Kategorie-Archiv: Feature

iPad 2 bereits in Produktion: dünner, leichter, schneller

Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge befindet sich das iPad 2 bereits in Produktion. Dies habe eine mit der Materie vertraute Person der Zeitung bestätigt haben. Demnach wird das iPad der nächsten Generation dünner, leicher und schneller sein als der Vorgänger sein. Neben einem neuen Prozessor soll das iPad 2 auch über eine leistungsfähigere Grafikkarte sowie über mehr Arbeitsspeicher vermuten. Ebenfalls zu bestätigen scheinen sich die Gerüchte über eine Facetime-Kamera auf der Tablet-Vorderseite für Videochats. Keine Verbesserung soll es hingegen beim Display geben. Es soll laut Insiderbericht immer noch über eine Auflösung von 1.024 mal 768 Bildpunkten verfügen. Angeblich hatte Apple Probleme mit einer höheren Auflösung und habe sich deshalb entschieden, das Display des ersten iPads weiter zu verwenden.

Weitere Details zum geplanten Verkaufsstart oder zu den Preisen nannte der Insider nicht. Allerdings wird mit einer offiziellen Ankündigung in Kürze gerechnet.

Filofax 2.0: iPad-Mappe Booq Boa Folio im Test

Spätestens seit meinem Test der Boa Skin XS iPad-Schutzhülle von Booq vor einem halben Jahr bin ich Fan dieser Marke. Sie ist schick, hochwertig verarbeitet und bietet meiner Meinung nach einen guten Rundum-Schutz für mein Apple-Tablet. Auch den Preis in Höhe von rund 30 Euro finde ich in Anbetracht der eben genannten Punkte durchaus angemessen. Auch nach sechs Monaten im Dauereinsatz sind der iPad-Schutzhülle noch keine Ermüdungserscheinungen anzusehen. Pünktlich zum Jahreswechsel hat Booq mir mit der Boa Folio ein weiteres Testmuster zur Verfügung stellt. Die iPad-Mappe erinnert mich vom Aufbau und seinen Funktionen sehr stark an meinen Filofax, dass ich früher intensiv für Notizen und Terminplanung genutzt habe, aber seit fast einem Jahr (seit ich das iPad mein Eigen nenne) wegen Nichtmehrnutzens vor sich hin staubt.

 

Um es auf den Punkt zu bringen: Die Boa Folio ist mein persönliches Filofax 2.0. Ich kann die rund 400 Gramm leichte iPad-Mappe flach auf den Tisch legen, um mir Notizen zu machen. Ich kann sie – wenn ich unterwegs bin – mir auf den Schoß legen, um eine E-Mail zu schreiben. Ich kann sie nahezu vertikal umklappen, damit ich bequem einen Video-Clip anschauen oder Kunden ein Projekt in Form einer Slideshow präsentieren kann. Eine stabile Arretierung aus Hartplastik sorgt nicht nur dafür, dass das iPad an den Seiten vor Kratzern und sonstigen Beschädigungen geschützt wird, sondern dass das Tablet bei der täglichen Handhabung nicht herausfallen kann. Darüber hinaus sind alle Aussparungen für Dock Connector, Lautstärke, Kopfhöreranschluss und andere Bedienelemente vorhanden.

 

Ebenfalls praktisch sind die kleine Tasche auf der Vorderseite (für Visitenkarten beispielsweise) sowie die beiden Fächer auf der Innen- und Rückseite der Boa Folio. Hier lassen zum Beispiel Dokumente (bis Din A5), DVD-ROMs oder USB-Sticks bequem verstauen. Positiv fällt auch das verwendete Material sowie die hochwertige Verarbeitung der Mappe auf. Die Kanten sind ordentlich vernäht. Lose Fäden, wie es bei einigen iPad-Taschen nach ein paar Wochen Dauereinsatz schon mal vorkommt, sind hier nicht sehen. Zusammengehalten wird die Boa Folio übrigens von einem elastischen Band. Auch in Sachen Optik weiß die iPad-Mappe zu überzeugen. Nicht zu bunt, nicht zu auffällig vom Design, aber dennoch trendig genug und zudem absolut Business-tauglich.


