Interpad: Verkaufsstart erst im Januar 2011, erste Bilder von der neuen Benutzeroberfläche

Wegen der hohen internationalen Nachfrage für das Interpad Home plant der Kölner TabletPC-Hersteller e-noa einen parallelen Markteintritt für weitere Länder. Dies gab das Unternehmen heute via Pressemitteilung bekannt. Der deutsche Verkaufsstart wird sich daher (von Anfang Dezember) auf Mitte Januar 2011 verschieben. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen noch an der Fertigstellung der neuen Benutzeroberfläche für das Interpad. Auch Gespräche bezüglich der Vorinstallierung von Applikationen auf dem Android-Tablet sind noch nicht abgeschlossen. Das Vertriebskonzept ist bereits in trockenen Tüchern. Details will e-noa aber erst kurz vor Verkaufsstart bekannt geben.

Auf Nachfrage von iPadinside.de bestätigte Geschäftsführer Yilmaz Kilic die Verschiebung des Verkaufsstarts um einen Monat. Besonders in Russland und der Türkei sei das Interesse an dem Interpad groß. Um diesem Umstand gerecht zu werden, habe man sich trotz des anstehenden Weihnachtsgeschäfts entschieden, das Gerät hierzulande erst im neuen Jahr auf den Markt zu bringen.

Zeitgleich hat der Hersteller heute via Twitter die ersten Bilder von der neuen Benutzeroberfläche veröffentlicht, die in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Informatik der RWTH Aachen entwickelt wurde. Screenshots in besserer Qualität sollen in den nächsten Tagen folgen.

Update: Wie auf dem oberen Foto zu sehen ist, setzt der Hersteller beim Interpad Home wie angekündigt auf einen eigenen AppStore (4. Icon von links). Partner ist übrigens AndroitPIT. Auch das 1&1 SmartPad, das Pearl Touchlet und das WeTab setzen auf diesen Anbieter.

4 Gedanken zu „Interpad: Verkaufsstart erst im Januar 2011, erste Bilder von der neuen Benutzeroberfläche

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  2. recipient

    Mal sehen, ob ich das richtig verstanden habe: Man verschiebt den angekündigten Rollout und verzichtet auf das Weihnachtsgeschäft in Deutschland, weil das Interesse am Produkt in Russland und in der Türkei so groß ist?

    Alles klar …

    Ist Herr Hoffer von Ankershoffen jetzt für die Kommunikation zum Interpad verantwortlich?

  3. Michael Friedrichs Artikelautor

    Ich denke nicht. Aber wie ich schon auf der Facebook-Seite vom Interpad kommentiert habe: Lieber so, als nur des Weihnachtsgeschäfts willens ein unfertiges Produkt auf den Markt zu bringen und dafür noch mehr Schelte einzustecken.

  4. recipient

    Absolut richtig. Aber wieso sagt man das nicht so, sondern konstruiert statt dessen hanebüchene Begründungen, die jedem halbwegs intelligenten Menschen die Haare zu Berge stehen lassen? Als Empfänger der Botschaft fragt man sich unweigerlich: Für wie blöd halten die mich eigentlich?

    Und das ist noch weitaus schlimmer als ein glaubhaft und offensiv formuliertes Eingeständnis, doch noch etwas mehr Zeit für die Produktoptimierung zu benötigen.

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