Apple kickt Sony Reader-App aus dem AppStore. Keine fremden In-App-Käufe mehr erlaubt.

Wie die New York Times berichtet, hat Apple damit begonnen, einige Anwendungen aus dem AppStore zu entfernen, die es Nutzern erlauben, Inhalte „von außerhalb“ zu kaufen. Ein prominentes Opfer ist unter anderem die Sony Reader-App, mit der Nutzer E-Books aus dem Sony-Store kaufen, herunterladen und lesen konnten. In einem Schreiben hat Apple die betroffenen Entwickler darüber informiert, dass es künftig nicht mehr erlaubt sei, Inhalte außerhalb des AppStores zu kaufen. Zudem hätten Kunden auch keine Zugriff mehr auf diese Inhalte. Im Fall von Sony teilte Apple dem Unternehmen mit, dass Verkäufe innerhalb der App künftig über Apple zu erfolgen hätten. Begründet wird dieser Schritt mit Änderungen in den Geschäftsbedingungen.

Mit dem Start der iPad-Zeitung „The Daily“ soll im AppStore Gerüchten zufolge auch ein neues Abo-Bezahlmodell eingeführt werden, das automatisch wiederkehrende Zahlungen beispielsweise für digitale Zeitungs- und Zeitschriften-Abonnements unterstützt. Zahlungen innerhalb einer App (In-App-Käufe) sind momentan nur mit Einschränkungen möglich und müssen nach Ablauf eines gewissen Zeitfenstern durch den Nutzer immer wieder neu vorgenommen werden. Im Fall einer Zeitungs-App muss der Nutzer die angebotenen Abo-Inhalte (Subscriptions) immer wieder neu erwerben. Mit dem neuen Bezahlmodell soll dies der Vergangenheit angehören. Abo-Inhalte verlängern sich dann automatisch, insofern der Nutzer über ausreichend Guthaben verfügt und die Abo-Inhalte nicht von sich aus wieder kündigt.

Ob auch andere Reader-Apps wie von Kindle und Barnes & Noble aus dem AppStore gekickt werden, bleibt abzuwarten. Unwahrscheinlich ist es aber nicht, zumal diese Anwendungen ebenfalls In-App-Käufe anbieten ohne das Apple davon profitiert.

(via macrumors.com)

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