Kategorie-Archiv: iPad Zubehör

Von der iPad-Kamera bis zur Schutzhülle. Das Angebot wächst stetig.

Apple-TV-Adapter

Apples Airplay: Das iPad zur Spielekonsole umrüsten

Mit geringem Aufwand verwandelt sich das iPad, das bisher mit Funktionen für jede Lebenslage überzeugt hat, in eine Spielkonsole für das heimische Wohnzimmer. Das Apple-Tablet wird demzufolge zur veritablen Spielkonsole und das Game selbst läuft auf dem Fernseher. Die Hersteller der Spiele stellen sich bereits auf diese Anwendung ein und bieten zahlreiche Zusatzfunktionen. Das Übertragen des Bildes von dem iPad auf den Fernseher wird innerhalb weniger Sekunden vorgenommen. Weiterlesen

itunes logo

Musik hören mit dem iPad 3

Das neue iPad 3 ist bisher sehr erfolgreich. Laut einer Umfrage hören viele iPad Besitzer vor allem Musik über ihr iPad. Wie bei allen Apple-Produkten, funktioniert auch bei dem iPad 3 die Musikwiedergabe ausschließlich über iTunes. Die Nutzung von iTunes macht die Musiksynchronisation und Wiedergabe jedoch spielend einfach.

iTunes synchronisieren

Bei der Synchronisation von Medieninhalten auf iTunes kannst du zwischen der automatischen und der manuellen Synchronisation wählen. Um Musik, Videos und mehr synchronisieren zu können, musst du dein iPad entweder mit dem USB-auf-Dock-Connector anschließen oder die WiFi-Synchronisation verwenden. Bei der automatischen Synchronisation wird dein iPad immer dann synchronisiert, wenn du das USB-Kabel anschließen oder dich im selben WiFi-Netz befinden wie dein Computer. Zum Synchronisieren musst du:

  1. Dein iPad an den Computer anschließen oder ins WiFi-Netz einwählen
  2. iTunes öffnen
  3. Wähle im linken Fenster dein Gerät „iPad“ aus
  4. Wähle die Option Musik
  5. Unter der Option „Musik synchronisieren“ kannst du verschiedene Optionen wählen.

iPad 3 – Lautsprecher und Kopfhörer

Die im iPad 3 integrierten Lautsprecher geben einen Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hz wieder. Der Benutzer kann außerdem die maximale Lautstärke bei der Musikwiedergabe anpassen. Für richtig guten Sound sollte man das iPad 3 allerdings an externe Lautsprecher oder an Kopfhörer anschließen.

Das iPad 3 kann mittels Klinke-auf-Cinch-Audiokabel an jede Stereo-Anlage angeschlossen werden. Man hat aber auch die Möglichkeit Musik kabellos über Bluetooth Lautsprecher wiederzugeben. Wenn man Musik über Kopfhörer wiedergeben will, kann man sich nach Belieben zwischen den Apple-üblichen Kopfhörern oder anderen mit Apple kompatiblen Kopfhörern entscheiden. Zwar werden auch beim iPad 3 die üblichen weißen Apple-Kopfhörer mitgeliefert, doch gibt es auch andere mit Apple kompatible In-Ohr- und Bügelmodelle, die man je nach Höranspruch auswählen kann.

Das iPad 3 hat einen 3,5-mm-Klinke Ausgang. Vor allem DJ Kopfhörer besitzen häufig eine Größe von 6,3 mm, in diesem Fall benötigt man einen Klinkenadapter, um die Kopfhörer anschließen und Musik genießen zu können.

Platz für Musik und Co.

Je nach Modell hat das iPad bis zu 32 GB Speicher. Wenn du dir überlegst, ein iPad 3 zu kaufen, solltest du dir vorher überlegen, wie viel Musik du hörst und ob es sich lohnt etwas mehr Geld für ein iPad 3 mit mehr Speicherplatz auszugeben. In jedem Fall wird man mit dem iPad 3 viel Spaß haben.

Quadratisch, praktisch, gut: das Idapt i4 Universal-Ladegerät im Test

Universal-Ladegeräte sind schon eine praktische Sache. Egal ob Smartphone, Tablet, Handheld-Spielkonsole oder Digitalkamera, das Hantieren mit einer Vielzahl von Ladekabeln für die diversen elektronischen Gerätschaften des Alltags gehört damit häufig der Vergangenheit an. Und genau hier setzt auch das Idapt i4 des spanischen Herstellers Inoitulos an. Damit können Nutzer bis zu vier Geräte gleichzeitig mit frischer Energie versorgen, was eigentlich gar nichts Besonderes ist. Besonders an dem Universal-Ladegerätes, das seit kurzem für rund 50 Euro im Handel erhältlich ist, ist allerdings, dass die flache Lade-Station aus metallic-schwarzem Kunststoff mit mehr als 22 verschiedenen und auswechselbaren Ladespitzen bestückt werden kann. Dadurch ist es möglich, die Akkus von rund 4.000 Geräten mit der Idapt i4-Station wieder auf zu laden. Insgesamt stehen drei Ladeports sowie ein USB-Anschluss zur Verfügung. Zudem ist das Universal-Ladegerät mit einem Ein-/Ausschalter und LEDs für den Ladevorgang ausgestattet. Zum Standard-Lieferumfang gehören sechs Ladespitzen: iPhone/iPod, MicroUSB, MiniUSB, Nokia 2, Samsung 4 und SonyEricsson2. Zusätzliche Module können für 7,99 Euro nachgekauft werden. Interessant ist auch der Ladeaufsatz für AA-Akkus, für den Hersteller allerdings 14,99 Euro berechnet.


