Springer-Chef Mathias Döpfner: “Tablets sind Zeitungen der Zukunft”

Klare Vision oder einfach nur Provokation. Dass Mathias Döpfner, seines Zeichens Chef von Axel Springer, ein großer Fan von Steve Jobs und dem Apple iPad ist, dürfte hinreichend bekannt sein. Auf der Online-Marketingmesse dmexco in Köln hat er dies in einem Vortrag über Verlage im mobilen Internet nun noch einmal untermauert. Smartphones und Tablets seien die Zeitungen der Zukunft. Sie seien der Vertriebskanal, auf den Springer künftig setzen werde. Zudem führe am Siegeszug der mobilen Medien kein Weg vorbei. Deshalb bereite sich sein Verlag nicht nur darauf vor, sondern gestalte das Umfeld aktiv mit, so der Springer-Chef. Nur so ließe sich die Geschäftsgrundlage von Axel Springer erfolgreich weiter ausbauen.

Dies belegen auch die Geschäftszahlen. Im Mai verkündete der Verlag, dass digitale Medien in dem Verlagshaus einen immer höheren Stellenwert einnehmen. Demnach hätte Axel Springer allein im ersten Quartal 2010 mit 160 Millionen Euro (104,7 Millionen Euro im Vorjahr) erstmals den zweitgrößten Umsatzbeitrag im Konzern geleistet. Darüber hinaus seien die Werbeerlöse in diesem Bereich um 47,3 Prozent auf 113,5 Millionen Euro (im Vorjahr noch 77,1 Millionen Euro) gestiegen.

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