 

Die Mappe des US-Herstellers ist in verschiedenen Farben erhältlich und kostet je nach Modell zwischen 60 und 90 Euro. Das Testmuster ist die Boa Folio black/red und kann unter anderem im Online-Shop von Booq für 59,95 Euro bestellt werden. Günstig ist die iPad-Mappe damit zwar nicht gerade, aber in Anbetracht der Funktionen und der Verarbeitung sicherlich berechtigt. Und zum Vergleich: Für meinen schwarzen Leder-Filofax Terminkalender habe ich vor ein paar Jahren deutlich mehr bezahlt.


 

Honeycomb-Event: Google stellt Oberfläche, Apps und Funktionen von Android 3.0 vor

Endlich war es soweit, Punkt 19 Uhr unserer Zeit begann wie angekündigt das Honeycomb-Event in Mountain View (USA). Google zeigte uns nach der CESin Las Vegas und einigen Preview-Veranstaltungen der Hardware-Hersteller noch einmal selbst das neue, speziell für Tablets konzipierte Android 3.0 vor.

Ein besonderes Augenmerk dürfte vor allem auf den neuen scrollbaren Widgets liegen, welche dadurch die Möglichkeit bieten, schon auf dem Homescreen der dazugehörigen App genügend Informationen zu entnehmen, ohne diese wirklich geöffnet werden müssen. Das erleichtert vor allem die Arbeit und erhöht sogleich die Geschwindigkeit des Informationsflusses, was ich persönlich stark begrüße. Auch neu sind die Notifications bei eingehenden Nachrichten sowie das Quick Settings Tab, welches Schnellzugriff auf die wichtigsten Dinge wie Flugmodus, WLAN und so weiter anbietet. Auch die Übersicht der derzeit geöffneten Apps wurde überarbeitet und zeigt nun die Anwendungen in einer Live-Vorschau.




 

Neben dem Homescreen wurden auch die eigenen Apps für Google Mail, YouTube, die Kamera oder auch der Musikplayer stark überarbeitet. Generell setzt sich die neue 3D-Optik durch alle Apps und wird mit diversen Animationen perfekt ergänzt, die Hardware ermöglicht ein gänzlich flüssiges Bedienen. Zudem bietet Honeycomb nun die Möglichkeit Videochats über beispielsweise Google Talk zu betreiben.






 

Neben einem weniger interessanten Spiel wurde auch die neue iReport-App des US-Nachrichtensenders CNN gezeigt, welche speziell für Honeycomb-Tablets entwickelt wurde. Neben der sehr intuitiven Oberfläche kann man in Zukunft damit auch selbst draußen auf den Straßen als Reporter fungieren. In der App lassen sich nämlich eigene Videos und Bilder hochladen – und vielleicht wird man schnell selbst damit zum Star, wenn man bei einem großen Ereignis live dabei ist.



 

Apple führt In-App Abonnements im iTunes Store ein

Wie erwartet hat Apple pünktlich zum Start der exklusiven iPad-Zeitung „The Daily“ seine bisher geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) im iTunes Store geändert. Demnach wurde der neue Abschnitt „In-App Abonnements“ in den Nutzungsbedingungen hinzugefügt. Hier wird unter anderem erklärt, wie In-App Abos automatisch verlängert, wie die automatische Verlängerung verwaltet und auf Wunsch wieder ausgeschaltet werden können. Darüber hinaus wird erklärt, dass Nutzer zu einer anteiligen Erstattung berechtigt sind, wenn sie sich dazu entschließen, das Abonnement innerhalb von 14 Kalendertagen ab Erwerb kündigen.

