Kategorie-Archiv: Meego

WeTab: Neues Update für das MeeGo-Tablet angekündigt

Vor ein paar Minuten haben die WeTab-Macher auf ihrer Facebook-Seite angekündigt, dass es diese Woche noch ein frisches Update für das Berliner MeeGoTablet geben wird. Neben der Unterstützung von Netzwerkfreigaben für Microsoft Windows und der vollständigen Unterstützung von Java kommen dann noch Features wie die direkte Integration von Adobe Air Apps in der Pinnwand sowie der optionale Rechtsklick in Anwendungen hinzu.

Auch sonst scheint das WeTab trotz aller Kritik nicht in Vergessenheit geraten zu wollen. So teilte der Hersteller gestern mit, dass das WeTab auf verschiedenen Intel-Ständen auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona zu sehen sein wird und zudem angedeutet, dass das MeeGo-Tablet beim Start des Intel AppStore eine Rolle spielen dürfte.

Intel AppStore: WeTab auf dem Mobile World Congress zu sehen

Vom 14. bis 17. Februar 2011 wird das WeTab auf verschiedenen Ständen von Intel auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona zu sehen sein. Wie der Tablet-Hersteller auf seiner Facebook-Seite mitteilt, können sich WeTab-Besitzer und Entwickler, die vor Ort sind und sich für MeeGo-Apps interessieren, sich für das Intel AppUp Application Lab registrieren, um neben dem kostenlosen Eintritt zur Fachmesse auch Informationen aus erster Hand zum MeeGo Entwickler-Programm zu erhalten. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Einführung in das Intel AppUp Software Development Kit, der Validierungsprozess für fertige Anwendungen mit Tipps und Tricks sowie Gespräche mit Intel-Entwicklern.

Ob der Intel AppStore auch auf dem MeeGo-Tablet angeboten (wie von einigen Nutzer gewünscht) wird, verraten die WeTab-Macher hingegen nicht – aber es sieht wohl ganz danach aus.

WeTab sucht neue PR-Agentur

Lange hat die Zusammenarbeit zwischen dem WeTab-Hersteller 4tiitoo und der PR-Agentur Fink & Fuchs ja nicht gedauert. Kurz vor dem Verkaufsstart des MeeGo-Tablets Mitte September hatten sich die Berliner professionelle Hilfe in Sachen Kommunikation, PR und Social Media an Bord geholt. Wie die Kollegen von W & V nun erfahren haben, gehen beiden Unternehmen jetzt offenbar getrennte Wege. Während sich der Tablet-Hersteller mit einem Statement zurückhält, hat Agentur-Chef Stephan Funk bestätigt, dass die Zusammenarbeit regulär und im gegenseitigen Einvernehmen ausgelaufen sei. Aus dem Umfeld der WeTab-Macher ist allerdings zu hören, dass schon mal bald eine neue Agentur diese Aufgabe übernehmen soll.

Leicht wird es die neue PR-Agentur jedenfalls nicht haben. Noch immer gilt der schlechte und mehrmals verschobenen Verkaufsstart, die gefälschten Kundenbewertungen des ehemaligen Geschäftsführers Helmut Hoffer von Ankershoffen bei Amazon und dessen Rücktritt als Beispiel dafür, wie es nicht laufen sollte. Auf der Facebook-Seite des Herstellers ist zwar ordentlich aufgeräumt worden, nach wie vor wird aber noch immer Kritik an dem MeeGo-Tablet geübt.

Der ultimative Tablet-Guide zur CES 2011: Alle Neuheiten auf einem Blick

In wenigen Tagen beginnt die Consumer Electronic Show (CES) 2011 in Las Vegas. Vom 6. bis 9. Januar präsentieren dort rund 2.700 Aussteller aus aller Welt ihre Produktneuheiten. Ganz oben auf der Agenda stehen in diesem Jahr ganz sicher unzählige Tablets namhafter Hersteller und für Marktführer Apple dürfte die Luft um sein iPad allmählich dünner werden. Wie die Kollegen von CNET schon mal überschlagen haben, könnten auf der diesjährigen CES rund 70 (!!) neue Tablets vorgestellt werden. Auch wenn es am Ende nur 20 oder 30 Tablet-Neuheiten sein werden, die Branche und das Geschäft mit den flachen Multimedia-Alleskönnern boomt. Die Nachfrage der Nutzer nach immer leistungsfähigeren Tablet-Modellen ist riesig. Gewinner dürften vor allem Geräte mit dem Betriebssystem Android von Google sein. Vorgestellt werden aber auch Tablets mit Microsoft Windows 7 und das auf Linux basierende Betriebssystem MeeGo, webOS und QNX.

iPadinside.de hat sich vorab schon einmal die Mühe gemacht und alle Informationen und Gerüchte der Tablet-Hersteller zusammengetragen. Dennoch dürften sich die Tablet-Fans noch auf die eine oder andere Überraschung freuen, da bin ich mir sicher und zumal bei fast allen Tablet-Modellen noch wichtige Details fehlen. Die Spannung im Vorfeld der Branchenmesse ist jedenfalls hoch und in ein paar Tagen wissen wir mehr.

Dieser Tablet-Guide erhebt übrigens keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sollte aber die wichtigsten CES-Neuheiten enthalten. Wenn ich einen Tablet-Hersteller vergessen haben sollte, in den Kommentaren ist genug Platz. Ich ergänze dann gerne den Beitrag. So und jetzt viel Spaß beim Lesen!

Acer zeigt Tablets mit Android und Windows 7
Gleich mit mehreren Tablet-Modellen geht Acer auf der CES in Las Vegas an den Start. Präsentiert werden dort jeweils ein noch namenloses Gerät mit einem 5, 7 und 10 Zoll Display auf Android-Basis. Neben WLAN und UMTS gehören auch zwei Webcams, ein Anschluss für HDMI und USB sowie ein Kartenleser zur Ausstattung des 10 Zoll-Tablets (Codename Picasso). Es verfügt zudem über ein hochwertiges Metallgehäuse, beherrscht 10-Finger-Multitouch-Gesten und ist nur 13 Millimeter dick. Auch beim kleineren 7-Zoll-Tablet setzt Acer auf das Metallgehäuse. Hier sind sogar noch weitere technische Details bekannt. Der Touchscreen kann mit 1.280 mal 700 Bildpunkten auflösen, ein Dual Core-Prozessor (vermutlich die Nvidia Tegra 2-Plattform) sorgt für die nötigte Leistung. Preise stehen noch nicht fest, der Marktstart ist für April geplant.

Neben den Android-Tablets präsentiert Acer auf der CES auch ein 10,1 Zoll-Gerät mit Windows 7 als Betriebssystem. Das ebenfalls noch namenlose Tablet ist nur 15 Millimeter dick, sein Touchscreen löst mit 1.280 mal 800 Bildpunkten auf. Zur weiteren Ausstattung gehören WLAN, UMTS sowie zwei Webcams an der Vorder- und Rückseite für Video-Chats und Foto-Aufnahmen. Und jetzt wird es interessant: So kann das Windows-Tablet bei Bedarf in eine Art Docking-Station mit Tastatur gesteckt werden und dort wie ein Netbook genutzt werden. Zudem setzt Acer bei diesem Gerät nicht nicht auf einen Plattform von Nvidia, Intel, Qualcomm oder ARM, sondern auf AMD. Unbestätigten Meldungen zufolge ist das Windows-Tablet bereits mit der kommenden Zacate-APU mit zwei Kernen sowie der neuen Bobcat-Architektur ausgestattet. Als Marktstart ist der Februar anvisiert.
(via chip.de)

 

Archos 70 ist das erste Android-Tablet mit 250 Gigabyte Speicher
Interessant hört sich auch das neue Android-Tablet von Archos an. Wie der Hersteller mitgeteilt hat, handelt es beim Archos 70 um das weltweit erste Tablet mit 250 Gigabyte Speicherkapazität. Das Gerät soll trotz Festplatte (kein SSD) nur 14 Millimeter dick sein und knapp 400 Gramm wiegen. Zur Ausstattung gehören ein 1-GHz-ARM-Prozessor, ein kapazitiver 7 Zoll-Multitouchscreen mit einer Auflösung von 800 mal 480 Pixeln, WLAN (b/g/n, HDMI-Anschluss, 3D Open GL-Support sowie ein USB-Port zum Anschluss externer Geräte. Auch der Preis ist bereits bekannt. Rund 300 Euro kostet der Archos 70 mit der 250 Gigabyte Festplatte und soll bereits Mitte Januar ausgeliefert werden. Als Betriebssystem kommt übrigens Android 2.2 (Froyo) zum Einsatz.

