Display-Werbung im Aufwind: Prognose nach oben korrigiert

Am 1. Juli hat Apple sein exklusives Werbenetzwerk iAd gestartet und damit eine „neue Ära der Mobilwerbung“ eingeleitet. Um den hohen Qualitätsanforderungen zu entsprechen, übernimmt der Gerätehersteller in den ersten Monaten nicht zur die technische Abwicklung (Erstellung und Programmierung der Werbeanzeigen nach Kundenvorgaben), sondern hält für auch ganz schön den Hand auf. Werbekampagnen in Höhe von rund 60 Millionen US-Dollar will Apple nach eigenen Angaben für die Startphase bereits akquiriert haben.

Gut ins Bild – und zum derzeitigen Trend – passt hier auch eine Meldung des Online-Vermarkterkreises im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Demnach wächst die klassische Display-Werbung schneller als noch Anfang dieses Jahres angenommen. Infolgedessen hat der Verband seine Progonose um drei Prozent auf acht bis neun Prozent noch oben korrigiert. So würden seit Jahresbeginn deutlich mehr Werbetreibenden in Online-Kampagnen investieren. Auch die Preisentwicklung hat sich in den vergangenen Monaten stabilisiert, heißt es. Die Zurückhaltung der werbenden Unternehmen habe spürbar nachgelassen. Zudem spiele klassische Online-Werbung bei eher traditionell beworbenen Produkten, zum Beispiel im Bereich der Fast Moving Consumer Goods, eine immer größere Rolle.

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