Ebenfalls interessant ist der folgende Hinweis: Apple holt das Einverständnis der Nutzer ein, um personenbezogene Daten dem Veröffentlicher (also beispielsweise dem Verlag) zu Marketingzwecken zur Verfügung zu stellen. Zum Schluss folgt noch ein Verweis auf mögliche Zahlungsmöglichkeiten im iTunes Store. Weitere Informationen zu diesem Thema will Apple übrigens in den kommenden Tagen (mit Verfügbarkeit von iOS 4.3) bekannt geben


 

The Daily: Exklusive iPad-Zeitung ist gestartet

Die exklusive iPad-Zeitung „The Daily“ ist nach einige Verzögerungen endlich an den Start gegangen. Im Guggenheim Museum in New York haben News Corp.-Chef Rupert Murdoch und Eddy Cue, Vice President of Internet Services bei Apple, ganz offiziell den Startschuss für das ambitionierte Medienprojekt gegeben. Demnach umfasst „The Daily“ täglich rund 100 Bildschirmseiten mit Nachrichten aus den Ressorts Unterhaltung, Sport, Alltag, Nachrichten und Meinungen. Zudem gibt es extra für die iPad-Zeitung erstellte Video-Inhalte, einige ausgewählte Artikel können sich Nutzer vorlesen lassen, 360 Grad-Fotoaufnahmen, interaktive Infografiken, Charts und Hotspots. Darüber hinaus lassen sich Artikel zum späteren Lesen lokal auf dem Tablet speichern, Artikel lassen sich kommentieren (auch Audio-Kommentare sollen möglich sein) und Inhalte lassen sich via Twitter, Facebook und E-Mail an Freunde und Kollegen verschicken. Abgerundet wird das Angebot von Angeboten wie einem Sudoku und einem Kreuzworträtsel, dem lokalen Wetterbericht sowie Nachrichten-Streams von seinen Lieblingsmannschaften.

 

In der Startphase kostet das Abo pro Woche 99 Cent. Ein Ein-Jahres-Abo von „The Daily“ wird mit 39,99 US-Dollar (umgerechnet rund 29 Euro) berechnet. Die ersten beiden Wochen sind dank Sponsor Verizon Wireless allerdings kostenfrei.

Die App ist ab 18 Uhr unserer Zeit im amerikanischen Apple AppStore erhältlich. Ein Launch im deutschen AppStore ist übrigens nicht vorgesehen. die ersten zwei Wochen sind kostenfrei (gesponsert durch Verizon Wireless).









 

Appgecheckt: Monster bringt Jobsuche auf das iPad

Jobsuche auf dem iPad? Kein Problem mit der neuen iPad-App von Monster, die seit einigen Tagen im US-AppStore kostenlos heruntergeladen werden kann. Im deutschen AppStore ist die Monster HD-App bislang noch nicht erhältlich. Der Beschreibung zufolge können Nutzer mit Hilfe der App alle Annehmlichkeiten der digitalen Jobsuche in Anspruch nehmen. Neben der einfachen Suche nach einem neuen Arbeitgeber oder nach einem neuen Arbeitsplatz, stehen dem Nutzer darüber hinaus verschiedene Auswahlkriterien zur Verfügung. Verfügt der Jobsuchende über ein Monster-Nutzerkonto, kann er über die iPad-App sogar seine Bewerbungsunterlagen versenden und auf Antwortschreiben abrufen. Via Push-Nachricht kann sich der Nutzer zudem über neue Jobangebote und eingehende E-Mails informieren lassen. Darüber hinaus können Ergebnisse der Jobsuche abgespeichert werden, um zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal darauf zugreifen zu können. Wie schon bei der iPhone-App wird die Lokalisierung via GPS-Modul unterstützt, um sich Jobs in der näheren Umgebung anzeigen zu lassen.

Monster HD ist derzeit zwar nur im US-AppStore erhältlich, enthält aber bereits die deutsche Sprachunterstützung. Wie die Pressesprecherin Anne Seeanner auf Anfrage von iPadinside.de bestätigt hat, ist auch hierzulande eine iPad-App des Unternehmens in Vorbereitung. Ein konkretes Datum stehe zwar noch nicht fest, ein Launch Ende März sei aber wahrscheinlich.


