Apple iPad4 kommt am 05. Februar 2013

Nach gerade acht Monaten, ersetzt Apple das neue iPad3 mit Retina-Display durch ein noch neueres Tablet. Am 05. Februar 2013 erscheint das iPad4 in den Märkten. Das wurde nun offiziell vom US-amerikanischem Elektronikriesen bestätigt.

Größte Variante mit 128 GB Speicher soll Microsofts Tablet ausstechen

Hartnäckige Gerüchte über die Speicherkapazität des Tablets stellten sich als wahr heraus. Wie bereits zum Beginn der Woche vom amerikanischem Apple-Magazin „9to5mac“ verbreitet wurde, wird das neue iPad4 mit einem Flashspeicher von 128 GB in den Handel kommen. Erste Preisangaben hat Apple bereits veröffentlicht. Demnach wird das 128-GB-iPad in der WLAN-Version 799 Euro und in der Version WLAN inklusive Mobilfunk 929 Euro kosten, Steuer inbegriffen. Apple appeliert an Nutzer, die häufiger mit großen 3D-Dateien hantieren wie Ärzte, Musiker, Filmschaffende oder Lehrende sich die 128-GB-Version zuzulegen. Das neue iPad4 ist kompatibel mit dem schnellen LTE-Netz, was sich in Deutschland allerdings auf die deutsche Telekom beschränken wird. Marktanalysten des Unternehmens IDC betrachten Apples großen 128-GB-Speicher als Reaktion auf Microsoft angekündigtes Tablet „Surface Pro“. Dieses soll laut Pressestimmen seitens Microsoft ebenfalls mit einem 128-GB-Speicher in der größten Ausführung auf den amerikanischen Markt kommen. Dank eines im vollen Umfang funktionierendem Windows 8 Betriebssystems, dürfte das Microsoft-Tablet „Surface Pro“ besonders für Unternehmen geeignet sein, die damit eine Alternative zum herkömmlichen Desktop-PC hätten ohne große Umstellung auf ein neues System wie IOS.

iPadinside

Kaum äußerliche Veränderungen

Was ist darüber hinaus noch über den neuen Technikkracher aus dem Hause Apple bekannt? Laut Gerüchten wird es wieder die gewohnten Farben Weiß und Schwarz geben. Ansonsten unterscheidet sich die mittlerweile vierte iPad Generation kaum von der Dritten. Nur der breite Dock-Connector wurde durch den deutlich kürzeren Lightning-Anschluss ersetzt, welcher bereits beim iPhone5 und beim iPad-Mini verbaut wurde. Unter der Haube befindet sich der effektiv doppelt so schnelle A6X-Prozessor, welcher Apps und Spiele schneller öffnen lässt. Angeblich hat Apple ebenfalls die vorher so miserable Face-Time-Kamera verbessert, sodass Bilder beim neuen iPad4 nicht mehr so arg verrauscht erscheinen dürften. Ansonsten wird es wohl keine Veränderungen geben. Apple verlässt sich nach wie vor auf das Lupenreine Retina-Display und auf die gute Verarbeitungsqualität des iPads, sodass hier keine Neuerungen vorgenommen worden sind.
Gerüchten nach, soll Apple die neue Generation des iPads in 10er-Packs zu einem vergünstigten Preis an Bildungseinrichtungen vertreiben, was bisher nicht bestätigt werden konnte.

Foto: © Karin & Uwe Annas – Fotolia.com

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