Kategorie-Archiv: Digital Publishing

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Innovativ und hilft beim sparen – Preisspion

Firefox 5.0 ist raus und es wurde Zeit auf die neue Version zu updaten. Insgesamt ist der neue Browser ganz schön. Doch soviel hat sich in Firefox 5.0 im Gegensatz zu 4.0 nicht wirklich verändert (zumindest unserer Meinung nach).

Doch nach dem Update auf Firefox 5.0 haben wir einmal durch die Add-Ons für Firefox gestöbert und sind auf ein Add-On aufmerksam geworden, welches wir euch nicht vorenthalten wollten – Preisspion. Weiterlesen

Zeitunglesen auf TabletPCs: Studenten brauchen Unterstützung bei Forschungsprojekt

Wir sind Studenten der Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt. Aktuell führen wir ein zwei-semestriges Forschungsprojekt durch und befassen uns dabei mit dem Lesen von Tageszeitungen auf Tablet-Computern. Es interessiert uns, wie sich das Zeitunglesen verändert hat. Dabei ist es spannend, ob traditionelle Print-Ausgaben von Zeitungen noch zeitgemäß und beliebt sind oder ob Tablet-Computer auf dem Vormarsch sind. Wir fragen uns außerdem, wie die Zeitung auf dem Tablet-PC aussehen muss, um wieder mehr junge Leser zu gewinnen.

Dazu brauchen wir Ihre Hilfe.

Was wir wissen wollen.
Lesen Sie Ihre Zeitung bereits auf dem Tablet-PC? Oder bevorzugen Sie die Print-Ausgabe Ihrer Tageszeitung? Was gefällt Ihnen am Zeitunglesen auf dem Tablet-PC? Was vermissen Sie noch? Inwiefern können Sie sich als Printleser vorstellen, Ihre Zeitung auf dem Tablet-PC zu lesen? Was erhoffen Sie sich davon? Oder lesen Sie gar keine Print-Zeitung mehr? Was würde Sie dann am Zeitunglesen auf dem Tablet-PC reizen? Und was sind die Stärken und Schwächen des jungen Mediums Tablet-PC?

Wie Sie teilnehmen können.
1.) Der erste Schritt zur Teilnahme ist der ausgefüllte Onlinefragebogen. Hierbei ist es besonders wichtig, uns Ihre Kontaktdaten zu hinterlassen, damit wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen können, um gegebenenfalls einen Interviewtermin zu vereinbaren. Ihre Daten werden anonymisiert verwendet und selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben.
2.) Das persönliche Gespräch wird voraussichtlich im Zeitraum vom 14.- 27. Februar 2011 an einem Ort Ihrer Wahl stattfinden.
3.) Als besonderen Dank erhalten alle von uns ausgewählten Interviewteilnehmer einen Amazon-Gutschein im Wert von zehn Euro.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns per E-Mail: printnext.erfurt@googlemail.com

Link zum Fragebogen: http://www.unipark.de/uc/EF_Erfurt_PrintNext

Wir freuen uns auf Sie!

Verena Hölzl, Jon Nielsen, Julia Tschochner, Stefan Winzer, Linda Rustemeier, Thomas Moßburger, Sven Kessler
Forschungsgruppe PrintNext an der Universität Erfurt

Verleger sauer auf Apple. Freier Zugang zum iPad gefordert

Die europäischen Verlage proben den Aufstand. Wie der Mediendienst turi2 berichtet, hat der Verkauf von App-Inhalten zu einem Schulterschuss von Verlegern in ganz Europa geführt. So forderte der europäische Zeitungsverlegerverband ENPA Apple nun dazu auf, Verlagen einen freien Zugang zum iPad zu gewähren, ohne dafür ein bestimmtes Geschäftsmodell vorzuschreiben. Die Verlage sollten nicht nur einen direkten Kontakt zum Kunden haben, sondern auch frei über Preis und Abrechnung bestimmen können, so der Verband. „Apples neue Haltung drohe eine Reihe von Hürden zu schaffen, die den Marktzugang von neuen Spielern verhindern kann“, befürchtet die flämische Medien-Vizeministerin Ingrid Lieten gegenüber den EU-Wettbewerbshütern. Demnach müsse ein neuer Ordnungsrahmen her, wenn die Selbstregulierung des Marktes nicht funktioniere.