 

Ein Jahr Apple iPad

Heute, am 27. Januar, vor genau einem Jahr hat Apple-Chef Steve Jobs das iPad zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Bis es auf den Markt kam, hat dann zwar noch ein paar Wochen gedauert (am 3. März in den USA, am 28. Mai dann auch in Deutschland), aber der Erfolg kann sich sehen lassen. Rund 15 Millionen verkaufte iPads, mehr als 60.000 Apps für das Multimedia-Tablet, Steve Jobs kann zurecht stolz sein. Mittlerweile steht die zweite iPad-Generation in den Startlöchern und wartet darauf, im Rahmen eines Apple-Events der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden. Glaubt man den Gerüchten (einige davon sind ziemlich glaubwürdig), ist das iPad 2 mit einer Kamera (Facetime, Video-Chat), einem besseren Touchscreen (höhere Auflösung), einem USB-Port sowie einem zweiten Lautsprecher ausgestattet. Offiziell ist bislang allerdings noch nichts. Eine entsprechende Ankündigung wird in den nächsten Wochen allerdings erwartet.

Die Kollegen von OnSwipe haben den Jahrestag zum Anlass genommen und basierend auf den bisherigen Verkaufszahlen sowie Analysten-Schätzungen eine interessante Infografik erstellt.

 

(via mashable.com)

Samsung Galaxy Tab 2: Promo-Video und technische Details aufgetaucht

Auf dem Mobile World Congress (MWC) Mitte Februar in Barcelona wird es auch in Sachen Tablets ein paar Überraschungen geben. Neben dem Motorola Xoom Tablet ist auch das Samsung Galaxy Tab 2 ein heißer Kandidat, der in der spanischen Metropole unter den Tablet-Fans sicherlich für Furore sorgen wird – insofern der Galaxy Tab-Nachfolger dort wie erhofft vorgestellt wird.

Auf YouTube ist jetzt ein kurzes Promo-Video samt den (vermeintlichen) technischen Daten des Samsung Galaxy Tab 2 aufgetaucht. Demnach unterstützt der 7 Zoll-Touchscreen eine Auflösung von 2.048 mal 1.200 Bildpunkten (!!). Zum Verkaufsstart wird das Samsung Galaxy Tab 2 wohl noch mit Android 2.3 (Gingerbread) ausgestattet sein. Sobald die neue Android-Version verfügbar ist, soll es ein Update auf Honeycomb geben und 3D-Features mit sich bringen.

Inwiefern die aufgetauchten technischen Spezifikation zutreffend sind oder sich als plumper Fake entpuppen, bleibt abzuwarten.

  • Android 2.3 (Gingerbread) (Update auf Android 3.0 sobald verfügbar
  • 3D Display (nach dem Update auf Android 3.0
  • NVIDIA Tegra 2 CPU
  • 7 Zoll Super AMOLED Touchscreen mit einer Auflösung von 2.048 mal 1.200 Pixeln
  • Gorilla Glass
  • Kamera (Rückseite): 8.0 Megapixel Kamera mit HD-Aufnahme (1080p) und Dual LED-Blitz
  • Kamera (Vorderseite): 3.0 Megapixel Kamera
  • UMTS
  • WLAN (802.11 b/g/n), Bluetooth v3.0
  • USB-Anschluss
  • 64 GB interner Speicher
  • MicroSD Kartenleser (bis zu 32 GB)
  • 1. 024 MB Arbeitsspeicher
  • Beschleunigungssensor, Kompass, Barometer
  • Farben: schwarz-schwarz, schwarz-silber, weiß-silber

(via samfirmware.com)

Notion Ink Adam Tablet: Unboxing

Seit dem 19. Januar wird das Notion Ink Adam Tablet nach langem Hin und Her nun endlich an die Vorbesteller ausgeliefert. Nachdem die US-Zulassungsbehörde FCC das Gerät nach eingehenden Tests zum Verkauf freigegeben hat, steht einem offiziellen Marktstart nun nichts mehr im Wege. Bereits auf der CES in Las Vegas Anfang Januar konnten sich Fachbesucher das Adam Tablet – zum ersten Mal übrigens – aus der Nähe anschauen und sich einen eigenen Eindruck von den Möglichkeiten dieses Geräts machen.