 

Mit persönlich hat neben der edlen Optik das Ladespitzen-System gefallen. Mit wenigen Handgriffen sind die jeweiligen Module eingesteckt und wieder entfernt. Hinzu kommt, dass die Module nicht starr in dem Ladegerät stecken, sondern leicht nachgeben, was laut Hersteller vor Schäden schützen soll. Trotzdem bieten die auswechselbaren Module dem Gerät einen guten Halt. Testweise habe ich auch mein iPad an die iPhone/iPod-Ladespitze angeschlossen, was aufgrund des vergleichsweise hohen Gewichts und der daraus folgenden Instabilität beim Laden nicht wirklich zu empfehlen ist. Stattdessen sollte dafür der USB-Port samt dem Apple-Ladekabel genutzt werden.


 

FAZIT: Insgesamt gesehen hat mir das Idapt i4 Universal-Ladegerät gefallen, dennoch sind ein paar Kritikpunkte zu nennen. Die glänzende Oberfläche des Ladegerätes ist sehr anfällig für Staub und Fingerabdrücke, was sich durch die normale Nutzung sicherlich nicht vermeiden lässt. Häufiges Abwischen mit einem Microfaser-Putztuch wäre demnach die Folge und kann auf Dauer ziemlich lästig werden. Auch in puncto Verarbeitung könnte der Hersteller noch an der einen oder anderen Stelle (insbesondere die Druckschalter) nachbessern, zumal das Ladegerät mit rund 50 Euro ja auch kein Schnäppchen ist. Klasse würde ich auch finden, wenn der Hersteller es den Kunden ermöglichen würde, sich die sechs zum Lieferumfang gehörenden Ladespitzen selbst auszusuchen oder einfach mehr Variationen an Modulen anbieten würde. In meinem Fall konnte ich nur die Ladespitzen für iPhone/iPod, MicroUSB und MiniUSB nutzen. Für die verbleibenden drei hatte ich keine Verwendung. Benötige ich jedoch weitere Ladespitzen, müssten diese hinzugekauft werden, was die Kosten für die Ladestation zusätzlich erhöhen würde.



Filofax 2.0: iPad-Mappe Booq Boa Folio im Test

Spätestens seit meinem Test der Boa Skin XS iPad-Schutzhülle von Booq vor einem halben Jahr bin ich Fan dieser Marke. Sie ist schick, hochwertig verarbeitet und bietet meiner Meinung nach einen guten Rundum-Schutz für mein Apple-Tablet. Auch den Preis in Höhe von rund 30 Euro finde ich in Anbetracht der eben genannten Punkte durchaus angemessen. Auch nach sechs Monaten im Dauereinsatz sind der iPad-Schutzhülle noch keine Ermüdungserscheinungen anzusehen. Pünktlich zum Jahreswechsel hat Booq mir mit der Boa Folio ein weiteres Testmuster zur Verfügung stellt. Die iPad-Mappe erinnert mich vom Aufbau und seinen Funktionen sehr stark an meinen Filofax, dass ich früher intensiv für Notizen und Terminplanung genutzt habe, aber seit fast einem Jahr (seit ich das iPad mein Eigen nenne) wegen Nichtmehrnutzens vor sich hin staubt.

 

Um es auf den Punkt zu bringen: Die Boa Folio ist mein persönliches Filofax 2.0. Ich kann die rund 400 Gramm leichte iPad-Mappe flach auf den Tisch legen, um mir Notizen zu machen. Ich kann sie – wenn ich unterwegs bin – mir auf den Schoß legen, um eine E-Mail zu schreiben. Ich kann sie nahezu vertikal umklappen, damit ich bequem einen Video-Clip anschauen oder Kunden ein Projekt in Form einer Slideshow präsentieren kann. Eine stabile Arretierung aus Hartplastik sorgt nicht nur dafür, dass das iPad an den Seiten vor Kratzern und sonstigen Beschädigungen geschützt wird, sondern dass das Tablet bei der täglichen Handhabung nicht herausfallen kann. Darüber hinaus sind alle Aussparungen für Dock Connector, Lautstärke, Kopfhöreranschluss und andere Bedienelemente vorhanden.

 

Ebenfalls praktisch sind die kleine Tasche auf der Vorderseite (für Visitenkarten beispielsweise) sowie die beiden Fächer auf der Innen- und Rückseite der Boa Folio. Hier lassen zum Beispiel Dokumente (bis Din A5), DVD-ROMs oder USB-Sticks bequem verstauen. Positiv fällt auch das verwendete Material sowie die hochwertige Verarbeitung der Mappe auf. Die Kanten sind ordentlich vernäht. Lose Fäden, wie es bei einigen iPad-Taschen nach ein paar Wochen Dauereinsatz schon mal vorkommt, sind hier nicht sehen. Zusammengehalten wird die Boa Folio übrigens von einem elastischen Band. Auch in Sachen Optik weiß die iPad-Mappe zu überzeugen. Nicht zu bunt, nicht zu auffällig vom Design, aber dennoch trendig genug und zudem absolut Business-tauglich.


 

Die Mappe des US-Herstellers ist in verschiedenen Farben erhältlich und kostet je nach Modell zwischen 60 und 90 Euro. Das Testmuster ist die Boa Folio black/red und kann unter anderem im Online-Shop von Booq für 59,95 Euro bestellt werden. Günstig ist die iPad-Mappe damit zwar nicht gerade, aber in Anbetracht der Funktionen und der Verarbeitung sicherlich berechtigt. Und zum Vergleich: Für meinen schwarzen Leder-Filofax Terminkalender habe ich vor ein paar Jahren deutlich mehr bezahlt.