Um das weitere Vorgehen gegen Apple abzustimmen, wollen sich die Zeitungsverleger im März in Berlin treffen.

Apple führt In-App Abonnements im iTunes Store ein

Wie erwartet hat Apple pünktlich zum Start der exklusiven iPad-Zeitung „The Daily“ seine bisher geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) im iTunes Store geändert. Demnach wurde der neue Abschnitt „In-App Abonnements“ in den Nutzungsbedingungen hinzugefügt. Hier wird unter anderem erklärt, wie In-App Abos automatisch verlängert, wie die automatische Verlängerung verwaltet und auf Wunsch wieder ausgeschaltet werden können. Darüber hinaus wird erklärt, dass Nutzer zu einer anteiligen Erstattung berechtigt sind, wenn sie sich dazu entschließen, das Abonnement innerhalb von 14 Kalendertagen ab Erwerb kündigen.

Ebenfalls interessant ist der folgende Hinweis: Apple holt das Einverständnis der Nutzer ein, um personenbezogene Daten dem Veröffentlicher (also beispielsweise dem Verlag) zu Marketingzwecken zur Verfügung zu stellen. Zum Schluss folgt noch ein Verweis auf mögliche Zahlungsmöglichkeiten im iTunes Store. Weitere Informationen zu diesem Thema will Apple übrigens in den kommenden Tagen (mit Verfügbarkeit von iOS 4.3) bekannt geben


 

Apple kickt Sony Reader-App aus dem AppStore. Keine fremden In-App-Käufe mehr erlaubt.

Wie die New York Times berichtet, hat Apple damit begonnen, einige Anwendungen aus dem AppStore zu entfernen, die es Nutzern erlauben, Inhalte „von außerhalb“ zu kaufen. Ein prominentes Opfer ist unter anderem die Sony Reader-App, mit der Nutzer E-Books aus dem Sony-Store kaufen, herunterladen und lesen konnten. In einem Schreiben hat Apple die betroffenen Entwickler darüber informiert, dass es künftig nicht mehr erlaubt sei, Inhalte außerhalb des AppStores zu kaufen. Zudem hätten Kunden auch keine Zugriff mehr auf diese Inhalte. Im Fall von Sony teilte Apple dem Unternehmen mit, dass Verkäufe innerhalb der App künftig über Apple zu erfolgen hätten. Begründet wird dieser Schritt mit Änderungen in den Geschäftsbedingungen.

Mit dem Start der iPad-Zeitung „The Daily“ soll im AppStore Gerüchten zufolge auch ein neues Abo-Bezahlmodell eingeführt werden, das automatisch wiederkehrende Zahlungen beispielsweise für digitale Zeitungs- und Zeitschriften-Abonnements unterstützt. Zahlungen innerhalb einer App (In-App-Käufe) sind momentan nur mit Einschränkungen möglich und müssen nach Ablauf eines gewissen Zeitfenstern durch den Nutzer immer wieder neu vorgenommen werden. Im Fall einer Zeitungs-App muss der Nutzer die angebotenen Abo-Inhalte (Subscriptions) immer wieder neu erwerben. Mit dem neuen Bezahlmodell soll dies der Vergangenheit angehören. Abo-Inhalte verlängern sich dann automatisch, insofern der Nutzer über ausreichend Guthaben verfügt und die Abo-Inhalte nicht von sich aus wieder kündigt.

Ob auch andere Reader-Apps wie von Kindle und Barnes & Noble aus dem AppStore gekickt werden, bleibt abzuwarten. Unwahrscheinlich ist es aber nicht, zumal diese Anwendungen ebenfalls In-App-Käufe anbieten ohne das Apple davon profitiert.