 

Asus stellt Eee Pad-Reihe mit Android und Windows 7 vor
Auch Asus will pünktlich zur CES ein paar neue Tablet-Modelle vorstellen. Die Rede ist von insgesamt vier Geräten, die sich nicht nur im Aussehen und der Art der Bedienung unterscheiden, sondern auch vom Betriebssystem. Demnach soll das Eee Pad EP71 über einen 7 Zoll Display verfügen und mit Android laufen. Unbestätigten Meldungen zufolge kann das Asus-Tablet sowohl via Touchscreen als auch mit einem Stylus bedient werden. Dank eingebautem UMTS-Modul soll das Gerät auch über eine Telefonie-Funktion verfügen. Der Verkaufspreis soll knapp unter 400 US-Dollar liegen. Mit dem Eee Pad EP101 und dem Eee Pad EP102 gibt es gleich zwei Tablets mit einem 10 Zoll großen Display. Der große Unterschied bei den beiden Modellen liegt sowohl in der verwendeten Plattform als auch im Betriebssystem. So ist ein Eee Pad mit Windows 7 und Intels Oak Trail-Chipsatz ausgestattet, auf dem anderen Tablet kommt Android sowie die Tegra 2-Plattform zum Einsatz. Beide Modelle sollen voraussichtlich im März in den Handel kommen und zwischen 500 und 600 Dollar kosten.

Ebenfalls Windows 7 als Betriebssystem nutzt das Asus Eee Pad E121. Zur Ausstattung gehört ein 12 Zoll Display, ein Intel Core i5-Prozessor, eine Webcam, ein HDMI-Ausgang sowie ein Steckplatz für SD-Speicherkarten. Gerüchten zufolge ist auf dem Gerät bereits das Microsoft Office-Paket mit Word, Excel und Outlook vorinstalliert. Die Bedienung erfolgt sowohl via Touchscreen als auch mit einem Stylus. Auch hier gibt es bereits einen ungefähren Preis. Rund 1.000 Dollar soll das Business-Tablet kosten und ebenfalls im März auf den Markt kommen.
(via teltarif.de)

Update: Die Tablets wurden auf der Pressekonferenz nun offiziell vorgestellt. Alle technischen Details zum Eee Slate EP121, Eee Pad Transformer, Eee Pad Slider und Eee Pad MeMO gibt es hier.

 

Dell Streak 7 angeblich bereits Mitte Januar im Handel erhältlich
Das Streak-Tablet von Dell bekommt mit dem Streak 7 (Looking Glass) einen Nachfolger, der auf der CES in Las Vegas offiziell vorgestellt werden dürfte. Bereits kurz vor Weihnachten haben die Kollegen von engadget.com ein paar Details aus einem geplanten Werbespot für das neue Tablet veröffentlicht. Demnach soll das Gerät über einen 7 Zoll Touchscreen mit einer Auflösung von 1.280 mal 800 Bildpunkten verfügen und auf der Tegra 2-Plattform von Nvidia basieren. Als Betriebssystem kommt voraussichtlich Android 2.2 (Froyo) zum Einsatz. Wie Boy Genius Report erfahren hat, soll das Dell Streak 7 in den USA in Kooperation mit T-Mobile bereits am 19. Januar erhältlich sein. Weitere Details sind nicht bekannt.

 

HP PalmPad setzt auf webOS. Spezielles Tablet-Version für Studenten
Auch bei Hewlett Packard wird offenbar mit Hochdruck an einem Tablet gearbeitet. Wie die Kollegen des US-Nachrichtensenders Fox News erfahren haben, will der Hersteller auf der CES sogar gleich drei Varianten des PalmPad präsentieren. Demnach wird es zwei Tablet-Modelle für den Consumer-Markt und ein PalmPad-Modell nur für Schüler und Studenten geben. Allerdings sollen sich die Geräte technisch kaum unterscheiden. Während das PalmPad für den Endkunden mit einem 10 Zoll Touchscreen ausgestattet sein wird, verfügt die „Bildungs-Version“ nur über ein 8,9 Zoll Display. Zudem kann das HP-Tablet beispielsweise von Universitäten mit eigener Software auf die jeweiligen Bedürfnisse der Studienrichtungen angepasst werden.

Auch ein Verkaufstermin steht angeblich schon fest. Dem Bericht zufolge soll das PalmPad für Studenten im dritten Quartal 2011 zu Beginn des Herbstsemesters zur Verfügung stehen. Als Betriebssystem kommt das hauseigene webOS in der Version 2.5.1 zum Einsatz. Zur technischen Ausstattung ist nur wenig bekannt. Demnach sollen alle drei PalmPad-Varianten über einen Mini-HDMI-Ausgang sowie über einen USB 3.0-Port verfügen. Auch zwei Kameras an der Tablet-Vorder- und Rückseite gehören zur Ausstattung. Zum Preis ist nichts bekannt, ebenso wenig Details zum Prozessor und Speicherplatz.
(via mobicroco.de)

 

HTC Scribe soll noch im ersten Quartal 2011 erhältlich sein
Auch der Smartphone-Hersteller HTC wird pünktlich zur CES voraussichtlich ein eigenes Tablet vorstellen. Unbestätigten Gerüchten zufolge hört das Gerät auf die Bezeichnung HTC Scribe und soll mit Android 3.0 (Honeycomb) ausgeliefert werden. Ebenfalls mit an Bord: ein 10 Zoll Display (kapazitiv) mit 1.280 mal 720 Pixeln, zwei Gigabyte interner Speicher, der sich via microSD-Karte auf bis zu 32 Gigabyte erweitern lässt, sowie ein integrierter UMTS-Modul für den mobilen Internetzugang. Zudem soll das HTC Scribe auf der Nvidia Tegra 2 Dual Core-Plattform basieren und noch im ersten Quartal 2011 auf den Markt kommen. Soweit die Gerüchte. Weitere Details gibt es vielleicht schon in ein paar Tagen auf der CES in Las Vegas, spätestens aber zum Mobile World Congress in Barcelona im Februar diesen Jahres.

Update: Die Vermutungen haben sich bestätigt. Das HTC Scribe wird nicht in Las Vegas, sondern erst auf der Mobilfunkmesse Mitte Februar vorgestellt.

 

Lenovo LePad wird endlich vorgestellt
Lenovo will auf der CES in Las Vegas gleich zwei neue Tablet-Modell vorstellen. Details zur Hardware gibt es allerdings bisher nicht. Wie die Kollegen von Ars Technica berichten, will der Hersteller unter anderem das bereits im Sommer vergangenen Jahres angekündigte LePad der Öffentlichkeit vorstellen. Der ursprüngliche Verkaufsstart des 10 Zoll-Tablets war allerdings nach hinten verschoben worden, weil Lenovo sich entschied, noch auf das Release von Android 3.0 (Honeycomb) zu warten, welches sich für Tablets besser eignen soll als die bisher verfügbaren Android-Versionen.

Update: Der Hersteller hat das Tablet nun ebenfalls offiziell vorgestellt. Technische Daten sowie weitere Produktinfos zum Lenovo LePad gibt es hier.

LG Optimus Pad steht in den Startlöchern
Neuigkeiten in Sachen Tablet dürfte es endlich auch vom koreanischen Elektronik-Hersteller LG geben. Ende August letzten Jahres waren bereits erste Details zum Optimus Pad durchgesickert. Seitdem ist es um das nach eigenen Angaben „dünnste und leistungsfähigste Gerät seiner Art“ ruhig geworden. Auf der CES sind deshalb die Erwartungen diesbezüglich nun hoch. Wie die Kollegen von der Korea Times erfahren haben, soll zur Ausstattung des Optimus Pad ein 8,9 Zoll Touchscreen (kapazitiv) gehören. Als Betriebssystem kommt Android 3.0 (Honeycomb) zum Einsatz. Weitere Details sind leider noch nicht bekannt.

