iPad reloaded: Das iPad 2 mit runderneuerter Hardware – Display wie bisher

Es wurde viel gemutmaßt, das iPad 2 dann aber doch von Steve Jobs höchstpersönlich vorgestellt, der sich zuletzt wegen gesundheitlicher Probleme auf unbestimmte Zeit zurückgezogen hatte. Nachdem zahlreiche Hersteller neue Tablets angekündigt haben, muss Apple seine Vormachtstellung nun verteidigen. Ob das Apple mit dem iPad 2 gelungen ist, muss jeder selbst entscheiden. Im Großen und Ganzen kann das neue iPad mit runderneuerter Hardware punkten, nicht jedoch mit echten Innovationen. Das Display wurde dabei jedoch leider ausgepart. Bis zuletzt war über einen größeren Touchscreen mit höherer Auflösung spekuliert worden.

Mit dem Apple Tablet kann man immer noch im Internet surfen, Musik und Videos abspielen und dank zahlreicher Apps online kommunizieren. Der neue A5-DualCore-Prozessor soll all das nun jedoch wesentlich flotter erledigen. Jobs versprach eine bis zu doppelt so hohe Geschwindigkeit verglichen mit dem iPad der ersten Generation. Die Grafiklösung wurde dahingehend geändert, dass die Darstellung auf dem Display bis zu neun Mal schneller erfolgen soll. So könnten nicht nur Mini-Apps, sondern bald auch komplexere Anwendungen und auch Spiele auf dem iPad 2 möglich werden. Vom iPhone 4 wurde der Lagesensor übernommen. Damit können entsprechend programmierte Anwendungen durch Drehen oder Kippen des iPads beeinflusst werden. In der Praxis werden wohl vor allem Spiele diese Funktion ausgiebiger nutzen.

Apple iPad 2

Apple iPad 2

Das „iPad reloaded“ kommt mit zwei Kameras in den Handel: Die rückseitige Kamera kann Fotos (welch Überraschung!) und Videos mit bis zu 1.280 x 720 Pixeln bei bis zu 30 Bildern in der Sekunde aufnehmen. Mit den mitgelieferten Programmen lassen diese sich leicht mit Fotoeffekten aufmotzen. Die Frontkamera dient der Videotelefonie via Facetime oder Skype. Die wichtigste optische Neuerung ist das flachere Design, die optionale Farbe weiß und das eingeführte Smart Cover, das das iPad nicht nur schützen und dank Mikrofaser-Innenleben sauber halten, sondern auch als (Buch-)Stütze dienen soll.

Am Display wurde nicht gearbeitet, Größe und Auflösung entsprechen dem iPad 1. Auch der erhoffte standardisierte und von Intel entwickelte Konnektor Thunderbolt wurde (noch?) nicht intigriert, sondern am bekannten Pin-Connector festgehalten. Die Preise entsprechen dem gewohnten Schema, das folgende Tabelle wiedergibt:

WLANWLAN + UMTS/3G
iPad 2 16 GB499 Euro599 Euro
iPad 2 32 GB599 Euro699 Euro
iPad 2 64 GB699 Euro799 Euro

 

Je nach individuellem Wunsch kann das iPad 2 mit einem HDMI-Adapter ausgestattet werden, um die Bildschirminhalte am Flachbildfernseher wiederzugeben. Er ist allerdings – genau wie das Smart Cover – gesondert zu erwerben und soll 39 Dollar (bzw. 39 Euro) kosten.

Die erste Version des Apple iPad mutiert jetzt zum „Schnäppchen“: Die Geräte mit UMTS-Steckplatz sind für 100 Euro weniger zu bekommen und wer nur mit WLAN auskommt und keine mobile Verbindung über das Handynetz braucht, muss 120 Euro weniger auf den Tisch legen.

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