iPad günstig kaufen oder auf den Nachfolger iPad 2 warten?

Ab dem 25. März 2011 wird das neue iPad 2 auch in Deutschland erhältlich sein. Ist es besser, sich eines der noch im Handel befindlichen iPad-Geräte der ersten Generation zu gönnen oder sollte man auf den Release des neuen iPad 2 warten?

Jeder, der das iPad zwar ansprechend findet, aber bisher allein wegen des hohen Preises zurückschreckte, sollte ganz klar zuschlagen. Das alte iPad 1 wird nicht mehr produziert und Apple versucht, die Restbestände loszuwerden. Als geldwerten Anreiz zum Kauf eines iPad bietet Apple selbst im eigenen Store die Geräte ab nur noch 379 Euro an. Eine individuelle Gravur über zwei Zeilen auf der Rückseite des iPads ist kostenlos im Apple Store möglich. Mit UMTS-Modul gibt es das ältere iPad ab 499 Euro. Der Apple Store bietet allerdings auch generalüberholte Geräte an, die von Apple untersucht und für gut befunden wurden. Wie auf Neugeräte wird ein Jahr Garantie gewährt.

Wieviel wird das iPad 2 kosten?

Noch sind die Preise für das kommende iPad in Deutschland nicht bekannt. Schaut man in die Vergangenheit und betrachtet Apples Preispolitik, kann man die deutschen Preise allerdings ableiten. Die Preisspanne des iPad 2 in den USA reicht von 499 US-Dollar bis zu 829 US-Dollar. Wenn man davon ausgeht, dass Apple seine bisherige Preispolitik beibehält und die Preise 1:1 umrechnet, werden für das iPad 2 wohl 499 bis 829 Euro verlangt werden. Damit sollen die neuen Geräte nicht mehr kosten als das iPad 1 zur Zeit seiner Veröffentlichung. Verbesserte Hardware wertet das iPad 2 dabei deutlich auf.

iPad oder iPad2?

iPad oder iPad2?

Was ist neu am iPad 2?

Das iPad 2 wird handlicher, es ist rund ein Drittel dünner und bis zu 15 Prozent leichter, während das Display mit 9,7 Zoll sichtbarer Diagonale und LED-Technik gleichgeblieben ist. Bis zu zehn Stunden soll die fest integrierte Batterie durchhalten, bevor sie wieder aufgeladen werden muss. Der Prozessor ist jetzt Dual Core-fähig, die Reaktionsgeschwindigkeit des iPad 2 steigt dadurch drastisch. Gleich zwei Kameras werten das iPad 2 auf. Die frontseitige Kamera ist für Videotelefonie via Facetime gedacht. Facetime funktioniert ausschließlich über WLAN mit kompatiblen Geräten (iPad, iPod touch, iPhone und Mac). Die zweite Kamera hinten ermöglicht das Aufnehmen von HD-Videos in Full HD-Qualität (720p). Mit einem passenden Adapter, den man leider separat dazukaufen muss, können die Videos per HDMI an Flachbildfernseher übertragen werden. Weitere Vorteile soll das neue iOS 4.3 bringen, das eine schnellere mobile Internetverbindung ermöglichen soll. Eine Funktion des neuen iOS ist der „Personal Hotspot“, der das iPad 2 in einen mobilen WLAN-Router verwandelt und die Datenverbindung anderen Geräten zur Verfügung stellt. Ein Beschleunigungssensor soll besonders bei Spiele-Apps zum Einsatz kommen. Ein Zubehörteil – das neu eingeführte Smart Cover – dient nicht nur dem Schutz des iPads, sondern gleichzeitig auch als Buchstütze, die das iPad 2 aufstellt und je nach Situation leichter bedienbar macht.

Fazit

Wer auf all diese neuen Features nicht verzichten kann, sollte noch bis zur Einführung des iPad 2 am 25. März in Deutschland warten. Als das iPad der ersten Generation auf den Markt kam, fehlte es an Alternativen, sodass der Preis stets konstant blieb. Mit der Veröffentlichung des iPad 2 sieht das anders aus, denn gleich mehrere Hersteller werben um die Gunst der Tablet PC interessierten Kunden. So stehen das Motorola Xoom, LG Optimus Pad, Samsung Galaxy Tab 10.1, HTC Flyer, HP TouchPad sowie das BlackBerry PlayBook von RIM in den Startlöchern. Die Preise des iPad 2 werden daher langsam mit der Zeit sinken oder Händler werden Zubehörteile spendieren, die bei Apple durchaus einiges an Wert haben können. Die Tablet PC-Seite bei Amazon bietet einen kurzen Überblick über derzeit erhältliche Alternativen zum iPad von Apple.

Davon, ein iPad 2 in den USA zu kaufen oder sich aus den USA mitbringen zu lassen, wo es bereits seit dem 11. März verfügbar ist, muss jedoch dringend abgeraten werden. Ob die Produktgarantie in einem solchen Fall greift, ist fraglich, und der günstige Umrechnungskurs wird zum teuren Spaß, wenn die zu entrichtenden Steuern und Abgaben bei der Rückkehr gezahlt werden müssen.

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