 

Praktisches Zubehör: Magic Charger für die Apple Magic Mouse

Neben einer ganzen Reihe interessanter Tablet-Neuheiten wurden auf der CES in Las Vegas auch zahlreiche Gadgets vorgestellt. Da ich selbst im Besitz einer Magic Mouse von Apple (super Maus übrigens), aber vom dauernden Batteriewechseln mittlerweile schon ein wenig genervt bin, möchte ich euch diese praktische Neuheit nicht vorenthalten. Der Magic Charger von Mobee wird als Zubehör für die Magic Mouse angeboten und bietet das schnurlose Aufladen der Maus-Batterien an. Dafür wird einfach die Abdeckungsplatte samt der beiden Batterien ausgetauscht und durch ein entsprechendes Battery Pack von Mobee ersetzt. Danach kann die Magic Mouse einfach auf eine zum Lieferumfang gehörende Induktionsplatte gelegt und aufgeladen werden.

Der Magic Charger wird in den USA zum Preis von 49 US-Dollar angeboten und kann direkt beim Hersteller bestellt werden. Hierzulande hat Ilectronic den Vertrieb übernommen. Der Kostenpunkt liegt bei 49,90 Euro. Laut Mobee wird der Magic Charger allerdings schon bald in den Retail Stores von Apple angeboten.

(via macrumors.com)

CES 2011: iPad 2-Dummy bei Zubehör-Hersteller aufgetaucht

Apple ist zwar als Aussteller nicht auf der CES in Las Vegas vertreten, allerdings durchaus präsent. Dies zeigt allein ein Blick in die riesige iLounge-Area, die sich im Vergleich zum Vorjahr von der Fläche fast verdoppelt hat. Dort gibt es neben Software auch jede Menge Zubehör für iPhones, iPad und iPods. Für Aufsehen sorgt derzeit ein Aussteller aus China, der unter anderem bereits Schutzhüllen für das kommende iPad 2 im Programm hat. Um die Funktionsweise seiner Schutzhüllen besser demonstrieren zu können, hat er aus Aluminium einen Dummy des iPad 2 anfertigen lassen. Im Vergleich zum aktuellen iPad wäre das neue Modell wie bereits vermutet nicht nur dünner, sondern hätte auch abgerundetere Ecken. In dem Dummy deutlich zu sehen sind auch die Aussparungen für die beiden Kameras auf der Vor- und Rückseite des neuen Apple-Tablets sowie für den überarbeiteten Lautsprecher und Dock-Connector. Ob Apple von dem Dummy begeistert sein wird, darf bezweifelt werden. Zum Glück sind es aber nur noch wenige Wochen bis zur offiziellen Ankündigung – hoffentlich.

(via engadget.com und macerkopf.de)

Update: Die Jungs von micgadget.com sind da scheinbar schon einen Schritt weiter. Das Ergebnis ist auf den ersten beiden Bildern zu sehen. (via 9tomac.com)




 

Erste iPad 2-Schutzschüllen aufgetaucht

Auf einem chinesischen Internet-Marktplatz sind jetzt die ersten Schutzhüllen das neue iPad 2 aufgetaucht. Sie haben auf der Rückseite eine runde Aussparung für eine Kameralinse (an ähnlicher Stelle wie beim iPhone 4 übrigens) sowie an der Seite einen länglichen Slot neben dem Dock-Connector. Ob es sich hierbei um eine Aussparung für den Lautsprecher (der normalerweile an dieser Stelle ist) handelt oder um Platz für ein neues Feature beispielsweise für einen Speicherkartenleser (wie einige bereits vermuten) handelt, ist unklar und bleibt bis zur offiziellen Produktvorstellung von Apple der jeweiligen Fantasie überlassen.

Ob es sich bei der aufgetauchten Hülle um einen Fake oder um ein „echtes“ iPad-Zubehör handelt, ist nicht bekannt. Allerdings tauchen im Netz immer mehr Fotos von Schutzhüllen mit den gleichen Aussparungen auf. Nach Angaben eines chinesischen Gadget-Blogs hätte die Hersteller bereits die Spezifikationen eines Prototyps eines iPad 2 in Erfahrung bringen können und nach diesen Vorgabe die Hüllen hergestellt.

(via heise.de)

Tabytone Blade im Test: stylischer iPad-Ständer aus Acrylglas, made in Germany

Vor ein paar Tagen hat iPadinside.de Post bekommen. Genau genommen war es ein Paket, dass der DHL-Mann bei mir im Büro abgeliefert hat. Absender war René Boost, seines Zeichens Geschäftsführer von Fireswitch Media B.V. in Herzogenrath (bei Aachen) und verantwortlich für den Vertrieb des Tabytone Blade, einem in Deutschland gefertigten Acrylglas-Ständer, der laut beliegendem Anschreiben speziell für das iPad entwickelt wurde. Der Tablet-Ständer sei so konzipiert, dass es sich nicht nur hervorragend zum bequemen Arbeiten, Filme schauen oder einfach zu Präsentationszwecken eigne, sondern auch noch schick aussehe, wenn einmal kein iPad darauf abgelegt ist. Soweit das Anschreiben des Geschäftsführer.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Herstellers zu finden. Demnach kostet der iPad-Ständer aus gelasertem, flammpolierten Acrylglas stolze 49,90 Euro plus 3,50 Euro Versandkosten (innerhalb Deutschlands, Lieferzeit 1-3 Werktage). Bezahlt werden kann unter anderem mit Paypal, Kreditkarte und Lastschrift. Die Maße (BxHxT) des Tabytone Blade gibt der Hersteller mit 15 x 14 x 16 Zentimeter an. Das Gewicht liegt bei 390 Gramm. Zum Lieferumfang gehört neben dem iPad-Ständer noch ein Microfaser-Putztuch sowie zehn durchsichtige Elastikpuffer zum Unterkleben.