 

Motorola Xoom kommt wahrscheinlich bereits Mitte Februar in den Handel
Mit viel Spannung wird auch das Tablet von Motorola erwartet. Vor kurzem hatte der Hersteller bereits ein Video ins Netz gestellt, allerdings ohne Details zur Ausstattung, zum Preis und zu einem möglichen Verkaufsstart zu nennen. Ein paar Informationen sind aber dennoch durchgesickert. Demnach hört das Motorola Tablet auf die Bezeichnung Xoom (in einigen Ländern wohl auch Droid Xoom) und soll bereits Mitte Februar – pünktlich zum Mobile World Congress in Barcelona – auf den Markt kommen. Zur Ausstattung des 10 Zoll Tablets gehören ein kapazitiver Touchscreen mit einer Auflösung von 1.280 mal 800 Bildpunkten, 512 Megabyte Arbeitsspeicher, der Tegra 2 Dual Core-Chipsatz von Nvidia sowie zwei Kamera an Vorder- und Rückseite des Xoom. Motorola setzt ebenfalls Android 3.0 (Honeycomb) als Betriebssystem ein. Gegen Aufpreis soll auch ein integriertes LTE-Modem erhältlich sein. Weitere und vor allem offizielle Details gibt es sicherlich in Kürze, sobald die CES ihre Pforten geöffnet hat.

Update: Alle Details zum Motorola Xoom wurden nun offiziell auf dem Presse-Event bestätigt. Produktfotos, Video und die genauen Spezifikationen gibt es hier.

 

MSI Windpad 100W setzt auf Windows 7
Eine weitere Tablet-Neuheit kommt von MSI. Der Hersteller hat kurz vor Jahreswechsel im Rahmen eines Vorab-CES-Events bereits erste Details zu seinem Windpad 100W verraten. Das 10 Zoll Tablet ist demnach mit einem Intel Atom Z530 Prozessor, einer 32 Gigabyte große SSD, einem HDMI-Port sowie zwei Anschlüsse für USB ausgestattet. Abgerundet wird das Angebot von zwei Kameras auf der Vorder- und Rückseite des Windpads und einem Kartenleser für Speicherkarten. Im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern setzt MSI beim Windpad 100W nicht auf Android, sondern auf das Microsoft-Betriebssystem Windows 7. Ein erstes Hands-on Video gibt es bei Sascha von netbooknews.com zu bewundern. Weitere Details will MSI übrigens erst auf der CES verraten.

 

Notion Ink Adam Tablet erstmals persönlich testen
Mit Hochspannung dürfte auch die Präsentation des Notion Ink Adam Tablets auf der CES erwartet werden, da Pressevertreter sich das Gerät bisher quasi nur aus der Ferne anschauen durften und in Las Vegas nun die Gelegenheit haben, das Tablet von Notion Ink erstmals persönlich näher unter die Lupe nehmen zu können. Die technische Daten sowie der Preis sind nach dem Vorverkaufsstart ja kein Geheimnis mehr. Zur Ausstattung gehören ein 10,1 Zoll WSVGA-Display mit 1.024 mal 600 Pixeln oder ein stromsparendes Pixel Qi-Display, ein Nvidia Tegra 2-Chipsatz, 16 oder 32 Gigabyte Speicher, drei USB-Ports, HMDI, microSD-Slot, WLAN (b/g/b), Bluetooth, UMTS, GPS sowie eine schwenkbare 3,2 Megapixel Kamera. Als Betriebssystem kommt Google Android zum Einsatz. Das Gewicht wird je nach Modell zwischen 600 und 650 Gramm angegeben. Die Akku-Laufzeit soll bei 15 Stunden liegen. Je nach Ausstattung beginnt der Verkaufspreis bei 399 Euro. Die Auslieferung des Notion Ink Adam soll noch in diesem Monat erfolgen. Die erste Geräte-Charge ist allerdings bereits ausverkauft.

Update: Auch vom Notion Ink Adam Tablet gibt es neue Informationen in Form eines Hands-on und Promo-Videos sowie Bilder von der fertigen Eden-Benutzeroberfläche.


 

Ramos zeigt drei Tablet-Modelle
Gleich drei Tablet-Neuheiten stellt Ramos auf der CES vor. Das hierzulande kaum bekannte Unternehmen aus China präsentiert mit dem Ramos W12 ein 8 Zoll Tablet im 4:3-Format mit kapazitivem Touchscreen, einem Cortex A9 Prozessor sowie einem Mali-400 Grafikchip. Das Ramos W15 verfügt nach Hersteller-Angaben ebenfalls über ein 8 Zoll Touchscreen (im 16:9-Format allerdings). Bei diesem Tablet-Modell sorgt ein Cortex A8 Prozessor für die nötige Leistung. Sowohl das Ramos W12 als auch das Ramos W15 setzen auf das Android-Betriebssystem. Ob bereits Version 3.0 (Honeycomb) oder eine ältere Version des Google-OS zum Einsatz kommt, ist nicht bekannt. Das dritte Tablet ist das Ramos W10. Es verfügt allerdings nur über ein 3,8 Zoll Display, weshalb das Gerät nur bedingt als Tablet genutzt werden kann.
(via laptopmag.com)

 

RIM BlackBerry PlayBook kommt doch im Frühjahr in den Handel
Neuigkeiten dürfte auch der kanadische Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) zur CES im Gepäck haben. Nach dem Dementi der Gerüchte über eine Verschiebung des Verkaufsstarts wegen Akku-Problemen soll das BlackBerry PlayBook bereits im Frühjahr auf den Markt kommen. Zur Ausstattung des RIM-Tablets gehören ein 7 Zoll Multitouch-Display mit einer Auflösung von 1.024 mal 600 Pixeln, ein Dual-Core-Chip mit 1 GHz (auf Basis des Cortex A9) sowie ein Gigabyte Arbeitsspeicher. Zur weiteren Ausstattung gehören WLAN (a/b/g/n), Bluetooth 2.1 und je ein Kamera auf der Vor- und Rückseite des PlayBooks. Als Betriebssystem kommt QNX zum Einsatz. Das Gewicht wird mit 400 Gramm angegeben. Als Verkaufspreis wird ein Betrag unter 500 US-Dollar angestrebt.

Update: Das BlackBerry PlayBook wird in drei Speicher-Varianten mit 16, 32 und 64 GB erhältlich sein. Der Marktstart erfolgt in den USA. In Deutschland soll das RIM-Tablet erst im zweiten Halbjahr auf den Markt kommen. Zudem will der Hersteller im Laufe des Jahres noch eine LTE-Version seines PlayBooks anbieten.

 

Samsung Galaxy Tab 2 mit Nvidia Tegra 2 und Android 3.0 (Honeycomb) in Sicht?
Eine interessante Tablet-Neuheit dürfte es auch von Samsung geben. Nach dem großen Verkaufserfolg des Galaxy Tab (weltweit mehr als eine Million verkaufte Geräte seit Oktober 2010) wird der Konzern unbestätigten Meldungen zufolge auf der CES bereits einen Nachfolger präsentieren. Dabei soll es sich allerdings nicht um ein komplett neues Tablet handeln, sondern lediglich eine technisch verbesserte Version des aktuellen Galaxy Tabs. Den Gerüchten zufolge wird das Samsung Galaxy Tab 2 dann ebenfalls auf der schnelleren Tegra 2-Plattform von Nvidia basieren – angeblich eine „Voraussetzung“ von Seiten Googles, da der Chip-Satz als Referenzplattform für Android 3.0 (Honeycomb) entwickelt worden ist. Auch ein Super-Amoled-Display könnte beim Nachfolger des Galaxy Tabs zum Einsatz kommen. Spekuliert wird auch darüber, ob es sich beim neuen Samsung-Tablet wieder um ein 7 Zoll-Modell handeln wird, oder der Hersteller dieses Mal eher auf ein größeres Gerät mit einem 10 Zoll Display setzt.

 

Toshiba: Folio 100-Nachfolger mit 10 Zoll HD-DisplayToshiba
Wie die Kollegen von engadget.com erfahren haben, wird auch Toshiba zur CES ein neues Tablet vorstellen. Eine Produktbezeichnung hat der Folio 100-Nachfolger zwar noch nicht, allerdings sieht das Tablet trotz Prototypen-Status schon ganz gut aus. Zur Ausstattung gehören die Nvidia Tegra 2-Plattform, ein 10 Zoll Touchscreen (kapazitiv) mit einer Auflösung von 1.280 mal 800 Bildpunkten für HD-Wiedergabe, eine Zwei-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite sowie eine Fünf-Megapixel-Kamera auf der Rückseite des Tohsiba-Tablets. Ebenfalls an Bord ist ein Anschluss für USB und HDMI sowie ein Mini-USB-Port und ein Kartenleser für SD-Speicherkarten. Als Betriebssystem kommt Android 3.0 (Honeycomb) zum Einsatz. Das Gewicht wird mit 770 Gramm angegeben. Die Rückseite ist gummiert und wird in verschiedenen Farben erhältlich sein. Weitere Details wie der Verkaufspreis und die voraussichtliche Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt und werden sicherlich auf der CES offiziell bekannt gegeben werden.