(via macrumors.com)

Adobe Flash Professional CS5: Update bringt iPad-Unterstützung für Entwickler

Derzeit macht ein interessantes Gerücht zum Software-Hersteller Adobe und einem Update seiner Packager-Software die Runde, das Entwickler in die Lage versetze, nicht wie bisher nur Apps für das iPhone zu entwickeln, sondern neuerdings auch das Apple iPad. Das berichtet jedenfalls das japanische Blog Macotakara und beruft sich dabei auf Informationen aus dem Unternehmensumfeld. Demnach seien Flash-Entwickler nach dem Update der Packager-Software, die Bestand von Adobe Flash Professional CS5 ist, in der Lage, iPad-Anwendungen für das mobile Betriebssystem iOS von Apple zu erstellen. Bislang gab es diese Möglichkeit nicht. Dieser Schritt kommt insofern überraschend, weil zwischen Apple und Adobe aufgrund von Meinungsverschiedenheiten in puncto Flash-Nutzung auf dem Tablet nicht gerade eine gute Stimmung herrscht.

Dem japanischen Blog zufolge sei es Flash-Entwicklern nach dem Update auch möglich, die intuitive Gestensteuerung in ihre Apps zu integrieren.

(via Padgadget.com)

The Daily: iPad-Zeitung startet am 2. Februar

Eigentlich hätte die mit Spannung erwartete exklusive iPad-Zeitung The Daily von Rupert Murdochs News Corp.-Konzern am 19. Januar an den Start gehen sollen, allerdings wurde das Projekt kurzfristig um ein paar Wochen verschoben. Wie die Kollegen von Mashable erfahren haben, gibt es nun einen neuen Starttermin. Demnach soll The Daily am 2. Februar zum ersten Mal auf dem Apple-Tablet erscheinen. Entsprechende Einladungen an die Medienvertreter zu diesem Termin seien bereits verschickt worden . Der Startschuss falle demnach am Vormittag im Guggenheim Museum in New York. Neben Rupert Murdoch wird dann auch Eddy Cue von Apple (Vice President of Internet Services) auf der Bühne stehen. Ob der iPad-Hersteller an diesem Tag auch das neue Bezahlmodell für Abo-Inhalte in Form eines iOS-Updates starten wird, bleibt abzuwarten.

Keine neuen Informationen gibt es bezüglich des Abo-Preises. Gerüchten zufolge soll The Daily im AppStore pro Tag 0,99 US-Dollar beziehungsweise 4,25 Dollar im Monat kosten.

RP Plus: Rheinische Post startet digitale Sonntagszeitung fürs iPad

Im AppStore tummeln sich mittlerweile eine ganze Reihe von Apps von Medienhäusern, die ihre bislang klassischen Print-Inhalte nun auch in digitaler Form auf dem iPad anbieten. Zu den Vorreitern in Sachen Digitalen Medien gehört Axel Springer. Bereits vor knapp einem Jahr teilte das Verlagshaus mit, dass Digitale Medien im ersten Quartal 2010 mit 160 Millionen Euro erstmals den zweitgrößten Umsatzbeitrag im Konzern geleistet hätten. Auch die Werbeerlöse in diesem Bereich seien um 47,3 Prozent auf 113,5 Millionen Euro (Vergleich zum Vorjahr) gestiegen.

Am Wochenende will nun auch die Rheinische Post in Düsseldorf mit der „RP Plus“-App ein entsprechendes Angebot für das iPad starten. Nach Angaben des Verlages handelt es sich dabei um die „erste digitale Sonntagszeitung“, die speziell für das Multimedia-Tablet von Apple erstellt wurde. Wie der Mediendienst Kress vorab berichtet, setzt die Rheinische Post bei ihrer App auf spannenden Autorenjournalismus sowie auf ein multimediales Angebot, dass alle Möglichkeiten des iPads ausschöpfe. Eine Zweitverwertung von Zeitungsinhalten soll es bei RP Plus nicht geben, wird Chefredakteur Sven Gösmann zitiert.

