IFA: Fujitsu T580 Hands-on vom neuen 4-Finger-Dualtouch Convertible-Tablet

Das ist doch mal eine Ankündigung. Während einer Produktdemo ließ sich ein Fujitsu-Manager, angesprochen auf den Erfolg des iPads und ob man denn dem kein eigenes Slate entgegensetzen wolle, folgendes entlocken: “Ja, es wird ein Slate von Fujitsu geben” – und damit meinte er ausdrücklich nicht die vorhandene Business-Linie mit den hochpreisigen Stylistic-Tablets, die in Firmen für Außendienstler, Mediziner und Umfrage-Dienstleister eingesetzt werden.

Ganz konkret hingegen geht es in anderen Tablet-Klasse zu, den Convertible-Tablets. Aus der Klasse der Notebooks mit drehbarem und auf die Tastatur klappbaren Touch-Bildschirm stellt Fujitsu auf der IFA ein neues Modell vor, das T580, dessen Verfügbarkeit für Mitte November 2010 geplant ist. Wir haben uns am Vorabend einen Prototypen mit Core i5 Dual-Kern-Prozessor näher angesehen und stellen ihn Euch hier Video und Kurzpraxistest vor.

Beim eigenen Anfassen fällt sofort auf, dass das Gehäuse angenehm in der Hand liegt, die Tastatur sich vom Druckpunkt her sehr gut zum Schreiben eignet und der Bildschirm ein ordentliches Schreiben mit dem Digitizer-Stift erlaubt. Fujitsu hat sich mit diesem Modell für N-Triq statt Wacom entschieden und unterstützt Vier-Finger-Gesten. Es handelt sich bei dem ausgestellten Gerät nicht um ein Serienmodell. Zum Glück, denn es sind noch einige Feinarbeiten zu leisten. So ist das Scharnier recht locker, der Bildschirm neigt sich schon bei einfachem Fingerdruck weit nach hinten. Die Treiber müssen noch verbessert werden, denn die Erkennung der Handauflage beim Schreiben mit dem Stift funktioniert noch nicht reibungslos. Daher sind beim Schreiben immer wieder ein paar Geisterlinien ein.

Einen echten Minuspunkt handelt sich die Tastatur ein. Sie hat zwar einen guten Druckpunkt, doch sind die Satzzeichen-Tasten unten rechts deutlich schmaler, so dass man hier einen erheblichen Gewöhnungsbedarf haben wird, um fehlerfrei tippen zu können. Weitere Details wie Ausstattung, Größe, Preis oder Verkaufsstart sind noch ein wenig vage. Klar ist, dass es für Business-Kunden eine Core i5-Ausstattung mit Windows 7 Professional, UMTS- und SSD-Option geben wird, neben Support-Angebote wie Vor-Ort-Service und ähnliches. Diese Version wird eher über 1.000 Euro kosten. < Das Gerät ist relativ dick wegen der Lüfter für die leistungsfähigen Core i3/5-Prozessoren, ist nicht gesondert gegen Stürze gesichert, von einem Sensor abgesehen, der im freien Fall den Schreibarm von der Festplatte hebt. Will Fujitsu größere Stückzahlen Studenten oder Schüler verkaufen, müßte der Preis der Core i3-Version deutlich unter 1.000 Euro liegen, das ist die Preisklasse der Consumer Tablets von HP. Technische Ausstattung:

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