Google: Android ist eigentlich nicht für Tablets gemacht worden

Überraschende Aussagen von Hugo Barra, Direktor für mobile Produkte bei Google, haben die Kollegen von Techradar aufgeschnappt. Demnach hatte der Internetkonzern nicht das Tablet im Fokus als Android entwickelt worden ist, sondern ganz klar den lukrativen Smartphone-Markt. Doch seit ein paar Monaten sehe dies anderes aus. Immer mehr Hersteller würden bei ihren Tablets auf Android als Betriebssystem setzen – und genau das bringe leider auch Probleme mit sich. Demnach sei Android – auch in der aktuellen Version 2.2 (Froyo) nicht – noch immer nicht für den Einsatz auf TabletPCs optimiert worden. Und solange dies nicht der Fall sei, werde Google dafür auch kein grünes Licht geben. Im Klartext: Einige grundlegenden Applikation wie Google Mail, Kalender und der Android Market werden auf einigen Geräten nicht laufen, wenn der Tablet-Hersteller nicht bestimmte, technische Anforderungen wie beispielsweise UMTS erfüllt.

Allerdings arbeite Google bereits an neuen Versionen von Android wie Gingerbread und Honeycomb, die dann auf den Tablets ohne Einschränkungen laufen sollen. Ob in diesem Zusammenhang auch Chrome OS eine Rolle spielen wird, ist nicht bekannt.

(via liliputing)

Ein Gedanke zu „Google: Android ist eigentlich nicht für Tablets gemacht worden

  1. Uwe

    Na ich denke schon, dass es hier ganz stark um Chrome OS geht. Google hat sich das Chrome OS gerade für Tablets und ähnliche Devices vorgestellt und die Industrie macht ihnen jetzt einen Strich durch die Rechnung.
    Langfristig kann es nur so aussehen: Entweder wird sich Android aufspalten und es wird Versionen für Smartphones wie auch für Tablets geben.
    Oder aber schon die erste Generation der Tablets werden die letzten mit Android sein, denn dann kann nur Chrome OS folgen.
    War es eigentlich nicht auch so, dass Chrome OS noch dieses Jahr final vorgestellt werden sollte?

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