Update: Offiziell ist noch nichts, allerdings ist jetzt das erste Hands-on Video vom neuen Toshiba-Tablet aufgetaucht.


 

Sharp Galapagos-Tablets mit Android und 10 Zoll Display
Auch der japanische Elektronikhersteller Sharp wird auf der CES mit einigen Tablet-Modellen vertreten sein. Bisher sind die Geräte nur in Japan erhältlich, dies soll sich allerdings schon bald ändern. Einem Bericht der Mainichi Daily News zufolge will das Unternehmen seine Tablets der Galapagos-Reihe nun auch in anderen Ländern auf den Markt bringen. Dafür nimmt Sharp aber einige Änderungen an der technischen Ausstattung der Geräte vor. Demnach sollen die Sharp-Tablets unter anderem noch mit einem UMTS-Modul ausgestattet werden. Bislang sind sie nur als WLAN-Varianten erhältlich. Beim Vertrieb setzt der Hersteller nach eigenen Angaben auf lokale Netzbetreiber. Als Betriebssystem kommt Google Android zum Einsatz.

 

ViewSonic stellt gleich drei Tablets vor
Auch Hersteller ViewSonic wird auf der CES in Las Vegas mit mehreren Tablet-Modellen vertreten sein. Allerdings sind die technischen Einzelheiten zu den drei Tablets noch ziemlich dürftig, wie die Kollegen vom Wall Street Journal feststellen mussten. So soll ein Tablet mit einem 4 Zoll-Display ausgestattet sein. Ebenfalls im Angebot soll ein 5 Zoll-Modell sein, welches voraussichtlich nur in den Schwellenländern veröffentlicht werden wird, sowie ein 9,7 Zoll-Tablet mit Android 3.0 (Honeycomb) und LTE-Unterstützung. Der Marktstart sei im ersten Quartal 2011 geplant.
(via netbooknews.de)

 

Vizio Tablet mit 8 Zoll HD-Display und Integration in das heimische Entertainment System
Auch der amerikanische TV-Gerätehersteller Vizio steigt ins Tablet-Geschäft ein und stellt auf der CES mit dem Vizio Tablet ein eigenes Gerät vor. Das berichtet die International Business Times im Vorfeld der Branchenmesse. Demnach verfügt das Tablet über ein 8 Zoll großes HD-Display und basiert auf dem Android-Betriebssystem. Zur Ausstattung gehören neben Schnittstellen für WLAN (b/g/n), Bluetooth und GPS auch ein HDMI-Anschluss sowie eine hochauflösende Kamera auf der Vorderseite für Videochats. Mehr Details wollte der Hersteller vorab nicht verraten. Der Verkaufsstart soll dem Bericht in den USA zufolge im Sommer dieses Jahres erfolgen. Ob der Hersteller das Multimedia-Tablet auch in anderen Ländern anbieten wird, ist nicht bekannt. Als kleinen Vorgeschmack auf die offizielle Vorstellung auf der CES hat Vizio allerdings schon ein kurzes Promo-Video ins Netz gestellt, in dem das Tablet bereits zu sehen ist. Wie ein Blick auf die Homepage des Herstellers zudem verrät, kann das Tablet auch als Fernbedienung für heimische Entertainment System genutzt werden.

Update: Einen ersten Eindruck vom Vizio Tablet sowie ein Hands-on Video gibt es hier.


 

WeTab Rev. 2: Aktuelle Firmware bereits vorinstalliert, Setup funktioniert damit schneller

Hier sind die angekündigten Informationen bezüglich der neuen WeTab-Versionen, die seit gestern unter anderem auch bei Amazon bestellt werden können. iPadinside.de hat sich heute Morgen beim Hersteller 4tiitoo in München nach den Details für das WeTab Rev. 2 erkundigt. Nach eigenen Angaben handelt es sich bei den neuen WeTab-Versionen um die gleiche Hardware wie bei den bisher erhältlichen Tablet-Modellen. Mit dem Unterschied, dass auf den WeTab Rev. 2-Geräten bereits die aktuelle Firmware in der Version 2.0 vorinstalliert worden ist. Wie das Unternehmen auf Anfrage mitgeteilt hat, bringe dies für den Endkunden zahlreiche Vorteile mit sich. So müsse der Nutzer den Touchscreen nach dem ersten Einschalten nicht mehr kalibrieren. Zudem könne die notwendige Registrierung nun schneller abgeschlossen werden, da ältere Updates bereits auf dem WeTab vorhanden und nun nachträglich nicht mehr aufgespielt werden müssten.

Folgende Funktionalitäten sind auf den WeTab Rev. 2-Modellen bereits vorinstalliert:

  • Multitouch funktioniert im Browser, in der Mediengalerie sowie in der Kartenapplikation Bing Maps. Damit kann man durch das Auseinanderziehen und Zusammenschieben von zwei Fingern auf dem Bildschirm in Webseiten, Karten und Bilder rein- und rauszoomen. Auch für andere Applikationen können Drittanbieter nun Multitouchfunktionen in ihre Software einbinden.
  • Geräte können über HDMI inklusive Audio angesteuert werden. Online-Videos und Urlaubsbilder können so direkt auf dem Fernseher gezeigt werden. HDMI ist über das Einstellungsmenü (Aufruf über „Info“) zu aktivieren und deaktivieren.
  • Die Touchscreennutzung wurde dank aktualisierter Firmware und neuen Funktionen optimiert. So wurden bei Applikationen zum Beispiel in der kompletten Office Suite größere Bedienfelder integriert und man kann in der Mail Applikation nun direkt im Text scrollen.
  • Besitzer des 3G Modells können direkt in der Kartenapplikationen per GPS Ihre Position finden indem sie den „Wo bin ich“ Button klicken. Die erstmalige Bestimmung der GPS Position kann kurze Zeit dauern. Zudem muss eine gute Verbindung zu den Satelliten bestehen.
  • Die Rotation des Bildschirms ist über das Einstellungsmenü (Aufruf über „Info“) zu aktivieren und deaktivieren.
  • Wir arbeiten kontinuierlich an der Erweiterung des Angebotes von Apps. Seit kurzem hat der Nutzer die Möglichkeit den Adobe AIR Market aus dem WeTab Market zu installieren. Damit stehen circa weitere 1300 Apps zur Verfügung.

Wie das Unternehmen zudem mitgeteilt hat, sind die „neuen WeTab-Versionen“ ab sofort auch über die anderen Verkaufskanäle wie Media Markt und Conrad Elektronik erhältlich.

WeTab Rev. 2: Alte Hardware, alter Preis. Amazon-Bewertungen weg. Nutzer sprechen von PR-Mogelpackung

Den Machern des WeTab droht erneut Ärger. Nach dem schlechten Verkaufsstart Ende September, den wenig schmeichelhaften Kritiken der Tester und dem Rausschmiss Rückzug des WeTab-Geschäftsführers Helmut Hoffer von Ankershoffen nach Bekanntwerden seiner gefälschten 5-Sterne-Jubel-Bewertungen bei Amazon, ist es in den vergangenen Wochen – auch dank zahlreicher Firmware-Updates und der längst überfälligen Aufräum-Aktion der ein wenig außer Kontrolle geratenen offiziellen WeTab-Seite auf Facebook – wieder etwas ruhiger geworden um das MeeGo-Tablet „made in Germany. Doch nun steht neuer Ärger ins Haus. Wie der Hersteller auf seiner Facebook-Seite gestern Abend mitgeteilt hat, ist ab sofort eine neue Version des WeTab erhältlich: „Bei dem WeTab Rev. 2 ist bei gleicher Hardware der Softwarestand 2.0 bereits vorinstalliert. Allen, die bereits ein WeTab besitzen, steht dieser Softwarestand selbstverständlich auch zur Verfügung. Sollte euer WeTab noch nicht auf diesem Stand sein, könnt ihr euch im Einstellungsmenü unter Allgemeines und Aktualisierungen den aktuellen Softwarestand herunterladen“.

