dieses Jahr geplant” – Hervorragende Geschäftszahlen

Kommt da noch viel mehr auf uns zu als wir bisher geglaubt haben? Ein kleiner Satz in der neuesten Gewinnmeldung von Apple lässt aufhorchen. Nach der berechtigten Begeisterung über das „beste Ergebnis der Firmengeschichte in einem Nicht-Weihnachtsquartal“ wird Steve Jobs noch mit dem Satz zitiert: „Und wir haben noch einige außergewöhnliche Produkte für dieses Jahr geplant“ (aus der englischen Originalmeldung: „We’ve launched our revolutionary new iPad and users are loving it, and we have several more extraordinary products in the pipeline for this year.“).

Welche außergewöhnlichen Produkte (es wird ausdrücklich der Plural verwendet) könnten das sein? Klar ist, insbesondere nach der Bestätigung der Echtheit des aufgefundenen iPhone „4G“-Vorserienmodells, dass wir vielleicht schon im Juni ein neues iPhone erwarten können. Andere Produktlinien wie die Mac Pro Workstation könnten mit 12-Kern-Prozessoren aufgewertet, ein Cinema-Display mit integrierter TV-Funktion kommen und Apple TV aus dem Dornröschenschlaf erweckt werden. Oder plant Apple ein erweitertes Home Audio System a la Raumfeld oder Sonos? Was meint Ihr? Meinungen bitte in die Kommentare.

Hervorragende Geschäftszahlen
Apple hat in den vergangenen drei Monaten so erfolgreich gearbeitet wie noch nie in einem „Nicht-Weihnachtsquartal“. Das geht aus der genannten Pressemitteilung hervor. So hat Apple 13,50 Milliarden US-Dollar umgesetzt (plus 49 Prozent), wovon 58 Prozent nicht in den USA erzielt worden sind. Der Netto-Gewinn ist um 90% auf 3,07 Milliarden US-$ gestiegen, das sind 3,33 Dollar pro Aktie. Im Vorjahresquartal lag der Umsatz bei 9,08 Milliarden Dollar, der Gewinn bei 1,79 Dollar pro Aktie. Die Bruttogewinnspanne erhöhte sich von 39,9 auf 41,7 Prozent. Wer sagt, dass Apple-Produkte grundsätzlich teuer seien: Intel hat in jüngsten Rekordquartal sogar eine Bruttogewinnspanne von 63 Prozent erreicht.

Apple nennt zudem ein paar Stückzahlen der verkauften Geräte: 2.940.000 Macintosh-Computer (33 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahresquartal), 8.750.000 iPhones (plus 131 Prozent) sowie auf hohem Niveau weiterhin leicht bröckelnde iPod-Verkäufe (10.890.000 Stück, minus ein Prozent).

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Über Stefen Niemeyer

Stefen Niemeyer berichtet von Berlin aus über das iPad, er nennt seit dem 27.5. ein 3G-Modell sein eigen. Stefen hat die Entstehung von Windows XP bei Microsoft in Unterschleißheim begleitet, war kurze Zeit Pressesprecher von AMD und Redakteur der PC Professionell in München. Neben seiner Arbeit für die PR-Agentur Frische Fische, anfangs aus Dresden, jetzt im Berliner Büro, betreibt er noch die Seite Tabletprofi.com.

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