RP Plus ist ein digitales Magazin mit exklusiven und hochwertigen Inhalten – in gewohnter Qualität der Rheinischen Post, aber in einer völlig neuen, multimedialen Aufbereitung. Die neue iPad-App bietet exklusive Reportagen, Interviews und Analysen aus den Bereichen Politik und Wirtschaft, Kultur, Lifestyle und Sport – mit einem Schwerpunkt auf Themen aus Nordrhein-Westfalen.

Interaktive Grafiken, Bilderstrecken in hoher Brillanz, Videos und weitere multimediale Features wie 360-Grad-Fotografie runden ein hochwertiges Angebot ab, das die bekannten Marken Rheinische Post und RP Online ergänzt. „Mit RP Plus bieten wir eine neue journalistische Dimension. Alle Themen sind für die moderne iPad-Technik und für den Sonntag als entspannten Lesetag aufbereitet. RP Plus gelingt es, einen neuen und anderen Blick auf Deutschland, NRW und die Region zu werfen“, sagt Clemens Bauer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mediengruppe RP.

Darüber hinaus plant der Verlag, seine digitale Sonntagszeitung künftig auch für Tablets anderer Hersteller anzubieten. Zudem sei bereits eine Webversion in Vorbereitung. In der Anfangsphase kann RP Plus zunächst kostenlos (immer samstags ab 14 Uhr) im Apple AppStore heruntergeladen werden. Danach soll jede Ausgabe der digitalen Sonntagszeitung 1,59 Euro kosten.



 

Google plant Digital Newsstand: weniger Provision bei Verkäufen, Kundendaten an Verlage

Der Internetkonzern Google plant nach einem Bericht des Wall Street Journal zufolge den Aufbau eines Digital Newsstand (digitaler Zeitungskiosk) und würde damit in direkte Konkurrenz mit Unternehmen wie Apple treten. Demnach hat Google das Vorhaben bereits mit einigen großen Verlagen wie beispielsweise Time Warner, Conde Nast und Hearst besprochen. Was Google mit seinem neuen Online-Angebot vorhat, das sowohl auf Smartphones als auch auf Tablets verfügbar sein soll, liegt auf der Hand. Dem Bericht zufolge hat der Suchmaschinengigant einigen Verlegern unter anderem eine bessere Umsatzbeteiligung als Konkurrent Apple (behält 30 Prozent für Verkäufe über iTunes als Provision für sich) in Aussicht gestellt. Auch relevante Kundendaten will Google an die Verlage weiterleiten.

Einen ersten Schritt hat der Internetkonzern bereits unternommen. Seit Dezember bietet er über seinen Online-Store auch digitale Bücher zum Verkauf an. Eine offizielle Stellungsnahme zu den Digital Newsstand-Plänen liegt bislang nichts vor. Die Kollegen vom Wallstreet Journal berufen sich allerdings auf eine zuverlässige Quelle aus dem Umfeld der beteiligten Unternehmen.

(via diepresse.com)

WoodWing: Bereits 100 iPad-Apps mit Publishing-Lösung erstellt

Über das Erreichen eines kleinen Meilensteins freut sich die niederländische Softwareschmiede WoodWing. Wie das Unternehmen bekannt gab, sind bereits mehr als 100 iPad-Publikationen mit den Digital Magazine Tools erstellt worden. Zudem seien bislang 1.000 digitale Ausgaben mit der Publishing-Lösung publiziert worden. Das Themenspektrum reiche von Nachrichten über People und Lifestyle bis hin zu Auto, Sport und Kochen. Die Werkzeuge von WoodWing hätten bewiesen, dass sie die ideale Lösung für wöchentlich oder gar täglich erscheinende Tablet-Publikationen seien, heißt es in der Mitteilung. Eine Reihe renommierter Nachrichtenmagazine wie der Stern, das Time Magazine in den USA, Le Point in Frankreich sowie Tageszeitungen wie die Frankfurter Rundschau und der Kölner Stadt-Anzeiger kreieren demnach ihre iPad-Ausgaben mit der WoodWing-Software.