Auch im Praxistest macht das Tabytone Blade einen guten Eindruck. Dank der aufgeklebten Pufferpunkte stehen sowohl der Ständer als auch das iPad im Hoch- und Querformat stabil auf dem Schreibtisch. Es rutscht nichts, es wackelt nichts. Gut getroffen ist auch der Neigungswinkel von 50 Grad (dafür habe ich extra mein Geodreieck aus der Schulzeit hervorgeholt und gemessen), was sowohl die Sicht auf das iPad-Display als auch die Bedienung problemlos ermöglicht. In diesem Zusammenhang sollte noch erwähnt werden, dass das stehende iPad (im Hochformat) auch mit eingestecktem Netzkabel in dem Ständer verbleiben kann. Dass sich der Neigungswinkel nicht verstellen lässt, ist zwar schade, aber Nachteil ist dies in meinen Augen nicht – zumal das iPad so einen stabileren Halt hat als bei iPad-Ständern mit einem flexiblen Neigungswinkel.

Fazit: Der Tabytone Blade hat seit dem Test bereits einen festen Platz auf meinem Schreibtisch erobert. Der Acrylglas-Ständer verbindet edles Design mit Stabilität und Funktionalität – und macht auch ohne darauf abgelegten iPad einen guten Eindruck. Der Preis von rund 50 Euro ist zwar kein Schnäppchen, aber unter dem Strich ist die Anschaffung sein Geld wert. Und Weihnachten ist ja auch bald …

BeoSound 8: Deluxe-Soundsystem fürs iPad von Bang & Olufsen

Für iPad-Besitzer und Liebhaber des perfekten Klangerlebnisses haben die dänischen Luxus-HiFi-Bauer von Bang & Olufsen nun ein neues Spielzeug parat. Es hört auf den Namen BeoSound 8, kostet rund 1.000 Euro und kommt pünktlich zum Weihnachtsgeschäft Ende November in den Handel. Das Soundsystem mit eingebauter Docking-Station für das iPhone, iPod touch und iPad verspricht dem Käufer neben einem exzellenten Design innovative Technik und beste Verarbeitung, um auch den höchsten Ansprüchen zu genügen. Um es zusammen zu fassen: Ein perfektes Design und ein erstklassiger Musikgenuss für den gut gefüllten Geldbeutel. Immerhin kostet das Soundsystem der Dänen soviel wie zwei Apple iPads in der einfachen Ausführung. Neben dem BeoSound 8 gehört auch noch eine eigene App zum Lieferumfang, mit der sich das Bang & Olufsen-System komplett steuern lässt. Einen kleinen Vorgeschmack bietet übrigens der BeoSound 8-Werbespot.

(via ipad-mag.de)

iPad-Ständer aus Bleistiften selbst gemacht

Ihr müsst nicht Tim Taylor heißen und vom Beruf Heimwerker-King sein, um Euch im Do-It-Yourself-Verfahren einen praktischen iPad-Ständer für euer kostbares Multimedia-Tablet zu bauen. Auch die Kosten dürften sich bei diesem Basteltipp so ziemlich in Grenzen halten. Neben ein wenig Handgeschick werden sechs Bleistifte (mit Radiergummi) und vier elastische Gummibänder benötigt. Zudem unterstützt eine ausführliche Anleitung beim Zusammenbau des iPad-Ständers. Die Konstruktion sieht auch den ersten Blick etwas wackelig aus, soll laut Ideengeber aber durchaus stabil sein und dem iPad einen „sicheren“ Stand bieten.

Getestet: Boa Skin XS iPad-Schutzhülle von Booq

Mit dem iPad-Zubehör ist das so eine Sache. Die Auswahl an den praktischen Accessoires für das flache Multimedia-Tablet von Apple wird zunehmend größer und der Nutzer hat wie immer die Qual der Wahl. Besonders groß ist das Angebot in puncto iPad-Taschen und Schutzhüllen. Einige Hersteller und Modelle hat iPadinside.de in der Vergangenheit ja bereits schon vorgestellt. Wie die Überschrift schon verrät hab ich dieses Mal eine neue Schutzhülle von Booq genauer unter die Lupe genommen. Konkret geht es um die rund 30 Euro teure Boa Skin XS für das iPad, die auf den ersten Blick schon wegen ihres durchweg hochwertigen Designs aus der breiten Masse hervor sticht.

Laut Hersteller wiegt die Schutzhülle gerade mal 190 Gramm, misst 224 mal 195 Millimeter und ist damit nur geringfügig größer als das iPad selbst. Die Boas Skin verfügt über eine verstärkte Rückseite zur Dämpfung von Erschütterungen. Die Vorderseite der Schutzhülle besteht aus elastischem und wasserabweisenden Neopren. Die Innenseite ist mit einem weichen typischen Twylon-Gewebe ausgestattet, dass das iPad von allen Seiten vor unschönen Kratzern bewahren soll. Die Schutzhülle gibt es übrigens in fünf verschiedenen Farben: schwarz, türkis, khaki, geld und violett.