Auch beim Online-Händler Amazon sind die neuen WeTab-Versionen (lieferbar ab dem 10. Dezember 2010) bereits (hier und hier) gelistet. Doch was unterscheidet sie von den bisher erhältlichen Tablet-Versionen? Wie ein Blick in die Produktbeschreibung verrät, gibt es zwischen den alten und neuen Versionen aus Hardwaresicht keine Unterschiede. Sogar die falsche Gewichtsangabe wurde erneut übernommen, obwohl dies den Entwicklern mittlerweile hinreichend bekannt sein müsste. Auch der Preis bleibt unverändert bei 449 Euro für das WLAN-WeTab und 569 Euro für das UMTS-Modell. Lediglich die vorinstallierte Firmware entspricht nun einem aktuelleren Stand (2.0), was meiner Meinung nach allerdings nicht wirklich von Belang ist, da sich das WeTab nach dem Setup automatisch das neuste Update herunterlädt.

Warum wird potentiellen Kunden dann – so kurz vor Weihnachten – eine „neue“ Verkaufsversion präsentiert? Mit aufpolierten Produktbeschreibungen und frischem Bildmaterial? Die Kommentare einiger Nutzer sind in dieser Frage ziemlich eindeutig. Von einer neuen Marketing-Mogelpackung ist die Rede, von einem cleveren Schachzug der WeTab-Macher, um die vielen negativen Kunden-Bewertungen loszuwerden und um noch schnell vom laufenden Weihnachtsgeschäft zu profitieren.

Anbei ein kleiner Auszug aus den Facebook-Kommentaren:

Das ist doch keine neue Version des WeTab, bloß weil es mit der aktuellsten Firmware verkauft wird. (Robert S.)

Was für ein Trick, um bei Amazon wieder reinzukommen und en passant gleich die (negativen) Bewertungen loszuwerden … Es wird nichts nützen. (Klaus B.)

Wieder eine Marketing-Mogelpackung … (Thomas K.)

Aber die negativen Bewertungen sind weg! Sehr clever. (Volker S.)

Glaubt Ihr wirklich, dass man eine Tüte Mist besser verkaufen kann, nur weil auf der Tüte „neu“ steht? Immer wenn man glaubt, dass der Höhepunkt der Peinlichkeiten erreicht wurde, legt das WeTab noch eine Schippe drauf. (Mario N.)

Auch bei Amazon gibt es bereits zwei Kommentare zu den neuen WeTab-Versionen:

Alter Wein in alten Schläuchen (von Serienjunkie), 1 Stern, 07.12.2010
Bei diesem Artikel handelt es sich keineswegs um eine neue Version, sondern weiterhin um das WeTab 3G 29,5 cm (11,6 Zoll) Tablet-PC 32GB (UMTS, Bluetooth 2.1 + EDR, Wi-Fi, GPS). Nur die Artikelpräsentation wurde etwas aufpoliert. Dafür werden immer noch die Batterielaufzeit mit ca. 6 Stunden, sowie das Display als multitouch-, statt richtigerweise dualtouchfähig angepriesen und jede Menge Versprechungen gemacht, die bis heute nicht eingehalten wurden („WeTab-Applikationen“). Vom eisernen Verschweigen des tatsächlichen Gewichtes gar nicht zu reden. Das ist wohl der mit Abstand dreisteste Versuch potentielle Kunden hinters Licht zu führen.

Achtung! Täuschung in der Artikelbezeichnung (von Andreas D.), 1 Stern, 07.12.2010
Meine Rezension zum WeTab findet ihr weiter beim originalen WeTab. Um negative Meldungen loszuwerden wurde offensichtlich nun von der WeTab GmbH der Schritt gewählt dem Wetab einen neuen Namen zu geben bei gleichem Inhalt. Das „neue“ Modell unterscheidet sich vom alten in keinster Weise. Es ist mit all seinen Vor- und vor allem Nachteilen das selbe geblieben. Aus dem selben Grund wie bei Version 1 vergebe ich auch hier wieder nur einen Stern: Das Wetab besitzt ein Display welches für Netbooks konzipiert ist und daher einen extrem schlechten Betrachtungswinkel hat. Da bei einem Tablet das Display zugleich auch das Eingabegerät ist fällt dies sehr negativ auf. Ich würde das Gerät derzeit nur für echte Linux Kenner empfehlen da ohne die Root Shell kaum etwas möglich ist.

Fazit: Idee gut – Umsetzung inakzeptabel

Im Grunde ist an dem Vorgehen der WeTab-Macher nichts auszusetzen, allerdings bekommt die ganze Sache auch aufgrund der früheren Schummel-Bewertungen auf Amazon durch den ehemaligen WeTab-Geschäftsführer einen für meine Begriffe faden Beigeschmack. Denn von einer neuen Verkaufsversion kann hier keine Rede sein, höchstens von einer aktuellen Firmware-Version und dies ist weder aus der Produktbeschreibung noch aus den technischen Daten ersichtlich. Viele potentielle (und unwissende) Käufer werden daher vermutlich davon ausgehen, dass auch die Hardware des WeTab überarbeitet wurde – was hier aber leider nicht der Fall ist. Bestärkt wird das Gefühl durch die Tatsache, dass auch nie bisherigen, teils negativen Amazon-Kundenrezensionen unter dem Produkt verschwunden sind. Beim „alten“ WeTab sind sie allerdings noch zu lesen. Und dann bleibt noch die Vermutung im Raum stehen, ob es sich hierbei um einen dreisten Versuch handelt, Kunden (erneut) hinters Licht zu führen, wie ein Amazon-Kommentar-Schreiber bissig formuliert. Diese Frage muss jeder für sich beantworten.

Auf Anfrage von iPadinside.de bestätigte das Unternehmen, dass es sich bei den neuen WeTab-Versionen um die gleiche Hardware handelt, auf denen die aktuelle Firmware-Version bereits vorinstalliert sei. Dies hätte unter anderem den Vorteil, dass der Nutzer den Touchscreen nicht mehr kalibrieren müsse. Zudem könne die Nutzer-Registrierung (durch das Wegfallen älterer Updates) nach dem ersten Einschalten nun schneller abgeschlossen werden. Mehr Information zum WeTab Rev. 2 folgen in Kürze gibt es hier.

WeTab: Mega-Update bringt volles Multitouch, HDMI, GPS und Bluetooth

WeTab-Besitzer aufgepasst. Der Hersteller hat gestern Abend – knapp vier Wochen nach dem verpatzten Verkaufsstart – das erste große Software-Update (es gab bereits diverse kleinere Updates) zum Download freigegeben. Laut Pressemitteilung ermöglicht die neue Software-Version 2.0 jetzt Multitouch in allen relevanten Anwendungen. Zudem wurde die Bedienung einiger Standard-Apps optimiert. Man habe in den letzten Wochen viel Feedback von den Kunden bekommen und intensiv an den wichtigsten Punkten gearbeitet, wird WeTab-Geschäftsführer Tore Meyer zitiert. Man sei sich bewusst, dass einige Dinge zum Marktstart nicht wie erhofft funktioniert hätten. Mit dem aktuellen Update sei vor allem die Bedienbarkeit des WeTab weiter entwickelt worden. In den kommenden Wochen würden zudem weitere Aktualisierungen bereitgestellt. Das Update sollte sich übrigens automatisch installieren, sobald das WeTab über WLAN mit dem Internet verbunden ist.

