Otto: iPad ist der Bestell-Katalog der Zukunft

Davon ist Hans Otto-Schrader, Chef des Otto-Konzerns, überzeugt. Wie die Tageszeitung „Welt“ berichtet, glaubt der Hamburger Unternehmer zudem an einen Umsturz im Versandhandel – ausgelöst durch das Multimedia-Tablet von Apple. „Mit dem iPad lassen sich völlig neue Shopping-Konzepte realisieren“, so der Konzernchef auf der Bilanz-Pressekonferenz Ende letzter Woche. Das Gerät stelle für den Mobile Commerce eine Revolution dar und schließe die Lücke zwischen Katalog und Online-Shop.

Abgesehen vom iPad soll das Internet in den kommenden Jahren für einen Großteil des Wachstums sorgen, so Hans Otto-Schrader. Aktuell seien bereits mehr als 50 Otto-Shops online. Weitere sollen in Kürze hinzukommen. Wie die Kollegen von der „Welt“ weiter schreiben, ist der Umsatzanteil des Onlinegeschäfts in 2009 von 36 auf 43 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: der Umsatz beim klassischen Katalog-Geschäft sank im gleichen Zeitraum von knapp 51 auf 44 Prozent. Ebenfalls interessant: der Otto-Konzern verkauft in Deutschland schon jetzt mehr Waren auf elektronischem Weg als über den gedruckten Katalog. Branchenkenner vermuten darüber hinaus, dass das Versandhaus spätestens in zwei Jahren sechs von zehn Euro Umsatz im Netz generieren wird.

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