Auch abseits der Herstellerangaben kann die Schutzhülle überzeugen. Ich habe die Boa Skin bereits sei ein paar Wochen im Einsatz und konnte bis dato noch keine richtige Schwachstelle entdecken. Um das iPad in die Schutzhülle zu schieben, wird das Gerät durch die flexible Öffnung auf der kurzen Seite geschoben. Das Neopren-Gewebe sorgt dafür, dass das Apple-Tablet nicht ohne weiteres herausfallen kann. Alles andere wäre auch wenig hilfreich, da die Boa Skin XS über keine extra Schutzvorkehrung dafür verfügt. Als einziges Manko angesehen werden kann die Tatsache, dass sich das iPad nicht komplett in die Schutzhülle einschieben lässt und knapp ein Zentimeter relativ ungeschützt vor Kratzer am Gehäuse herausragt. Ich habe bis jetzt allerdings noch nichts dergleichen an meinem iPad feststellen können.

Ich bin mit meinem iPad relativ viel unterwegs und nutze es sowohl beruflich als auch privat nahezu täglich. Und die rund 13 Millimeter dünne Booq-Hülle ist seitdem mein treuer Begleiter. Sie ist schick (nicht zu bunt, nicht zu auffällig vom Design, aber dennoch trendig) , hochwertig verarbeitet und bietet meines Meinung nach einen hinreichende Schutz für mein iPad. Auch den Preis in Höhe von 30 Uhr finde ich hinsichtlich Design und Qualität durchaus angemessen. Um es auf den Punkt zu bringen: klare Kaufempfehlung meinerseits.

XGear Shadow: robuste iPad-Schutzhülle in Carbon-Optik

Die Auswahl an praktischen iPad-Accessoires wird zunehmend größer. Seit dem Verkaufsstart des Apple-Tablets Anfang April in den USA bieten immer mehr Hersteller Taschen, Hüllen und Schutzfolien für das flache Multimedia-Wunder an. Im Rahmen unseres Gewinnspiels zum Launch von iPadinside.de vor knapp zwei Wochen haben wir bereits sechs hochwertige iPad-Taschen verlost. Auch eine robuste Schutzfolie für das hochauflösende Multitouch-Display sowie eine neue iPad-Hülle samt Ständer von NudeEasy haben wir hier im Blog bereits vorgestellt. Mit der rund 30 Euro teuren Shadow von XGear kommt nun ein weiteres Accessoire für Tablet-Besitzer hinzu.

Die leichte, aber extrem robuste Hülle in Carbon-Optik bietet dem iPad-Besitzer einen zuverlässigen Schutz für den kostbaren Inhalt. Wie eine zweite Haut legt sich die zwei Millimeter dünne Polycarbonat-Schale um den Tablet und bewahrt das Gerät so hoffentlich vor so mancher unliebsamer Delle. Auf der Innenseite sorgt weiches Material dafür, dass auch hier kein Kratzer an das edle Aluminium-Gehäuse des iPad kommt. Wie ein Blick in die Herstellerbeschreibung verrät, ist die schwarze Schutzhülle dreifach beschichtet und daher besonders widerstandsfähig. Sämtliche Ein- und Ausgänge sowie Schalter wurden an den entsprechenden Stellen ausgespart, so dass die Funktionalität nicht beeinträchtigt wird.

iPad-Verfügbarkeit entspannt sich langsam

Wie Leo vom fscklog berichtet, scheint sich die Lieferzeit für iPads momentan auf sieben bis zehn Tage zu reduzieren. Allerdings muss man auf bestimmte Zubehörteile (wie beispielsweise das Dock) noch sehr lange warten. Entsprechend hoch werden diese auf Auktionsplattformen wie eBay gehandelt.

Wie man zudem in verschiedenen Mac-Foren lesen kann, rechnen einige Handelspartner von Apple in den nächsten Tagen mit größeren Lieferungen. Die Verknappung, ob künstlich oder aufgrund der vielen Bestellungen, hält also weiterhin an und das Objekt der Begierde ist nicht immer einfach zu bekommen.

SwitchEasy NUDE: iPad-Schutzhülle mit Ständer und Stöpsel

Wer sein iPad nicht nur auf dem Schoß nutzt, sondern unterwegs gerne liest und schreibt, sollte neben einer schicken schützenden Hülle auch einen leichten und platzsparenden Aufsteller mitnehmen. Beides vereint der auf Zubehör für mobile Kleingeräte von Apple spezialisierte Hamburger Anbieter SwitchEasy mit der 30 Euro teuren NUDE-Hülle inklusive umfangreicher Ausstattung, die wir für euch getestet haben.

Nude (englisch für nackt) nennt SwitchEasy die Hülle, da sie nur zwei Millimeter dick ist, “so dass sie beinahe gar nicht bemerkt wird”. In der Tat schließt sie aufgrund des genügend steifen Materials das Tablet an den Seiten fest ein und greift nicht auf die Vorderseite über. Wer die Hülle in Orange oder einer der anderen beiden Farben Pink oder Türkis wählt, wird sie aufgrund des Kontrasts zum silbrigen iPad-Aluminiumrand und schwarzen Displayrahmen dennoch deutlich wahrnehmen. Alternativ bietet Switcheasy noch durchsichtige Hüllen an (sozusagen the real nude) sowie klassisches Schwarz und Weiß.

Ausgepackt und eingesetzt

Die Hülle ist eine Wanne

Die Hülle ist eine Wanne

Der erste Eindruck beim Öffnen des Kartons: Oje, noch so ein Blister-Monster. Doch die Aufschneide- und Verletzungsorgie kann entfallen, die Schutzhülle und das in ihr eingebettete umfangreiche Zubehör lassen sich ohne Schere und Verletzungen entnehmen.