“Es ist interessant zu sehen, wie die Bereitschaft der Leser, für iPad-Magazine zu bezahlen, über die Monate gestiegen ist”, betont Geschäftsführer Hans Janssen. “Eine Reihe der initial kostenlosen iPad-Titel trägt nun zum wirtschaftlichen Ergebnis der Publisher bei, und einige Verlage haben die Preise ihrer iPad-Ausgaben angehoben. Da bei unserer Lösung keine Ausgaben-basierten Gebühren anfallen, sind die Publisher frei, mit kostenlosen oder Spezial-Ausgaben zu experimentieren, um das optimale Geschäftsmodell für ihre Tablet Publishing-Aktivitäten zu finden.”

Doch nicht nur auf dem iPad ist WoodWing vertreten. Derzeit wird eine Reader-App für Android-Tablets entwickelt. Auch die Digital Magazine Tools werden künftig andere Bildschirmformate unterstützen, damit Verlage in der Lagen seien, ihre plattform-unabhängige Tablet-Publikationen für Geräte mit unterschiedlichen Bildschirmgrößen und -seitenverhältnissen zu produzieren.

Apple stoppt iPad-Verkauf in Kombination mit Zeitungs-Abos, Verlage enttäuscht

Über diese Nachricht dürften sich einige Verlage sicherlich nicht gefreut haben. Wie die Kollegen vom Marketing-Portal horizont.net berichten, hat Apple das Geschäft der Verlagshäuser mit dem iPad weiter eingeschränkt. Demnach hatten mehrere Printhäuser, darunter auch Axel Springer, bereits eine Zusage von Apple erhalten, das Multimedia-Tablet zusammen mit digitalen Zeitungs-Abonnements als Kombi-Paket zu verkaufen. Diese Erlaubnis habe Apple nun ohne Angabe von Gründen wieder zurückgenommen – und damit die Pläne einiger Verlagshäuser, die bereits entsprechende iPad-Apps anbieten, erst einmal auf Eis gelegt.

Inwiefern dieser Schritt in Verbindung mit einem neuen Abo- und Bezahlmodell (soll Gerüchten zufolge in Kürze vorgestellt werden) auf dem iPad eine Rolle spielt, darüber kann derzeit nur spekuliert werden. Demnach will Apple künftig automatisch wiederkehrende Zahlungen innerhalb von Apps unterstützen. Diese sogenannten In-App-Käufe sind momentan nur mit Einschränkungen möglich und müssen nach Ablauf eines gewissen Zeitfenstern durch den Nutzer immer wieder neu vorgenommen werden. Im Fall einer Zeitungs-App muss der Nutzer die angebotenen Abo-Inhalte immer wieder neu erwerben. Mit dem neuen Bezahlmodell soll dies dann der Vergangenheit angehören. Abo-Inhalte verlängern sich dann automatisch, insofern der Nutzer über ausreichend Guthaben verfügt und die Abo-Inhalte nicht von sich aus wieder kündigt.

iOS 4.3 bringt neues Bezahlmodell für Abo-Inhalte, Release für Mitte Dezember geplant

Das Anfang der Woche zum Download freigegebene iOS 4.2.1 ist noch gar nicht überall installiert, da machen bereits die ersten Gerüchte über iOS 4.3 die Runde. Wie unter anderem im US-Blog PadGadget zu lesen ist, plant Apple zusammen mit Rupert Murdoch’s News Corp (Stichwort: die iPad-Zeitung „The Daily“) ein gemeinsames Medien-Event. Als Termin sei der 9. Dezember im Gespräch, heißt es. Und ein paar Tage später, am 13. Dezember, soll bereits iOS 4.3 für iPhone, iPad und iPod touch erscheinen.

Zentraler Bestandteil des neuen Release ist demnach ein neues Abo-Bezahlmodell für den AppStore, das automatisch wiederkehrende Zahlungen beispielsweise für digitale Zeitungs- und Zeitschriften-Abonnements unterstützt. Die entsprechende Schnittstellen (API) für die Entwickler seien derzeit noch nicht in iOS integriert. Zahlungen innerhalb einer App (In-App-Käufe) sind momentan nur mit Einschränkungen möglich und müssen nach Ablauf eines gewissen Zeitfenstern durch den Nutzer immer wieder neu vorgenommen werden. Im Fall einer Zeitungs-App muss der Nutzer die angebotenen Abo-Inhalte (Subscriptions) immer wieder neu erwerben. Mit dem neuen Bezahlmodell soll dies der Vergangenheit angehören. Abo-Inhalte verlängern sich dann automatisch, insofern der Nutzer über ausreichend Guthaben verfügt und die Abo-Inhalte nicht von sich aus wieder kündigt.

