Financial Times iPad-App generiert 1,2 Millionen Euro an Werbeeinnahmen

Es gibt es ein helles Licht am Ende des dunklen Korridors. Laut einem Bericht der britischen Tageszeitung „Guardian“ hat die iPad-App der Financial Times in den vergangenen fünf Monaten mehr als eine Million Pfund (umgerechnet rund 1,2 Millionen Euro) an Werbeeinnahmen generiert. Nach der Aussage von Ben Hughes, Global Commercial Director und Deputy CEO bei der Financial Times, sei die Zeitung einer der ersten Verlage gewesen, die das Potenzial des Apple-Tablets erkannt und entsprecht früh mit einer eigenen App im AppStore vertreten waren. Seit Anfang Mai dieses Jahres hätten bereits mehr als 400.000 iPad-Nutzer die App heruntergeladen. Ein weiterer, positiver Effekt sei, dass rund zehn Prozent aller Leser der digitalen Zeitungsausgabe diese auf dem Apple-Tablet konsumieren würden. Das iPad spiele deshalb eine wichtige Rolle in der weiteren Ausrichtung der Fincial Times.

Das schnelle Ende der klassischen Print-Werbung sieht Ben Hughes übrigens nicht. Allerdings sollten sich Zeitungsverlage dringend auf die Suche nach neuen Einnahmequellen und Geschäftsmodellen begeben. Als Beleg dafür nannte der Vize-Chef der Financial Times eine weitere, interessante Zahl. Demnach machen Erlöse aus Print-Anzeigen derzeit nur von 40 Prozent von den gesamten Werbeeinnahmen des Verlagshauses aus.

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