Quadratisch, praktisch, gut: das Idapt i4 Universal-Ladegerät im Test

Universal-Ladegeräte sind schon eine praktische Sache. Egal ob Smartphone, Tablet, Handheld-Spielkonsole oder Digitalkamera, das Hantieren mit einer Vielzahl von Ladekabeln für die diversen elektronischen Gerätschaften des Alltags gehört damit häufig der Vergangenheit an. Und genau hier setzt auch das Idapt i4 des spanischen Herstellers Inoitulos an. Damit können Nutzer bis zu vier Geräte gleichzeitig mit frischer Energie versorgen, was eigentlich gar nichts Besonderes ist. Besonders an dem Universal-Ladegerätes, das seit kurzem für rund 50 Euro im Handel erhältlich ist, ist allerdings, dass die flache Lade-Station aus metallic-schwarzem Kunststoff mit mehr als 22 verschiedenen und auswechselbaren Ladespitzen bestückt werden kann. Dadurch ist es möglich, die Akkus von rund 4.000 Geräten mit der Idapt i4-Station wieder auf zu laden. Insgesamt stehen drei Ladeports sowie ein USB-Anschluss zur Verfügung. Zudem ist das Universal-Ladegerät mit einem Ein-/Ausschalter und LEDs für den Ladevorgang ausgestattet. Zum Standard-Lieferumfang gehören sechs Ladespitzen: iPhone/iPod, MicroUSB, MiniUSB, Nokia 2, Samsung 4 und SonyEricsson2. Zusätzliche Module können für 7,99 Euro nachgekauft werden. Interessant ist auch der Ladeaufsatz für AA-Akkus, für den Hersteller allerdings 14,99 Euro berechnet.


 

Mit persönlich hat neben der edlen Optik das Ladespitzen-System gefallen. Mit wenigen Handgriffen sind die jeweiligen Module eingesteckt und wieder entfernt. Hinzu kommt, dass die Module nicht starr in dem Ladegerät stecken, sondern leicht nachgeben, was laut Hersteller vor Schäden schützen soll. Trotzdem bieten die auswechselbaren Module dem Gerät einen guten Halt. Testweise habe ich auch mein iPad an die iPhone/iPod-Ladespitze angeschlossen, was aufgrund des vergleichsweise hohen Gewichts und der daraus folgenden Instabilität beim Laden nicht wirklich zu empfehlen ist. Stattdessen sollte dafür der USB-Port samt dem Apple-Ladekabel genutzt werden.


 

FAZIT: Insgesamt gesehen hat mir das Idapt i4 Universal-Ladegerät gefallen, dennoch sind ein paar Kritikpunkte zu nennen. Die glänzende Oberfläche des Ladegerätes ist sehr anfällig für Staub und Fingerabdrücke, was sich durch die normale Nutzung sicherlich nicht vermeiden lässt. Häufiges Abwischen mit einem Microfaser-Putztuch wäre demnach die Folge und kann auf Dauer ziemlich lästig werden. Auch in puncto Verarbeitung könnte der Hersteller noch an der einen oder anderen Stelle (insbesondere die Druckschalter) nachbessern, zumal das Ladegerät mit rund 50 Euro ja auch kein Schnäppchen ist. Klasse würde ich auch finden, wenn der Hersteller es den Kunden ermöglichen würde, sich die sechs zum Lieferumfang gehörenden Ladespitzen selbst auszusuchen oder einfach mehr Variationen an Modulen anbieten würde. In meinem Fall konnte ich nur die Ladespitzen für iPhone/iPod, MicroUSB und MiniUSB nutzen. Für die verbleibenden drei hatte ich keine Verwendung. Benötige ich jedoch weitere Ladespitzen, müssten diese hinzugekauft werden, was die Kosten für die Ladestation zusätzlich erhöhen würde.



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