Stern E-Magazin sowohl als iPad-App als auch im Online-Kiosk Bubbles verfügbar

Anfang Oktober wurde bekannt, dass der Medienkonzern Gruner + Jahr seinem einstigen Medienpartner Neofonie den Rücken zugekehrt hat. Die Entwicklung eines Publishing-Systems mit den WeTab-Machern (WeMagazine) sei “derzeit zurückgestellt, hieß es vor ein paar Wochen. Zugleich kündigte der Verlag an, dass der Stern als E-Magazin nun zuerst auf dem iPad erscheinen werde. Als Plattform kam eine Publishing-Lösung des niederländischen Anbieters WoodWing zum Einsatz. Seit wenigen Stunden ist das Magazin als iPad-App nun auch im AppStore von Apple zu finden und kann zusammen mit einem Probeheft (Werbepartner ist übrigens die Deutsche Telekom) kostenlos heruntergeladen werden. Die reguläre Ausgabe wird 2,99 Euro kosten und ist damit um 41 Cent günstiger als die Print-Ausgabe (3,40 Euro). Darüber hinaus können die digitalen Ausgaben künftig auch über den Online-Kiosk Pubbles heruntergeladen werden.

Eigene Inhalte in Form von exklusiven Geschichten gibt es nicht. Was es jedoch gibt, sind Erweiterungen der gedruckten Themen um Fotogalerien sowie Video- und Audio-Beiträge. In der Testausgabe wurde zum Beispiel eine Reportage über Tiere, die aus Eiern schlüpfen, um ein Video ergänzt, in dem die Fotografen der Geschichte über ihre Erlebnisse berichten. Eine Herz-Kreislauf-Story bietet Infografiken des Herz-Kreislaufsystems und der Lunge, die sich per Touchscreen animieren lassen.

(via kress.de)

UPDATE: Zum Start des E-Magazins hat Grunder + Jahr eine Pressemitteilung veröffentlicht. Ein ersten Eindruck von der Stern-App vermittelt dieses Video.

Digital Publishing: Samsung und WoodWing kooperieren

WoodWing kann einen weiteren wichtigen Erfolg für sich verbuchen. Der niederländische Anbieter für Digital Publishing-Lösungen wie den Digital Magazine Tools für das Apple iPad und der Hardware-Hersteller Samsung wollen künftig kooperieren. Ziel der Zusammenarbeit sei es, digitale Publikationen auf das von Samsung auf der IFA in Berlin vorgestellte Galaxy Tab zu bringen, das im Oktober auch hierzulande auf den Markt kommen wird. Das 380 Gramm leichte Android-Tablet gilt als einer der wenigen ernstzunehmenden Konkurrenten zum iPad. Innovationen im Hardware-Bereich seien nur eine Seite von Samsungs Unternehmensgeschichte, so ein Unternehmenssprecher. Die Kooperation mit WoodWing werde traditionelle Printmedien dabei unterstützen, neue und begeisternde Inhalte für Nutzer des Galaxy Tab zu entwickeln.

(via CP-Monitor)