Das Einsetzen des iPads gelingt problemlos in zwei Sekunden. Einfach die linke oder rechte iPad-Seite und dann die andere Seite mit leichtem Druck in die Hülle legen, fertig. Die Dokumentation warnt zur Sicherheit, dass man das Polykarbonat-Gehäuse nicht “übermäßig” biegen solle, da es sonst brechen könnte. Das Entnehmen ist ähnlich einfach, man biegt die Hülle an einer Ecke nach hinten und dann an der anderen Ecke an der gleichen Längsseite. Ein Gewichtzuwachs ist praktisch nicht spürbar. Fein.

Hingelegt

Legt man sein iPad nun flach auf einen Tisch und streicht auf dem Display, verrutscht das Gerät schon bei leichtem Druck – sprich, dem Rücken fehlt es an Rutschfestigkeit. Denn die geschlossene Rückseite ist glatt und verfügt in der unteren Hälfte gar über ein etwas hervorstehendes Switcheasy-Logo. Weniger fein.

Angefasst und angeguckt

Lieferumfang Switcheasy NUDE Schutzhülle und Zubehör

Lieferumfang Switcheasy NUDE Schutzhülle und Zubehör

Die Bedienknöpfe sind weiterhin gut erreichbar und die Lautsprecher- und Mikrofon-Öffnungen werden von der Hülle nicht verdeckt. Hier kommt das nahezu vorbildlich umfangreiche Zubehör ins Spiel. Es umfasst

  • je einen schwarzen und weißen auf- und zusammenklappbaren Ständer
  • eine antistatische Pure Protect Schutzfolie für das iPad-Display
  • einen Schaber für das Blasenausstreichen der Schutzfolie
  • ein Mikrofaser-Putztuch
  • zwei Stöpsel für den Headset-Anschluss
  • zwei Stöpsel für den Connector-Anschluss
  • Mit dem Putztuch gelingt die Säuberung des Displays in wenigen Sekunden. Ist es einmal gereinigt, empfiehlt Switcheasy das Anbringen der auch separat erhältlichen Schutzfolie. Beim Ausstreichen der unvermeidlichen Luftblasen hilft der Schaber, aber Tipps für das korrekte Anbringen fehlen völlig, so dass hier nur das eigene Geschick und Glück zählen. Bei uns hat sich jedenfalls ein Körnchen unter das Display geschummelt. Immerhin, die Folie dunkelt das Display praktisch nicht spürbar ab, die Finger-Bedienung gelingt ohne Einschränkungen wie zuvor.

    Headset-Stöpsel eingesetzt

    Headset-Stöpsel eingesetzt

    Die Stöpsel haben wir leicht einsetzen und wieder entnehmen können. Wasserdichtheit verspricht Switcheasy nicht, aber das haben wir auch nicht erwartet. Uns genügt der einfache Staubschutz.

    Empfindliche Ständer

    Die karge mehrsprachige Dokumentation gibt keine Tipps, wie man die Aufsteller auseinanderklappt, so dass beim ersten Versuch prompt ein Haken am schwarzen Scharnier abbricht (siehe Foto). Der Ständer lässt sich dennoch verwenden.

    Schwarzer Displayständer - Nippel abgebrochen (rechter weißer Kreis)

    Schwarzer Displayständer - Nippel abgebrochen (rechter weißer Kreis)

    Die Ständer stellen das iPad hochkant oder quer in leicht angewinkelter Position, am besten wählt man dafür eine ebene Unterlage. Rutschfeste Füße fehlen den Ständern, so dass das Drücken des Home-Knopfes das iPad leicht verschiebt. Beim Tippen auf dem Display bleibt der Apple-Tablet an seinem Platz, so dass sich die Aufsteller für die sporadische Nutzung gut eignen. Für die heimischen Tische und Kommoden sollte man stabilere Lösungen wählen (die wir später vorstellen werden). Auch fällt auf, dass die Ständer nicht in der Farbe der Schutzhülle mitgeliefert werden, sondern in Schwarz und Weiß.

    Fazit

    Das Switcheasy Nude wird in den nichtdurchsichtigen Farbvarianten seinem Namen zwar nicht gerecht, bietet aber dank des geringen Gewichts, der geringen Maße sowie leichter Handhabbarkeit einen leichten und nützlichen Schutz vor Kratzern auf Display und Gehäuse. Besonders praktisch für unterwegs ist der sehr geringe Platzbedarf der leichten und noch ausreichend stabilen Ständer, die sich sehr flach zusammenlegen lassen.

    Weißer Displayständer

    Weißer Displayständer

    Verbesserungsbedarf sehen wir bei der Standfestigkeit. Wir wünschen uns, dass Ständer wie die Rückseite der Hülle so gestaltet werden, dass das iPad rutschfest hingelegt oder aufgestellt werden kann.