Die Inhalte des Updates im Einzelnen:

  • Multitouch im Browser, der Mediengalerie und in der Bing Maps Applikation freigeschaltet
  • Touchbedienung von Applikationen (z.B. größere Funktionselemente bei OpenOffice) optimiert
  • HDMI in allen Auflösungen inklusive Audio aktiviert
  • 3G Modell: Freischaltung des GPS für Applikationen
  • Einwandfreie Erkennung von Endgeräten über Bluetooth
  • Beendung von Vollbildprogrammen über den Powerbutton möglich
  • Mailprogramm einfacher zu bedienen
  • Diverse Optimierungen im Gesamtsystem (beispielsweise erweiterte Providerauswahl im 3G, Meldungen bei Bootvorgang entfernt)

Ob das Mega-Update nun die meisten Kritikpunkte der WeTab-Besitzer ausräumt, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Nichts desto trotz sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden, dass das Update im Grunde nur Features bereitstellt, die eigentlich bereits zum Verkaufsstart Ende September hätten funktionieren müssen. Wäre dem so gewesen, hätte der Hersteller sich sicherlich jede Menge Kritik an seinem Gerät sparen können und der Marktstart wäre nicht derart holprig gewesen. Android Apps funktionieren übrigens immer noch nicht.

bModo12: WeTab 3G mit Windows 7 für 699 Dollar

Wenige Tage nach Verkaufsstart des WeTab kursierten im Netz bereits Bilder, Videos und Anleitungen von Nutzern, die das auf dem Tablet installierte Betriebssystem MeeGo-WeOS durch Windows 7 ersetzt haben. Auf diese Plattform basiert auch das bModo12, eine neues Tablet aus den USA. Das Interessante daran ist allerdings, dass das 11,6 Zoll-Tablet baugleich mit dem WeTab 3G ist. Es sieht nicht nur so aus wie das Berliner Tablet, sondern verfügt auch über die gleiche Hardware-Ausstattung. Mit an Bord sind neben der Intel Atom Pineview N450-CPU mit 1,66 GHz Taktrate, 1 GB Arbeitsspeicher (DDR2) und 32GB großer SSD auch UMTS/3G, WLAN (b/g/n), Bluetooth 2.1 und GPS. Zudem ist bei dem Windows 7-Pendant Multitouch und Videobeschleunigung aktiviert.

Pünktlich zu Beginn des Weihnachtsgeschäfts soll das bModo12 in den USA auf den Markt kommen und 699 US-Dollar (umgerechnet rund 500 Euro) kosten.

(via tblt.de)

Gruner + Jahr kehrt WeTab den Rücken zu. Stern kommt als E-Magazin aufs iPad

Die Hiobsbotschaften um das Berliner WeTab werden nicht weniger. Wie die Kollegen von Heise Online berichten, kehrt nun auch Gruner + Jahr (G+J) seinem einstigen Medienpartner den Rücken zu. Die Entwicklung eines Publishing-Systems mit Neofonie sei „derzeit zurückgestellt“, bestätigte Tobias Seikel, stellvertretender Verlagsleiter des „Stern“, auf Anfrage. Das E-Magazin werde nun zuerst auf dem iPad erscheinen. Ausgaben für andere Plattformen und Geräte sollen folgen, „wenn diese am Markt mit allen notwendigen Funktionen und einer relevanten Marktdurchdringung vertreten sind“. Autsch, diese Aussage hat gesessen und darf getrost als verbale Ohrfeige in Richtung der WeTab-Macher zu verstehen sein. Nach dem mehr als holprigen Verkaufsstart des Berliner Tablets (wurde mehrmals verschoben), den schlechten Kritiken nicht nur in der Fachpresse, dem Rücktritt des Geschäftsführers (nach dem bekannt wurde, dass Helmut Hoffer von Ankershoffen unter falschen Namen übertrieben positive Bewertungen für das WeTab auf Amazon verfasst hat) und fehlenden (aber versprochenen) Features war dieser Schritt eigentlich zu erwarten – und in Augen vieler auch längst überfällig.

Doch zurück zur Zusammenarbeit mit dem Hamburger Verlagshaus: Auf Basis des eigenen Publishing-Systems WeMagazine sollte Neofonie für G+J diverse E-Magazine entwickeln. Als Plattform stand dabei nicht das iPad, sondern das WeTab im Vordergrund. Dies scheint sich nun geändert zu haben. Wie der Mediendienst Kress berichtet, gelte nun die Devise, so schnell wie möglich auf das Gerät zu kommen, das zweifelsohne bisher am meisten Markttauglichkeit besitzt. Und da gibt es derzeit nur eine Antwort: das iPad. Mit „Geo“ und „National Geographic“ sind vor ein paar Tagen bereits zwei Titel des Verlagshauses im AppStore aufgetaucht. An der „Stern“-App werde derzeit noch fleißig gearbeitet, heißt es.

Als Entwicklungsplattform kommt bei G+J nun das etablierte Publishing-System des niederländischen Anbieters WoodWing zum Einsatz. Diese Lösung nutzt übrigens auch der Schweizer Großverlag Ringier, der ebenfalls als Medienpartner von Neofonie im Gespräch war und seine Publikationen mit WeMagazine aufs Tablet bringen wollte.

WeTab: Geschäftsführer nimmt nach desaströsem Start und Schummel-Bewertungen den Hut

Auf den ersten Blick muss Helmut Hoffer von Ankershoffen seine Geschäftsführer-Tätigkeit für die WeTab GmbH ruhen lassen, weil Blogger Richard Gutjahr aufgedeckt hat, dass Ankershoffen und seine Frau unter Pseudonymen zwei 5-Sterne-Jubel-Bewertungen bei Amazon vom WeTab veröffentlicht haben. In seiner nun veröffentlichten Stellungnahme geht er aber deutlich weiter: „Wegen der anhaltenden Diskussionen in der Öffentlichkeit rund um meine Person in den letzten Wochen“ werde er seine Tätigkeit als Geschäftsführer der WeTab GmbH ruhen lassen. Offenbar gibt es hinter den Kulissen weit mehr Auseinandersetzungen, als bisher in der Öffentlichkeit bekannt wurden.

Tatsächlich kann Intel mit dem WeTab nicht glücklich sein. Auf mehreren Messen und Veranstaltungen wurde das Tablet als mustergültiges Gerät in den Vordergrund gestellt und als die beste Intel-Alternative zu den ARM basierten Tablets von Apple und Samsung präsentiert. Verkauft wurde aber ein unfertiges Gerät, das mit einer geringeren Batterielaufzeit, höherem Gewicht, einem häufig anspringenden Lüfter sowie einer hakligen Bedienung und unvollständiger Software die Käufer mächtig enttäuschte – insbesondere da alle Mankos entgegen vorher gemachter Versprechungen bis zum Verkaufsstart hätten ausgemerzt werden sollen. Bereits im April hatte Ankershoffen im Telefongespräch mit iPadinside.de betont, man stehe bereits kurz vor der Massenproduktion und arbeite daran, bis Ende Juli die Software zu „optimieren“.

Die WeTab GmbH setzt sich aus zwei Unternehmen zusammen, die 4tiitoo aus München, die seit über drei Jahren an einer fingerfreundlichen Bedienoberfläche arbeitet (übrigens nicht notwendigerweise nur für Linux), und der Berliner Neofonie, deren Chef Ankershoffen ist und bleibt. Die beiden Firmen haben sich zusammengefunden, als die Münchner nach Kooperationen in der Verlagsbranche suchten, die zu Content- und Vertriebspartnerschaften (Stichwort: preiswertes Tablet gegen 2-Jahres-Abo) führen sollten. Ankershoffen hat aus seiner Vergangenheit als Chef der einst von ihm als deutscher Google-Konkurrenz ausgerufenen Paperball-Suchmaschine gute Kontakte zu Gruner & Jahr.

Das Hamburger Medienhaus diente denn auch auf der berühmt-berüchtigten Pressekonferenz im April als Launch-Partner, auf dem WeTab lief unter anderem eine Demo-Version vom Stern. Eine strategische Fehlentscheidung, so einseitig auf das WeTab zu setzen. Bei der Konkurrenz hat das freundlich gesagt zu Kopfschütteln geführt.

Fraglich ist, ob der Rückzug des Geschäftsführers das WeTab noch retten kann. Eine nahezu durchgehend negative Berichterstattung hat die Marke verbrannt, daran kann meines Erachtens die sehr späte Reaktion von Helmut Hoffer von Ankershoffen nichts mehr ändern. Denn die im Nachhinein zu vollmundigen oder falschen Versprechungen ihres Geschäftsführers haben die 4tiitoo-Macher zu lange mitgetragen.

Vielleicht hilft eine strategische Neuausrichtung, weg von der Tablet-Schmiede, die sie nie waren, hin zu einem Software-Haus, das mit der Daumennavigation ein potentiell sehr interessantes Bedienkonzept entwickelt und plattformübergreifend an Tablet-Hersteller verkauft – sprich, die Software aus Windows und Android portiert. Als Bastelgerät für Frickler kann das WeTab nicht mehr als einen mickrigen Nischenplatz einnehmen. Doch selbst dafür kann es inzwischen zu spät sein, da mit Windows Phone 7 und Android 3.0 in wenigen Wochen eine gewaltige Konkurrenz anrückt. Und dann ist da ja noch eine zweite iPad-Generation zu erwarten.