Zur Ausstattung gehören ein 10,1 Zoll WSVGA-Display mit 1.024 mal 600 Pixeln oder ein stromsparendes Pixel Qi-Display, ein Nvidia Tegra 2-Chipsatz, 16 oder 32 Gigabyte Speicher, drei USB-Ports, HMDI, microSD-Slot, WLAN (b/g/b), Bluetooth, UMTS, GPS sowie eine schwenkbare 3,2 Megapixel Kamera. Als Betriebssystem kommt Google Android zum Einsatz. Das Gewicht wird je nach Modell zwischen 600 und 650 Gramm angegeben. Die Akku-Laufzeit soll bei 15 Stunden liegen. Je nach Ausstattung beginnt der Verkaufspreis bei 399 Euro. Die erste Geräte-Charge ist allerdings bereits ausverkauft.

Im hauseigenen Blog des Herstellers hat das Notion Ink-Team – quasi zur Feier des Tages – eine ganze Reihe Unboxing-Bilder veröffentlicht.





HTC Flyer Tablet startet bereits im März. Zwei weitere Honeycomb-Tablets sollen im Juni folgen

Bis zum Start des Mobile World Congress in Barcelona sind es noch knapp vier Wochen. Neben Smartphones werden dort sicherlich auch einige Tablet-Neuheiten vorgestellt. Einem aktuellen Bericht der Digitimes zufolge will HTC auf der Branchenmesse gleich drei Tablets präsentieren, die noch im ersten Halbjahr 2011 – zumindest in den USA – auf den Markt kommen sollen. Das erste Tablet soll bereits im März erscheinen und auf die Bezeichnung HTC Flyer hören. Auch die beiden anderen Tablet-Modelle sollen den Informationen zufolge auf diese Bezeichnung hören und im Juni erhältlich sein. Was aus dem vermuteten HTC Scribe (und dem von HTC angemeldeten Warenzeichen) geworden ist, darüber kann nur spekuliert werden.

Optisch soll der HTC Flyer übrigens einem übergroßen HTC Desire Smartphone ähneln. Als Betriebssystem kommt erst einmal Android 2.3 zum Einsatz. Mit der Verfügbarkeit von Android 3.0 (Honeycomb) soll die neue Version per Update allerdings so schnell wie möglich nachgeliefert werden. Begründet wird der „voreilige“ Marktstart damit, dass das HTC Flyer noch vor dem Motorola Xoom und dem BlackBerry Playbook ausgeliefert werden soll. Weitere Details werden Mitte Februar beim Mobile World Congress erwartet.

(via netbooknews.de)

IDC geht von 70,8 Mio verkauften Tablets in 2012 aus

Der weltweite Tablet-Markt ist im Vergleich vom zweiten zum dritten Quartal 2010 um 45,1 Prozent gewachsen. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Marktforschungsunternehmens International Data Corporation (IDC) hervor. Demnach haben die Hersteller in diesem Quartal weltweit 4,8 Millionen Tablets verkauft. Der Löwenanteil ging wie erwartet an Apple, denn rund 90 Prozent davon waren iPads. Großer Beliebtheit erfreuen konnten sich auch E-Reader. Laut Studie gingen allein im dritten Quartal 2010 2,7 Millionen Geräte über den Ladentisch. 40 Prozent mehr als im Quartal davor.