Gruner + Jahr kehrt WeTab den Rücken zu. Stern kommt als E-Magazin aufs iPad

Die Hiobsbotschaften um das Berliner WeTab werden nicht weniger. Wie die Kollegen von Heise Online berichten, kehrt nun auch Gruner + Jahr (G+J) seinem einstigen Medienpartner den Rücken zu. Die Entwicklung eines Publishing-Systems mit Neofonie sei „derzeit zurückgestellt“, bestätigte Tobias Seikel, stellvertretender Verlagsleiter des „Stern“, auf Anfrage. Das E-Magazin werde nun zuerst auf dem iPad erscheinen. Ausgaben für andere Plattformen und Geräte sollen folgen, „wenn diese am Markt mit allen notwendigen Funktionen und einer relevanten Marktdurchdringung vertreten sind“. Autsch, diese Aussage hat gesessen und darf getrost als verbale Ohrfeige in Richtung der WeTab-Macher zu verstehen sein. Nach dem mehr als holprigen Verkaufsstart des Berliner Tablets (wurde mehrmals verschoben), den schlechten Kritiken nicht nur in der Fachpresse, dem Rücktritt des Geschäftsführers (nach dem bekannt wurde, dass Helmut Hoffer von Ankershoffen unter falschen Namen übertrieben positive Bewertungen für das WeTab auf Amazon verfasst hat) und fehlenden (aber versprochenen) Features war dieser Schritt eigentlich zu erwarten – und in Augen vieler auch längst überfällig.

Doch zurück zur Zusammenarbeit mit dem Hamburger Verlagshaus: Auf Basis des eigenen Publishing-Systems WeMagazine sollte Neofonie für G+J diverse E-Magazine entwickeln. Als Plattform stand dabei nicht das iPad, sondern das WeTab im Vordergrund. Dies scheint sich nun geändert zu haben. Wie der Mediendienst Kress berichtet, gelte nun die Devise, so schnell wie möglich auf das Gerät zu kommen, das zweifelsohne bisher am meisten Markttauglichkeit besitzt. Und da gibt es derzeit nur eine Antwort: das iPad. Mit „Geo“ und „National Geographic“ sind vor ein paar Tagen bereits zwei Titel des Verlagshauses im AppStore aufgetaucht. An der „Stern“-App werde derzeit noch fleißig gearbeitet, heißt es.

Als Entwicklungsplattform kommt bei G+J nun das etablierte Publishing-System des niederländischen Anbieters WoodWing zum Einsatz. Diese Lösung nutzt übrigens auch der Schweizer Großverlag Ringier, der ebenfalls als Medienpartner von Neofonie im Gespräch war und seine Publikationen mit WeMagazine aufs Tablet bringen wollte.

iOS 4: iAd-Werbung auf dem iPad ab November möglich

Am ersten Juli startet mit iAd das exklusive Werbenetzwerk von Apple. Mit iOS 4 wurde der technische Weg dafür freigemacht. Besitzer eines iPad bleiben von der Werbeoffensive allerdings noch verschont. Allerdings nicht ganz freiwilligermaßen, schließlich steht das neue iPhone OS für das Multimedia-Tablet derzeit noch nicht zur Verfügung. Im Herbst soll es aber soweit sein.

Einen konkretes Datum nennt Apple aber bislang nicht. Auch eine Entwicklerversion von iOS 4 für das iPad ist derzeit nicht erhältlich. Wie das US-Branchenportal Advertising Age von einigen Unternehmen, die Werbung in Apples Werbenetzwerk schalten wollen, aber erfahren hat, wird iAd-Werbung auf dem iPad erst ab November möglich sein. Diesen Zeitraum habe Apple den Kunden genannt, heißt es. Auch in puncto Preise haben die Kollegen von Advertising Age interessantes erfahren. Demnach werden für 1.000 iAd-Einblendungen zehn US-Dollar berechnet. Jeder Klick auf das Banner kostet den Werbekunden zwei Dollar. Kein Wunder, dass Unternehmen deshalb ein Budget von mindestens einer Million Dollar mitbringen sollten.

Keine neuen Details gibt es allerdings zum iOS 4-Releasetermin für das iPad. Wenn Apple an seinem Zeitplan festhält, erhalten Multitasking & Co. im Herbst Einzug auf dem iPad. Ich gehe davon aus, dass iOS 4 auf dem Tablet ein paar Wochen vor dem iAd-Start – also Ende September/Anfang Oktober – zum Download bereit stehen wird. So hätten iPad-Besitzer genug Zeit für ein Update des mobilen Betriebssystems und Apple könnte noch letzte Hand bei plötzlich auftretenden Problemen anlegen.

(via)