    Tipp

    Beim Aufklappen des Ständers auf das Switcheasy-Logo drücken

    Maße
    Die Hülle hat einen Rand von zwei Millimeter Dicke
    Der Aufsteller misst zusammengeklappt 6 x 0,7 x 9,4 cm

    Farben

    Schwarz, Weiß, Türkis, Orange, Pink sowie durchsichtig

    Lieferumfang

    steife Polykarbonat-Hülle, Bildschirmfolie, Schaber, Putztuch, zwei Ständer, je zwei Stöpsel für den Connector und den Headset-Eingang

    Über Switcheasy

    Switcheasy wurde 2006 in Hamburg gegründet und hat sich mit seinen derzeit fünf Mitarbeitern auf Zubehör für mobile Geräte von Apple spezialisiert. Switcheasy nennt als Firmenphilosophie „Not the first – but the best“. Auf der Verpackungshülle steht „Designed in Somewhere by Someone“. Erhältlich sind die Produkte im eigenen Online-Shop sowie über Gravis und weitere Shops.

    iPad-Verkaufsstart in Berlin: Interview mit Gravis

    Das iPad polarisiert in der medialen Öffentlichkeit, Interesse weckt es im privaten wie öffentlichen Leben aber immer. Mit dem offiziellen Verkaufsstart in Deutschland beginnt nun die Konfrontation der großen Sprüche (“magisches Gerät” und wieder mal eine “Revolution”) mit der Wirklichkeit. Heute haben schon moderate Käuferanstürme dazu geführt, dass angesichts der relativ geringen Stückzahlen in wenigen Stunden die Regale und Lager wieder leer waren. Wir haben uns für euch in Berlin umgeschaut.

    Leere Läden
    Die drei Apple Stores in Hamburg, Frankfurt und München öffneten bereits um acht Uhr, der Berliner Gravis tat es ihnen nach. Dort waren nach gut einer Stunde keine 3G-Modelle mehr vorrätig, M&M-Trading war komplett ausverkauft, im Saturn ein paar Straßen weiter gab es keine 16 GB-Modelle mehr.

    Anfangs noch ein voller Gang hinter den Graivs-Kassen

    Im Cyberport-Store konnten wir um halb zwölf lediglich ein leeres Regal bestaunen – das lag aber daran, dass erst gar keine iPads geliefert worden waren. Im Laufe des Nachmittags sollten ein paar Demo-Geräte eintrudeln – zu dieser Zeit kam beim nun ausverkauften Gravis bereits die erste Nachlieferung an. Die Händler erwarten in den nächsten Tagen unregelmäßig weitere Lieferungen für alle Standorte. Dennoch empfiehlt es sich gerade für Käufer mit langen Anreisewegen, telefonisch die Verfügbarkeit abzufragen.
    Früh am Morgen

    Bei Gravis standen bereits morgens um sechs die ersten Interessenten vor der Glastür des großzügigen Ladens am Berliner Ernst-Reuter-Platz. Sonja von Weltonline hatte zu dieser Zeit bereits ein erstes Video mit ihrem iPhone eingefangen. Als unser Reporter kurz vor Ladenöffnung um zehn vor acht Uhr auftauchte, war die Schlange bereits auf gut 250 tendenziell dunkel gekleidete Männer (ein paar Frauen bildeten die Ausnahme) angewachsen. Die Altersspanne reichte von 13 bis 63 (geschätzt).

    Mufflige und zufriedene bis begeisterte Käufer

    Nicht jeder will in der Mediengesellschaft mitspielen, der erste Käufer beim Berliner Gravis ließ sich zwar noch mit dem Geschäftsführer Jörg Mugke ablichten (siehe Bildergalerie), zu Interviews für die zahlreichen Fernseh- und Radiojournalisten war er aber nicht bereit. Beim Bezahlen hat er iPadinside bereits mitgeteilt, dass das iPad “ein Luxusgegenstand” sei und er es gar nicht brauche.

    Nick "Ist das geil" 13

    Seine Begeisterung offen zeigen konnte der 13jährige Nick, dessen Vater nach der Wende nach Berlin kam “um den Osten aufzubauen”, wie seine Mutter uns stolz erzählte. Er sei ein Computerfreak, probiere alles mögliche aus, berichtete sie weiter. Das wolle sie unterstützen, daher bekomme er nach iPhone, iPod und iMac nun das iPad. Er selbst sagt uns noch, er werde als erstes seine VZ-Netzwerk-Apps installieren und freue sich auf den Jailbreak. Mit den Worten “Ist das geil” stürmte er aus dem Laden.

    Andere Käufer ließen es etwas ruhiger angehen. Der 20jährige Schüler Julian aus Dallgow bei Berlin will mit dem iPad sein Netbook ersetzen und freut sich auf Musik und Spiele. Er hat zwar die Berichte über das in Turbulenzen geratene Anti-iPad “WePad” gesehen, fand die Benutzeroberfläche aber “nicht berauschend”, während Apple für ihn “super innovativ und zuverlässig” sei.

    Boris Wieting will kaufen

    Boris Wieting, 47, arbeitet in der Pharma-Branche und will mit dem iPad vor allem Informationen sammeln und Zeitschriften lesen, zu Hause auf der Couch und insbesondere unterwegs im Café. Unterwegs habe er bisher immer das iPhone genutzt, jetzt freut er sich auf die deutlich längere Akkulaufzeit und den größeren und lesefreundlicheren Bildschirm. Bei seiner ersten Begegnung findet er das Tablet zwar unerwartet klein und schwer, will es aber dennoch haben. Gespannt ist er, ob es sich als eBook eignet. Er musste den ersten Laden aber ohne Gerät verlassen, da es keine 3G-Modelle mehr gab.

    Käufer des ersten Tages Karsten Warrink

    Neben dem Spaß und Lesen stehen für einige Käufer Lernen und Beruf im Vordergrund. Der 15jährige Jan aus Moabit war mit seinem sichtlich stolzen Vater gekommen, er will als erstes die iWork-Apps installieren und das iPad neben dem Surfen auf der Couch für die Schule nutzen.

    Karsten Warrink, 38, ist Inhaber einer Ambient Media Agentur und will das iPad beruflich nutzen. Er will auf dem iPad Kundenpräsentationen durchführen und so “innovative Ideen auf einem innovativen Gerät zeigen”.