WeTab: Harte Kritik zum Verkaufsstart, das erste Update ist da und Amazon startet Auslieferung

Mit den Machern des WeTab möchte ich im Moment nicht tauschen. Statt der erhofften Lobgesänge auf ihr Tablet hagelt es derzeit von fast von allen Seiten Kritik. Die Kollegen von n-tv beschreiben die Stimmung der Käufer zwischen blanker Wut und Hoffnung. Auch Chip Online zieht mit den WeTab-Machern hart ins Gericht. Datenblätter wurden nachträglich in puncto Gewicht und Features geändert, FAQs korrigiert und auch die Befürchtung, dass es sich bei den bisher verkauften Tablets um um dasselbe unfertige Produkt – sprich Vorserienmodell – von der Pressekonferenz letzter Woche handelt, scheinen sich laut Chip zu bewahrheiten. Insbesondere dann, wenn man sich die Probleme, Features und Fehler anschaut, die auch schon beim Vorserienmodell aufgetreten sind beziehungsweise gefehlt haben.

Mittlerweile soll auch das erste Update für WeTab-Besitzer zum Download bereit stehen. Auf Details warte ich noch, doch Berichten zufolge ist es nach der Aktualisierung möglich, sich Bilder und Webseiten im Hochformat anzusehen. Demnach ist der Beschleunigungssensor nun freigeschaltet worden. Auch die Bluetooth-Schnittstelle lässt sich nun konfigurieren. Der Vergangenheit angehören soll nun auch das UMTS-Problem. Auch eine Screenshot-Funktion ähnlich wie beim Apple iPad durch Druck einer Tastenkombination ist neu hinzugekommen. Wie wir heute Nachmittag erfahren haben, wird die Multitouch-Funktionalität aber erst in der kommenden Woche durch ein weiteres Update freigeschaltet.

Gute Nachrichten gibt es für die Vorbesteller, die das WeTab bei Amazon geordert haben. Der Onlinehändler hat ihnen heute per Mail mitgeteilt, dass das Tablet ab dem 23. September verschickt werde. Auch der Verfügbarkeits-Termin der Artikelbeschreibung wurde aktualisiert. Neu hingegen ist der Hinweis (siehe Screenshot), dass die Erstbestückung durch den Hersteller nicht ausreiche, um die Nachfrage zu decken. Das WeTab könne aber weiterhin vorbestellt werden.

UPDATE: Wie es ausssieht, werden nun doch nicht alle Amazon-Vorbesteller in den Genuss ihres WeTab kommen. Auf Facebook und in diverse Foren häufen sich die Meldungen, wonach Käufer eine Mail von dem Versandhaus bekommen haben, in der ihnen mitgeteilt wird, dass der Onlinehändler versucht, das Gerät zu besorgen und deshalb noch keinen Liefertermin nennen kann. Besonders nett ist auch der Hinweis am Ende der Mail: Kunden hätten natürlich jederzeit die Möglichkeit, ihre Bestellung zu stornieren.

Guten Tag,
wir versuchen noch immer, den / die folgenden Artikel (Bestellnummer #303-3756762-1493921), die Sie am Mai 07 2010 bestellt haben, zu besorgen: „WeTab 3G 29,5 cm (11,6 Zoll) Tablet-PC 32GB (UMTS, Bluetooth 2.1 + EDR, Wi-Fi, GPS)“

Derzeit könen wir leider keinen Liefertermin nennen. Sobald wir ein aktuelles voraussichtliches Lieferdatum haben, werden wir Sie umgehend per E-Mail informieren.

Besteht Ihr Interesse an diesem Artikel weiter? Wir versuchen gerade, den Artikel noch für Sie zu beziehen. Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld. Wir können allerdings nicht garantieren, dass der Artikel noch erhältlich ist.

Falls Ihnen die Wartezeit zu lange wird, können Sie die Bestellung natürlich jederzeit stornieren, solange sie sich nicht im Versandprozess befindet. Bitte besuchen Sie die obigen Detailseiten, um diese Artikel eventuell bei anderen Anbietern zu finden.

WeTab: UMTS-Funktion durch Abschalten der Pin-Abfrage aktivieren und andere Probleme

Das WeTab ist da … und macht bei dem einen oder anderen Nutzer auch schon mal Probleme, wie man unter anderem auf der WeTab-Fanseite auf Facebook lesen kann. Ein Nutzer hatte beispielsweise das Problem, dass sein Tablet bei der Installation nicht richtig gestartet werden konnte. Eine schnelle Lösung gab es in diesem Fall nicht. Der Medion-Mitarbeiter an der Support-Hotline verwies den enttäuschten Nutzer aber auf einen kommenden Bugfix, der bald zur Verfügung gestellt werden und das Problem beheben soll. Bis dahin solle er sein WeTab erst einmal laufen lassen, damit das Gerät das benötigte Update herunterladen könne. Das entsprechende Video gibt es übrigens hier zu sehen.

Ein anderes Problem betrifft die Aktivierung der UMTS-Funktion des WeTab. Obwohl die SIM-Karte in dem Gerät richtig eingelegt und die 3G-Funktionalität eingeschaltet wurde, kann die UMTS-Verbindung nicht genutzt werden. Gelöst werden kann dieses Problem erst durch Abschalten der Pin-Anfrage. Ein Fix soll aber auch an dieser Stelle künftig Abhilfe schaffen.

Nervig dürfte auch diese Fehlermeldung sein: „Der Registrierungsserver hat einen unbekannten Fehler gemeldet. Bitte versuche es nochmal“. Denn ohne Registrierung kann das WeTag nicht zu Ende installiert werden. Ein Anruf bei der Medion-Hotline war in diesem Fall wohl wenig hilfreich. Der Tipp der vermeintlichen Experten: „Bitter versuchen Sie es alle 10 Minuten erneut. Wenn es in zwei Stunden nicht geht, bitte melden Sie sich wieder bei uns“. LOL. Ein ähnlicher Fehler trat bei einem WeTab-Besitzer aus Österreich auf. Er hatte bei der Registrierung Österreich als Herkunftsland angegeben. Nachdem er dies in Deutschland änderte, war die Fehlermeldung verschwunden und die Registrierung erfolgreich.

Apropos Update: Auf Anfrage von iPadinside bestätigte die zuständige PR-Agentur in München, dass es in Kürze ein Update für das WeTab geben wird. Welche Probleme der Hersteller damit beheben wird, ist noch nicht bekannt. Meinen Informationen zufolge soll dies WeTab-Nutzern aber vor dem jeweiligen Download angezeigt werden. Auch die Multitouch-Funktionalität wird übrigens durch ein Update freigeschaltet – allerdings nicht diese Woche wie angekündigt, sondern erst nächste Woche, wie ich soeben aus einer zuverlässigen Quelle erfahren habe.

Welche Probleme habt ihr mit dem WeTab? Habt ihr bereits eine Lösung gefunden?

WeTab: Lieferumfang, Medion-Support, WeTab Market AGB und Quick-Start

Das WeTab ist da. Vergessen sind die Marketing-Patzer und vergeben sind auch die Verzögerungen vor dem Verkaufsstart – wenn das WeTab hält, was sein Hersteller versprochen hat. Sonst wird auch bald Neofonie und sein erstes MeeGo-Tablet in Vergessenheit geraten. Seit heute ist es nun soweit. Die ersten Vorbesteller halten das Gerät bereits in ihren Händen. Packshots und Unboxing-Zeremonien fluten das Netz. Auch auf der Fanseite des Hersteller auf Facebook geht es derzeit hoch her.

Wie auf der Rückseite der WeTab-Verpackung deutlich zu lesen ist, gehört zum Lieferumfang neben dem Tablet ein Netzteil samt Kabel, ein Reinigungstuch und eine Schutzhülle. Ebenfalls dabei ist eine Kurzanleitung sowie ein WeTab-Aufkleber (Apple lässt grüßen). Ein WeTab-Ständer, wie er auf vielen Produktfotos zu sehen ist, gehört leider nicht zum Lieferumfang und muss falls benötigt extra hinzugekauft werden. Ein ausführliches Handbuch für Tablet-Einsteiger liegt ebenfalls nicht bei.

