iPad-Alternative WePad aus Berlin wird heute vorgestellt – Wir berichten vom Ort des Geschehens (Update)

Das iPad läutet ein neues Zeitalter der Nutzung von Computern im privaten und beruflichen Alltag ein. Geräte mit natürlicher Bedienung, leichtem und schickem Gehäuse, leistungsfähigem Innenleben und langer Akkulaufzeit werden unserer Überzeugung nach in diesem Jahr ein vorherrschendes Thema sein.

Das iPad als erstes dieser neuen Generation wird nicht lange alleine sein. Auch wenn wir uns hier auf das iPad von Apple konzentrieren, wollen wir doch über den Tellerrand schauen und über interessante (Gegen-) Konzepte und Geräte berichten. Den Anfang wird heute im Laufe des Abends das WePad machen. Es wird am späten Nachmittag auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt, an der wir teilnehmen werden.

Bei dem WePad handelt es sich schon im Namen um ein Gegenmodell zum iPad. Neofonie, der Anbieter von Suchmaschinen und App-Programmierung aus Berlin, bisher wenig bekannt, will den potentiellen Käufern das Slate-Modell (sprich, es verfügt nicht um eine integrierte Tastatur) als Familienrechner schmackhaft machen, wie es in einem Produktflyer heißt:

“Dem Nutzer bietet es schnellen Zugang zum Internet, eine komplette Welt von sofort nutzbaren Applikationen und einfachen Zugriff auf Bücher, Fotos und weitere persönliche Dateien. Auch der älteren Kernzielgruppe von Zeitungs- und Magazin-Verlagen, die keine PC-Erfahrung besitzt, bietet das WePad den intuitiven und sicheren Einstieg in die digitale Welt ihrer Kinder und Enkel (Web, Email, Social Media etc.).” Neofonie wendet sich insbesondere an die Medienhäuser (früher: Verlage), die es beispielsweise im Bundle mit Zeitungs- oder Zeitschriftenabos verkaufen sollen, um für den Zugriff auf ihre Onlineinhalte endlich kostenpflichtig machen zu können, ohne sich an Apple binden zu müssen.

Offenbar integriert Neofonie die eigene Lesesoftware “WeMagazine Reader” die eigene Suchmaschine WeFind in das Betriebssystem Android und liefert einen integrierten Update-Service.

Auf der Pressekonferenz werden wir sicher Bilder machen können, hoffentlich auch Gelegenheit zum einem Hands-On für den ersten Eindruck haben.

WePad_Pic_1_0 WePad_Pic_8_0_Hinten

WePad-von vorne, hinten und der Seite. Deutlich erkennbar ist der Lüfterschlitz.

Vorerst bieten wir Euch hier eine Übersicht der WePad-Eigenschaften, soweit wir sie bisher kennen:

Produktmerkmale

Kategorie Slate

Bildschirm 11,6 Zoll-Diagonale , 1366×768 Pixel, spiegelnd

Gewicht 800 Gramm (WLAN), 850 Gramm (mit UMTS)

Grafik-Chipsatz Intel und im HD-Modell wahrscheinlich von Broadcom,

Speicher 16 GB intern (optional 32 GB plus 32 GB SD-Karte),

Prozessor Intel Atom N450 Pineview-M mit 1,66 GHz-Taktung

Akkulaufzeit 6 Stunden

Betriebssystem Eigenes Linux-Derivat WeOS (unterstützt Adobe Flash, Adobe AIR)

Webcam 1×1,3 Megapixel auf Display-Seite

Netzwerk WLAN 802.11n, Bluetooh 2.1, UTMS (optional)

Anschlüsse 2xUSB, 1xHDMI, SIM-Karte (Standardgröße), SDHC-Kartenleser, Audio

Lüfter für Gerätekühlung Ja

Weitere Besonderheiten Umgebungslichtsensor, Bewegungssensor, Stereolautsprecher, internes Mikrofon

Größe 288 x 190 x 13 mm

Zubehör Dockingstation (u.a. LAN, HDMI), Tasche,

Datenblatt (PDF, Deutsch): noch nicht vorhanden

Produkthomepage Deutsch Englisch

Supporthomepage – noch nicht vorhanden

Hersteller WePad GmbH (Joint Venture von Neofonie und 4tiitoo)

Verfügbarkeit, Preis – Vorbestellung ab 27.4.2010, breite Verfügbarkeit ab August 2010. 449 Euro (16GB mit WiFi), 569 Euro (mit GPS, 3G, 1080p-Support)

Social Media: WePad auf Facebook

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Über Stefen Niemeyer

Stefen Niemeyer berichtet von Berlin aus über das iPad, er nennt seit dem 27.5. ein 3G-Modell sein eigen. Stefen hat die Entstehung von Windows XP bei Microsoft in Unterschleißheim begleitet, war kurze Zeit Pressesprecher von AMD und Redakteur der PC Professionell in München. Neben seiner Arbeit für die PR-Agentur Frische Fische, anfangs aus Dresden, jetzt im Berliner Büro, betreibt er noch die Seite Tabletprofi.com.