    Happy Händler – aber angespannte Verfügbarkeit

    Die ersten iPad-Käufer bei Gravis in Berlin am Freitag Morgen, 28. Mai 2010

    In einem Gespräch mit iPadinside ist Gravis-Geschäftsführer Jörg Mugke von genau dieser Kombination für den professionellen Einsatz überzeugt: Außendienstler würden das iPad beispielsweise als elektronischen Katalog nutzen, “um die eigenen Marke mit Apple zu verbinden.” Das iPad sei eine “Weiterentwicklung des Schaufensters”, und ähnlich wie beim iPhone erwartet er, dass das Gerät zu einem neuen Medienverhalten führen werde.

    Keiner der besuchten Händler konnte heute oder für die nahe Zukunft die Verfügbarkeit von iPad-Zubehör versprechen, die über diverse Drittanbietertaschen, Displayfolien oder Micro-SIM-Karten hinausgeht. Beim Gerät selbst erwartet Mugke, dass die Verfügbarkeit “in den nächsten vier bis acht Wochen knapp” bleiben werden – für ihn allerdings kein Grund zum Jammern oder Trauern, denn: “Die Situation beruht ja auf dem Erfolg.”

    Geschäftsführer Mugke zeigt das iPadDamit waren wir auch schon bei der Konkurrenz angelangt, die ja noch einige Monate auf sich warten lässt. Hier ist Mugke pragmatisch, er erwartet einen “gesunden Wettbewerb”, wenn die anderen Tablets auch eher eine “andere Nische” bedienen würden statt sich als eine Alternative zu präsentieren.

    Das iPad ist da – Auspackzeremonie deluxe

    Da ist es nun – das Apple iPad. Einen Tag zu früh und überreicht durch einen strahlenden UPS-Mann: „Da ist bestimmt wieder was von Apple drin, oder?“. So wie uns ging es heute vielen Vorbestellern aus Deutschland. Das iPad findet verfrüht den Weg zu den Kunden und wird heute so manche Arbeitsstunde in den Unternehmen umgestalten.

    Ich habe das Eintreffen des Gerätes zum Anlass genommen und eine traditionelle Auspackzeremonie für unsere Leser zusammen gestellt. Viel Spaß!

    Bei dem hier ausgepackten Modell handelt es sich um ein iPad mit 32 GB Speicher und UMTS. Das iPad wurde am ersten Bestelltag im Apple Store bestellt und traf – wie man es von Apple gewohnt ist – überpünktlich ein. Mitgeliefert wurde reichlich Zubehör, welches wir extra zur Bestellung geordert haben. Die iPad Docking-Station, das original Apple Case, das Camera Connection Kit sowie ein Adapter zum Anschluss eines VGA-Kabels (beispielsweise für den Anschluss an einen Beamer).

    Das iPad Case wird in einer kleinen Pappschachtel, die der original Verpackung des iPads ähnelt, geliefert. Der VGA-Adapter ist in der üblichen Adapter-Verpackung von Apple verschweißt.

    Das bestellte Zubehör im Überblick. Unten links sind die beiden Kamera-Adapter (USB und Kartenleser).

    Öffnet man die Verpackung, findet man das iPad in der auch schon von anderen Produkten bekannten Cellophan-Schutzverpackung.

    Das iPad kann umgehend eingeschaltet werden und verfügt über eine Grundladung. Ein Modell war mit etwa 85 Prozent aufgeladen, das andere Modell verfügte über einen Ladezustand von 94 Prozent. Beim ersten Start sieht man den abgebildeten Fortschrittsbalken.

    Nach dem kurzen Bootvorgang, fragt das Gerät nach einer Verbindung zu iTunes. Dabei werden Grundeinstellungen, die man gegebenenfalls schon mit seinem iPhone vorgenommen hat übertragen, so dass das iPad mehr oder weniger umgehend einsatzbereit ist.

    Beim Dock, welches extra bestellt werden muss, kommen beim ersten Blick Zweifel auf. Es wirkt zu klein als könne es das große Gerät nicht tragen. Beim Test stellt sich jedoch heraus, dass der Schein trügt. Das Dock wirkt als ein kleiner, schicker Standfuß und hält das iPad mühelos.

    Schnell fällt auf, dass das Dock nicht nur zum Aufladen des iPads taugt. Auf dem Schreibtisch bringt es das Tablett gut zur Geltung. Dem Einsatz als digitaler Bilderrahmen, brillanter Kalender oder Video-Abspielgerät steht nichts mehr im Wege. Im Übrigen kann man mit dem Dock auch sein iPhone aufladen.

    Die Micro-SIM-Karte, die wir gleich noch zuschneiden werden, wird zwar verlangt, aber ist zum weiteren Betrieb nicht unbedingt einzulegen. Nach Auswahl eines bestehenden WLANs geht es umgehend online ins Netz.

    Hat man noch nie mit einem iPad gesurft, dann wird spätestens hier Freude aufkommen. Das brillante Display und das schnelle Surf-Feeling Safaris legen die neue Messlatte für mobiles Internetsurfen hoch. Im Vergleich zum herkömmliches Surfen auf einem MacBook gefällt die hoch-kante Surfmöglichkeit.

    In der eigentlichen Verpackung des iPads ist nicht viel los. Die obligatorischen Apple-Aufkleber, die schon vom iPhone bekannte „Büroklammer“ und einige Produktinformationen sowie eine Karte zum Schnelleinstieg ist alles was man braucht. Hinzu kommen noch der USB-Stromadapter und das Ladekabel – fertig…

    … fertig, für einen ausgiebigen Test-Abend, viele neue Apps aus dem Store und wie es scheint eine Menge Spaß.