Pünktlich zum Verkaufsstart hat Medion sein Support-Angebot für das WeTab gestartet. Nach Eingabe der MSN-Nummer gelangen Kunden auf eine Hilfe-Seite mit Download-Möglichkeiten für Treiber, Software und Handbuch. Auch oft gestellte Fragen sind dort neben der Produktregistrierung zu finden.

Auf einer alten Homepage von 4tiitoo (neben Neofonie das andere Unternehmen hinter dem WeTab) ist neben der WeTab Software-Nutzungsrechts-Vereinbarung auch die Datenschutzerklärung der 4tiitoo AG zur Nutzung des WeTab aufgetaucht. Ebenfalls auf der Seite zu finden sind die Lizenzen der Drittanbieter und OSS-Bestandteile sowie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für den WeTab Market. In den kommenden Tagen werde ich mir mal die einzelnen Dokumente ansehen. Mehr dazu später hier im Blog.

Die erste Inbetriebnahme des WeTab (Updates inklusive) kann ja nach Internetverbindung bis zu 40 Minuten dauern. Darüber werden Käufer in einer Quick-Start-Anleitung informiert, die alle wichtigen Merkmale und Funktionen des Berliner Tablets auf zehn Seiten zusammenfasst und insbesondere für Einsteiger ganz interessant sein dürfte. Der Einfachheit halber habe ich Screenshots von der Präsentation gemacht und der Reihenfolge entsprechend unterhalb dieses Blogbeitrags eingebunden.

WeTab Packshots und Unboxing Video

Nach zahlreichen Termin-Verschiebungen und PR-Patzern kommt das WeTab nun endlich auf den Markt. Während sich Amazon-Vorsteller noch bis Ende der Woche mit der Auslieferung ihres Tablets gedulden müssen (sollte eigentlich schon ab dem 19. September erfolgen), wurden heute bereits die ersten Media Markt-Kunden informiert, dass das Gerät zur Abholung bereit stehe. Nicht-Vorbesteller kommen übrigens frühestens Ende des Monats zum Zuge.

Im Vergleich zum Apple iPad hat es allerdings ziemlich lange gedauert, bis im Netz Bilder in Form von Packshots oder dergleichen aufgetaucht sind. Nun ist es aber soweit. Die ersten Bildern sind da. Auch der Hersteller hat vor ein paar Minuten ein paar Bilder auf der Facebook-Fanpage veröffentlicht. Das offizielle Unboxing Video ist übrigens in Arbeit und soll in Kürze ebenfalls online gehen.

Fabien Röhlinger von AndroidPit hatte als Partner (das WeTab nutzt wohl den AndroidPit-Market als AppStore) nach eigenen Angaben bereits vorab die Gelegenheit, das Gerät in der Originalverpackung zu filmen, auszupacken und zu testen. Das Ergebnis ist ein kurzes Unboxing Video mit Schwerpunkt auf Android-Applikationen auf dem WeTab.

So und jetzt viel Spaß mit den Bildern.


(Quelle: Facebook / offizieller Packshot des Herstellers)


(Quelle: Facebook / offizieller Packshot des Herstellers)


(Quelle: Facebook / offizieller Packshot des Herstellers / vergrößert)


(Quelle: Facebook / offizieller Packshot des Herstellers)


(Quelle: Twitter / Christian Eidenpenz)


(Quelle: Twitter / Christian Eidenpenz)


(Quelle: Twitter / Christian Eidenpenz)


(Quelle: Facebook / Thomas Stäuble)


(Quelle: Twitter / Christian Eidenpenz)

WeTab wird ohne Multitouch ausgeliefert. Erstes Update kommt Ende der Woche

Das WeTab ist seit heute in Deutschland offiziell erhältlich. Allerdings werden in den kommenden Tagen nur Vorbesteller in den Genuss des Berliner Tablets kommen. Alle anderen Interessenten müssen sich noch bis Ende September gedulden, bis das WeTab bundesweit in allen 222 Filialen von Media Markt erhältlich sein wird. In der vergangenen Woche konnten sich die Kollegen von Chip Online einen Eindruck von dem Gerät verschaffen. Ihr Testurteil: „In der präsentierten Form wird das WeTab ein totaler Flop„. Bei den gezeigten Testgeräten hätten selbst grundlegende Funktionen nicht funktioniert. Der Touchscreen habe bei einem Gerät wiederholt versagt, ein anderes hätte den Zugriff auf USB-Sticks verweigert. Flash-Inhalte konnten gar nicht abgespielt werden, auch Multitouch sei bei keinem der gezeigten WeTabs lauffähig gewesen. Selbst der WeTab Market sei nicht erreichbar gewesen. Wichtige Fingergesten, etwa das Zoomen, hätte ebenfalls nicht funktioniert.

Der Hersteller reagierte prompt und sprach in diesem Zusammenhang von Vorseriengeräten. Da staunten auch die Kollegen von Chip Online nicht schlecht, zumal das WeTab ja bereits in wenigen Tagen ausgeliefert werden sollte. „In der Verkaufsversion werden diese Features funktionieren“, versprach WeTab-Sprecher Christian Soult. Doch so ganz scheint er seine Zusage nicht einhalten zu können. Gegenüber iPadinside bestätigte die zuständige PR-Agentur, dass das WeTab derzeit ohne Multitouch-Funktionalität ausgeliefert wird. Allerdings soll es Ende der Woche bereits ein erstes Update geben, das dieses Feature entsprechend freischaltet. Problemlos funktionieren würde nun der Zugriff auf den WeTab Market, auch Android-Apps könnten nun installiert werden. Zudem sei der Touchscreen optimiert worden.

WeTab: Abholung im Media Markt, zu wenige Geräte und freier Verkauf erst Ende September

Wunder gibt es immer wieder: Der populäre Grand Prix-Song von Katja Ebtein ist zwar schon 40 Jahre alt, wird aber immer noch gerne gesungen – und zitiert. So wie auch in diesem Fall. Allerdings geht es hier nicht um musikalische Wunderkinder oder religiöse Ereignisse, sondern ganz schlicht um einen neuen TabletPC, der seit heute in Deutschland erhältlich ist. Nach zahlreichen Termin-Verschiebungen und PR-Desastern kommt das Berliner WeTab nun endlich auf den Markt. Während sich Amazon-Vorsteller noch bis Ende der Woche mit der Auslieferung ihres Tablets gedulden müssen (sollte eigentlich schon ab dem 19. September erfolgen), wurden heute bereits die ersten Media Markt-Kunden informiert, dass das Gerät zur Abholung bereit stehe. „Heute beginnen wir mit der Auslieferung“, bestätigte eine Sprecherin des Elektronik-Discounters auf Anfrage von iPadinside. Ab Ende nächster Woche werde das WeTab bundesweit in allen Filialen vorrätig sein. Zudem sei nun auch die Vorbestellung in den Märkten möglich. Angaben zu den verfügbaren Stückzahlen wollte die Sprecherin nicht machen.

Kann ich gut nachvollziehen, deshalb habe ich heute Vormittag bei verschiedenen Media Markt-Filialen angerufen und mich nach dem Verkaufsstart des WeTab erkundigt. Zu meiner Überraschung wussten einige Mitarbeiter in den jeweiligen Fachabteilungen gar nicht Bescheid. Andere Mitarbeiter wiederum bestätigten am Telefon, dass sie nur wenige Exemplare heute erhalten hätten und dabei seien, Vorbestellern Bescheid zu geben. Für den freien Verkauf stünden derzeit aber keine Geräte zur Verfügung. Darüber hinaus seien viel weniger Geräte geliefert worden als eigentlich für die Vorbestellungen benötigt werden.

Auch die zuständige PR-Agentur in München wollte die Stückzahlen weder kommunizieren noch kommentieren. Das WeTab sei heute an die Media Märkte gegangen und die Vorbesteller seien informiert worden, so die Aussage des Pressesprechers. Auch die bei Amazon vorbestellten Geräte werden gegen Ende der Woche (ab dem 23. September) an die Kunden ausgeliefert.

Anfang September hatte ich in Berlin bei einer Intel-Präsentation bereits die Gelegenheit, das WeTab kurz zu testen und zusammen mit Entwicklungschef Stephan Odörfer ein Hands-on zu drehen.