Bis Ende des Jahres 2010 erwarten die Marktfoscher von IDC den Verkauf von rund 17 Millionen Tablets. Für 2011 rechnet das Unternehmen mit 44,6 Millionen verkauften Geräten. Im Jahr 2012 werden den Prognosen zufolge weltweit rund 70,8 Millionen Tablets über den Ladentisch gehen. Hersteller dürfen sich demnach auf rosigen Zeiten freuen, insofern die hohe Nachfrage nach den flachen Multimedia-Flundern weiter anhält. In Sachen E-Reader rechnet IDC im Jahr 2010 mit bis zu 10,8 Millionen ausgelieferten Geräten. Den Prognosen zufolge könnten es für 2011 bereits 14,7 Millionen E-Reader sein. Für 2012 gehen die Marktforscher von insgesamt 16,6 Millionen verkauften Einheiten aus. Voraussetzung sei allerdings eine gleichbleibende Nachfragesituation, die Einführung von E-Readern mit Farb-Displays sowie der Ausbau der digitalen Buch- und Content-Angebote.

(via Boy Genius Report)

iOS 4.3: Hotspot-Unterstützung von Telekom, Vodafone, O2, E-Plus & Co

Die künftige Hotspot-Funktion von iOS 4.3 ist derzeit das Gesprächsthema in der Apple-Gemeinde. Nach Freigabe der ersten Beta-Version durch Apple gestern Abend steht fest, dass mit dem nächsten iOS-Update auf Version 4.3 das Hotspot-Feature wie erhofft auch auf anderen Apple-Geräten wie dem aktuellen iPhone 4 oder dem iPad Einzug erhalten wird. Damit ist es Nutzern möglich, die bestehende Internetverbindung ihres iPhones beziehungsweise ihres iPads sowohl über WLAN als auch über Bluetooth für bis zu fünf andere Geräte freizugeben. Allerdings muss die Hotspot-Unterstützung vom jeweiligen Mobilfunkanbieter erlaubt werden. Und genau hier dürfte es hierzulande kompliziert werden. Deutsche Netzbetreiber wie die Deutsche Telekom und Vodafone erlauben Tethering beispielsweise nur gegen Aufpreis. Bei O2 entstehen für die Nutzung keine Extra-Kosten, solange der Traffic innerhalb des beim Vertrag inkludierten Datenvolumens bleibt.

Wie Leo von fscklog.de aufgrund von Leserkommentaren berichtet, funktioniert das Hotspot-Feature bereits in den Datentarifen, die die Nutzung von Tethering (per USB oder Bluetooth) erlauben. In Datentarifen, in denen diese Option vertraglich unterbunden ist, funktioniert die Hotspot-Funktion hingegen nicht. Nutzer erhalten hier einen entsprechenden Warnhinweis, mit der Bitte, sich für die Aktivierung mit der Hotline in Verbindung zu setzen.

Ich habe die Netzbetreiber Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus heute Vormittag per E-Mail um eine Auskunft diesbezüglich gebeten. Sobald ich diese erhalten habe, wird dieser Blogbeitrag entsprechend aktualisiert.

iOS 4.3 Beta veröffentlicht: Hotspot-Funktion, neue Multitouch-Gesten, Display-Verriegelung

Gestern habe ich noch über die neue Hotspot-Funktion beim CDMA iPhone 4 von Verizon und den Vermutungen geschrieben, dass dieses Feature mit dem nächsten iOS-Update auf Version 4.3 auch auf anderen Apple-Devices wie dem bisher erhältlichen iPhone 4 und dem iPad 3G Einzug erhalten könnte. Und wie es aussieht, scheint die Hotspot-Funktion tatsächlich an Bord zu sein. Gestern Abend hat Apple die erste Beta-Version von iOS 4.3 für Entwickler zum Download freigegeben und kann sowohl auf dem iPhone (mit Ausnahme des iPhone 2G und iPhone 3G) als auch auf dem iPad, dem iPod touch und dem neuen Apple TV installiert werden.

Insbesondere iPad-Besitzer können sich über ein paar Änderungen freuen. Demnach ist die neue Hotspot-Funktion zwar Bestandteil des iOS-Updates, muss aber wie es aussieht vom jeweiligen Provider zugelassen werden. Ebenfalls interessant ist die Tatsache, dass Apple den zahlreichen Beschwerden von iPad-Nutzer entgegenkommt und die alte Funktion des seitlichen Hardwareschalters wieder herstellt. Der Nutzer kann nun selbst entscheiden, ob er über den Schalter wie früher die Rotationssperre des Touchscreens aktivieren will oder die mit iOS 4.2 eingeführte Stummschaltung für die Sound-Wiedergabe. Die Auswahl kann nach dem Update auf iOS 4.3 in den Systemeinstellungen vorgenommen werden.

Neu ist auch die Integration von Vier- und Fünf-Fingergesten. So kann künftig leichter auf das Multitasking-Dock zugegriffen und zwischen offenen Anwendungen gewechselt werden. Zudem gibt es ein neues Geräusches bei der Screenshot-Aufnahme. Weitere Änderungen betreffen die Anzeige von iAd-Werbung, das Airplay-Feature sowie die Listenansicht des Apple AppStores.

UPDATE: Gestern Abend hat Apple die zweite Beta-Version von iOS 4.3 für Entwickler zum Download freigegeben.


Tabytone Blade im Test: stylischer iPad-Ständer aus Acrylglas, made in Germany

Vor ein paar Tagen hat iPadinside.de Post bekommen. Genau genommen war es ein Paket, dass der DHL-Mann bei mir im Büro abgeliefert hat. Absender war René Boost, seines Zeichens Geschäftsführer von Fireswitch Media B.V. in Herzogenrath (bei Aachen) und verantwortlich für den Vertrieb des Tabytone Blade, einem in Deutschland gefertigten Acrylglas-Ständer, der laut beliegendem Anschreiben speziell für das iPad entwickelt wurde. Der Tablet-Ständer sei so konzipiert, dass es sich nicht nur hervorragend zum bequemen Arbeiten, Filme schauen oder einfach zu Präsentationszwecken eigne, sondern auch noch schick aussehe, wenn einmal kein iPad darauf abgelegt ist. Soweit das Anschreiben des Geschäftsführer.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Herstellers zu finden. Demnach kostet der iPad-Ständer aus gelasertem, flammpolierten Acrylglas stolze 49,90 Euro plus 3,50 Euro Versandkosten (innerhalb Deutschlands, Lieferzeit 1-3 Werktage). Bezahlt werden kann unter anderem mit Paypal, Kreditkarte und Lastschrift. Die Maße (BxHxT) des Tabytone Blade gibt der Hersteller mit 15 x 14 x 16 Zentimeter an. Das Gewicht liegt bei 390 Gramm. Zum Lieferumfang gehört neben dem iPad-Ständer noch ein Microfaser-Putztuch sowie zehn durchsichtige Elastikpuffer zum Unterkleben.

Auch im Praxistest macht das Tabytone Blade einen guten Eindruck. Dank der aufgeklebten Pufferpunkte stehen sowohl der Ständer als auch das iPad im Hoch- und Querformat stabil auf dem Schreibtisch. Es rutscht nichts, es wackelt nichts. Gut getroffen ist auch der Neigungswinkel von 50 Grad (dafür habe ich extra mein Geodreieck aus der Schulzeit hervorgeholt und gemessen), was sowohl die Sicht auf das iPad-Display als auch die Bedienung problemlos ermöglicht. In diesem Zusammenhang sollte noch erwähnt werden, dass das stehende iPad (im Hochformat) auch mit eingestecktem Netzkabel in dem Ständer verbleiben kann. Dass sich der Neigungswinkel nicht verstellen lässt, ist zwar schade, aber Nachteil ist dies in meinen Augen nicht – zumal das iPad so einen stabileren Halt hat als bei iPad-Ständern mit einem flexiblen Neigungswinkel.

Fazit: Der Tabytone Blade hat seit dem Test bereits einen festen Platz auf meinem Schreibtisch erobert. Der Acrylglas-Ständer verbindet edles Design mit Stabilität und Funktionalität – und macht auch ohne darauf abgelegten iPad einen guten Eindruck. Der Preis von rund 50 Euro ist zwar kein Schnäppchen, aber unter dem Strich ist die Anschaffung sein Geld wert. Und Weihnachten ist ja auch bald …